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Thema im Roulette Forum:
Die BlackJack-Regeln

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    Standard Die BlackJack-Regeln

    Auch wenn den meisten die Regeln fürs BlackJack bekannt sind, es gibt auch viele junge Leute, welche zum ersten Mal das BlackJack in der Spielbank sehen. Für diese sollen hier die Regeln für dieses einfache Kartenspiel im allgemeinen und speziellen und aufgezeigt werden.

    BlackJack wird generell vom Spieler gegen die Bank gespielt, wobei die Bank ihrerseits einen Dealer als Gegenspieler stellt. Der Sinn und Zweck des BlackJack ist es nun, wer der beiden Kontrahenten, die Spieler oder die Bank, mit seinen Karten näher an 21 Augen ist, ohne diese zu überschreiten. Derjenige, welcher die geringere Punkteanzahl hält oder diese überschreitet - sich überkauft - verliert das Spiel. Zu beachten ist, dass der Spieler stets zuerst eine Karte zieht und sich gegebenenfalls zuerst überkauft. Der Spieler mit der überkauften Hand hat das Spiel auch dann verloren, wenn sich die Bank anschließend überkauft.

    Die Augenzahl wird mit den Werten der Karten gezählt. Bube, Dame und König zählen jeweils 10 Punkte. Ein Ass kann hingegen sowohl mit 1 als auch mit 11 Augen gezählt werden.

    Halten die Bank und der Spieler die gleiche Augenzahl, so wird dieser Gleichstand als Stand-off bezeichnet, keiner von beiden gewinnt und der Spieler erhält seinen Einsatz zurück. Zieht ein Spieler mit einer zusätzlichen Karte über 21 Augen, sich also überkauft, so hat er das Spiel sofort verloren und sein Einsatz wird von der Bank eingezogen. Ein Ass und eine Karte, die 10 Augen entspricht, bilden zusammen den BlackJack. Erhält der Spieler einen BlackJack bekommt er in der Regel sofort das 1½-fache seines Einsatzes ausbezahlt. Alle anderen Gewinne werden gemäß der Einfachen Chancen beim Roulette 1 zu 1 ausbezahlt.

    Deckt die Bank als ihre erste Karte ein Ass auf, dann besteht für den Spieler die Möglichkeit, sich gegen einen BlackJack der Bank mit der Hälfte seines Einsatzes zu versichern. Erhält die Bank einen BlackJack, geht dem Spieler nichts verloren, er büßt zwar seinen Einsatz ein, aber die Versicherung bekommt der Spieler doppelt ausbezahlt. Erhält die Bank keinen BlackJack, verliert die Versicherung, diese wird sofort eingezogen, und das Spiel nimmt seinen normalen Verlauf.

    Es gibt in einigen amerikanischen Casinos eine Variante des BlackJack, bei welcher der Dealer nachschaut, ob die Bank einen BlackJack hält, wenn ihre Aufkarte eine 10 ist. Für den Spieler ist dies dahingehend vorteilhaft, indem er sich Teilungen oder Verdopplungen spart, die er sonst verlieren würde und hierdurch dauerhaft weitere 0,15 Prozent seines Umsatzes verliert. Der Dealer deckt einen BlackJack sofort auf und der Spieler weiß, woran er ist.

    Beim Ziehen weiterer Karten hat sich die Bank an feste Regeln zu halten. Sie muss solange ziehen, bis sie mindestens 17 Augen erhalten hat. Die Bank muss also auch bei 16 Augen noch ziehen. Hält die Bank 17 oder mehr Augen, darf sie jedoch keine weitere Karte mehr ziehen. Die Bank darf auch nicht teilen oder verdoppeln.

    Beim Verdoppeln seitens des Spielers gibt es unterschiedliche Varianten. In der Regel hat der Spieler die Möglichkeit, seinen Einsatz zu verdoppeln, wenn seine ersten beiden Karten 9, 10 oder 11 Augen erhalten hat. Er bekommt dann allerdings nur noch eine Karte. Bei anderen Varianten hat der Spieler die Möglichkeit, jede seiner aus zwei Karten bestehenden Aufhände zu verdoppeln. Aber auch hier erhält er lediglich eine weitere Karte.

    Der Spieler hat bei zwei gleichen Karten, z. B. zwei Neunen, zwei Damen, zwei Asse usw., die Möglichkeit der Teilung. Hierbei handelt es sich um nichts anderes als eine weitere Hand zu eröffnen, es ist für die zweite Hand noch einmal der Einsatz der ersten Hand zu bringen. Diese Teilung ist in der Regel bis zu viermal möglich, d. h. erhält der Spieler vier gleiche Karten, kann er jedesmal teilen und so insgesamt vier Hände spielen. Auf jede seiner Hände kann der Spieler beliebig viele Karten ziehen.
  2. #2
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    Standard Die BlackJack-Regeln

    Es ist allgemein bekannt, dass die sogenannte Basisstrategie das beste Mittel ist, sich gegen die Bank zu behaupten, sofern der Spieler keine weitergehende Strategie einsetzt. Jedoch unterscheiden sich die Basisstrategien für die verschiedenen Varianten des BlackJack geringfügig.

    In der Regel sind die Mischvorgänge so gering, dass keinesfalls der reine Zufall gewährleistet sein kann. Ein Kartenspiel bestehend aus 52 Karten muss ca. 25 mal gemischt werden, um eine reine Zufallsverteilung der Karten zu gewährleisten. Zwei Kartenspiele müssen dagegen schon 25 x 25 = 625 mal gemischt werden, um eine reine Zufallsverteilung zu gewährleisten. Sechs Kartenspiele, die meisten Varianten beim BlackJack bestehen heutzutage aus sechs Kartenspielen, müssen dagegen 256 = 250 Mio. mal gemischt werden, um den reinen Zufall herzustellen. Dies ist natürlich eine reine Utopie, so kommt es beim BlackJack öfter zu Häufungen gleichwertiger Karten, langen atypischen Sequenzen und anderen Phänomenen, welche an die Stelle des Zufalls treten.

    Die Basisstrategie wird in drei Entscheidungsmöglichkeiten unterteilt:
    • Ziehen/Stehen (Hit/Stand)
    • Verdoppeln (Double)
    • Teilen (Split)
    Die Entscheidung Ziehen/Stehen ist wohl der wichtigste, weil Entscheidungen dieser Art am häufigsten auftreten. In diesem Zusammenhang ist die Unterscheidung zwischen einer Softhand und einer Hardhand von Bedeutung. Mit einer Hardhand hält der Spieler eine Augenzahl, mit der er sich beim weiteren Ziehen einer Karte überkaufen kann. Mit einer Softhand hingegen hält der Spieler eine Augenzahl, mit der er sich mit dem Ziehen einer weiteren Karten auf keinen Fall überkaufen kann, da seine Hand aus ein oder mehreren Assen besteht, welche sowohl als 1 oder als 11 gezählt werden können.

    Die Entscheidung, ob noch eine weitere Karte gezogen werden soll oder nicht, hängt einerseits von den eigenen Karten als auch von der Aufkarte des Dealers ab:
    1. Hält der Spieler eine Hardhand von 12 bis 16 Augen, dann zieht er immer dann, wenn die Bank eine 7, 8, 9, 10 oder ein Ass als Aufkarte hält.
    2. Hält der Spieler eine Hardhand von 12 bis 16 Augen, so bleibt er immer dann stehen, wenn die Bank eine 4, 5, oder 6 als Aufkarte hält.
    3. Hält der Spieler eine Hardhand vo 13 bis 16 Augen, so bleibt er immer dann stehen wenn die Bank eine 2, 3, 4, 5 oder 6 als Aufkarte hält.
    4. Hält der Spieler eine Hardhand von 12 Augen, so zieht er, wenn die Bank eine 2 oder 3 als Aufkarte hält.
    5. Hält der Spieler einje Softhand von weniger als 18 Augen, so zieht er gegen eine 2, 3, 4, 5, 6, 8 oder 9 der Bank bis er entweder 18 Augen hält bzw. eine Hardhand. Dann greifen die vorigen Regeln.
    6. Hält der Spieler eine Softhand von weniger als 19 Augen, so zieht er gegen eine 9, 10 oder ein Ass der Bank, bis der 19 Augen hält oder eine Hardhand. In diesem Fall greifen ebenfalls die obigen Regeln.
    7. Der Spieler zieht stets, wenn er eine Softhand von 17 Augen hält, unabhängig davon, welche Aufkarte die Bank hält.
    8. Der Spieler zieht stets, wenn er weniger als 12 Augen hält.
    9. Der Spieler versichert niemals gegen eine BlackJack der Bank, selbst wenn er einen BlackJack hält und der unsinnigen Meinung ist, dass einfaches Geld besser sei als ein Stand-off.
    Diese Regeln für das Ziehen/Stehen müssen 100prozentig eingehalten werden. Es werden ganz sicher kurzfristige Abweichungen auftreten, so dann man als Spieler zu der Ansicht gelangen könnte, dass diese Regeln wohl doch nicht der Weisheit letzter Schluß sein könnten. Mittel- und langfristig betrachtet stellen diese Regeln jedoch das Optimum dar.
  3. Die folgenden 2 Mitglieder bedanken sich bei Harvey für den obigen Beitrag:

    jason (28.05.2011), Kugelblitz (30.05.2011)

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