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  1. #1
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    Der Zweiercoup ist für sehr viele Roulette-System einer der stärksten Verlustbringer. Im Besonderen gilt dies, wenn der Zweiercoup sich mit Einzelcoups abwechselt. Wollen wir versuchen, einer Lösung dieses Problems näher zu kommen?

    Auf den Einfachen Chancen treffen wir neben den längeren Folgen häufigst Figuren dieser Art an:

    S - S - R - S - R - R
    oder

    R - S - R - R - S
    etc., usw.

    Wir stellen also fest, dass wenn innerhalb von vier Coups eine Chance drei mal erschienen ist, die Chance wechselt. Darauf sollten wir ein Grundspiel aufbauen. Wir dürfen dabei aber auch nicht die höheren Folgen vernachlässigen, wir werden sie in das Spiel mit integrieren.

    Die Regeln des Spiels:
    1. Wir spielen auf eine Chance so lange, bis wir sie drei mal getroffen haben. Im Anschluss daran spielen wir auf die Gegenchance. Auf diese spielen wir ebenfalls so lange, bis wir auch sie drei mal getroffen haben.
    2. Wird der Dreier-Rhythmus durch die Gegenchance unterbrochen, dann spielen wir auf die Gegenchance, bis diese abbricht.
    3. Nach dem Abbruch wird wieder der Dreier-Rhythmus aufgenommen.
    Diese wenigen prägnanten Regeln müssen, so einfach sie auch sind, konsequent eingehalten werden. Ein Minimum an Konzentration ist also erforderlich. Die Buchführung muss penibel eingehalten werden, um den nächsten Einsatz zu ermitteln.

    Damit Zero das Spiel nicht unterbricht, lassen wir bei deren Erscheinen unseren Einsatz sperren, damit der Einsatz den nächsten Coup auf derselben Chance noch einmal mitspielt. Wird der gefangene Einsatz durch das Auftreten der gesetzten Chance frei, so steht es immerhin ±0. Wird unser Einsatz dagegen eingezogen, weil unerwartet die Gegenchance erschien, dann buchen wir diesen Einsatz als Verlust.

    An einem Beispiel an zunächst einem Chancenpaar der Einfachen Chancen wollen wir uns die Regeln verdeutlichen. Doch unterhalten wir uns noch ganz kurz über die Amerikanische Abstreich-Progression, um im Anschluss daran noch die Buchführung zu klären.

    Bei einem Spiel, das von nur kurzen Abweichungen (Ecarts) ausgeht, ist die Amerikanische Abstreich-Progression eine der besten Möglichekeiten, denn durch einen Gewinn werden zwei Verluste wettgemacht. In ihrer ursprünglichen Form kann diese Progression allerdings auch gefährlich werden. Deshlab wenden wir einige Tricks an, um zu versuchen, die Gefahren abzuschwächen, indem wir nicht sofort mit der Einsatzsteigerung anfangen.

    Wir schreiben 5 Einsen voran. Dadurch sieht die Progression wie folgt aus:

    1 1 1 1 1
    Dann folgt der erste Satz mit 1 + 1 = 2. Nach einem Gewinn streichen wir die 2 wieder, und die erste 1 und die letzte 1. Es werden im Anschluss wieder 1 + 1 = 2 Stücke gesetzt.

    Die Buchführung

    Die Buchführung besteht aus folgenden Spalten:

    PermHier tragen wir die laufende Permanenz ein.
    SatzDie Chance, auf die wir spielen
    DreierDas Ergebnis nach dem Dreier-Rhythmus
    GegenDas Ergebnis der Gegenchance
    +/-Das Ergebnis des gespielten Coups
    SaldoDie Summe der Satzergebnisse
    Beginnen wir jetzt ein Spiel auf das Chancepaar Manque-Passe, der erste Coup entscheidet, auf welcher Seite unseres gewählten Chancenpaares der Dreier-Rhythmus anfängt.
    Eine Lösung habe ich. Leider paßt sie nicht zum Problem.
  2. #2
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    Perm Satz Dreier Gegen +/- Saldo
      25   Ps          
      27 Ps   Ps       +2 +2
    2   Ps     M     -2 0
    20     M Ps       -3 -3
    33     M     Ps   -4 -7
      30 Ps       Ps   +5 -2
    8   Ps     M     -4 -6
      16   M   M     +5 -1
      25   M     Ps   -4 -5
      14 Ps     M     -5 -10
      7 Ps         M -6 -16
    4     M       M +7 -9
      3   M       M +7 -2
      12   M       M +7 +5

    Mit dem letzten Einsatz ist die Progression aufgebraucht, d. h. die angeschriebenen Stellen konnten alle gestrichen werden. Die fünf vorangestellten Einsen sind somit auch gleichzeitig das Gewinnziel, das angestrebt wird. Durch das Voranstellen können wir also die Gewinnsumme festlegen, die wir gewinnen wollen.

    Diese kurze Partie soll im Anschluss kommentiert werden, da es am Anfang vielleicht doch ein wenig verwirrend ist,wie die einzelnen Einsätze zustande kommen. Doch vorher sehen wir uns anhand dieser Partie die Amerikanische Abstreich-Progression im Detail an.

    1 1 1 1 1 2

    Wir beginnen mit der ersten und der letzten angeschriebenen 1, dies ergibt 1 + 1 = 2 Stücke Einsatz. Die 2 schreiben wir an die Staffel an. Der Einsatz gewinnt. Wir streichen die 2 wieder, plus die beiden Einsen, aus denen der Einsatz ermittelt wurde.

    1/1 1 1 1/2/

    Der nächste Einsatz ergibt sich aus der ersten und letzten stehengebliebenen 1, also wieder 1 + 1 = 2 Stücke. Diese 2 schreiben wir wieder an die Staffel an.

    1/1 1 1 1/2/2

    Diesen Einsatz verlieren wir. Wir lassen die 2 stehen und ermitteln den nächsten Einsatz aus der ersten und letzten offfenen Stelle, also 1 + 2 = 3 Stücke. Diese 3 schreiben wir ebenfalls an die Staffel an.

    1/1 1 1 1/2/2 3

    Dieser Satz brungt wieder einen Verlust mit sich. Wir streichen wieder nichts aus der Staffel und ermitteln unseren nächsten Einsatz wiederum aus der ersten und letzten offenen Stelle, also 1 + 3 = 4 Stücke, die wir an die Staffel anschreiben.

    1/1 1 1 1/2/2 3 4

    Noch einmal verlieren wir. Wir wiederholen die Prozedur, unsere Staffel erweitert sich erneut.

    1/1 1 1 1/2/2 3 4 5

    Nun gewinnen wir endlich einen Einsatz. Wir streichen den letzten Einsatz, also die 5, und wieder den ersten und letzten Satz der Staffel.

    1/1/1 1 1/2/2 3 4/5/

    Um die Übersicht zu bewahren, können wir zwischendurch die offenen Stellen neu aufschreiben.

    1 1 2 3

    Können diese 4 Stellen gestrichen werden, so beträgt der Gewinn 5 Stücke. Aber soweit sind wir noch nicht. Für den nächsten Einsatz werden die erste 1 und die 3 herangezogen, 1 + 3 = 4 Stücke. Die 4 schreiben wir wieder an.

    1 1 2 3 4

    Wir verlieren ein weiteres Mal. Wir addieren wieder die erste und letzte Stelle der Staffel, 1 + 4 = 5 Stücke und schreiben die 5 an.

    1 1 2 3 4 5

    Nun gewinnen wir ein weiteres Mal. Wir streichen die 5 und die beiden Stellen, aus denen sich unser Einsatz zusammengesetzt hat.

    1/1 2 3 4/5/


    Nun ergibt sich die folgende Staffel:
    1 2 3


    Wieder ermitteln wir unseren nächsten Einsatz aus der ersten und letzten Stelle der Staffel, 1 + 3 = 4 Stücke. Die 4 schreiben wir erneut an.

    1 2 3 4

    Es kommt ein weiterer Verlust hinzu. Unser nächster Einsatz ergibt 1 + 4 = 5 Stücke.

    1 2 3 4 5

    Erneut verlieren wir. Wir müssen nun 1 + 5 = 6 Stücke riskieren.

    1 2 3 4 5 6

    Auch diesen Satz verlieren wir. Darum ergibt sich der nächste Satz 1 + 6 = 7 Stücke, welchen wir gewinnen und entsprechned aus der Staffel streichen.

    1/2 3 4 5 6/7/

    Der nächste Einsatz ergibt sich wieder aus der ersten und letzten offenen Stelle also 2 + 5 = 7 Stücke. wir scheiben diese 7 Stück an die Staffel an

    1/2 3 4 5 6/7/7

    Auch diesen Satz können wir gewinnen, so dass wir erneut unseren Einsatz und die Stellen, aus denen sich der Einsatz zusammen setzt, streichen können.

    1/2/3 4 5/6/7/7/

    Es verbleiben noch die beiden Stellen 3 und 4, aus denen sich erneut 7 Stücke Einsatz ergeben. Da wir diesen Einsatz gewinnen, können wir die letzten beiden offenen Stellen der Progressions-Staffel streichen und die Partie mit dem gewünschten Ergebnis beenden.

    Analysieren wir nun, wieso und weshalb wir auf welche Chance gesetzt haben.
    Eine Lösung habe ich. Leider paßt sie nicht zum Problem.
  3. #3
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    25 Passe Unser Dreier-Rhythmus beginnt mit Passe.
    27 Passe Wir gewinnen. Jetzt sind schon zwei Passe-Nummern getroffen worden. Wir setzen erneut auf Passe.
     2 Manque Wir verlieren mit Manque. Die Gegenchance ist erschienen, nach Regel 2 setzen wir jetzt auf diese.
    20 Passe Unser Satz verliert. Passe ist jetzt aber drei mal erschienen. Wir müssen jetzt auf Manque setzen.
    33 Passe Der Dreier-Rhythmus wurde nicht eingehalten, es erschien die Gegenchance. Aus diesem Grund setzen wir auf Passe.
    30 Passe Wir gewinnen und spielen daher weiter auf Passe.
     8 Manque Unser Einsatz verliert, aber von dem Dreier-Rhythmus auf Manque kam der erste Treffer. Also müssen wir auf Manque setzen.
    16 Manque Nach diesem Gewinn setzen wir Manque nach.
    25 Passe Es erschien wieder die Gegenchance, deshalb setzen wir Passe nach.
    14 Manque Unser Einsatz geht verloren. Aber es wurde jetzt auch Manque drei mal getroffen. Wir müssen nach dem Dreier-Rhythmus auf Passe umschwenken.
     7 Manque Die Gegenchance erscheint, wir verlieren. Wir setzen also Manque nach.
     4 Manque Wir gewinnen, wir setzen Manque nach.
     3 Manque Ein weiteres Mal gewinnen wir, wir setzen erneut nach.
    12 Manque Mit diesem weiteren Gewinn können wir die letzten Einsätze der Progressions-Staffel streichen und die Partie damit beenden.

    In dieser Partie hat der Dreier-Rhythmus nicht funktioniert. Unser Gewinn entstand durch die Gegenchance. Aber wir können es erahnen:
    Die Zweier, welche häufig gefährlich werden, konnten ausgeschaltet werden. Zwar ist nur ein Zweier aufgetreten, aber er brachte uns Gewinn.

    Diese kurze Partie soll nur die Satzweise erklären. Hiermit dürften nun die meisten offen gebliebenen Fragen geklärt sein.
    Eine Lösung habe ich. Leider paßt sie nicht zum Problem.
  4. #4
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    Spielen wir ein weiteres Spiel, wir wollen dabei einen Gewinn von 10 Stücken einstreichen. Mit einem Gewinn von 10 Stücken sollte man bei einem Spiel auf die Einfachen Chancen zufrieden sein.

    Die Staffel der Amerikanischen Abstreich-Progression, die auch Labouchere oder kurz Labby genannt wird, sieht nach der Ermittlung unseres ersten Einsatzes also wie folgt aus.

    1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2

    Zur Erinnerung, die erste und die letzte Ziffer ergeben unseren Einsatz, in diesem Fall 1 + 1 = 2 Stücke.

    Spielen wir diese Partie zur Abwechslung auf einem anderen Chancenpaar, entscheiden wir uns für Rot-Schwarz.

    Perm Satz Dreier Gegen +/- Saldo
      1     R        
    31     R     S   -2 -2
    28   S       S   +3 +1
    0 S              
    13   S       S   +2 +3
      9 S     R     -2 +1
      32   R   R     +3 +4
    29   S   S       +2 +6
      30 S         R -2 +4
    17     R S       -3 +1
      12 S         R -4 -3
      21   R       R +5 +2
      18   R       R +4 +6
    6     R S       -3 +3
      36   R   R     +4 +7
    35     R     S   -3 +4
    2   S       S   +4 +8
    26   S       S   +2 +10

    Durch den Spielverlauf bekommt die Labby die folgenden Stufen:

    1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 3 2 2 3 2 2 3 4 5 4 3 4 3 4 2

    Bei dm dargestellten Beispiel muss beachtet werden, dass durch die Art der Buchführung der Gesamtgewinn nur +8 Stücke beträgt. Der durch Zero gesperrte Einsatz wurde wieder frei, jedoch als Gewinn verbucht. Um am Roulette-Tisch durch diese Praxis nicht durcheinander zu geraten, können wir in einer Tasche ein paar Stücke separat bereit halten, die wir in einem solchen Fall dem Spoielkapital zuführen. Bei einem Verlust verfahren wir genauso, wir verbuchen dann den gesamten Verlust. An der mathematisch vorherbestimmten Zerosteuer von 1,35% ändert sich dadurch nichts.

    Hat man noch Probleme dabei, die Einsätze durch die Labby in Einklang zu bringen, so kann dieses Beispiel leicht nachgebucht werden. Zur Erinnerung, es wird immer der ermittelte Einsatz vor dem Coup angeschrieben. Bei einem Gewinn wird dieser Einsatz wieder gestrichen plus die beiden Stellen, aus denen der Einsatz ermittelt wurde. Bei einem Verlust wird nichts gestrichen.

    Aus dem Gewinn-Verlustverlauf ist sehr gut zu erkennen, was im nächsten Satz zu setzen ist. Bei guter Konzentration könnte man notfalls auch ohne Notierung der Einsätze auskommen. Anfänglich ergibt sich durch die voran geschriebenen Stufen eine Art der d'Alembert-Progression, die allerdings im weiteren Verlauf steiler wird. Wenn man Pech hat, mutiert die Amerikanische Abstreich-Progression zur Martingale. Konnten jedoch alle Stufen abgestrichen werden, so ergibt sich als Gesamtgewinn einer Partie die Summe der zuvor angeschriebenen Stufen. Damit ist eine Partie beendet.

    Eine Spielweise mit der Amerikanischen Abstreich-Progression kann also nach rein persönlichen Aspekten gestaltet werden. Man kann eine Partie kurz gestalten, in dem nur wenige Stufen voran geschrieben werden, oder man kann längere Partien in Kauf nehmen, indem man 15 oder noch mehr Stufen voranstellt. Plant man, sich eine längere Zeit am Tag im Casino aufzuhalten, so kann man auch mehrere kurze Partien spielen. Dies könnte den Vorteil mit sich ziehen, dass man sich ein wenig dem Fall der Kugel anpassen könnte.
    Geändert von Leica Robbiani (15.05.2011 um 16:59 Uhr)
    Eine Lösung habe ich. Leider paßt sie nicht zum Problem.
  5. #5
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    Simulieren wir doch einmal einen solchen Spieltag mit dem Versuch, mehrere Partien mit kurzen Intervallen auf verschiedene Einfache Chancen zu spielen. Beginnen wir mit dem Chancenpaar Rot-Schwarz, im Anschluss daran folgt das Chancenpaar Impair-Pair, am Ende spielen wir auf Manque-Passe. Da wir die Intervalle, also unsere Partien kurz halten wollen, spielen wir auf einen Gewinn von 5 Stücken je Partie. Es werden an jede Progression-Staffel also 5 Einsen voran geschrieben.

    Perm Satz Dreier Gegen +/- Saldo
      23     R        
    13     R     S   -2 -2
    26   S       S   +3 +1
      1 S     R     -2 -1
    24     R     S   -3 -4
      3 S     R     -4 -8
      14 S         R -5 -13
    31     R S       -6 -19
    4   S   S       +7 -12
      12 S         R -6 -18
      23   R       R +7 -11
      18   R       R +6 -5
    17     R S       -5 -10
    22     R     S   -6 -16
    31   S       S   +7 -9
      34 S     R     -7 -16
      27   R   R     +9 -7
    11     R     S   -8 -15
    31   S       S   +11 -4
    24   S       S   +9 +5

    Das war jetzt aber doch ein hartes Stück Arbeit, um die Stufen abstreichen und die Partie gewinnen zu können. Hier sieht man auch die Gefährlichkeit der Amerikanischen Abstreich-Progression. Bei einem solchen Spielverlauf ist es natürlich nicht so einfach, die Einsätze ohne Notizen über die einzelnen Stufen überblicken zu können. Mit dem Einsatz von 7 Stücken bei der 34 waren die 5 voran geschriebenen Einsen abgestrichen und es blieben noch die Stufen 2 3 4 5 5 übrig. Dies ergab dann die letzten 5 Einsätze. Um nicht die Übersciht zu verlieren, kann man sich damit behelfen, dass man erst später, wenn die voran geschriebenen Einsen abgestrichen sind, mit der Aufzeichnung der Einsätze beginnt.

    In aller Regel werden die Partien eher kurz verlaufen. Betrachtet man die Zahlenfolge, so ist auffällig, dass das Chancenpaar Impair-Pair längere Intermittenzen gebildet hat. Das könnte für ein anschließendes Spiel günstig sein, wir gehen jetzt davon aus, dass der Verlauf dieses Chancenpaares in längere Serien mündet.

    Auf dem Chancenpaar Manque-Passe zeigt sich ein buntes Figurengemisch. Es waren einige Zweier, ein paar Einer und ein Dreier aufgetreten. Wir spielen die nächste Partei auf dem Chancenpaar Impair-Pair.
    Geändert von Leica Robbiani (17.05.2011 um 21:45 Uhr) Grund: Tipfehler korrigiert
    Eine Lösung habe ich. Leider paßt sie nicht zum Problem.
  6. #6
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    Wir beginnen die zweite Partie auf Impair-Pair direkt an den Anschluss der ersten auf Rot-Schwarz.

    Perm Satz Dreier Gegen +/- Saldo
    28     P           
      27 P         I -2 -2
    0   I            
      19   I       I +3 +1
    8     I P       -2 -1
      36 P   P       +3 +2
    10   P   P       +2 +4
      9   I   I     +1 +5

    Diese zweite Partei ging jetzt so schnell wie geplant zu Ende und wir haben wieder 5 Stücke gewonnen. Im direkten Anschluss folgt noch eine Partie auf das Chancenpaar Manque-Passe. Doch zuerst warten wir wieder einen Coup ab, der uns das Satzsignal liefert.

    Perm Satz Dreier Gegen +/- Saldo
    6       M        
    24     M     Ps   -2 -2
      30 Ps       Ps   +3 +1
    33   Ps       Ps   +2 +3
    35   Ps       Ps    +2 +5

    Diese Partie ging sogar noch zügiger mit dem geplanten Gewinn von 5 Stücken zu Ende. Wir können mit dem Gesamtergebnis aus diesen 3 Partien mehr als zufrieden sein, in etwa 1½ Stunden wären 15 Stücke auf den Einfachen Chancen gewonnen worden.
    Eine Lösung habe ich. Leider paßt sie nicht zum Problem.
  7. #7
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    Bisher haben wir nur auf eines der Einfachen Chancenpaare gespielt. Was hält uns jedoch davon ab, auf zwei oder gar drei Chancenpaare zu spielen? Natürlich können wir auch das tun. Für jedes der Paare muss dann eine eigene Progressions-Staffel angefertigt werden. Man macht dies am besten auf getrennten Blättern für jedes Chancenpaar.

    Es wird dann nicht ausbleiben bzw. immer wieder vorkommen, dass ein oder zwei Chancenpaare gut laufen und eines davon in die höheren Progressions-Stufen gerät. Dann kann man einen kleinen Trick anwenden:
    Die gut laufenden Chancen hören wir nicht mit dem vorangestellten Gewinn auf zu spielen, sondern wir erweitern unsere Abstreich-Staffeln. Sind zum Beispiel auf einem Chancenpaar die vor der Partie voran geschriebenen Einsen aufgebraucht, dann hängen wir einfach noch einige Einsen an. Die Gewinnmarke wird wird auf dem betreffenden Chancenpaar um die angehängten Einsen erweitert. Versuchen wir uns einmal damit.

    Perm Satz Dreier Gegen +/- Saldo
    22     S P Ps          
    31   S P Ps S   Ps   I   +2 +2
      19 S I Ps     Ps R I   +3 +5
      1 R I M     M R I   +6 +11
    13   R I M S   M   I   +6 +17

    Dieser Partie-Abschnitt war natürlich ein absoluter Glücksfall. In so kurzer Zeit konnten wir nicht nur auf den Chancenpaaren Rot-Schwarz und Impair-Pair jeweils unsere 5 Stücke gewinnen, nein, wir konnten noch das Chancenpaar Manque-Passe um zwei Einsen erweitern. So kam ein Gewinn von insgesamt 17 Stücken zustande.

    Versuchen wir das gleiche Spiel wein weiteres Mal.

    Perm Satz Dreier Gegen +/- Saldo
      16   R P M          
    33   R P M       S I Ps -6 -6
    10   S I Ps   P M S     -3 -9
    0 S P M                
      7 S P M R   M   I   -4 -17
    33   R I Ps     Ps S I   +5 -12
    4   S I Ps   P   S   M -3 -15
    11   S I M   I   S   M +12 -3
    33   S I M   I Ps S     +6 +3
    0 S I Ps                
      19 S I Ps R I Ps       +4 +7
    20   S P M S P       Ps +5 +12
      27 S P Ps       R I Ps -1 +11
      25 R I Ps       R I Ps +8 +19

    Diese Partie war von etwas längerer Dauer, aber dennoch kam es zum Erfolg und zu einem Gewinn von 19 Stücken.

    Zweimal erschien Zero. Anhand der Aufzeichnung ist zu erkennen, dass jeweils bei Zero der Einsatz gesperrt wurde. Allerdings wurde der Einsatz für den nächsten Coup noch einmal nachgesetzt, was bei einem Verlust zum doppelten Verlust führt. Der Zero-Nachsatz wird ebenfalls an die Progressions-Staffeln angeschrieben, der Satz ist also doppelt eingetragen, so dass durch die Abstreich-Progression dieser Verlust ebenfalls aufgeholt werden muss.

    Jetzt wünsche ich viel Spass mit der Amerikanischen Abstreich-Progression und viel Erfolg.
    Geändert von Leica Robbiani (18.05.2011 um 22:27 Uhr)
    Eine Lösung habe ich. Leider paßt sie nicht zum Problem.

Namensschilder

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