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Naja, man muß hier schon am Ball bleiben und vielleicht mehrmals lesen. Aber die dafür investierte Zeit lohnt sich. Deswegen versuche ich es von allen möglichen Seiten anzugehen. Zum größten Teil sind es ja nur Ergänzungen. Die Linie bleibt gleich. Nach einer Weile wird sich das Verständnis immer mehr herausformen. Meines Erachtens ist es eine große Hilfe, wenn man mit seinen Sätzen lernt achtsam umzugehen. Die größte Clevernis nützt überhaupt nichts, wenn die Psychologie im Eimer ist. Alleine hierin kann das Verständnis zur Parapsychologie sehr hilfreich sein.
„Wie sage ich nun an? Die spezielle Nummer direkt? Woraus sich die TS oder der Sektor ja ergeben, oder beim Schaukeleffekt eine TS und den Sektor zusätzlich pro Coup? Oder bei einem Coup die TS und beim nächsten Coup den Sektor?“
Ich habe mehrere Möglichkeiten ausführlich gezeigt. Je nach Bevorzugung und Training kann sich der Spieler seine Chance auswählen. Entweder er spielt beispielsweise
a) ein 6er Sektorenspiel mit bereits eingeteilten Sektoren und untersucht seine Trefferverteilung
b) er notiert die prognostizierte Nummer und ordnet sie gleichzeitig dem Sektor zu (extra Spalte)
c) beim Schaukeleffekt spielt er eine ganze Spalte nur die Sektoren, die nächste Spalte nur die Transversalen, dann wieder eine ganze Spalte die Sektoren usw.
Man könnte auch den Nummernkranz in 9 Sektoren unterteilen und als Gegenüber die Finalen prognostizieren. Oder gar mit 12 Sektoren experimentieren, wo als Schaukel die Transversale pleine mit einbezogen wird. Dabei sollte man aber bedenken: Je weniger Treffer pro Spalte durchschnittlich zu erhalten sind, um so geringer wird sich der Schaukeleffekt zeigen.
Du hast drei Tests mit jeweils 240 Prognosen durchgeführt, bei dem Du keine Vorteile erkennen konntest. Keine Panik. Deine Interessen mögen anders gelagert sein. Auch ist sehr wahrscheinlich das eher die Umstände eine Rolle spielen, als das bei Dir ein "Totalausfall" zu vermuten ist. Du mußt einfach den „Öffner“ finden. Teste einfach in anderen Situationen (vielleicht nach einem autogenen Training) oder mit anderen Chancen. Vielleicht auch mit ganz anderen Ideen, die Dir eher entsprechen.
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AW: PsiPlaying - Psi-Protokolle
Hallo Psi,
weil Du das autogene Training hier erwähnt hast, ein Vorschlag für Fortgeschrittene aus meiner Trickkiste in Sachen formelhafte Vorsatzbildung:
„Ich atme links. Ich gewinne beim Roulette und ich darf auch mal verlieren.“
Letzteres passt auch zum Thema „Wie bekommen wir den Gewinnzwang in den Griff?“
Gruß E.
ist der Blick zum Wasser von Deiner Garten-Villa aus?
Aus dem „Lexikon der Parapsychologie“:
Autogenes Training, von dem Berliner Nervenarzt Johannes Heinrich Schultz (*1884) entwickelte autosuggestive Methode der Selbstentspannung. Ineinandergreifende Konzentrationsübungen führen zu einer gewissen Kontrolle der ANS-Funktionen. In der erreichten Versenkung wird die Selbsteinrede (»Psychotherapie durch formelhafte Vorsatzbildung«) besonders wirksam. Das A.T. ist mit bestimmten Übungen des Yoga (bhavana, das Hervortreten durch seelische Übungen) und derAutohypnose verwandt.
Mal sehen, vielleicht finde ich auch noch einen speziellen AT-Text für das Roulettespiel.
erst einmal vielen Dank für die großartigen Ausarbeitungen!
Doch einiges davon kommt mir noch recht unschlüssig vor:
1. Die Veränderung der Versuchsbedingung bestand bei Bender darin daß der Empfänger nichts non der Variablen wußte und somit zu empfangen versuchte wo es nichts zu empfangen gab. Dies bezeichnete er als Schaukelverfahren weil sich der Empfänger sozusagen "Schwung aus dem Zufall" holte, ohne davon zu wissen.
2. Um dieses System aufs Roulette zu übertragen sollte man erst versuchen den Sender zu definieren.
3. Die Veränderung der Versuchsbedingung besteht bei dir lediglich darin zu versuchen verschiedene Chancen zu prognostizieren. Dies ist keine Veränderung im Sinne Benders.
Natürlich spiegele ich damit nur meine Sichtweise wider, was meinst du dazu?
Der Clou ist ja gerade meine Übertragung von Benders Grund-Idee eines Schaukelexperiments zu einer anderen Möglichkeit. Die mir auch prompt gelang. Es ging mir dabei nicht um einen Sender, sondern um eine andere Situation, die ich als eine wichtige Veränderung der Versuchsbedingung verstehe. Bender gab mir die Idee. Ich wollte ihn nicht kopieren.
Man braucht mit meiner Idee nicht einverstanden zu sein. Aber wenn sie arbeitet, was solls?!
Übrigens habe ich mehrmals darauf hingewiesen, daß sich die Parapsychologen im allgemeinen einig sind, daß alle ASW-Formen, wie Telepathie, Präkognition, Psychokinese usw. aus einer Quelle stammen.
Für Deine Fragen empfehle ich einen Selbst-Test und man weiß mehr.