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Thema im Roulette Forum:
Das Pseudo-Dutzend

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  1. #1
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    Standard Das Pseudo-Dutzend

    Wie allerseits bekannt ist, werden in einer Plein-Rotation (37 Coups) so gut wie nie alle 37 Nummern gezogen. Nach dem Zwei-Drittel-Gesetz erscheinen im Durchschnitt 12 Nummern einmal, und 12 Nummen mehrfach. 12 Nummern werden demnach gar nicht gezogen. Im Normalfall werden somit also in einer Rotation lediglich etwa 24 Nummern gezogen. Natürlich gibt es auch mehr oder weniger große Abweichungen von dieser Regel.

    Es kann durchaus der Fall sein, dass bis zu 20 Nummern gar nicht gezogen werden, dagegen nur sechs Nummern Wiederholungen aufweisen. Dies sind jedoch eher seltene Ausnahmen.

    Es kann also festgehalten werden, dass im Durchschnitt innerhalb einer Rotation 12 Nummern nicht gezogen werden, d. h., es fehlt ein »künstliches« Dutzend. Jedoch können diese 12 Nummern noch länger ausbleiben und gar etwa 50 Coups lang nicht erscheinen.

    Bei solchen Konstellationen geschieht es recht häufig, dass nach der Ziehung einer dieser Nummern aus diesem »Pseudo-Dutzend« in den darauffolgenden Coups vermehrt Nummern aus dieser Gruppierung gezogen werden. Auf dieser Erkenntnis werden nun die Spielmöglichkeiten für das »Pseudo-Dutzend« entwickelt.

    In einer Tabelle mit drei Spalten werden die Coupanzahl und die gezogenen Nummern notiert, in der letzten Spalte werden die Wiederholungen notiert.

    Die Regeln im Gesamten:
    1. Es werden 36 Coups ausgewertet.
    2. Es werden die Nummern herausgesucht, die noch nicht gezogen wurden.
    3. Sind mehr als 12 offene Nummern vorhanden, wird solange anbgewartet, bis nur noch 12 Nummern offen sind.
      Danach ist das Erscheinen einer dieser Nummern aus dieser Gruppe abzuwarten und die übrig bleibenden 11 Nummern werden gespielt.

    4. Nach zwei Gewinnen und einem positiven Gesamtsaldo sind einige fiktive Zwischen verluste abzuwarten, um nach der Ziehung einer der offenen Nummern die restlichen Nummern erneut zu spielen.
    5. Die insgesamte Spieldauer beträgt 72 Coups inkusive dem Vorlauf.

    Ein Beispiel soll die Vorgehensweise verdeutlichen:

    CoupPerm.Wiederholungen
    6 0××
    6 1××
     162 
     73 
    24 4 
     325××
    26 6××
     17××
    28 8××
    10  59 
    11  3210××
    12  3411××
    13 35 12×
    14 15 13×
    15 8 14 
    16 31 15×
    17 11 16××
    18 26 17 
    19  2118×
    20  719 
    21 020 
    22  3221××
    23 022 
    24  3223 
    25 10 24×
    26 10 25 
    27  526××
    28  1827 
    29 8 28××
    30 28 29 
    31  2130 
    32  1231×
    33  1632××××
    34  133 
    35 11 34×
    36 13 35×
      36 

    Es wird wohl nicht bei jeder Rotation vorkommen, dass jedesmal genau 12 Nummern offen bleiben. Im Beispiel oben sind 16 Nummern noch nicht gezogen worden:

    2 - 3 - 4 - 9 - 14 - 17 - 19 - 20 - 22 - 23 - 25 - 27 - 29 - 30 - 33 - 36


    Da ein Spiel jedoch nur auf 12 respektive 11 offene Nummern erfolgen kann, muss noch abgewartet werden, bis nur noch 12 Nummern übrig bleiben.

    Die Permanenz läuft folgendermassen weiter:

    Perm.
     1 
     19 erste Ziehung, noch 15 Nummern offen
    24  
     14 zweite Ziehung, noch 14 Nummern offen
     23 dritte Ziehung, noch 13 Nummern offen
    11  
    0 
     21 
     9 vierte Ziehung, noch 12 Nummern offen
     27 fünfte Ziehung, noch 11 Nummern offen
    Sowie eine der Nummern 2-3-4-17-20-22-25-29-30-33-36 gezogen
    wird, erfolgt der Einsatz auf diese 11 Nummern.
    33 Einsatz jeweils 1 Jeton auf die obigen 11 Nummern
    29 Einsatz gewinnt, neuer Einsatz auf die restlichen 10 Nummern
    28 Verlust von 10 Jetons
    35 Verlust von 10 Jetons
    33 Einsatz gewinnt, es sind noch die Nummern 2-3-4-17-20-22-25-30-36 offen.
    Wird in den nächsten fünf Coups eine dieser Nummern gezogen, ist das
    Spiel beendet.
    Falls nicht, erfolgt nach der Ziehung einer dieser Nummern das Spiel auf diese.
     21 
     21 
    0 
     32 
     30Keine der offenen Nummern ist erschienen.
     23 
     3Einsatz auf die offenen Nummern.
    22Einsatz gewinnt.

    Das Spiel konnte mit einem Gesamtgewinn von 55 Jetons abgeschlossen werden. Es ist darauf zu achten, dass die herausgenommenen Nummern nicht wieder erneut ins Spiel mit einbezogen werden, also dass der Einsatz auf die gewinnende Nummer abgezogen wird.

    Ein Spiel ist auf jeden Fall mit dem 36ten Coup nach der Erstauswahl der Nummern, also nach insgesamt 72 Coups zu beenden. Wenn beispielsweise nach den ersten 36 Coups zur Ermittlung der noch offenen Nummern noch acht Coups bis zum ersten Einsatz notwendig sind, werden maximal noch 28 Coups gespielt. Danach ist das Spiel zu beenden, unabhängig vom Ergebnis des bisherigen Spielverlaufs.

    Vom Erfinder dieser Strategie wird vorgeschlagen, im Verlust eine Überlagerung einzusetzen, um die Rückkehr zum Nullpunkt bzw. ins Plus zu beschleunigen. Er gibt folgende Ratschläge:
    • Nach einem Verlust von etwa 50 Jetons mit doppelter Stückgröße spielen.
    • Nach einem Verlust von etwa 150 Jetons kann mit dreifacher Stückgröße gespielt werden. Bei Rückkehr auf etwa 50 Jetons Verlust den Einsatz auf zwei Jetons pro gespielter Nummer reduzieren und dann nach einem Gewinn auf 1 Jeton zurückgehen.
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  2. #2
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    Standard AW: Das Pseudo-Dutzend

    Hallo,

    ich melde mich auch wieder einmal zu Wort. Ich habe die letzte Zeit ein wenig mit Pleinzahlen herumexperimentiert, so habe ich mich auch mit diesem Spielvorschlag auseinandergesetzt. Ich meine dabei folgendes festgestellt zu haben:

    Ich beende eine Partie immer nach dem ersten Verlust von 11 Stücken. Ich nehme so nicht selten gute Trefferfolgen mit, was einen erheblichen Gewinn bedeuten kann. Auch wenn ich beim ersten Versuch kein Glück habe beende ich den Angriff und ich ermittle neu.

    Manchmal kann das zwar etwas lästig werden, aber die bisherigen Gewinne sprechen für sich. Der Kapitatalbedarf hat sich bis jetzt in Grenzen gehalten, ich habe noch nicht einmal mehr als 100 Stücke gebraucht.

    Ich wollte das nur einmal mitgeteilt haben, danke.

    Gruß

    mystic

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