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Thema im Roulette Forum:
Mikro - Makro

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Beiträge 1 bis 10 von 11
  1. #1
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    Standard Mikro - Makro

    In den letzten Jahrzehnten, nein Jahrhunderten, wurden schon viele Roulette-Systeme erfunden, doch noch nie mit solchen wahnwitzigen - wenn auch bislang nur theoretischen - Ergebnissen.

    Eine gute Version als Ausgangsbasis erscheint mir das persönliche »Schicksal« zu sein, an die drei Einfachen Chancen angekoppelt:
    niedrig spielen in ungünstigen Abschnitten, hoch spielen in gewinnträchtigen (Erscheinungs-) Bildern.

    Beim Spiel auf die Einfachen Chancen vertrete ich ja ganz gern die Auffassung, dass man nur so oft gewinnen wie man auch verlieren kann.

    Man kann im Prinzip jeden Coup spielen, weil »Passen, Aussetzen« nix bringt, ein Netto-Gewinn ist dort nur durch die Variation der Einsatzhöhe zu realisieren.

    Hier beim Spiel auf die Drittelchancen »Passen« wir jedoch und variieren den Einsatz nur sehr begrenzt.

    Woher sollen wir dann hier und warum gewinnen können?
    Gilt das »Schicksal« hier nicht mehr?

    Everything will be ok in the end ...
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  2. #2
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    Eine Überlegung macht meine Behauptung bei den Einfachen Chancen zweifelhaft:
    Ein/e Spieler/in spielt ein System auf den Einfachen Chancen, spielt alle Coups aller drei Chancen-Paarungen, meistens niedrig, nur die entscheidenden Abschnitte sehr hoch - und gewinnt dabei sehr gut.

    Ein/e »Mitspieler/in« beobachtet sie/ihn nur und spielt immer ihre/seine Einsätze mit - allerdings nur die hoch gespielten:
    sie/er gewinnt genau so viel bzw. weil mit weniger Umsatz sogar ein wenig mehr.

    Die/Der andere Spieler/in wiederum beobachtet das und spielt jetzt ihrer/seinerseits nur noch die hoch zu spielenden Coups - mit gleichem Ergebnis.

    »Passen« schadet keinesfalls.

    Also liegt es doch nur an der geschickten Interpretation der Bilder. Und an der Zeit, die man sich nimmt, das Schicksal einer Roulette-Chance zu teilen.

    Zeit ist keine objektiv existente Dimension, da sind sich Physiker wie auch Psychologen zwischenzeitlich ziemlich einig.

    Es gibt keine Zeit ausserhalb derer, welche sich ein lebendiger Körper zum Leben nimmt oder für irgendeine Beschäftigung.

    Wann immer wir etwas tun, brauchen wir Zeit, verbrauchen wir Zeit. Alles andre drum herum, zu dem wir derzeit keinen Bezug haben, existiert auch oder auch nicht, ohne uns, gewiss ohne »unsre« Zeit.

    Wir haben sogar zu nix Zugang, das ausserhalb »unsrer« Zeit liegt. Wir haben nur »unsre« Zeit - alles andre ist Zeit andrer Lebewesen oder es ist einfach ohne Zeit. Ohne Zeit zumindest in Sinne, wie wir Zeit nur erfahren können - oder wer kann die Zeit einer Mücke, eines Atoms oder des Universums »erfahren«?

    Konsequenz:
    für uns gilt der zufällige Ablauf einer Roulette-Chance jenes Zeitabschnitts, dessen wir bei deren Beobachtung verbringen - spielend oder auch nur pausierend , unsre Zeit verbrauchend.

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  3. #3
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    Nicht so ganz einig sind sich die Gelehrten, ob es Zufall gibt. Die Tendenz geht jedoch in die Richtung »kein Zufall«.

    Die Zufallsnummern, die wir hier verwenden, sind nicht so »zufällig«. Die Nummern wurden aufgrund eines Algorithmus, der einem »Zufall« nahe kommen soll, vom Computer berechnet. Nicht mal der Zeitpunkt des Entstehens der hier verwendeten Zufallsnummern war zufällig, die Nummern wurden erzeugt, weil sie eben gerade gebraucht wurden.

    In einem Casino wurde gestern an einem Tisch eine Permanenz gespielt und aufgezeichnet. Sioe liegt also inhaltlich fest. »Zufällig« hätten wir gestern dort sein können - und hätten genau diese Permanenz erleben - müssen!

    Zufall ist also nur ein Frage des zeitlichen Standortes. Aber nur jede/r selbst hat seine Zeit, alles andere ist ohne Zeit.

    Die »Zufälle« dessen, was wir Vergangenheit nennen, sind keine Zufälle mehr, waren vermutlich keine, so wenig wie die der »Zukunft«. Jede/r hat nur die Wahl, aus Erscheinungen ohne Zeit einen Abschnitt ihrer/seiner Zeit zu wählen und zu erleben.

    Viele Leute brechen sich durch einen »dummen Zufall« Arme und Beine, geraten in schlechte Gesellschaft, fallen auf schlechte Berater herein, werden zufällig aufgehalten, verpassen den Zug, steigen in die falsche Strassenbahn, geraten in eine Nebel-Auffahr-Unfall-Folge - alles zufällig?

    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Wer nicht in der Lage ist, das Leben zu beobachten und zu verstehen, zu lernen wir das Leben »spielt«, den bestraft das Leben hart.

    Von einer etwas abgehobenen, selbstkritischen beobachtenden Warte aus sind die meisten solcher Zufälle keine Zufälle mehr.

    Wer den Zufall nicht kennt, nicht lernen kann, wie Zufall spielt, den bestraft - in unsrem Falle - das Roulette.

    Es kommt also nur auf die Beobachtungs-Ebene an, ob Zufall Zufälliges produziert oder ob Zufall gar nicht so zufällig ist.

    Oder konsequent zu Ende gedacht - von höchster Ebene aus:
    es gibt keinen Zufall.

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  4. #4
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    Auch der Zufall des Roulette bietet nur für diejenigen Unerwartetes, die zu kurz denken, nur eine wirre Abfolge einzelner Coups erkennen können.

    Wir konnten es schon zeitig beobachten, dass Zufall »Folgen« bilden muss, welche zwar nicht den nächsten Coup vollkommen vorhersehbar machen, welche aber schon nach relativ wenigen hundert Coups nach einer strengen »Gesetz«mäßigkeit anfallen – müssen.

    Wenn man das gesamte Spiel asl eine Abfolge solcher Folgen sieht, als Puzzle verschiedenartiger Teile, so wird uns auch schnell klar, dass sich diese wiederum sehr streng nach der gleichen »Gesetz«mäßigkeit gruppieren – müssen. Mega-Folgen haben wir diese Häufungen genannt.

    Aus dieser übergeordneten Warte können gute Spiele entwickelt werden:
    beispielsweise Plan-Spiele auf mehrfachen Chancen, oder das schon vorgestellte Spiel auf allen drei Einfachen Chancen.

    Dort wird jeweils genutzt, dass es übergeordnete Folgen geben muss.

    Plan-Spiele auf den mehrfachen Chancen sind nicht einfach zu spielen:
    die »Gesetz«mäßigkeiten sind dort nur schwer zu erkennen.

    Auf den Einfachen Chancen sind die Bilder sehr leicht zu erkennen, weil alle Erscheinungen aufgrund der gleichen Halbe-Halbe-Verteilung zustande kommen.

    Aber vermutlich sind viele Spieler damit überfordert, genügend Intuition in der Interpretation der Bilder aufzubringen.

    Die Dreifach-Chancen des Dutzend und der Kolonne haben nun den Vorteil, die verschiedenartigen Erscheinungen auf Basis der Ein-Drittel- oder auf der Zwei-Drittel-Verteilung hervor zu bringen.

    Beide Häufigkeiten bilden – gegenüber den mehrfachen Chancen – gut erkennbare Häufigkeiten und es gibt – gegenüber den Einfachen Chancen – ein größeres Spektrum der einsetzbaren Instrumente.

    Deshalb ergeben sich auf den Doppelten Chancen insgesamt die besseren Möglichkeiten.

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  5. #5
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    Zu jeder Erscheinung auf unterer Ebene, also die einzelnen Folgen einzelner Erscheinungen, gibt es entsprechende auf höherer Ebene.

    Wir haben wiederum ein Puzzle vorliegen, dieses Mal jedoch mit unterschiedlichen Teilen:
    unterschiedliche Folgenarten der einzelnen Erscheinungen und innerhalb dieser Rassen die Folgen der unterschiedlichen Länge – und alle diese Teile in unterschiedlicher Häufigkeit, aber insgesamt ein feststehendes Sortiment an Teilen, ein Puzzle mit einer genau vorbestimmten Zusammensetzung des Inhalts.

    Dieser Inhalt der ganzen Puzzle-Schachtel könnte völlig willkürlich aneinander gereiht werden – wird er aber nicht.

    Denn genau so, wie die Häufigkeit der einzelnen Puzzle-Teile festgelegt ist, so bestimmt ist die Zusammensetzung aus jeweiligen Teilmengen und die Häufigkeit der daraus entstehenden übergeordneten (Mega)-Folgen. Wir haben diese langfristige Erscheinungen genannt.

    Wie innerhalb weniger Coups, so werden über mehrere Coups hinweg wieder strenge Muster gebildet – allerdings wiederum entsprechend der Folgenlängen der kurzen Erscheinungen unterschiedlicher Länge.

    Diese unterschiedlichen Längen – der kurz- wie auch der langfristigen Erscheinungen – machen es praktisch unmöglich, das Problem der mit einer einfachen Mechanik fester Längen zu lösen, die zudem eh nur »kurzsichtig« sind.

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  6. #6
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    Warum wir letztlich erfolgreich sein können liegt daran, dass wir der übergeordneten Erscheinungsform den Vorrang gegeben haben und kurzfristige Erscheinungen nur im Einklang mit der langfristigen Erscheinung zu sehen und zu spielen gelernt haben.

    Dieser Aspekt wird in verschiedenen intuitiven Spielweisen beachtet, neu war hier der Versuch, anstelle der Intuition eine Schematik zu basteln, die diesem Umstand gerecht wird – Schematik gleich Mechanik kann nicht erfolgreich sein.

    Auch für mich ist es überraschend, dass die erarbeitete Regel-Schematik so erfolgreich sein kann, dass mit so einfachen Regeln das komplexe Problem des Zufalls - des Roulette – lösbar sein soll.

    Zweierlei spricht dafür:
    dass die Schematik nicht »kurzsichtig« ist – und dass sich bei der Untersuchung chaotischer Angelegenheiten häufig ergeben hat, dass sie relativ primitiven Formeln folgen.

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  7. #7
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    Standard Mikro - Makro

    Unsre Regeln sind insofern primitiv, als dass sie bloss gewisse Kriterien hinsichtlich der Längen aufstellen:


    spiele normal ab Coup fünf, nur auf einen Treffer,

    spiele schon früher an, wenn die Erscheinung langfristig wird,

    spiele noch früher an, wenn die Erscheinung dauerhaft wird,

    spiele kurze Erscheinungen auf Abbruch im fünften oder sechsten Coup,

    spiele lange Erscheinungen ab dem zehnten Coup fortgesetzt, dann auch auf viele Treffer bis zum Abbruch,

    warte nach zwei gravierenden Fehlern sechs Coups,

    und spiele dann nur auf sechs Coups lange Erscheinungen,

    sei vorsichtig, wenn es danach nicht wieder nur Treffer gibt,

    gehe mit der Einsatz herunter ab Saldo -10

    gehe auf 3 Chips ab Saldo +15, auf 4 Chips ab Saldo 20 ... etc.


    Warum sollte der wirre, komplexe, chaotische, freie Wille des Zufalls sich mit einer solch primitiven Systematik einfangen lassen wollen?

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  8. #8
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    Die komplexen Sachverhalte zur Zeit-, Raum- und Zufalls-Losigkeit sind nicht auf meiner Miste gewachsen – sie sind nachzulesen bei von Ludwiger, Meckelburg, Dethlefsen und weiteren.

    Evert sah dann daraus ausschliesslich die Erkenntnis wachsen, die Folgen und Mega-Folgen richtig einzuschätzen und zuletzt, sie in der richtigen Reihenfolge zu beachten.

    Was ich mir zugute halte, daraus lernen zu können und aus völlig zusammenhanglosen Sachgebieten das Generelle und Anwendbare auch auf dieses Roulette-Spielchen übertragen zu können.

    Dass dann zu guter Letzt auch noch jede/r diese einfachen Formeln zu ihrer Nutzung finden kann, ist – nur – eine Frage der Zeit, einer Zeit, die man allerdings dann schon drauf verwenden muss.

    Und warum greifen nun diese Formeln letztendlich, obwohl sie sich in diesen primitiven Regeln, in der Beachtung einiger Erscheinungen und nur der Festlegung einiger Coup-Nummern manifestieren?

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  9. #9
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    Diese Regeln werden den langfristigen Erscheinungen und den unterschiedlichen Längen aller Erscheinungen gerecht.

    Bei langen Erscheinungen wird normalerweise nur in ihrer besseren Hälfte versucht, bloss ein Gewinn heraus zu picken. Bei kurzen Erscheinungen wird in ihren schlechten Hälften normalerweise versucht, aus einem Abbruch nur einen Gewinn zu holen, allerdings nur im Einklang mit langfristigen Erscheinungen. Lang gelaufene langfristige Erscheinungen werden komplett bis zu ihrem Abbruch ausgespielt. Je länger lange oder erfolgreiche Abschnitte laufen, auch über kurze Unterbrechungen hinweg, desto größere Anteile werden davon genutzt, mit umso höherem Einsatz.

    Wenn aber Verlust-Phasen in die Länge ausarten, dann wird auch unser Spiel langfristiger – hinsichtlich Aussetzen wie auch hinsichtlich der spielbaren Erscheinung.

    Und diese ganze zufalls-gerechte Automatik wird mit ein paar Coup-Nummern gesteuert – im Rückblick auf eine der einfachsten Sachen dieser Welt.

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  10. #10
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    Standard Mikro - Makro

    Wir gingen von einigen »Gesetz«mäßigkeiten der Doppelten Chancen - der Dutzende und Kolonnen – aus.

    Daraus haben wir einfache Regeln abgeleitet.

    Wir haben diese in vorhandene Nummernfolgen eingesetzt.

    Wir haben diese Regeln noch angepasst, auf das Langfristige stärker betonend.

    Am Anfang haben wir beispielsweise meistens kurzfristige Favoriten gespielt, zum Schluss hin kaum mehr.

    Wir haben unsre Regeln angepasst, um mit weniger Umsatz Gleiches zu erreichen.

    Wir haben darauf geachtet, ohne Regelverstöße viele Coups zu spielen.


    Anscheinend hatten wir damit Erfolg.

    Wir haben versucht, und diese Regeln auch theoretisch verständlich zu machen.

    Was jetzt ansteht:
    aus dieser theoretischen Sichtweise die Regeln nochmals zu straffen, aus dem anfänglichen Regel-Unlogik-Schlingerkurs wirklich strikt und konsequent einzuhaltende Regeln zu formen.

    Was noch aussteht:
    dass unser gedankliches Gebäude auch praktischen Bestand hat. Das sollen die jetzt folgenden Demo-Beispiel-Tage erweisen.

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