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Liechtenstein will 2011 ein erstes Casino bewilligen

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    Liechtenstein will 2011 ein erstes Casino bewilligen

    24 Kommentar(e) von Harvey, veröffentlicht am 22.12.2010 14:59
    In Liechtenstein sollen im kommenden Jahr eine Spielbank bewilligt und Online-Geldspiel-Konzessionen vergeben werden. Die Regierung hiess drei Verordnungen zum am 1. Januar in Kraft tretenden Geldspielgesetz gut.

    Vaduz. - Im ersten Quartal des kommenden Jahres kann im Fürstentum Liechtenstein mit der Konzessionsausschreibung für ein Casino und für Online-Konzessionen begonnen werden. Geregelt werden ab Anfang Jahr auch Tombolas und Lotterien, die Vereine zu gemeinnützigen Zwecken durchführen, wie die Landesverwaltung schrieb.

    Er erwarte von der Casino-Konzession und den Online-Konzessionen einen wirtschaftlichen Impuls für das Land und neue Steuereinnahmen, liess sich Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer zitieren. Geregelt werden in den Verordnungen auch Sicherheitsfragen, der Spielbetrieb, Gebühren und Aufsichtsabgabe.Die Liechtensteiner Regierung will vorerst nur eine Spielbank bewilligen und danach die Situation beurteilen. Bis spätestens in sechs Jahren soll der Evaluationsbericht vorliegen.

    Sechs Casinos in der Umgebung

    Das neue Liechtensteiner Geldspielgesetz wurde gestützt auf Erfahrungen in der Schweiz erarbeitet. Interessenten für den Betrieb eines Casinos soll es im Fürstentum mehrere geben. Glücksspiele waren dort 1949 verboten worden.

    Liechtensteiner haben bereits eine grosse Auswahl, um ihre Spielleidenschaft auszuleben: Innerhalb von lediglich einer halben Stunde erreichen sie heute in der Schweiz, Österreich und Deutschland nicht weniger als sechs Casinos.

    (sda)

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  2. Kommentare insgesamt: 24

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  3. #2
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    Standard Casino-Betrieb vor dem Start - Konzession für Spielbank ausgeschrieben

    Vaduz - Nach der Aufhebung des Glücksspielverbots soll auch im Fürstentum Liechtenstein in einem Casino der Rubel rollen. Die Regierung in Vaduz hat am Dienstag die Konzession für eine Spielbank ausgeschrieben.

    Die Unterlagen für das Spielbank-Konzessionsverfahren können beim Amt für Volkswirtschaft gegen eine Gebühr von 2'000 CHF angefordert werden. Gesuche um Erteilung einer Konzession sind bis 31. März 2011 in deutscher Sprache beim Amt für Volkswirtschaft einzureichen.

    Das Amt prüft die Gesuche und leitet sie danach an die Regierung zur Entscheidung weiter. "Mit der Veröffentlichung der Ausschreibungsunterlagen ermöglicht die Regierung die rasche Umsetzung der von der Geldspielgesetzgebung geschaffenen Möglichkeiten", sagte Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer am Dienstag in Vaduz.

    Er rechne damit, dass mehrere Gesuche gestellt werden, sagte Markus Kaufmann, Mitarbeiter des Regierungschef-Stellvertreters, zur Nachrichtenagentur SDA.

    Die Regierung erhofft sich von einem Casino wirtschaftliche Impulse und neue Einnahmen für die Staatskasse. Das Parlament, der Landtag, hatte das seit 1949 bestehende Glücksspielverbot Mitte letzten Jahres aufgehoben und den Weg für ein Casino freigemacht.

    Die Spielbanken-Konzession ist befristet. Das Liechtensteiner Geldspielgesetz sieht vor, dass bis zum Vorliegen eines Evaluationsberichts in sechs Jahren nur eine einzige Spielbank bewilligt wird.

    Die Bruttospielerträge des Liechtensteiner Casinos sollen mit 12,5 bis maximal 40% besteuert werden, wobei ein progressiver Tarif zur Anwendung kommt. Das heisst, der Steuersatz steigt, je höher die Erträge sind.

    In der Schweiz wurden die Bruttospielerträge der 19 Casinos im Jahre 2009 mit durchschnittlich 51,16% besteuert, wie aus dem Jahresbericht der Eidg. Spielbankenkommission hervorgeht. Die Spielbankenabgabe belief sich auf total 479 Mio CHF. Davon flossen 406 Mio CHF in den Ausgleichsfonds der AHV und 73 Mio CHF an die 12 Standortkantone der B-Casinos.

    (awp/sda)
  4. #3
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    Standard Zweiter Anwärter auf Casino-Lizenz

    Im Poker um die Casino-Konzession in Liechtenstein bekommt der Unternehmer Wolfgang Egger Konkurrenz durch ein gemeinsames Projekt des österreichischen Glücksspiel-Konzerns Novomatic und des Grand Resorts Bad Ragaz.

    Vaduz – Bis gestern Abend haben potenzielle Casino-Betreiber ein Gesuch für die Spielbanken-Konzession in Liechtenstein einreichen können. Kurz vor Eingabeschluss reichte mit der neu gegründeten Gesellschaft Casino Admiral – einem Tochterunternehmen von Novomatic und des Grand Resorts Bad Ragaz – ein weiterer Anwärter seine Bewerbungsunterlagen ein, wie das Unternehmen gestern mitteilte.

    Hinter dem Unternehmen stehen die ACE Casino Holding, eine Schwestergesellschaft des österreichischen Glücksspiel-Konzerns Novomatic und das Grand Resort Bad Ragaz. Die beiden Partner betreiben bisher das Casino Bad Ragaz und planen das erste Liechtensteiner Casino mit einem Hotel an der Aeulestrasse in Vaduz. Die geplanten Investitionen belaufen sich auf mehr als 40 Millionen Franken. Im Verwaltungsrat von Casino Admiral sitzen auch die Liechtensteiner Anwälte Stefan Hassler und Guido Meier.

    Andere Anwärter winken ab

    Wie viele Betreiber sich nun um die Casino-Konzession bewerben, war gestern bei dem für Glücksspielfragen zuständigen Amt für Volkswirtschaft nicht in Erfahrung zu bringen. Mögliche Anwärter wie Swiss Casinos oder Casinos Austria teilten auf Anfrage mit, dass sie selbst keine eigenständigen Bewerbungen eingereicht hätten.

    Nach Informationen aus dem Umfeld der Casino-Anwärter bahnt sich ein Duell zwischen zwei Bewerbern an. Auf der einen Seite steht das Projekt des Novomatic-Konzerns und des Grand Resorts Bad Ragaz. Auf der anderen Seite steht das Projekt von Wolfgang Egger, Schwiegersohn der liechtensteinischen Treuhänderlegende Herbert Batliner. Der Liechtensteiner Unternehmer will den Spielbetrieb im Casino in Kooperation mit Casinos Austria betreiben und plant eine Grossüberbauung auf dem Areal des "Vaduzerhofs" mit Gesamtinvestitionen in Höhe von 65 Millionen Franken.

    (suedostschweiz.ch)
  5. #4
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    Standard Neue Pläne für Casino in Vaduz

    Vaduz - Pünktlich am letzten Tag der Eingabefrist für eine Casino-Konzession informierte die Casino Admiral AG gestern über ihre Pläne für eine Spielbank mit Hotel in Vaduz.

    Nachdem Wolfgang Egger schon im Januar seine Pläne für ein Casino auf dem Areal des Vaduzerhofs präsentiert hatte - das "Volksblatt" berichtete exklusiv -, kündigte nun ein weiterer Bewerber an, eine Konzession anzustreben: Die Casino Admiral AG in Vaduz. Das Unternehmen gehört zu zwei Dritteln der international tätigen Novomatic-Gruppe, zu einem Drittel der Grand Resort Bad Ragaz AG. Geplant ist ein Casino auf zwei Etagen im Zentrum von Vaduz, ergänzt von einem Viersternehotel mit 14 Zimmern, einem Restaurant, einem Fitnesscenter sowie zwei Sitzungsräumen. Sollte die Casino Admiral AG die Konzession für die Betreibung einer Spielbank erhalten, ist gemäss Verwaltungsratspräsident Stefan Hassler nach einer Bauzeit von 18 Monaten mit der Eröffnung zu rechnen.

    Breite Zielgruppe

    Hassler weist darauf hin, dass das Projekt auf die Bedürfnisse Liechtensteins ausgerichtet ist, wie sie die Konjunkturforschungsstelle in einer eigens in Auftrag gegebenen Studie ermittelt hat. Er ist überzeugt: "Das Casino Admiral Vaduz fügt sich ideal in die vorhandenen Attraktionen von Vaduz ein und bereichert die bestehenden Betriebe durch eine optimale Zusammenarbeit." Als Kunden haben die Verantwortlichen indes nicht nur den Fremdenverkehr im Auge, wie Verwaltungsrat Guido Meier erkärt: "Sowohl als Dienstleistungsanbieter wie auch als Arbeitgeber möchten wir neben Touristen und Geschäftsreisenden aus aller Welt speziell auch die regionale Bevölkerung ansprechen."

    (volksblatt.li)
  6. #5
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    Standard Illustre Casino-Pläne für Vaduz

    Zwei Anwärter haben ein Gesuch für die Casino-Lizenz in Liechtenstein eingereicht. Beide Bewerber wollen im Vaduzer Städtle eine millionenteure Spielbank mit unterschiedlich grossen Hotels bauen.

    Vaduz - Bis zum Eingabeschluss am vergangenen Donnerstagabend sind beim Amt für Volkswirtschaft zwei Gesuche für die Casino-Konzession eingereicht worden. Um die Lizenz bewerben sich die beiden Casino-Unternehmen Admiral und Vaduzerhof. Als Bearbeitungsgebühr müssen die Interessenten jeweils 20?000 Franken auf den Tisch legen.

    Prominente Namen fehlen

    Weitere Gesuche könnten theoretisch noch per Post eintreffen, allerdings werde nicht mit neuen Bewerbern gerechnet, sagte Wirtschaftsminister Martin Meyer gegenüber Radio Liechtenstein. Insgesamt hätten sechs Interessenten die Ausschreibungsunterlagen angefordert und eine Gebühr von jeweils 2000 Franken bezahlt. Mögliche Anwärter wie Swiss Casinos oder Casino Austria teilten auf Anfrage allerdings mit, dass sie keine eigenen Bewerbungen einreichen werden.

    Das Amt für Volkswirtschaft wird am kommenden Dienstag die Gesuche öffnen und bis Ende Juni im Detail prüfen. Die Regierung wird anschliessend die Konzession vergeben. Die Entscheidung für einen Bewerber könnte laut Meyer theoretisch noch vor den Sommerferien fallen. Vorausgesetzt, der künftige Casino-Betreiber ist gerüstet, könnte die erste Spielbank Liechtensteins innert zwei Jahren eröffnet werden, sagte Meyer. Somit könnten die ersten Kugeln im Vaduzer Städtle im Sommer 2013 rollen.

    Casino mit Hotel...

    Beide Bewerber haben ihre millionenschweren Pläne bereits in der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Unternehmen Casino Admiral will an der Aeulestrasse im Vaduzer Städtle eine Spielbank mit 14 Hotelzimmern erstellen. Weitere Elemente im Gebäude sind ein Restaurant sowie ein öffentliches Fitnesscenter mit Wellnessbereich. Die Investitionen sind auf rund 40 Millionen Franken veranschlagt. Gerechnet wird mit 92 Arbeitsplätzen.

    Das Unternehmen Casino Admiral gehört zu zwei Dritteln der ACE Casino Holding, die Teil des österreichischen Novomatic Glücksspiel-Konzerns ist. Ein Drittel des Aktienkapitals hält das Grand Resort Bad Ragaz. Die beiden Partner betreiben in unmittelbarer Nähe zu Vaduz gemeinsam das Casino Bad Ragaz.

    ...oder Hotel mit Casino?

    In grösseren Dimensionen denkt der zweite Bewerber. Das Unternehmen Casino Vaduzerhof plant, ein Hotel mit Spielbank auf dem Areal des früheren "Vaduzerhofs" zu bauen. Das Hotel mit über 100 Zimmern soll einen Wellnessbereich, ein Restaurant im Erdgeschoss und ein Dachrestaurant bekommen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 65 Millionen Franken. Die Bewerber rechnen mit 150 Arbeitsplätzen.

    Hinter dem Casino-Bewerber Vaduzerhof steht der Liechtensteiner Unternehmer Wolfgang Egger. Er ist der Schwiegersohn der Treuhänderlegende Herbert Batliner. Falls er die Konzession erhält, will Egger die Spielbank in Zusammenarbeit mit Casinos Austria betreiben.

    Tiefere Besteuerung als in der Schweiz

    Die Liechtensteiner Regierung erhofft sich von einem Casino wirtschaftliche Impulse und neue Einnahmen für die Staatskasse. Das Parlament hatte das Glücksspielverbot kürzlich aufgehoben und den Weg für einen Casino-Betrieb freigemacht. Die Spielbanken-Lizenz ist vorerst auf sechs Jahre befristet. Die Bruttospielerträge des Casinos sollen mit einem progressiven Tarif von 12,5 bis maximal 40 Prozent besteuert werden. In der Schweiz wurden die 19 Casinos im Jahre 2009 mit durchschnittlich 51,16 Prozent besteuert.

    (vaterland.li)
  7. #6
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    Standard Casinos Austria Bewerber für Liechtenstein

    Die Casinos Austria haben sich als Teil eines Bewerberzusammenschlusses um die Konzession für ein Casino im benachbarten Liechtenstein beworben. Das Casino in Bregenz soll auch bei einer erfolgreichen Bewerbung bestehen bleiben.

    Glücksspielverbot wurde aufgehoben

    Mitte des Vorjahres hat die Liechtensteiner Regierung das seit 1949 bestehende Glücksspielverbot aufgehoben. Die Regierung erhofft sich von einem Casino wirtschaftliche Impulse und neue Einnahmen für die Staatskasse.

    Die Gesuche um eine Erteilung einer Konzession, die auf sechs Jahre beschränkt ist, konnten bis zum 31. März eingereicht werden.

    Zwei Bewerber

    Zwei Bewerber haben ihr Gesuch beim Liechtensteiner Amt für Volkswirtschaft eingereicht: die Casino Admiral AG, die zur Novomatic-Gruppe gehört, und die Casino Vaduzerhof AG, bei der auch die Casinos Austria an Bord sind.

    Geplant sind ein Casino und ein Hotel-Komplex im Zentrum von Vaduz. Die Casinos Austria seien nur am Spielbank-Betrieb interessiert, so Konzernsprecher Martin Himmelbauer. Sollte man den Zuschlag erhalten, werde man sich wohl als Minderheitenpartner beteiligen.

    Casino in Bregenz soll bleiben

    Vaduz habe ein ähnliches Einzugsgebiet wie Bregenz, deshalb wolle man am liebsten selbst mit an Bord sein, so Himmelbauer. Am Bregenzer Casino werde man aber festhalten. Eine große Besucherabwanderung sei nicht zu befürchten.

    (vorarlberg.orf.at)
  8. #7
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    Standard Casinos Austria steigen in Liechtenstein aus

    Bewerbung um Spielbanken-Lizenz erfolgte gemeinsam mit Unternehmer Egger

    Wien - Beim Casino-Projekt in Liechtenstein sind die Casinos Austria nicht mehr an Bord. Um die Anfang März ausgeschriebene Lizenz für eine Spielbank hatten sich die Casinos Austria gemeinsam mit dem Unternehmer Wolfgang Egger beworben. "Unser Partner wollte das Projekt in eine Richtung weiterentwickeln, die nicht der ursprünglichen Vereinbarung und unserer Intention entspricht", bestätigt Casinos-Sprecher Martin Himmelbauer.

    Eggers Casino Vaduzerhof AG will wie berichtet in Vaduz ein Hotel mit Casino errichten, das Casino sollte dann von den Casinos Austria betrieben werden. Liechtenstein hat im Vorjahr das seit 1949 bestehende Glücksspielverbot aufgehoben. Die nun ausgeschriebene Konzession ist befristet. Das Liechtensteiner Glücksspielgesetz sieht vor, dass bis zum Vorliegen eines Evaluationsberichts in sechs Jahren nur eine einzige Spielbank bewilligt wird. Um eine Konzession im Fürstentum beworben hat sich aus Österreich auch die zum niederösterreichischen Novomatic-Konzern gehörende Casino Admiral AG, ebenfalls mit Partnern. Medienberichten zufolge sollte heute in Liechtenstein eine Vorentscheidung fallen.

    (APA)
  9. #8
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    Standard Casinos Austria geben Liechtenstein-Pläne auf

    Beim Casino-Projekt in Liechtenstein sind die Casinos Austria nicht mehr an Bord. Um die Anfang März ausgeschriebene Lizenz für eine Spielbank hatten sie sich gemeinsam mit dem Liechtensteiner Unternehmer Wolfgang Egger beworben. Dafür zeigt nun die Spielbank Baden AG Interesse.

    Wien/Vaduz – "Unser Partner wollte das Projekt in eine Richtung weiterentwickeln, die nicht der ursprünglichen Vereinbarung und unserer Intention entspricht", sagte Casinos-Sprecher Martin Himmelbauer am Mittwoch zur österreichischen Nachrichtenagentur APA. Wolfgang Eggers Casino Vaduzerhof AG will in Vaduz ein Hotel mit Casino errichten - das Casino hätte von den Casinos Austria betrieben werden sollen.

    Baden bestätigt Interesse

    An einem Einstieg ins Casino-Geschäft in Vaduz ist dafür nun die Spielbank Baden AG in Baden interessiert. Mit Wolfgang Egger würden derzeit intensive Gespräche geführt, sagte Geschäftsführer Detlef Brose der Nachrichtenagentur sda. Ein Ergebnis erwartet die Spielbank Baden laut Brose bis Mitte Juli.

    Um eine Konzession bewirbt sich auch die zum österreichischen Novomatic-Konzern gehörende Casino Admiral AG - ebenfalls mit Partnern, darunter der Grand Resort Bad Ragaz AG, die im st. gallischen Bad Ragaz ein Casino betreibt.

    Konzessionsvergabe im zweiten Halbjahr

    Die Liechtensteiner Regierung will die Lizenz im zweiten Semester des laufenden Jahres vergeben. Das Fürstentum hob letztes Jahr das seit 1949 bestehende Glücksspielverbot auf. Die ausgeschriebene Konzession ist befristet. Das Liechtensteiner Glücksspielgesetz sieht vor, dass bis zum Vorliegen eines Evaluationsberichts in sechs Jahren nur eine einzige Spielbank bewilligt wird.

    (sda)
  10. #9
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    Standard Casino Baden geht nach Liechtenstein

    Nach der Niederlage beim Zürcher Glücksspielprojekt will das Casino Baden in Liechtenstein ins Glücksspielgeschäft einsteigen. Die Aargauer bewerben sich um die einzige Konzession im Ländle.

    Wenn die Kugel rollt, rollt auch der Rubel. Darum will die Betreiberin des Grand Casino Baden in Liechtenstein ins Glücksspielgeschäft einsteigen. Zusammen mit dem Unternehmer Wolfgang Egger bewerben sich die Schweizer um die einzige Konzession im Fürstentum. Die Spielbank Baden AG – wie die Casinobetreiberin heisst – rechnet mit 18 bis 20 Millionen Franken Bruttospielertrag.

    Die Badener gehen beim Vaduzer Projekt von rund 100 000 Besuchern im Jahr aus, wie sie am Dienstag mitteilten. Erhalten die Schweizer und Egger im September die Konzession, wird sich die Spielbank mit einer namhaften Minderheit am Projekt "Vaduzerhof" beteiligen. Im Rennen um die Lizenz ist nur ein weiterer Mitbewerber.

    Der "Vaduzerhof" wurde vom Liechtensteiner Egger ursprünglich zusammen mit den Casinos Austria entwickelt, die Anfang Juli aber ausstiegen. Das Konzept sieht neben dem Spielbetrieb auch ein Vier- Stern-Hotel vor. Die Gesamtinvestitionen liegen im höheren zweistelligen Millionenbereich.

    Niederlage in Zürich

    Erst im Juni hatte die Spielbank Baden im Poker um die Zürcher Konzession verloren, wo sie das grösste Casino der Schweiz hätte bauen wollen.

    Der Einstieg in Liechtenstein erfolge allerdings unabhängig vom Aus am Zürichsee, betonte CEO Detlef Brose gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Das Vorhaben im Fürstentum sei sehr attraktiv, nicht zuletzt wegen der im Vergleich zur Schweiz nur halb so hohen Spielbankabgabe.

    (sda)
  11. #10
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    Standard Glücksspielsucht: Risiko gering halten

    In der Schweiz ist eine von 200 Personen glückspielsüchtig. Damit das geplante Casino in Liechtenstein nicht zu einer Zunahme der Betroffenen führt, muss es strenge Auflagen erfüllen.

    Vaduz – Zahlen zur Glücksspielsucht gibt es in Liechtenstein keine, es kann aber wohl davon ausgegangen werden, dass sich diese in einem ähnlichen Bereich wie in der Schweiz bewegen. Wenn das erste Casino in Liechtenstein gebaut wird, sollen diese Zahlen auf keinen Fall ansteigen. Daher muss das künftige Casino sowohl ein umfangreiches Sozialkonzept bereitstellen wie auch spezielle betriebliche Vorschriften erfüllen, die das Risiko einer Glücksspielsucht möglichst gering halten sollen.

    Casino auf hohem Niveau

    Thomas Gstöhl von der Fachstelle für Geldspielfragen erklärt die wichtigsten Elemente des Sozialkonzepts, welches das künftige Casino bereitstellen muss: «Es beinhaltet einerseits Massnahmen zur Prävention und Früherkennung, Angebote zur Selbstkontrolle durch die Spieler, die Aus- und Weiterbildung der für das Sozialkonzept verantwortlichen Personen, die Zusammenarbeit mit Fachstellen und die Umsetzung der Spielverbote und -sperren.»

    Auch Marcus Büchel, Leiter des Amts für Soziale Dienste, betont: «Wir haben uns im Vorfeld der Entscheidung, ob es demnächt ein Casino in Liechtenstein geben soll, dafür ausgesprochen, dass es nur ein einziges Casino geben und dass dieses auf sehr hohem Niveau geführt werden sollte.» Aufgrund der strengen Auflagen geht man beim Amt für Soziale Dienste nicht davon aus, dass es durch die Eröffnung eines Casinos in Liechtenstein zu einer Zunahme von Menschen mit Spielsucht kommen wird.

    (vaterland.li)

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