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Nach den ersten Erfahrungen am Spieltisch mit Gewinn bezahlte ich anschließend mein Lehrgeld an diesem. Daraufhin habe ich Lehrgeld in Form von einigen Systemen bezahlt, alle mit Geld-zurück Versprechen. Folgendes kann ich dazu sagen:
Mit einem System habe ich fast sofort nur verloren. Ich bekam mein Geld anstandslos zurück.
Daraufhin habe ich die weiteren Systeme erst einer weiteren Computerauswertung unterziehen lassen. Es konnte immer das Versagen des Systems nachgewiesen werden. In zwei Fällen bekam ich nach langem Hinhalten seitens des Verlages mein Geld nach einigen Monaten doch zurück.
In einem anderen Fall wurde mir mitgeteilt, dass man wieder in die Gewinnzone kommen könne, wenn man nach dem Verlust zu einer höheren Stückgröße greift.
Anschließend habe ich keine Systeme mehr gekauft, weil ich zur Überzeugung kam, mit starren Regeln geht es nicht.
Wenn man davon ausgeht, dass es keine Systeme gibt, ist es dann nicht fahrlässig mit Dauergewinnen zu werben? Mich würde interessieren, ob man dagegen gerichtlich vorgehen kann. Die Werbung mit Dauergewinn sollte wegbleiben. Dann hätte man keine höcheren Erwartungen an das System, aber ein gutes System muss man dann zumidest erwarten können. Vielleicht liegt eine Lösung in der Kombiantion von ein paar der Systeme.
Ich muss dich enttäuschen, auch das wird meiner Ansicht nach nichts. Die allermeisten der Kaufssteme sind klassische, starre mathematische Roulettesysteme. Egal ob im Gleichsatz oder mit Progression, im Gewinn wie im Verlust, egal wie die Satzfindung ist, zu einem kombinierten Gewinnsystem lassen sich dieses Systeme nicht nutzen, da jeder Coup vom vorhergehenden unabhängig ist. Die Chance ist mit jedem Wurf die gleiche, so dass ein System mit einem starren Regelwerk im Prinzip nichts wert ist. die letzten 250 Jahre wurden hunderte solcher Systeme erfunden, manche alte werden auch immer wieder neu erfunden, bis zum heutigen Tag waren sie alle unbrauchbar, was den Dauergewinn betrifft. Mir erscheint es unmöglich, ein starres System zu entwicklen, das den Spielverlauf des Spielers positiv beeinflussen könnte. Starre Roulettesysteme stoßen irgenwann an den Punkt, an dem sie den Mechansimus des Zufalls außer Acht lassen, weil der Zufall einen Ecart produziert, den das System in den Abgrund führt.
Bei ballistischen physikalischen Spielweisen ist das nicht der Fall, hier wird versucht, den Mechanismus des Zufalls weitgehend bewußt außer Acht zu lassen bzw. gewinnbringend auszunutzen.
Dann gibt es noch die Möglichkeit Fehler in der Roulettemaschine gewinnbringend zu nutzen. Diese sind zwar heutzutage schwieriger und seltener zu finden, aber immer noch vorhanden. Nur merkt meist die Spielbank vorher den Fehler und tauscht gegebenenfalls den Kessel aus. Die Kesselfehlersuche beruht darauf, dass jeder Kessel Unregelmäßigkeiten in der Fertigung aufweist, aufgrund dessen kann man bei ausreichend langer Auswertung tatsächlich sagen, dass die 37 Zahlen nicht alle gleich wahrscheinlich sind, einige Zahlen haben also in der Tat eine geringfügig höhere Wahrscheinlichkeit zu erscheinen. Das gilt bedingt auch für Favoritenjäger, denn aufgrund des 2/3-Gesetzes muss es zwangläufig Zahlen geben, die häufiger als andere erscheinen.