Dieses relativ einfache Figurenspiel auf den Einfachen Chancen stammt aus Frankreich, dem Heimatland des Roulette. Es kann auf einer einzelnen der Einfachen Chancen, oder aber auf zwei oder allen dreien gespielt werden.
Die Grundlage dieser Strategie bildet die Umsetzung des Zweidrittel-Gesetzes auf die Einfachen Chancen anhand der Alyett'schen Vierer-Figuren, wobei es egal ist, ob diese mit Schwarz oder Rot, Pair oder Impair, Passe oder Manque beginnen. Die acht Alyett'schen Figuren sind hier http://www.roulette-portal.org/showw...p?title=Alyett dargestellt.
Anhand dieser Figuren wird nun die laufende Permanenz aufgeschlüsselt, wobei die erste Figur logischerweise erst nach dem vierten Coup bestimmt werden kann. Danach wird nach jedem Coup die neue Figur ermittelt:
Coup R S Figur 1 × 2 × 3 × 4 × 4 5 × 7 6 × 5 7 × 4 8 × 8 9 × 7 10 × 5 11 × 3
Nach dem vierten Coup ist also die Figur 4 entstanden, nach dem fünften Coup die Figur 7, nach dem Coup Nr. 6 ist die Figur 5 vorhanden, nach dem siebten Coup gibt es eine Wiederholung der Figur 4. Nach dem neunten Coup kommt eine erneute Wiederholung der Figur 7, diesmal als Spiegelbild, usw.
Das mit Hilfe der Alyett'schen Figuren auf die Einfachen Chancen übertragene Zweidrittel-Gesetz sagt aus, dass es innerhalb von neun Coups drei Wiederholungen von Figuren als theoretisch vorgegebenen Durchschnittswert geben wird. Es ist dabei irrelevant, ob sich eine der Figuren drei mal wiederholt oder ob sich drei Figuren jeweils ein mal wiederholen.
Diese theoretische Verteilung der Figuren bildet nun die Richtlinie für diese Strategie Plus-Zwei-Drei:
Es wird immer gegen die Vollendung des Zweidrittel-Gesetzes gespielt. Es wird davon ausgegangen, dass wie bei den Plein-Nummern - es werden dort niemals alle 37 Nummern innerhalb einer Rotation gezogen, sondern immer nur zwei Drittel davon mit kleinen Abweichungen nach unten oder oben - die Vollendung des Zweidrittel-Gesetzes (also drei Figuren-Wiederholungen in neun Coups) die Ausnahme bleibt und somit die Abweichungen zur Regel werden.
Regel No. 1:
Wenn in mindestens sechs Coups nur eine Wiederholung erfolgt ist, wird auf weitere Wiederholungen gespielt.
Regel No. 2:
Wenn in mindestens sechs Coups drei oder mehr Wiederholungen erschienen sind, wird auf weitere Wiederholungen gespielt.
Regel No. 3:
Es wird maximal drei Coups lang gesetzt.
Regel No. 4:
Wenn bei einem Satz auf Wiederholung zwei oder mehr Figuren zur Auswahl stehen, wird immer auf die am weitesten zurückliegende Figur gespielt. In allen anderen Fällen wird auf die bereits erschienene Figur gespielt.
An folgenden Beispielen wird die Satz-Technik auf Rot/Schwarz näher erklärt:
Beispiel 1:
R S Figur WH Satz Saldo 24 13 27 3 3 35 5 18 4 13 8 9 8 1 30 7 1 Nach Regel 1 Satz auf Wiederholung von Fig. 5 8 5 2 1 +1
Nach sechs Figuren war nur eine Figur erschienen (Regel 1). Nach dem Erscheinen der Figurr 7 kann entweder die Figur 5 oder die Figur 6 erscheinen, es wird daher nach Regel 4 auf die bereits erschienene Figur 5 gespielt. Der Satz gewinnt und das Spiel ist damit beendet.
Beispiel 2:
R S Figur WH Satz Saldo 29 6 12 22 4 7 8 31 8 1 16 8 2 1 7 32 6 21 1 16 1 3 Nach Regel 2 Satz auf Wederholung von Fig. 1 14 1 4 1 +2
Nach acht Figuren sind drei Wiederholungen erschienen, es greift somit die Regel 2.
Nach Figur 1 kann nur wieder die Figur 1 oder aber die Figur 2 kommen. Da die Figur 2 noch nicht erschienen war, erfolgt der Einsatz auf die Figur 1. Es kommt die Figur 1 und der Satz gewinnt somit und das Spiel ist wiederum beendet.
Beispiel 3:
R S Figur WH Satz Saldo 27 14 2 33 3 30 5 15 4 23 8 12 7 4 5 1 Nach Regel 1 Satz auf Wiederholung von Fig. 3 24 3 2 1 +3
Auch hier ist nach sechs Coups (bzw. Figuren) eine Wiederholung einer Figur erschienen. Nach der Figur 5 können die Figuren 3 oder 4 erscheinen, es wird nach Regel 4 auf die weiter zurückliegende Figur 3 gespielt. Der Satz gewinnt und das Spiel wird beendet.
Beispiel 4:
R S Figur WH Satz Saldo 18 35 22 36 5 25 3 31 5 1 17 3 2 1 5 3 16 3 4 Nach Regel 2 Satz auf Wiederholung von Fig. 5 31 5 5 1 +4
Es sind nach sechs Coups vier Wiederholungen erschienen. Nach Figur 3 wird auf die Figur 3 gespielt, da sie die weiter zurückliegende Figur ist, Figur 4, welche auch im nächsten Coup auch erscheinen kann, ist noch nicht vorgekommen. Der Satz trifft und das Spiel wird wiederum beendet.
Beispiel 5:
R S Figur WH Satz Saldo 32 1 9 34 1 13 2 25 4 28 8 6 7 11 6 16 2 1 Nach Regel 1 Satz auf Wiederholung von Fig. 4 19 3 -1 +3 27 6 2 1 +4 26 2 3 -1 +3
Hier erscheint erst mit dem siebenten Coup die erste Figuren-Wiederholung. Nach dem erneuten Erscheinen der Figur 2 wird auf die Figur 4 gespielt, da Figur 3 noch nicht erschienen ist. Der Satz verliert, da nun die Figur 3 erscheint.
Nach der Figur 3 ist ein Satz auf Figur 6 möglich, die Figur 5 ist ja noch nicht erschienen. Der Satz trifft, nach Regel 3 wird nun noch ein weiterer Satz gespielt.
Nach dem Erscheinen der Figur 6 wird also auf die am weitesten zurückliegende Figur 1 gespielt. Dieser Satz verliert wieder, nach diesem dritten Satz ist das Spiel beendet.
Bei der Figurenbildung wird Zero als figurenneutral betrachtet. Erscheint Zero während eines Einsatzes, wird die en Prison-Regel angewendet, der Satz wird also nochmal gespielt.
Die Stategie kann noch mit einer flachen Überlagerung kombiniert werden, da sich die Schwankungen um den Nullpunkt herum in Grenzen halten. Eine Sitzung ist mit +3 bzw. -6 Jetons zu beenden, diese Werte haben sich in längeren Versuchsreihen als optimal heraus gestellt.

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