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Thema im Roulette Forum:
Die Wells-Progression

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  1. #1
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    Standard Die Wells-Progression

    Man stellt immer wieder fest, wenn man verschiedenste Permanenzen ansieht, dass es neben den Serienhäufungen immer wieder längere Abschnitte mit beinahe ausgeglichenen Chancenpaarungen auftreten. Zum Beispiel überwiegt Schwarz nur wenig, doch promt holt Rot auf, bis es Schwarz nur ganz knapp eingeholt hat. Da Rot gerade so gut im Schwung ist, läuft es noch kurz weiter. Aber Schwarz lässt sich dieses nicht gefallen und beginnt nun seinerseits eine nur kurze Aufholjagd. Mitunter wiederholt sich dieses Verhalten sehr lange.

    Für solche Spielphasen existiert eine hervorragende Progression. Sie wurde vor über 70 Jahren von Charles Deville Wells, dem Rockstar unter den Rouletteforschern und -spielern entwickelt. Viele Jahre wurde die Wells-Progression gegenüber anderen, geläufigeren Progressionen angewendet. Diese Progression kann gute Gewinne erwirtschaften, setzt man sie zur rechten Zeit ein. Wie dies am Besten geschehen könnte, wollen wir uns an einigen praktischen Beispielen näher ansehen.

    Mit der Wells-Progression, welche eine Abwandlung der bekannten d'Alembert darstellt, strebt man einen kurzfristigen Ausgleich an. Wir warten zunächst eine bestimmte Abweichung, einen Ecart, ab, z. B. bis eine Einfache Chance 20 mal seinem Gegenüber vorgelaufen ist. Eine derartige Abweichung kann fast jeden Tag beobachtet werden, es ist jedoch hin und wieder große Geduld erforderlich, bis man auf auf diesen Ecart trifft. Natürlich können wir auch eine Abweichung von nur 15 abwarten. Im Anschluss an unsere festgelegte Abweichung beginnen wir unser Spiel mit der Wells-Progression.

    Unser erster Einsatz beträgt hierbei 10 Jetons. Verlieren wir diesen Einsatz erhöhen wir unseren Einsatz um 1 Jeton auf 11 Jetons. Gewinnen wir, so verringern wir unseren nächsten Einsatz um 1 Jeton auf 9 Jetons. Wir begrenzen unseren maximalen Verlust, indem wir den höchsten Einsatz gemäß der Regel nach Wells auf 19 Jetons begrenzen. Verlieren wir auch diesen Einsatz, so beenden wir unser Spiel mit Verlust. Konnten den letzten Einsatz mit 1 Jeton gewinnen, so ist das Spiel mit Gewinn beendet.

    Der Gewinn betragt bei einer Serie der Länge 10 55 Jetons. Bei einer Intermittenz gewinnen wir für jeden gesetzten Coup einen halben Jeton, so wie dies auch der d'Alembert-Progression entspricht. Wir sind jedoch keinesfalls daran gebunden, die Progression voll auszuschöpfen, wir können auch mit weniger Gewinn zufrieden sein, indem wir uns ein Gewinnziel setzen, oder wir können eine vorher festgelegte Anzahl von Coups spielen. Es folgen nun einige Beipsiele.
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  2. #2
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    Standard Die Wells-Progression

    Wir bedienen uns einer Strichliste, mit welcher wir das Erscheinen der drei Paare der Einfachen Chancen zählen. Mit dem effektiven Spiel beginnen wir, sowie eine der Chancen einen Rückstand von 20 Treffern gegenüber ihrer Gegenchance aufweist. Die Zahlen der Permanenz brauchen wir hierbei nicht mitzuschreiben, sondern es genügt uns, wenn wir für jede Chance, welche erscheint, einen Strich in der Liste eintragen. Für dieses Beispiel bedienen wir uns wieder der Permanenz von 1.1.1976 der Spielbank Lindau.

    Nach 50 Coups war folgende Situation gegeben:

    Rot20 Treffer
    Schwarz28 Treffer
    Impair19 Treffer
    Pair29 Treffer
    Manque34 Treffer
    Passe14 Treffer
    Zero2 Treffer

    Das Chancenpaar Manque/Passe erfüllt unsere Bedingung für ein effektives Spiel, die negative Abweichung von Passe beträgt 20. Wir setzen im weiteren Verlauf auf Passe, gemäß der Wells-Progression beginnen wir mit dem Einsatz von 10 Jetons.

    Perm. Eins. Erg. Saldo
      34 10 J. +10 +10
    8   9 J. -9 +1
      12 10 J. -10 -9
      5 11 J. -11 -20
    28   12 J. +12 -8
      25 11 J. +11 +3
    24   10 J. +10 +13
    0 9 J.    
      30 9 J. +9 +22
      5 8 J. -8 +14
      9 9 J. -9 +5
      19 10 J. +10 +15
    8   9 J. -9 +6
      23 10 J. +10 +16
    4   9 J. -9 +7
    10   10 J. -10 -3
      3 11 J. -11 -14
      3 12 J. -12 -26
    28   13 J. +13 -13
      30 12 J. +12 -1
      19 11 J. +11 +10
    26   10 J. +10 +20
      36 9 J. +9 +29
    22   8 J. +8 +37
    20   7 J. +7 +44
      12 6 J. -6 +38
    35   7 J. +7 +45

    Mit einem Gewinn von 45 Jetons bei einer Stunde der reinen Spielzeit plus etwa 2 Stunden Wartezeit auf den ersten Einsatz können wir zufrieden sein.
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  3. #3
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    Standard Die Wells-Progression

    Das Chancenpaar Impair/Pair weist nach 87 Coups eine negative Abweichung von 20 auf Impair auf. Wir beginnen unser Spiel wieder mit einem Einsatz von 10 Jetons.

    Perm. Eins. Erg. Saldo
      36 10 J. -10 -10
    35   11 J. +11 +1
      5 10 J. +10 +11
    35   9 J. +9 +20
      30 8 J. -8 +12
    29   9 J. +9 +21
    0 8 J.    
    17   8 J. +8 +29
    11   7 J. +7 +36
    28   6 J. -6 +30
    0 7 J.    
    28   7 J. -14 +16
      27 8 J. +8 +24
      36 7 J. -7 +17
    6   8 J. -8 +9
      12 9 J. -9 0
      25 10 J. +10 +10
    20   9 J. -9 +1
      7 10 J. +10 +11
    35   9 J. +9 +20
      9 8 J. +8 +28
    35   7 J. +7 +35
    17   6 J. +6 +41
    33   5 J. +5 +46

    Auch hier soll uns dieses sehr gute Ergebnis genügen. Es war noch einmal eine Spielzeit von etwa 1 Stunde erforderlich. In insgesamt 4 Stunden Spielzeit kann man auf den Einfachen Chancen mit einem Gewinn von 91 Jetons kaum mehr erwarten.

    Zero wurde nicht geteilt, sondern der nächste Coup wurde abgewartet. Es wird jedoch neu gesetzt. Wird der Coup nach Zero verloren, so werden die gesperrten Jetons sowie der erneute Einsatz verloren. Dies kam hier bei der zweiten Zero mit dem Einsatz auf Impair vor. Bei dem Einsatz auf Passe hingegen wurden die gesperrten Jetons wieder frei und der Nachsatz gewann.

    Mit dieses beiden Demonstrationen sollte das Verfahren der Wells-Progression ausreichend dargestellt sein.

    Es kommt gelegentlich auch vor, dass ein Einfaches Chancen-Paar zu keinem Ecart von 20 gelangt. Aus diesem Grund sollten alle drei Paare notiert werden, um zu einem effektiven Spiel zu gelangen.
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  4. #4
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    Standard Die Wells-Progression

    Möchte man nicht warten, bis sich eine satzreife Gelegenheit anbietet, so kann man folgendes tun. Dies funktioniert jedoch nur in jenen Spielbanken, welche Permanenzausdrucke vom Vortag zur Verfügung stellen oder wenn man in einem Casino spielt, welches seine Permanenzen online zur Verfügung stellt.

    Man beginnt sein Spiel zur Tischeröffnung. Ist man im Besitz einer Permanenz von Vortag, so kann man sofort ermitteln, wie die Trefferverteilung der einzelnen Chancen war. Weist ein Chancenpaar eine Abweichung von mindestens 20 Coups auf, so kann auf die zurückliegende Chance sofort gespielt werden.

    Am 12.07.2009 war in der Spielbank Wiesbaden an Tisch 3 folgende Verteilung auf den Einfachen Chancen zu verzeichnen:

    Rot140Ecart 25
    Schwarz165 
    Impair136Ecart 33
    Pair169 
    Manque159 
    Passe146Ecart 7

    Auf Rot sowie auf Impair sind jeweils Satzgelegenheiten gegeben. Sehen wir uns an, was sich am Folgetag für ein Ergebnis auf diesen beiden Chancen ergibt.

      Rot   Impair
    Perm. Eins. Erg. Saldo Eins. Erg. Saldo
      19 10 J. +10 +10 10 J. +10 +10
    2   9 J. -9 +1 9 J. -9 +1
    2   10 J. -10 -9 10 J. -10 -9
      23 11 J. +11 +2 11 J. +11 +2
      3 10 J. +10 +12 10 J. +10 +12
      32 9 J. +9 +21 9 J. -9 +3
      32 8 J. +8 +29 10 J. -10 -7
    20   7 J. -7 +22 11 J. -11 -18
    15   8 J. -8 +14 12 J. +12 -6
    4   9 J. -9 +5 11 J. -11 -17
      21 10 J. +10 +15 12 J. +12 -5
      18 9 J. +9 +24 11 J. -11 -16
      12 8 J. +8 +32 12 J. -12 -28
      27 7 J. +7 +39 13 J. +13 -15
    0 6 J.     12 J.    
      32 6 J. +6 +45 12 J. -24 -39
      5 5 J. +5 +50 13 J. +13 -26
      36 4 J. +4 +54 12 J. -12 -38
    11   3 J. -3 +51 13 J. +13 -25
      23 4 J. +4 +55 12 J. +12 -13
      12 3 J. +3 +58 11 J. -11 -24
    26   2 J. -2 +56 12 J. -12 -36
    29   3 J. -3 +53 13 J. +13 -23

    Wir brechen das Spiel mit diesem Ergebnis ab. Würden wir weiterspielen, so würde der Ecart von Impair noch weiterlaufen und für weitere Verluste sorgen. Der Teilausgleich von Rot hat für den Gewinn gesorgt.

    Im gesamten Tagesverlauf wurde der Ecart von Rot um 10 verringert, so dass der Ecart von Rot nun nur noch 15 beträgt und somit keine Satzgelegenheit gegeben ist. Impair jedoch konnte seinen Rückstand nur um 4 verringern, so dass weiterhin ein Spiel auf Impair angezeigt wäre. Passe hat seinen Ecart um 14 vergrößert, so dass auch ein Spiel auf Passe möglich ist.

    Jedoch sollten die bisherigen Ergebnisse beachtet werden, denn durch das Aufholen einer Chance wird lediglich ein ungefähres Gleichgewicht wieder hergestellt. Dann wäre es gegenteilig sinnvoll, weiterhin auf die zuvor gespielte Chance zu spielen, denn es könnte der Fall sein, dass nun diese Chance ein wenig voraus läuft.

    Mit dieser Methode der Ermittlung braucht man nicht die Geduld, am Roulettetisch möglicherweise unnötig auf eine Abweichung zu warten.
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  5. #5
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    Standard Die Wells-Progression

    Neben den "echten" Einfachen Chancen können noch "unechte" Einfache Chancen gebildet werden. Hierzu müssen lediglich durch andere Chancen 18 verschiedene Zahlen abgedeckt werden. Zunächst wären da drei Transversale Simple. Es können auch sechs Transversale Pleines zu einer "unechten" Einfachen Chance zusammen gesetzt werden. Ein Dutzend plus einer Transversale Simple oder zwei Transversale Pleines erfüllen den gleichen Zweck.

    Für Kapitalisten bietet sich gar ein Spiel auf 18 Pleinzahlen an. Wenn zum Beispiel 19 verschiedene Zahlen erschienen sind, so ist gegenüber den anderen 18 Zahlen schon ein Ecart von 18 entstanden. Wir wollen es in diesem Fall nicht ganz so genau nehmen mit einem Ecart von 20 und beginnen unser Spiel nach dem Erscheinen der 19. Zahl.

    Dieses Spiel kommt natürlich einem Pflastern des Tableaus gleich. Der Unterschied zu einem puren Pflasterer und uns besteht darin, dass wir mit System zementieren. Zunächst streichen wir die erschienenen Zahlen eine nach der anderen ab, bis nur noch 18 Zahlen offen sind. Diese 18 Zahlen werden dann gesetzt. Ein Vorteil dieser Methode ist zweifellos, dass Zero in das Spiel einbezogen ist und bei Bedarf mitgesetzt wird.

    Aber wie bereits erwähnt, ist dieses Spiel nur für Kapitalisten geeignet, denn es müssen für jede Zahl zu Beginn 10 Jetons gesetzt werden. Bei einer Jetongröße von 5 Euro kommen so für jede Zahl 50 Euro zustande, dies ergibt in der Summe 18 mal 50 Euro = 900 Euro. Bei anfänglichen Verlusten muss für jede Zahl ein weiterer Jeton hinzugerechnet werden. Bei einem Anfangsgewinn werden 35 x 50 Euro = 1750 Euro ausbezahlt, der Einsatz der gewinnenden Zahl geht für die Angestellten in den Tronc.

    Wir werden sehen, wie es läuft.

    Es erscheinen folgende Zahlen:

     5 - 24 - 31 - 27 - 18 -  2 - 21 -  8 -  1 -  5 -
    35 - 22 - 22 - 19 - 11 -  0 - 20 - 11 - 21 - 22 -
    21 - 15 - 33 -  2 -  9 -  0 -  1 - 22 - 23
    Nun sind 19 verschiedene Zahlen getroffen worden, die nicht getroffenen Zahlen setzen wir:

     3 -  4 -  6 -  7 - 10 - 12 - 13 - 14 - 16 - 
    17 - 25 - 26 - 28 - 29 - 30 - 32 - 34 - 36
    Es sind also für den ersten Einsatz die ersten 180 Jetons fällig.

    Perm. Eins. Erg. Saldo
    22   180 J. -180 -180
      34 198 J. +198 +18
      32 180 J. +180 +198
      18 162 J. -162 +36
    10   180 J. +180 +216
    17   162 J. +162 +378
      3 144 J. +144 +522
      16 126 J. +126 +648
    35   108 J. -108 +540
    4   126 J. +126 +666
    24   108 J. -108 +558
      19 126 J. -126 +432
      36 144 J. +144 +576
    28   126 J. +126 +702
    33   108 J. -108 +594
      36 126 J. +126 +720
    33   108 J. -108 +602
      3 126 J. +126 +748
    31   108 J. -108 +640
    6   126 J. +126 +766

    An dieser Stelle brechen wir das Spiel ab. Es würde jedoch noch viele Coups in dem gleichen Rhythmus weitergehen. Ist ein Spiel ausgeglichen, werden pro Coup 9 Jetons gewonnen.

    Wir müssen nun noch den für Pleineinstze üblichen Tronc abrechnen. Es sind 12 Gewinne mit unterschiedlichen Einsätzen zu verzeichnen. Insgesamt sind es 99 Jetons, welche wir von unserem Gewinn abziehen müssen, somit beträgt der Gewinn nur noch 667 Jetons.

    Wie man sehen kann, sind zwar sehr hohe Gewinne möglich, aber der Einsatz muss erst einmal gebracht werden. Bei unserem Spiel hatten wir ja gleich einen Verlust, so dass derselbe Einsatz plus 18 Jetons zur Verfügung stehen mußten.

    Jedoch, spielt man nach einer Strategie, dann und nur dann macht das Pflastern einen Sinn.
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  6. Folgendes Mitglied bedankt sich bei Merlin für obigen Beitrag:

    jason (31.05.2011)

  7. #6
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    Standard Die Wells-Progression

    Wie fast jede andere Progression hat auch die Wells-Progression ein Gegenstück. Bei der Contre-Wells-Progression wird im Gewinn der Einsatz erhöht und im Verlust wird der Einsatz reduziert. Jedoch, während bei der Wells-Progression für jeden gespielten Coup ein halber Jeton gewonnen wird, so verliert man mit der Contre-Wells bei einem ausgeglichenen Spielverlauf einen halben Jeton. Es wird jedoch der Einsatz verringert, so dass die Verluste nicht allzu hoch ausfallen.

    Man beginnt mit einem Einsatz von 5 Jetons. An dem Signal für einen effektiven Einsatz ändern wir nichts. Es wird also weiterhin nach einer Abweichung von 20 einer Chance zu ihrer Gegenchance das Spiel begonnen.

    Versuchen wir uns auf dem Chancenpaar Rot/Schwarz und verfolgen wir die Ergebnisse anhand der Lindauer Permanenz von 1.1.1976 bis zum 5.1.1976.

    Rot 134   246  
    Schwarz 129 -5 271 +25
    Impair 126 -11 247 -23
    Pair 137   270  
    Manque 145   269  
    Passe 118 -27 248 -21


    Rot 345   468  
    Schwarz 363 +18 474 +6
    Impair 334 -40 459 -24
    Pair 374   483  
    Manque 352   459  
    Passe 356 +4 483 +24

    Rot 591      
    Schwarz 593 +2    
    Impair 577 -30    
    Pair 607      
    Manque 584      
    Passe 600 +16    

    Rot: +5 -25 -18 -6 -2

    Nach einem Gewinn am ersten Tag verliert Rot schon am 2. und in der weiteren Folge. Jedoch nimmt der Verlust gegenüber Schwarz immer weiter ab. Bereits am 3. hätten wir auf Rot spielen müssen, ebenso am 4. Sehen wir uns dies an, denn der Ecart von -25 gibt uns das Startsignal.

    Perm. Eins. Erg. Saldo
    31   5 J. -5 -5
      12 4 J. +4 -1
    28   5 J. -5 -6
      27 4 J. +4 -2
      36 5 J. +5 +3
    33   6 J. -6 -3
    31   5 J. -5 -8
      18 4 J. +4 -4
    10   5 J. -5 -9
      21 4 J. +4 -5
      27 5 J. +5 0
      27 6 J. +6 +6
      19 7 J. +7 +13
      34 8 J. +8 +21

    Nach den anfänglichen Verlusten, da sich Rot und Schwarz stetig abwechseln, ist dieses Spiel auf Rot nach einer Serie von Rot in die Gewinnzone gelangt.

    Daher sollte ein Spiel mit der Umkehrung der Wells-Progression stets dann Anwendung finden, wenn nach längeren Intermittenzen und Zweier-Serien mit längeren Serien gerechnet werden kann.
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  8. #7
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    Standard Die Wells-Progression

    Am Folgetag warten wir zunächst einmal ab, wie sich das Spiel auf Rot weiter entwickelt.

    Perm.
      9
    31  
      34
    28  
    33  
      5
      30
    26  
    13  
      30
    22  
      21
    22  
      25
      5
      25

    Durch die Dreierserie hat nun Rot einen kleinen Vorsprung erhalten. Wir gehen nun davon aus, dass Rot auch längere Serien bilden könnte.

    Perm. Eins. Erg. Saldo
    28   5 J. -5 -5
      3 4 J. +4 -1
      36 5 J. +5 +4
    22   6 J. -6 -2
      1 5 J. +5 +3
      7 6 J. +6 +9
      18 7 J. +7 +16
      27 8 J. +8 +24
      36 9 J. +9 +33
    15   10 J. -10 +23
      23 9 J. +9 +32
    29   10 J. -10 +22
      7 9 J. +9 +31
      14 10 J. +10 +41
      25 11 J. +11 +52
      32 12 J. +12 +64
      7 13 J. +13 +77

    Dieses Ergebnis ist für uns Grund genug, um das Spiel zu beenden. Wir können sehen, dass nur Serien einen Gewinn einbringen.

    Darüber hinaus kann ein Ecart von 20, wir haben es bereits sehen können, manchmal gefährlich werden, denn Abweichungen daüber hinaus sind nicht so selten, wie man gemeinhin annehmen könnte. Weiter oben in dem Beispiel auf Rot und Impair lief die Abweichung auf Impair noch weiter.

    Am günstigsten ist ein Spiel sowohl mit der Origianl-Wells- als auch mit der Contre-Wells-Progression. Die Original-Wells ist für Abschnitte mit Intermittenzen und nur kurzen Serien zu empfehlen, während die Contre-Wells für längere Serien besser geeignet ist. Nach der Erscheinungshäufigkeit von Intermittenzen und dem Serienauftreten kann bedingt die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Figuren vorausgeahnt werden.

    Sicherlich kann mit der Wells-Progression noch weiter experimentiert werden, es kann die Anfangs-Jetonanzahl variiert werden, es kann die Degression zur Progression angepasst werden usw., der Kreativität sind hierbei nur eigene Grenzen gesetzt.

    Nun wünsche ich viel Erfolg mit der Wells-Progression.

    Merlin
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  9. #8
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    Standard AW: Die Wells-Progression

    Hallo! Ich habe schon oft mit einer Differenz-Wells-Progi gearbeitet, jede Seite hat die Basis 1öö. Die Differenz wird gesetzt. Im Ausgleich sind das +100 und -100 = 0. Das geht ganz gut in Gegensatz zur Alembert-Differenz, die nicht funktioniert. Toi, toi, toi Euer Charlie22
  10. #9
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    Standard AW: Die Wells-Progression

    Hallo! Nimmt man die Änderung der Basis nach plus z.B. -1 und bei minus +2,dann kann man diese Progi schön anpassen. Toi, toi, toi! Charlie22

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