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Thema im Roulette Forum:
Interesse an Lotto lässt nach

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  1. #1
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    Standard Interesse an Lotto lässt nach

    Magdeburg - Die Sachsen-Anhalter haben ihr Glück im vergangenen Jahr seltener im Lottospiel gesucht. Sie erwarben rund 26,7 Millionen Spielscheine und Lose, das waren etwa zwei Millionen weniger als 2009. "Das Minus ist vor allem darauf zurückzuführen, dass in der Hauptspielart Lotto 6 aus 49 die Jackpots geringer als 2009 ausfielen", sagte der Geschäftsführer der Lotto-Toto GmbH, Wolfgang Angenendt, am Dienstag in Magdeburg.

    So kletterte der Jackpot im Jahr 2009 zweimal über 30 Millionen Euro, im Jahr 2010 dagegen nur zweimal über 20 Millionen Euro. "Unser wichtiger Mitarbeiter Zufall hat im vergangenen Jahr nicht gerade ein Leistungshoch gezeigt", sagte Angenendt.

    Die Gesellschaft erwirtschaftete einen Umsatz von 165,6 Millionen Euro, im Jahr davor waren es 176,7 Millionen Euro. Das Land nahm als alleiniger Gesellschafter über die Lotteriesteuer, Konzessionsabgaben und weitere Abgaben aus den Spieleinnahmen rund 53,8 Millionen Euro ein. Im Jahr davor flossen 57,5 Millionen Euro in die Landeskasse.

    Auch im vergangenen Jahr habe die Gesellschaft Projekte aus Kultur, Denkmalpflege, Sport und Umweltschutz gefördert, sagte der Geschäftsführer. 376 Vorhaben wurden mit insgesamt fast 6,4 Millionen Euro unterstützt. Seit der Gründung der Lottogesellschaft vor 20 Jahren seien 6900 gemeinnützige Vorhaben im Land mit insgesamt 148 Millionen Euro gefördert worden.

    Er hoffe, das der Glücksspiel-Staatsvertrag von 2008, mit dem ein begrenztes Angebot an Lotterien und Wetten unter staatlicher Kontrolle festgeschrieben wurde, fortgeschrieben werde, sagte Angenendt. "Wir erwarten auch die Wiederzulassung der staatlichen Glücksspielangebote im Internet, weil dieser moderne Vertriebsweg immer mehr an Bedeutung gewinnt." Der Glücksspiel-Staatsvertrag muss nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) bis zum Jahresende neu gefasst werden.

    (DPA)
  2. #2
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    Standard Weniger Lotto-Mittel für Hessen

    Wiesbaden - Die schwindende Lust der Hessen an staatlichen Lotterien schlägt auch auf den Landeshaushalt durch. Auch für bestimmte soziale, sportliche oder kulturelle Zwecke stehen in diesem Jahr weniger Lottomittel zur Verfügung, wie aus dem Geschäftsbericht der Lottogesellschaft in Wiesbaden hervorgeht. Danach erhielt das Land noch 94,2 Millionen Euro Wett- und Lotteriesteuern nach rund 100 Millionen Euro im Jahr zuvor.

    Die zweckgebundenen Mittel, die auf die verschiedenen Ministerien und andere Institutionen wie die Liga der freien Wohlfahrtspflege oder die Deutsche Stiftung Denkmalschutz verteilt werden, sanken um fast 15 Millionen auf 119,5 Millionen Euro. Der Landessportbund musste beispielsweise einen Rückgang des Lotto-Geldes um knapp 2 Millionen Euro verkraften. Unverändert blieb hingegen die Unterstützung für außerschulische Bildungsträger mit 6,57 Millionen Euro.

    Bereits im März hatte die Lotto-Gesellschaft im Landesbesitz von deutlich sinkenden Wettumsätzen im Jahr 2010 berichtet: Sie fielen über alle Spielformen im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 Prozent auf 537,1 Millionen Euro. Dies wurde mit geringeren Jackpots bei den Lotto-Ausspielungen erklärt und mit dem Umstand, dass es 2010 eine Spielwoche weniger gegeben hatte als 2009. Die Sportwetten leiden unter der Konkurrenz der privaten Anbieter. Im Ländervergleich lag Hessen mit einem Pro-Kopf-Umsatz von 88,61 Euro bei den staatlichen Glücksspielen auf Rang zwei hinter dem Saarland.

    (dpa)
  3. #3
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    Standard Zehn neue Millionäre im Jahr 2011

    Nirgendwo wird so viel getippt: Lotto Hessen baut Angebot aus und setzt auf Sportwetten

    Wiesbaden - Die richtigen Kreuzchen beim Lotto haben zehn Menschen in Hessen im vergangenen Jahr zu Millionären gemacht. Den höchsten Treffer von 7,1 Millionen Euro erzielte eine Spielerin aus Frankfurt. Wie Lotto Hessen am Montag in Wiesbaden mitteilte, stieg der Gesamtumsatz 2011 um 3,6 Prozent auf 556,4 Millionen Euro. Als Gewinne wurden rund 270 Millionen Euro ausgeschüttet. 122 Millionen Euro flossen zweckgebunden in Sport, Denkmalpflege, Kultur und Soziales.

    Mit einem Durchschnittseinsatz von 91,71 Euro je Einwohner liege Hessen bundesweit auf Platz zwei, sagte der Geschäftsführer von Lotto Hessen, Hans-Georg Sundermann. Höher sei der Pro-Kopf-Einsatz nur im Saarland, wo aber viele Tipper aus dem benachbarten Frankreich den Wert nach oben trieben. Statistisch spiele jeder fünfte Hesse über 18 Jahren Lotto.

    Für 2012 erhofft sich Sundermann vor allem einen Neustart auf dem Markt für Sportwetten. Die staatlich veranstalteten Wetten Toto und Oddset, die laut Gesetz ein Monopol haben sollten, haben über die Jahre Umsatz an private ausländische Anbieter verloren. "Wir haben einen Schwarzmarkt, der aber 95 Prozent des Marktes ausmacht."

    Abhilfe schaffen soll ein geänderter Staatsvertrag der Länder, der Mitte des Jahres in Kraft tritt. In Deutschland sollen dann 20 Konzessionen für Sportwettenanbieter vergeben werden. Der deutsche Lottoblock, der Zusammenschluss der Länder-Lottogesellschaften, werde sich mit der in Hessen gegründeten Oddset Deutschland Sportwetten GmbH um eine Konzession bewerben, so Sundermann.

    (welt.de)
  4. #4
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    Standard Opfer des Glücksspielstaatsvertrages: Lotto stürzt weiter ab

    • 200 Mio. Euro weniger Einnahmen in den ersten vier Monaten
    • Änderungsstaatsvertrag wird die Talfahrt nicht aufhalten
    • Lotterievermittler: Lotto braucht Werbung und Internet

    Hamburg - Dramatische Entwicklung beim deutschen Lotto: Allein von Januar bis April dieses Jahres ist der Umsatz von Lotto 6aus49, Super6 und Spiel77 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,8 Prozent zurückgegangen. Damit fehlen den staatlichen Lottogesellschaften in diesem Jahr bereits 200 Mio. Euro. Auch die Einführung der neuen Superjackpot-Lotterie "Eurojackpot" hat den Negativtrend nicht aufhalten können. Mit der Mega-Lotterie hofften die staatlichen Lotteriegesellschaften ihre Verluste aus den vergangenen vier Jahren - seit Einführung des umstrittenen Glücksspielstaatsvertrages - wieder wettzumachen.

    Der Deutsche Lotto- und Totoblock (DLTB) hatte aus dem Eurojackpot mit zusätzlichen Umsätzen in Höhe von 24 Mio. Euro wöchentlich gerechnet. Tatsache ist jedoch, dass seit der Einführung im März von allen teilnehmenden Ländern europaweit durchschnittlich gerade einmal 11 bis 13 Mio. Euro umgesetzt wurden. Denn statt neue Spieler zu gewinnen, irritiert die neue Mega-Lotterie die angestammte Tippgemeinde von "6aus49". Die Folge ist eine Verlagerung der Spieleinsätze weg vom traditionellen deutschen Lotto und hin zum "Eurojackpot" oder zu ganz anderen Glücksspielen.

    Grund für das Desaster ist der Glücksspielstaatsvertrag, der seit 2008 die Werbung und den Vertrieb der Lotterien, insbesondere über private Lotterievermittler, mit dem vorgeschobenen Argument der Spielsuchtprävention stark einschränkt. Besserung ist nicht in Sicht, denn auch der Änderungsstaatsvertrag, auf den sich 15 der 16 Bundesländer trotz erheblicher Kritik der EU Kommission geeinigt hatten und der Mitte dieses Jahres in Kraft treten soll, wird die Vermarktung des deutschen Lottos ebenfalls drastisch reglementieren. Dies zeigen auch die ersten Entwürfe der Internetregelungen, mit denen wesentliche Chancen, das Glücksspiel hin zu suchtungefährlichen Lotterien zu kanalisieren, verbaut werden.

    Gewerbliche Lotterievermittler mussten ihr Geschäft inzwischen stark einschränken oder gänzlich aufgeben. Sie hatten bis zur Einführung des Vertrages dank ihrer Werbung und innovativer Angebote bis zu 20% der Umsätze der staatlichen Lotteriegesellschaften erwirtschaftet. Jetzt haben sie große Sorge, dass das deutsche Lotto entscheidend und unwiederbringlich an Akzeptanz verliert. "Die Länder wollen offensichtlich nichts dazu lernen. Ohne Werbung und Internet verschwindet Lotto immer weiter aus der Wahrnehmung der Menschen und gerät ins Abseits", so Norman Faber, Präsident des Deutschen Lottoverbandes. Das wird auf dramatische Weise dadurch belegt, dass seit 2007 die Lotterie-Umsätze um insgesamt rund 14 Milliarden Euro (-26%) zurückgegangen sind. Darunter leiden neben den Destinatären aus Breitensport, Wohlfahrt und Kultur insbesondere auch die Lottokioske, die auf die Einnahmen dringend angewiesen sind und denen der Eurojackpot als Retter in der Not versprochen wurde. Statt der versprochenen Rettung droht nun der weitere Untergang des deutschen Lottos.

    (presseportal.de)

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