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Thema im Roulette Forum:
Spiel auf Dutzende und Kolonnen

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  1. #1
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    Standard Spiel auf Dutzende und Kolonnen

    Die folgende Spielidee auf Tendenzen der Dutzende und/oder Kolonnen stammt von Ernestos, einem Rouletteforscher der dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts, das in der Baden-Badener Spielbankzeitung im Januar 1938 veröffentlicht wurde.

    Die Dutzende (ebenso die Kolonnen) werden dabei wie in der nachstehenden Tabelle unterteilt:

    Nr.123
    17  × 
    26   ×
    10 ×  
     9×  
    22  × 
    17  × 
     32  ×
     34  ×
     5×  

    Die Buchführung dürfte damit klar sein.

    Welche Tendenzbilder sich aus der Permanenz ergeben, wird im nächsten Beispiel zu den fortlaufenden Coupnummern erläutert.


    CoupNr.123
    1 12×  
    2 23 × 
    34 ×  
    415  ×  


    Die Coups 1 bis 4 zeigen den kurzen Wechsel auf den Dutzenden.

    CoupNr.123
    510 ×  
    6 36  ×
    711 ×  
    8 27  ×
    98 ×  
    10 25  ×


    Die Coups Nr. 5 bis 10 zeigen den langen Wechsel der Dutzende.

    CoupNr.123
    116 ×  
    1213  × 
    1331   ×
    1424  × 
    15 7×  
    16 19 × 
    17 30  ×
    18 21 × 
    19 3×  


    Die Coups 11 bis 19 zeigen auf den Dutzenden den Serien-Wechel.

    CoupNr.123
    2011 ×  
    2133   ×
    22 16 × 
    23 1×  
    24 34  ×
    2520  × 
    26 5×  
    27 32  ×
    2815  × 
    292 ×  


    Die Coups von Nr. 20 bis 29 zeigen einen sogenannten irregulären Serienwechsel.

    Die in der Coupfolge 1 bis 29 in den obigen vier Tabellen gezeigten Wechsel-Varianten sind das A und O der Tendenzen auf den Dutzenden und den Kolonnen.

    Die übrigen Bilder wie die Zweier, Dreier und Folgen fügen sich in alle Wechselsituationen nahtlos ein. Um sich ein Bild davon zu machen, wird empfohlen, eine Permanenz nach dem obigen Schema zu zergliedern.
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  2. #2
    Merlin ist offline
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    Standard Tendenzspiel auf Dutzende und Kolonnen

    Damit ist jedoch der Tendenzmarsch noch nicht erlernt. Die Hauptangelegenheit ist das richtige Erkennen der vorherrschenden Tendenzfiguren und die anschliessende starre Satzentscheidung hieraus, was zu Beginn besonders bei den Wechselsituationen noch auf Schwierigkeiten stossen wird.

    Anfänglich hat man ein Gefühl der Unsicherheit, jedoch wird sich dieses im Laufe der Zeit legen, weil es sich hier um ein Tendenzspiel mit absolut starren Regeln handelt, die besagen, welche Tendenzfigur vorliegt und wohin daher der Einsatz zu legen ist.

    Aus den obigen Tabellen werden folgende Bezeichnungen angewendet:
    • den kurzen Wechsel mit J1,
    • den langen Wechsel mit J2,
    • den Serienwechsel mit J3,
    • den irregulären Wechsel mit J4.

    Anhand eines folgenden Beispiels wird - neben J1, J2, J3 und J4 sind die Zweierfolge, die Dreierfolge und die aus mindestens vier Coups bestehende höhere Folge zu berücksichtigen - zum besseren Verständnis eine Permanenz nach Dutzenden aufgeschlüsselt.

    CoupNr.123 Tendenzfigur
    12 ×   
    229   × 
    3 1×   J2
    4 30  × J2
    526   × Zweier-Vollendung
    624  ×  Zweier-Abbruch
    7 5×   J3 - Ansatz
    8 18 ×  J3
    9 32  × J3
    108 ×   J4
    114 ×   Zweier-Vollendung
    12 5×   Dreier-Vollendung
    132 ×   Vierer-Vollendung
    14 25  × Folgenabbruch
    15 25  × Zweier-Vollendung
    1615  ×  Zweier-Abbruch
    17 30  × J1 - Ansatz
    1829   × Zweier-Vollendung
    19 14 ×  Zweier-Abbruch
    208 ×   J3 - Ansatz
    21 34  × J4
    2235   × Zweier-Vollendung
    23 36  × Dreier-Vollendung
    24 32  × Vierer-Vollendung
    25 9×   Vierer-Abbruch
    2620  ×  J1-Ansatz
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  3. #3
    Merlin ist offline
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    Standard Tendenzspiel auf Dutzende und Kolonnen

    Zwei Chancen zu bespielen, ist nicht so schwierig, wie es den Anschein hat. Bevor man die Spiel-Methode im Casino verwendet, ist es notwendig, sie zuhause über eine ausreichend große Anzahl von Permanenzen zu testen. Durch diese umfangreiche Prüfung erlangt man die notwendige Routine bei der Ausführung der Buchungen und der Bestimmung des Einsatzes. Gleichzeitig gewöhnt sich nebenbei das Auge an den Tendenzverlauf, den man dann im Laufe der Zeit problemlos erkennen kann.

    Es liegt in der Natur der Sache, dass man dabei zu Beginn noch Fehler macht. Allerdings sollte dies kein Grund darstellen, deshalb die Methode gleich als untauglich zu verwerfen.

    Dieses Tendenzspiel arbeitet nicht mit mathematischen Schikanen, es kennt ebenso wenig unlogische Rafinessen. Es wird einzig und allein ein gewissen Maß an Konsequenz und Konzentrationsfähigkeit benötigt, um die vorherrschende Tendenz richtig bestimmen zu können, die man in einer relativ starren Form vor sich sieht.

    Da die Konzentrationfähigkeit jedoch der menschlichen Unzulänglichkeiten Grenzen setzt, ist es beim praktischen Spiel kaum machbar, durch lang anhaltende Sitzungen im Gleichsatz eine große Anzahl an Chips gewinnen zu wollen.

    Ernesto führt aus:

    Wenn wir uns nun vorschreiben, täglich eine Sitzung von 150 Coups zu absolvieren, so sollten wir auch bei unseren theoretischen Prüfungen stets die ersten 150 Coups einer Permanenz prüfen. Eine andere Tageseinteilung in der Praxis wirft die theoretischen Prüfungsergebnisse über den Haufen.

    Damit ist aber nicht gesagt, dass wir beispielsweise zu späterer Zeit nicht spielen dürfen. Wenn wir dies tun, sind wir verpflichtet, immer um die gleiche Zeit zu spielen, sonst laufen wir Gefahr, den Rhythmus des Spielablaufs nicht vorzufinden, den unsere theoretischen Ergebnisse aufzeigen; denn der Rhythmus, den die rollende Kugel erstrebt, wechselt aufgrund des Zahlengesetzes, um dem Gesetz des ewigen Kreislaufs zu gehorchen. Sobald wir hier durch andere Überlegungen störend eingreifen, indem wir den einmal eingeschlagenen Weg nicht innehalten, geraten wir in uns unbekannte Strömungen, denen wir nicht gewachsen sind. Jedem Spieler ist es schon vorgekommen, dass die Kugel stundenlang bestrebt ist, unseren Einsätzen auszuweichen. Ein Zeichen dafür, dass wir auf dem falschen Pferd hocken, der Rhythmus gehorcht uns nicht, sondern wirkt sich zum Vorteil der Bank oder anderer Spieler aus. Das hat mit Astrologie nichts zu tun, sondern nur mit dem Rhythmus: Das Spiel ist immer rhythmisch, es fragt sich nur, ob wir zur gegebenen Zeit zugegen sind, wenn UNSER Rhythmus vorherrscht. Da wir den richtigen Zeitpunkt nicht im voraus bestimmen können, bleibt uns nur übrig, uns an die statistischen Werte und deren Zeiten zu halten. Mit anderen Worten, wir bespielen stets einen gleich bleibenden Umfang an Coups zur gleichen Zeit und Stunde, wie wir sie in den theoretischen Prüfungen festlegen.

    Aufgrund dieser Erkenntnis wissen wir im voraus, mit welchen Faktoren im Gewinn und Verlust zu rechnen ist. Um uns vor unliebsamen Überraschungen zu schützen und gleichzeitig auf den richtigen Nenner zu kommen, empfiehlt es sich, den grössten theoretischen Verlust-Ecart in der Praxis mit 3 multipliziert anzunehmen. Damit wissen wir gleichzeitig die erforderliche Kapitalsumme für die Durchführung des Spiels.


    Dies sind also die theoretischen Ausführungen Ernestos, denen in vielen Aspekten zugestimmt werden kann. Anhand des folgenden Beispiels demonstriert Ernesto die Verfolgung seiner ermittelten Tendenzen auf den Dutzenden.

    CoupNr.DutzendFigurSignalSatzSaldo
    111      
    224 2  J11. D 
    361  J1J12. D+2
    425  3J1J21. D+1
    531  3J22A1. D±0
    613 2 2A2er2. D-1
    733  32er2er3. D-2
    861  2erJ23. D-3
    9101  J22A3. D-4
    1041  2A3A3. D-5
    1125  33A3er3. D-3
    1231  3er3er1. D-1
    1351  3er3er1. D+1
    1427  33er2er3. D+3

    Ernesto's Empfehlung ist außerdem bei seiner Spiel-Methode, gleichzeitig auf Dutzende und auf Kolonnen zu spielen, damit Möglichkeiten für einen zwischenzeitlichen Ausgleich zwischen den beiden Chancen bestehen.

    Ernesto empfiehlt für Freunde von Einsatzsteigerungen die d'Alembert-Progression, die allerdings mitunter zu einem enormen Kapitalaufwand von über 120 Chips führen kann, während bei einem Spiel masse egale der Kapitalaufwand lediglich 10 Chips betragen soll.
    Geändert von Merlin (16.09.2009 um 20:20 Uhr)
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  4. #4
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    Standard AW: Spiel auf Dutzende und Kolonnen

    Huhu

    Ich hab' noch was über Ernestos gefunden, zwar keine Drittelchancen, und 'n bissel hahnebüchen, aber trotzdem int'ressant..................

    Tendenz- und Folgenbilder beim Roulette

    Unter 'm Oberbegriff »Tendenzen« hat Ernestos im Jahr 1934 'n Figurenspiel auf Folgen/Serien erläutert:

    Werden mindestens vier gleiche Erscheinungen 'ner Chance hiner'nander gezogen, so haben wir 'n Serienbild. Naturgemäß sind Folgen jedoch auch länger als vier Coups. Im Gegensatz zu diesen Serienbildern, also Vierer- und längere Folgen, hat Ernestos Zweier- und Dreierfolgen als Tendenzbilder bezeichnet.

    Die Spielregeln für das Tendenzspiel von Ernestos lautete:
    Je länger 'n Folge ist, desto günstiger ist's für den Spieler, weil mit den Einsätzen bis zum Abbruch der Folge mitgegangen wird.

    Die Betrachtungen der Folgengesetze von Ernestos sind nach 'm heutigen Erfahrungsstand nicht mehr haltbar, aber aus historischer Sicht ist int'ressant:

    Rein mathematisch gibt es kein Gesetz des Ausgleichs beim Roulette.

    »Statistisch tritt eine Serie von 10 gleichen Coups in jeder Chance einmal täglich auf, d. h. bei einem Spielverlauf von 12 Stunden. Selbstverständlich bilden sich an einem Spieltag auch mal mehrere Zehnerserien in ein und derselben Chance. Dafür kommen aber Tage vor, die keine Serienbildung von 10 Coups hervorbringen. Denn auch die Serien sind dem scheinbaren Gesetz des Aufgleichs unterworfen.«
    's ist 'ne anerkannte Tatsache, dass 'n Ausgleich, wenn auch nur 'n relativer, entgegen der früheren Ansichten heutzutag' längst nachgewiesen ist. Lediglich umstritten ist nach wie vor, ob der (relative) Ausgleich als Basis für 'ne gewinnversprechende Roulette-Spielmethode 'rangezogen werden kann.

    Ernestos weiter:

    »Damit wir über den mathematischen Verhältnisfaktor der Serienhäufigkeit stehen und Massnahmen treffen können, um den Überschuss einzuziehen, lassen wir uns über die statistische Gruppentheorie Aufklärung geben. Wir zergliedern 36.000 gefallene Zahlen. Somit erzielen wir 18.000 überhaupt mögliche Serien oder Gruppen bestehend aus:

    9.000 Serienzu je1Coup
    4.500 Serienzu je2Coups
    2.250 Serienzu je3Coups
    1.125 Serienzu je4Coups
    662 Serienzu je5Coups
    331 Serienzu je6Coups
    166 Serienzu je7Coups
    83 Serienzu je8Coups
    42 Serienzu je9Coups
    21 Serienzu je10Coups
    10 Serienzu je11Coups
    5 Serienzu je12Coups
    3 Serienzu je13Coups
    1 Seriezu je14Coups
    1 Seriezu je16Coups
      oder höher

    Soweit statistisch festgestellt werden konnte, decken sich die Resultate des mathematischen und statistischen Häufigkeitsabfalls von der Einer- bis zur Neunergruppe ziemlich. Erst bei den Neunerserien macht sich größtenteils eine fühlbare Abweichung bemerkbar. Alle Versuche, für die hohen Serien eine Norm zu finden, sind gescheitert.«
    Das sind nun die Regeln für 's Tendenzspiel nach Ernestos:
    Sehr häufig stellen wir fest, dass Serien von mehr als drei Coups förmlich kettenweise auftreten. Auf Serie setzen wir, wenn sich ohne Vorgang ein Vierer bildet, indem wir schon auf Vollendung des vierten Coups gleicher Chancen setzen und im Gewinnfall masse égale nachsetzen bis zum Abbruch der Serie.

    Anders liegt der Fall, wenn als Vorgang ein Dreier vorausging. Dann setzen wir nicht auf Vollendung des Vierers, sondern auf Abbruch des Dreiers. Ging bei dem Satz auf Serie bereits ein Serienbild voraus, so setzt man in diesem Falle schon beim dritten Coup auf Vollendung der Serie.

    Betrachten wir die Permanenz etwas genauer, so werden wir finden, dass es sehr oft ausgesprochene Serientage gibt, die uns, auf diese Weise gespielt, die Taschen füllen. Neigt das Spiel nicht zur Serienbildung, dann müssen ja logischerweise die Zweier und/oder Dreier dominieren. An diesen Tagen haben wir auf Serien nichts zu suchen. Es kann uns also einerlei sein, wie das Roulette gelaunt ist, wir liegen stets und ständig auf der richtigen Seite.«
    Für 's Bespielen der Zweierfolgen hat Ernestos noch 'ne extra Regel festgelegt:

    'ne Zweierfolge wird auf Abbruch, also 's wird auf die Gegenchance gespielt, wenn auch die vorige Folge auf diesem Chancenpaar 'ne Zweierfolge war. Auf Fortsetzung wird die Zweierfolge gespielt, also 's wird die gleiche Chance nachgespielt, wenn auch die vorige Folge auf diesem Chancenpaar 'ne Dreierfolge war.

    Obwohl 'n gut auf'nander abgestimmtes Tendenzspiel unbestreitbare Vorzüge hat, so sollt' mer den Optimismius anno 1934 doch 'n bissel bremsen. Denn 's entscheidende Kriterium hat Ernestos nicht erwähnt:
    's gibt Tage, an denen sich die beobachteten Tendenzen sehr schnell im Wechsel ablösen. Der Spielverlauf schwankt dann zwischen kurzen und langen Folgen, so dass mer selten oder gar nicht auf der »richtigen Seite« ist und ein Einsatz nach 'm and'ren verliert. Aus der Tabelle ist ersichtlich:
    's gibt genauso viele Einerfolgen wie höhere Folgen, 's gibt genau so viele Zweierfolgen wie höhere Folgen, 's gibt genau so viele Dreierfolgen wie höhere Folgen usw., so dass aus 'm alleinigen Nachspielen 'ner vorher erschienenen Folge kaum 'n dauerhafter Gewinn möglich sein wird.

    bis denne

    liebe Grüße

    Danny

    Everything will be ok in the end ...
    if it's not ok ... it's not the end!
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    Standard Tendenzen von Ernestos

    Ernestos weiter zum Thema Tendenzen:

    »Anhand der authentischen Permanenzen können wir fortlaufend feststellen, dass sich gewisse Tendenzbilder im Abrollen des Spielverlaufs sehr häufig wiederholen, so dann man hier einen starren Marsch kombiniert, der sich der jeweils vorherrschenden Tendenz vollkommen anschmiegt. Zu dieser Kombination gehören insgesamt sieben Tendenzbilder, die man sich fest einzuprägen hat. Ist im Laufe der Zeit eine gewisse Satzroutine vorhanden, so lässt sich das Spiel mit Leichtigkeit auf alle drei Einfachen Chancen (Paare) ausdehnen.«
    Zweierfiguren

    Als Basis für die Spielmethode betrachten wir zunächst mal die Zweierfigur, die in Permanenzen wie folgt auftritt:

    Perm.SR
    13  
     27 
     14 
    26  

    'ne Zweierfigur besteht aus zwei gleichen unmittelbar auf'nander folgenden Chancen, hier beispielsweise Rot mit der 27 und der 14. Ohne den Folgecoup mit der 26 wär' die Zweierfigur noch unvollständig, erst mit der Ziehung der Gegenchance, hier also Schwarz, kann dieses Bild als vollendete Zweierfigur betrachtet werden.

    's gehören also zu 'ner Zweierfigur immer vier Coups:
    die Zweierfolge selbst und jeweils 'n Coup der Gegenchance vor und nach der Folge.

    Hat sich 'ne isolierte Zweierfolge wie in der Tabelle oben gezeigt, so wird bei 'nem erneuten Erscheinen 'ner Zweierfolge auf die Gegenchance, also auf den Abbruch der Zweierfolge gespielt.

    Sowie sich 'ne Dreier- oder längere Folge gebildet hat, wird erneut 'ne Zweierfolge abgewartet, bevor diese Taktik erneut gespielt werden kann.

    Perm.SR 
    20   
     7  
     32  
    15  Erste vollendete Zweierfigur
     18  
    26   
     21  
    11   
    6  Erneute Zweierfigur, auf Abbruch spielen
     21 Gewinn


    Dreierfiguren

    Da 's nun sieben Tendenzbilder gibt, ist im Spielverlauf irgend ein's der Bilder fast immer für 'ne zeitlang vorherrschend. Versucht mer immer mit der Bank mitzugeh'n, so lassen sich auf diese Art und Weise Gewinne erzielen. 's zusammenwirken aller dieser sieben Tendenzbilder gibt diesem Spiel durch 'n gewisses Anpassungsvermögen 'n wenig Rückgrat.

    'n weit'res Tendenzbild ist die Dreierfigur, die aus drei auf'nander folgenden Coups 'ner selben Chance besteht.

    Die vollendete Dreierfigur besteht dabei aus fünf Coups:
    die eigentliche Dreierfolge sowie jeweils einmal die Gegenchance vor und nach der Folge.

    Bei der Dreierfigur sind zwei Einsatzmöglichkeiten gegeben:
    Einmal, wenn als Tendenzanzeichen 'ne Dreierfigur voran ging, auf Erscheinen der gleichen Chance im dritten Coup, und einmal auf den Abbruch der Dreierfolge.

    Wenn mer annimmt, das 'ne Dreierfolge voraus ging, wird gespielt, sowie 'ne Zweierfolge erschienen ist:

    Perm.SR 
     16  
    11   
    31  Spiel auf Dreierfolge
    26  Gewinn
     25 Spiel auf Abbruch

    Ernestos merkt zu seiner Spielweise noch an, dass er über 480.000 Coups gestestet und festgestellt haben will, dass in Spielen von 150 Coups Länge durchschnittlich 'n Überschuss von 4,2 Chips masse égale, also im Gleichsatz vorhanden war. Diese Angaben von Ernestos sind natürlich heut' nicht mehr nachprüfbar, er hat auch nicht angegeben, ob er die Zero bei seinen Auswertungen berücksichtigt hat.

    's bleibt aber festzuhalten, dass 'n Tendenzspiel auf kurze Figuren wie die Zweier- und Dreierfolgen bei genauer Ermittlung der Tischtendenz nicht aussichtslos ist, wenn die einzelnen Spiele kurz gehalten werden und diese in 'ner Phase beginnt, in der nur kurze Folge vorherrschen. 'n rein starres Spiel auf den Abbruch von Zweier- und Dreierfolgen würd' zumindest langfristig zu 'nem Nullsummenspiel abzüglich der Zeroabgabe führen.

    Everything will be ok in the end ...
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