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Thema im Roulette Forum:
Glücksspiel: Schlafmangel weckt Übermut

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  1. #1
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    Standard Glücksspiel: Schlafmangel weckt Übermut

    Eine durchwachte Nacht fördert die Risikobereitschaft. Das zeigt sich bei psychologischen Tests ebenso wie in Hirnscans. Forscher warnen daher: Auch wer die Müdigkeit nicht spürt, wird bei Entscheidungen von ihr beeinflusst.

    Wer unausgeschlafen ist, neigt zu Optimismus - und damit auch zu Leichtsinn. Das schließen US-Forscher aus den Ergebnissen von Verhaltenstests und Hirnscans übernächtigter Probanden. Die Testteilnehmer zeigten demnach bei Glücksspielen ein höheres Maß an Risikofreude, wenn sie eine Nacht durchwacht hatten, berichten die Wissenschaftler im "Journal of Neuroscience". Diese Tendenz spiegelte sich auch in ihrer Hirnaktivität während der Tests wider.

    Die Übernächtigung steigere die Freude über einen Gewinn und mindere gleichzeitig der Ärger über einen Verlust, erklären die Wissenschaftler um Scott Huettel von der Duke University in Durham, North Carolina. Dieses Ergebnis zeige einmal mehr, wie wichtig ausreichender Schlaf vor allem für Menschen mit verantwortungsvollen Tätigkeiten sei.

    29 gesunde Probanden hatten für die Studie auf ihren Nachtschlaf verzichtet und spielten ab sechs Uhr morgens Glücksspiele mit der Aussicht auf Geldgewinne. Dabei mussten die Teilnehmer nach eigenem Ermessen entscheiden, welches Risiko sie eingehen wollten. Währenddessen zeichneten die Wissenschaftler die Hirnaktivität der Spieler mittels der funktionellen Magnetresonanztomographie auf. Zum Vergleich wurden die Tests mit allen Teilnehmern auch nach normalem Schlafverhalten um acht Uhr morgens durchgeführt.

    Negative Konsequenzen werden ignoriert

    Die Analysen ergaben, dass die Testteilnehmer bei Schlafmangel risikoreichere Entscheidungen trafen als im ausgeschlafenen Zustand. Dabei zeigte das Gehirn erhöhte Aktivität im sogenannten ventromedialen präfrontalen Kortex. Diese Hirnregion gilt als entscheidend für die Wahrnehmung von Gefühlen der Wertschätzung. Im Gegensatz dazu dokumentierten die Hirnscans bei Misserfolgen im Glücksspiel eine verminderte Aktivität im vorderen Bereich einer Hirnregion namens Insula. Dieses Areal ist für die Verarbeitung negativer Emotionen zuständig. "Schlaflosigkeit kann somit das Verhalten in einen unangemessenen Risikobereich schieben: Die Lust auf Gewinne steigt - negative Konsequenzen werden ignoriert", fasst Scott Huettel zusammen.

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    Roulette: Übermüdete Menschen blenden Verluste eher aus

    Der Zusammenhang blieb auch dann bestehen, wenn die Forscher Faktoren wie die allgemeine Wachsamkeit, Müdigkeitsgefühle oder das Wohlbefinden der Probanden mit berücksichtigten. Sich nach einer durchwachten Nacht gut zu fühlen, sei demnach keine Garantie, auch wirklich geradeaus denken zu können, betonen die Wissenschaftler abschließend.

    (wbr/dapd)
  2. #2
    Harvey ist offline
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    Standard Risiko: Schlafmangel weckt Übermut

    Übermüdung fördert offensichtlich die Bereitschaft zum Risiko. Das ergaben psychologische Tests und Hirnscans bei Teilnehmern an einer "Glücksspiel-Studie".

    Für die Studie verzichteten 29 gesunde Probanden auf ihren Nachtschlaf und spielten ab dem frühen Morgen Glücksspiele mit der Aussicht auf Geldgewinne. Dabei durften sie selbst entscheiden, wie viel Risiko sie eingehen wollten. Während des Spielens zeichneten die Forscher der Duke University in Durham, North Carolina die Hirnaktivität der Spieler mittels Magnetresonanztomographie auf. Zum Vergleich wurden die Tests mit allen Teilnehmern auch nach normalem Schlafverhalten durchgeführt.

    Negative Konsequenzen werden ignoriert

    Es zeigte sich, dass die unausgeschlafenen Teilnehmer risikoreichere Entscheidungen trafen. Dabei zeigte das Gehirn in einer Region, die als entscheidend für die Wahrnehmung von Gefühlen der Wertschätzung gilt, eine erhöhte Aktivität. Im Gegensatz dazu dokumentierten die Hirnscans bei Misserfolgen eine verminderte Aktivität in einem Bereich, der für die Verarbeitung negativer Emotionen zuständig ist. Die Schlussfolgerung der Wissenschaftler: Schlaflosigkeit könne das Verhalten in einen unangemessenen Risikobereich schieben. Die Lust auf Gewinne steige, negative Konsequenzen würden ignoriert.

    Forscher warnen

    Dass die Übernächtigung die Freude über einen Gewinn steigert und gleichzeitig den Ärger über einen Verlust mindert, zeige einmal mehr, wie wichtig ausreichender Schlaf vor allem für Menschen mit verantwortungsvollen Tätigkeiten sei. Zumal die Forscher feststellten: Auch wer die Müdigkeit nicht spürt, wird bei Entscheidungen von ihr beeinflusst. Sich nach einer durchwachten Nacht gut zu fühlen, sei demnach keine Garantie, auch wirklich geradeaus denken zu können.

    (fitforfun.de)

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hirnscans bei übermüdung und glücksspielen

schlafmangel weckt übermut