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Thema im Roulette Forum:
Poker News

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  1. #11
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    Standard AW: Poker News

    Poker wieder am Alexanderplatz

    Von: Christian Henkel

    Gestern wurde im Westspiel-Casino unterm Berliner Fernsehturm wieder klassisches Spiel angeboten. Zwangsweise. Damit endet eine fast halbjährige Provinz-Posse. Oder sollte man besser sagen, fast? Denn so richtig glücklich scheint keiner der einstigen Kontrahenten.

    Berlin im Winter ist bekanntlich eine Zumutung. Normalerweise geht man da nicht auf die Straße, wenn man nicht unbedingt muss. In den, zumindest abendlich etwas unwirtlichem Betongassen unterm Berliner Fernsehturm waren gestern allerdings deutlich mehr Menschen unterwegs, als man es bei einem solch unwirtlichen Wetter hätte erwarten können.

    Immerhin wurde seit gestern 19 Uhr - das erste Mal überhaupt im neu eröffneten Westspiel-Casino – Roulette, Black Jack und Poker, also das klassischen Spiel angeboten. Damit endet eine Auseinandersetzung, die zumindest die 35 Dealer und Floormen viereinhalb Monate beschäftigt hat.

    Genauso lange waren die von der Geschäftsführung (bei vollem Gehalt) beurlaubt worden. Gestern mussten sie nun unverhofft wieder zum Dienst erscheinen. Und so richtig, dass konnte man den meisten deutlich ansehen, wusste noch keiner, wie er sich im neuen Ambiente richtig bewegen soll.
    Poker in Berlin - "Von Pokerflooratmosphäre weit entfernt."


    Laut Betriebsrat Uwe Harberts fiel die Entscheidung zugunsten des klassischen Spiels relativ kurzfristig Ende Januar, und das jetzige Angebot entspricht ziemlich genau der Minimalanforderung der Berliner Innenverwaltung.

    Ein Floorman, der ob der immer noch dubiosen Situation nicht mit Namen genannt werden wollte, fasste die Grundstimmung seiner Kollegen dann auch gut zusammen. „Vergangene Woche wurde uns mitgeteilt, dass die Berliner Senatsinnenverwaltung die Betreiber unter Androhung des Konzessionsentzugs zur sofortigen Wiederaufnahme des klassischen Spiel gezwungen hat. Am Freitag wurden wir informiert, dass Roulette- Black Jack- und Pokertische bereitstehen. Und am Montag, dass wir am Mittwoch zum Dienst erscheinen sollen. Und nun sind wir hier und keiner weiß eigentlich so richtig, wer hier der Häuptling ist, wer die Brille auf hat, wer ein bisschen die Richtung vorgibt und zukunftsfähige Entscheidungen treffen kann."

    Die alte Geschäftsleitung des Casinos wurde suspendiert. Von einer neuen ist noch nichts zu sehen. Und so war klar, dass der gestrige Abend unter dem Motto „Improvisation“ ablaufen musste. Die zwei Roulette-Tische waren in zwei, drei Reihen von Spielern umlagert. Auch weil Setzen und Auszahlung schleppend verliefen. Beim Black Jack, blieb einer der zwei Tische unbesetzt und beim Poker verloren sich vier, fünf Berliner Regulars am €2,50/ €2,50 Tisch. Einer von ihnen, Helfried Hellraiser Bernhard hielt es dann auch nur bis Mitternacht. Im Gehen gab er dann noch ein kurzes Statement zum Eröffnungsabend ab: „Schön das ich nicht mehr soweit fahren muss. Aber von Pokerfloor-Atmosphäre ist das hier natürlich weit entfernt. Ich hoffe vor allem, dass die Dealer hier in Zukunft ein bisschen besser auf Poker spezialisiert sind.“

    Für Spieler, wie den Hellraiser ist das momentane Angebot tatsächlich nicht besonders attraktiv. Von 19 bis 3 Uhr werden täglich zwei Tische geöffnet. Dort soll es vor allem Cash-Games mit Blinds von €2,50/€2,50 und €2,50/€5 geben. Extrawünsche, inklusive Omaha können bei genügend Interesse umgesetzt werden.

    Trotzdem ist man immer noch weit von dem entfernt, was im ebenfalls sehr kleinen Pokerbereich im Dachgeschoss des Park Inn Hotels angeboten wurde. Der Floorman, der seinen Namen nicht nennen wollte, ist deshalb bezüglich der Perspektiven für Poker unterm Fernsehturm auch überaus skeptisch: „Es gibt keinerlei konkretere Pläne hier als zwei Pokertische aufzustellen. Damit kann man ein bisschen Cash Game, aber auf gar keinen Fall Turniere oder Sit`n Gos anbieten. Wir alle hier haben große Lust etwas auf die Beine zu stellen. Die Rahmenbedingungen sind vorhanden. Nun müssen nur noch die Bosse mitspielen.“

    Dann könnte aus dem Casino unterm Fernsehturm am Ende vielleicht doch noch das werden, was dereinst vollmundig bei der Eröffnung angekündigt worden war: „Der spannendste Spielplatz Berlins.“

    Quelle:Pokerzeit.com
  2. #12
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    Standard AW: Poker News

    Der Aufbau eines guten Rakeback-Deals


    Von: PokerListings.de

    Den richtigen Rakeback-Deal zu finden, ist gar nicht so einfach. Man muss eine Reihe von Faktoren einbeziehen und die am besten geeigneten Pokerseiten auswählen.

    Manche Spieler begehen den Fehler, einfach nur auf den höchsten Prozentsatz zu achten.
    Später stellen sie dann fest, dass sie den falschen Anbieter gewählt haben. Er passt nicht zu ihrem Spielstil, hat nicht das richtige Angebot oder befindet sich sogar im falschen Land, weil dort andere Steuern erhoben werden als im Heimatland des Spielers.
    Für Sie persönlich kann also ein ganz anderer Rakeback-Deal geeignet sein als für Spieler aus dem Nachbarland.



    Beobachten Sie den Traffic


    Falls Sie zu den Spieler gehören, die aus Spaß Texas Hold’em auf niedrigen Levels spielen, sollte es kein Problem für Sie sein, einen guten Deal ausfindig zu machen und einen Anbieter zu finden, der rund um die Uhr ausreichend Action bietet.
    Spieler, die sich jedoch auf nicht ganz so populäre Partien spezialisieren – z. B. Limit Hold’em – sollten zunächst überprüfen, ob auf der von ihnen bevorzugten Seite genügend Betrieb herrscht, um einen Rakeback-Deal abzuschließen.
    Neue Anbieter locken häufig mit besonders großzügigen Angeboten, um sich bekannt zu machen. Allerdings haben sie oft keine Spielerbasis, die groß genug ist, um ständig genügend Tische zu bespielen.
    Dann müssen Sie warten oder weniger Tische spielen, als Sie es möglicherweise gewohnt sind.
    Je weniger Hände Sie spielen, desto geringer der Rakeback-Profit. Stellen Sie also sicher, dass das Angebot Ihres Anbieters wirklich ausreicht.



    Die geographische Situation


    Die Steuergesetzgebung wird in jedem Land der EU intern geregelt. Manche Länder verlangen nur dann Steuern, wenn die Gewinne außerhalb der EU erzielt wurden.
    Machen Sie sich also mit der Reglung in Ihrem Land vertraut.
    Manche Seiten haben besonders gute Angebote für EU-Spieler im Programm. Dieser Vorteil könnten aber durch die Besteuerung wieder verloren gehen.



    Refer-a-Friend


    Auf der Übersichtsseite RakeBrain finden Sie auch ein Freundschaftsprogramm. Wenn Sie Freunde oder Verwandte dazu bringen, sich bei Rakebrain zu registrieren, ist das bares Geld wert.
    So kassieren Sie nicht nur Ihr eigenes Rakeback, sondern auch bis zu 4% des Rakes, das Ihre Freunde generieren. Eine zusätzliche Einnahmequelle, die vollkommen von alleine läuft.
  3. #13
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    Standard AW: Poker News

    Epic Poker League – Erfolgsmodell oder Rohrkrepierer?
    Quelle: Pokerzeit.com

    Duell der Generationen - Seidel vs. Rheem.


    Von: Dirk Oetzmann "Chino" Rheem gewann in der Nacht den ersten Main Event des neuen Liga. Wird sie ein Erfolg? Gründer Jeffrey Pollack und Profi Daniel Negreanu vertreten ganz unterschiedliche Meinungen über die Zukunft der „epischen“.
    Mit Jason Mercier, Erik Seidel und Chino Rheem spielten der beste Newcomer der letzten zwei Jahre, der erfolgreichste Spieler 2011 und ein umstrittener November Niner den Sieg unter sich aus.
    Nachdem der in diesem Jahr nicht zu stoppende Seidel einen Flip gegen Mercier gewann und ihm fast den ganzen Stack abgenommen hatte, wurde das Heads-up auch ein Duell der Generationen, der verschiedenen Spielauffassungen – und letztlich auch der Reputationen.
    Erik Seidel, der schon gegen Lederer und Harrington im „Mayfair Club“ gespielt hat, als sein Gegner noch gar nicht geboren war, zog dieses Mal den kürzeren gegen David „Chino“ Rheem, der mit Internetpoker aufgewachsen ist und vor drei Jahren einer der jüngsten Spieler war, die den Finaltisch des WSOP Main Events erreichten.
    Derzeit geistern Gerüchte durch das 2+2-Forum, Rheem würde verschiedenen Spielern Geld schulden und zeige ganz allgemein eine sehr schlechte Zahlungsmoral. Die Schuldner dürften sich freuen, für Poker ist es dagegen nicht unbedingt ein guter Tag, nach der Betrugsaffäre um Jose Macedo und dem Fiasko um Full Tilt.
    Glaubt nicht an die Epic Poker League - Daniel Negreanu.



    Immerhin 137 Spieler bezahlten die $20k Buy-in, und die meisten Spieler schienen sich bei der Premiere der Epic Poker League durchaus wohl zu fühlen.
    Erik Seidel ließ z. B. über Twitter verlauten: „Den Veranstaltern gebührt Respekt dafür, dieses in jeder Hinsicht erstklassiges Event auszutragen.“ Die flache Struktur und eine Million Dollar für den Sieger scheinen nach dem Geschmack der Profis zu sein. Wann hätte man schon einmal ein Turnier gesehen, dass mit einem so kleinen Teilnehmerfeld auf vier Tage angesetzt ist?
    Jeffrey Pollack von der Federated Sports & Gaming, die die Liga veranstaltet, gab in einem Radiointerview vor dem Finaltisch ebenfalls eine erste positive Einschätzung ab.
    Mit 190 Spielern im ersten ProAm-Event (an dem auch Amateure teilnehmen können) und 137 Spielern im Main Event (reines Einladungsturnier) wurden die Erwartungen überschritten, sagte Pollack, dessen Ziel 100 Main Event Teilnehmer gewesen waren. Außerdem sei das Feedback durchgehend positiv.
    Zu den Profis, die nicht ins Palms gekommen waren, gehört Daniel Negreanu. Als Hauptgrund dafür nennt er seine Überzeugung, dass die Epic Poker League – ähnlich wie das Projekt World Team Cup - kein Erfolgsmodell sei. Es gebe einfach nicht genügend Sponsoren, die eine Finanzierung dauerhaft sichern könnten.
    Sogar für die WSOP sei es schwierig, potente Sponsoren zu finden: „Wir haben Jack Links Beef Jerky und Dearfoam Slipper gehabt, aber keine wirklich große Firma wie Cadillac oder Lexus war bereit, sich zu engagieren.“
    Dazu erklärte Pollack, dass er sich dessen bewusst sei, zunächst investieren zu müssen. Aber: „Wir sind Unternehmer, und wir beabsichtigen, Profit zu machen, auch wenn es eine Zeitlang dauern wird. 3-5 Jahre sind realistisch, um in die Profitzone zu kommen. Ich kann Ihnen versichern, dass wir das nötige Durchhaltevermögen dafür haben.“
    „Durch die TV-Rechte rücken wir mehr Spieler ins Rampenlicht, die das auch verdient haben. Durch unsere Rangliste werden die Spieler gewürdigt, die man kennen sollte … Wir werden Sponsoren finden, die Fernsehrechte werden wertvoller, und die sozialen Medien werden eine große Rolle spielen. Wir haben bereits während des Premierenevents potenzielle Kandidaten zu Gast gehabt.“
    Trotzdem scheinen viele Profis Negreanus Misstrauen zu teilen. So nahmen u. A. Phil Ivey, Scotty Nguyen, Johnny Chan, Mike Matusow, Gus Hansen, Doyle Brunson oder Chris Moneymaker nicht am ersten Epic-Event teil – allesamt Zugpferde für die mit 20 Stunden ohnehin knapp bemessene Fernsehsendezeit. So werde man keinen Boom wie 2003 auslösen können.
    Laut Pollack ist das aber auch gar nicht das Ziel der Epic Poker League. Vielmehr ginge es darum, Poker mit vielen Stars ins Fernsehen zu bringen. Hochkarätig besetzte Finaltische und große Preispools sollen die Fans vor die Glotze locken. So gesehen war der erste Main Event ein voller Erfolg.
    Auf der anderen Seite verhindert dieses Konzept natürlich genau das, was Poker in Europa und dem Rest der Welt in den letzten Jahren groß gemacht hat: Die märchenhafte Geschichte eines unbekannten Amateurs, der sich nach Las Vegas aufmachte, um die Profis zu schlagen und Millionär zu werden.
    Final Table Payouts:
    1. David "Chino" Rheem - $1,000,000
    2. Erik Seidel - $604,330
    3. Jason Mercier - $360,970
    4. Hasan Habib - $237,560
    5. Gavin Smith - $154,260
    6. Huck Seed - $107,980
  4. #14
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    Standard Poker-Profis sollen Kunden abgezockt haben

    Ihre Gegner zu täuschen, ist ihr Talent - und offenbar haben sie es auf kriminelle Weise missbraucht: US-Poker-Stars wie Chris Ferguson sollen Tausende Kunden ihrer Website Full Tilt Poker betrogen und um insgesamt 300 Millionen Dollar erleichtert haben. Die US-Behörden haben Anklage erhoben.

    New York - US-Ermittler erheben schwere Vorwürfe gegen die Betreiber des Online-Portals Full Tilt Poker: Howard Lederer, Chris Ferguson und andere, selbst bekannte Poker-Spieler, sollen ihre Kunden abgezockt haben. "Bei der Seite handelt es sich nicht um ein legales Poker-Portal, sondern um ein weltweites Schneeballsystem", sagte der New Yorker Staatsanwalt Preet Bharara in einem Statement am Dienstag.

    Bereits seit Monaten wird gegen die Betreiber ermittelt. Die US-Justiz hatte im April Verfahren wegen des Verdachts auf Betrug, illegales Glücksspiel und Geldwäsche gestartet. Der Betrieb der Seiten in den USA wurde gestoppt, im Juni entzog die britische Glücksspielaufsicht Full Tilt Poker auch die weltweite Lizenz.

    Nun werfen die Ermittler Ferguson und Co. laut "Wall Street Journal" vor, sie hätten sich in den vergangenen vier Jahren kräftig aus der Kasse des Unternehmens bedient. Um 300 Millionen Dollar sollen sie die Kunden erleichtert haben, insgesamt 440 Millionen Dollar hätten sie sich selbst ausgezahlt. Allein Ferguson, der mit seinem Cowboyhut und den langen Haaren zu den bekanntesten Akteuren im Poker-Geschäft zählt, habe 24 Millionen Dollar eingesteckt. Im Gegenzug wäre dann aber nicht mehr genügend Kapital vorhanden gewesen, um die Spieler auszuzahlen.

    Damit Full Tilt Poker flüssig blieb, hätten die Betreiber immer neue Kunden anwerben müssen, berichtet die Zeitung - ein klassisches Schneeballsystem, das spätestens dann scheitert, wenn nicht mehr genügend neue Kunden hinzukommen. Die Anwälte von Ferguson und Lederer wollten sich zu den Vorwürfen nicht äußern.

    Die Ermittler werfen Ferguson, dem fünffachen Gewinner der World Series, und seinen Partnern nun vor, die Spieler bewusst in dem Glauben gelassen zu haben, ihr Guthaben sei sicher. Dabei reichten die Finanzen des Portals längst nicht mehr aus, alle Nutzer auszuzahlen. Ein solches Geschäftsgebahren erweckt ein wenig den Eindruck, als hätten die Poker-Stars ihren Sport irgendwann mit dem realen Leben verwechselt.

    (spiegel.de)
  5. #15
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    Standard Bernard Tapie versucht sein Glück mit Poker

    Die im Visier der US-Justiz stehende Online-Pokerplattform Full Tilt Poker bekommt möglicherweise einen prominenten neuen Eigentümer. Die Unternehmensgruppe des schillernden französischen Geschäftsmanns Bernard Tapie hat einen entsprechenden Kaufvertrag mit Full Tilt Poker unterzeichnet. Der Kontrakt ist allerdings an eine Einigung mit dem Department of Justice (DoJ) geknüpft. Sollte man auf einen grünen Zweig kommen, könnten die Full-Tilt-Spieler ausgezahlt werden, deren Gelder momentan eingefroren sind.

    Full Tilt Poker, einer der größten Poker-Anbieter der Welt und Konkurrent des österreichisch-britischen Online-Wettkonzerns bwin.party, steht im Verdacht, seine Kunden um über 300 Millionen Dollar betrogen zu haben. Der mehrfache Pokerweltmeister Chris Ferguson, Mitbegründer der Plattform, der stets Hut und Sonnenbrille trägt und auch unter dem Namen Jesus bekannt ist, soll laut New Yorker Anklagebehörde gemeinsam mit anderen professionellen Spielern ein weltumspannendes Schneeballsystem aufgezogen haben. Am 31. März soll Full Tilt Poker seinen Spielern 390,7 Mio. Dollar geschuldet haben, jedoch nur 59,6 Mio. Dollar auf seinen Konten gehabt haben, heißt es in der Anklageschrift.

    Die US-Justiz versucht bereits seit geraumer Zeit, Online-Poker-Anbietern den Garaus zu machen. Eigentlich ist in den USA nämlich Internet-Glücksspiel seit 2006 verboten - bwin musste sich damals aus dem Markt zurückziehen und hunderte Millionen Euro abschreiben.

    Am 15. April 2011 - der Tag gilt in der Branche als "Schwarzer Freitag" - wurden schließlich die drei Portale Full Tilt Poker, PokerStars und Absolute Poker zugedreht. Deren Betreiber sind wegen Geldwäsche, Betrugs und illegalen Glücksspiels angeklagt. Im Juni hat dann schließlich Full Tilt Poker seine Lizenz auf der Kanalinsel Alderney verloren. Seitdem bangen weltweit zigtausende Zocker im ihr Geld.

    Jetzt soll die französische Investmentfirma Groupe Bernard Tapie retten, was noch zu retten ist. Am Freitag gab Full Tilt Poker die Unterzeichnung des Kaufvertrags bekannt. Dieser beinhalte auch die vollständige Auszahlung der Spieler, häng aber von einigen Bedingungen ab, wie es heißt. Bernard Tapies Sohn Laurent sagte dem Branchenportal iGaming France, dass er bereits diese Woche Gespräche mit dem Department of Justice aufnehmen wolle. "Wir haben genug Mittel, um die Spieler auszubezahlen. Wir wollen Wege finden, um nicht die gesamte Summe hineinstecken zu müssen", wird er zitiert. Das DoJ hat Kundengelder in Höhe von 331 Mio. Dollar eingefroren. Tapie will jedenfalls an der Marke und der Technologie von Full Tilt Poker festhalten, wie er sagt. Bis die Plattform wieder online geht, werde es wohl bis Jänner 2012 dauern.

    Laurent Tapies Vater Bernard Tapie, ehemaliger Minister, Sänger, Sportclubchef und Unternehmer, hat bereits mehr als 40 marode Firmen aufgekauft und saniert. Am bekanntesten ist das Engagement beim deutschen Sportartikelkonzern adidas, das einen jahrzehntelangen Rechtsstreit nach sich zog. Tapie fühlte sich beim Verkauf seiner adidas-Anteile im Jahre 1992 von der damaligen französischen Staatsbank Credit Lyonnais geprellt und zog vor Gericht. Um die Causa abzuschließen, schaltete die nunmehrige IWF-Chefin Christine Lagarde, damals Finanzministerin Frankreichs, vor drei Jahren ein Schiedsgericht ein, das Tapie eine Entschädigung von 285 Mio. Euro plus Zinsen zusprach. Insgesamt soll Tapie rund 400 Mio. Euro aus der Staatskasse bekommen haben. Gegen Lagarde wurde deswegen im August in Frankreich ein Verfahren wegen Amtsmissbrauchs eröffnet.

    (APA)
  6. #16
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    Standard Poker-WM in London

    Weltmeister! Deutschland siegt auch ohne Pius Heinz

    London - Ohne den neuen Poker-Champion Pius Heinz hat Deutschland die vom Weltverband IFP ausgerichtete erste offizielle Team-Weltmeisterschaft gewonnen. In London sicherten sich die Profis Sandra Naujoks, Tim Reese, Hans Vogl, Sebastian Ruthenberg, Moritz Kranich, Konstantin Bücherl und Tobias Reinkemeier den Titel vor Brasilien und Frankreich.

    In den Gondeln des Riesenrades "London Eye" hatten zwölf Nationen an zwei Tagen den ersten offiziellen Mannschafts-Weltmeister ermittelt. Gespielt wurde Texas Holdem in der neuen Variante "Duplicate poker". An allen Tischen bekamen die Spieler auf denselben Plätzen die identischen Karten. Bei gleichen Voraussetzungen entschieden damit einzig und allein die Fähigkeiten der Spieler über Sieg und Niederlage.

    Heinz, der ab Samstag in der Londoner County Hall im Einzelwettbewerb antritt, hatte entgegen offizieller Ankündigungen nicht am Teamwettbewerb teilgenommen. In der Einzelkonkurren "The Table" treten 130 ausgesuchte Poker-Asse gegeneinander an, um den Pokerweltmeister zu küren. Der Sieger erhält zudem eine Prämie in Höhe von 250.000 Dollar.

    "Poker-Papst" Pius Heinz hatte am 9. November als erster deutscher Spieler das Finale der World Series of Poker (WSOP) gewonnen und den Jackpot von 8,7 Millionen Dollar eingestrichen. Die WSOP wird von einer Casino-Gruppe veranstaltet und als inoffizielle Weltmeisterschaft bezeichnet.

    (rp-online.de)
  7. #17
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    Standard AW: Poker News

    Soooooo... nachdem ich hier mindestens eine halbe Ewigkeit nichts mehr gepostet habe solls hier nun auch mal wieder weiter gehen

    Van der Sloot muss 28 Jahre ins Gefängnis
    Der holländische Pokerprofi Joran van der Sloot wurde des Mordes für schuldig befunden und wurde nun in Peru verurteilt.
    Das Gericht befand van der Sloot des Mordes an der 21 Jahre alten Stephany Flores schuldig, die im Juni 2010 in seinem Hotelzimmer tot aufgefunden worden war.
    Möglicherweise wird der Holländer später an die Vereinigten Staaten ausgeliefert, da er dort mit dem Verschwinden von Natalee Ann Holloway in Verbindung gebracht wird. Der heute 24-jährige war 2005 in der Karibik unter Mordverdacht festgenommen worden, wurde aber später wegen fehlender Beweise wieder freigelassen.
    Jetzt hat van der Sloot sich des Mordes an Stephany Flores schuldig bekannt. Sein Anwalt argumentierte, dass sein Mandant durch die Verdächtigung, mit dem Tod von Natalee Holloway etwas zu tun zu haben, psychische Störungen entwickelt habe, was letztlich zum Tod von Stephany Flores geführt habe.
    Augenscheinlich spielten van der Sloot und Flores gemeinsam Online-Poker, als die Peruanerin auf den Fall Holloway stieß. Van der Sloot bekam daraufhin einen Wutanfall und erwürgte die junge Frau. D anach floh er mit $200 und ein paar Kreditkarten in der Tasche.
    „Die ganze Welt war seit fünf Jahren gegen ihn. Fünf Jahre lang war die amerikanische Staatsbürgerin bereits verschwunden, und alle Medien zeigten mit dem Finger auf meinen Mandanten, obwohl es keinen Beweis dafür gab, dass er wirklich ein Monster ist“, erklärte Verteidiger José Lius Jimenez.
    Der Richter ließ sich von diesen Aussagen nicht beeindrucken und verhängte eine Strafe, die nah an der in Peru festgesetzten Höchststrafe von 30 Jahren für Mord liegt.
    Inzwischen beklagte der Vater von Stephany Flores, dass van der Sloot im Gefängnis bevorzugt behandelt werde und angeblich derzeit von den anderen Insassen getrennt untergebracht ist.
    „Ein Gefängnis ist kein Fünf-Sterne-Hotel. Hoffentlich bedenken die Behörden das“, erklärte Ricardo Flores.


    Quelle PokerListings.de
  8. #18
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    Standard AW: Poker News

    PokerStars und iPoker wechseln das Rakesystem: Was ändert sich für die Spieler?
    Von: Lars Liedtke



    Branchenprimus PokerStars hat seine VPP-Berechnung bereits zum 1. Januar 2012 umgestellt. Vor wenigen Tagen gab nun auch iPoker bekannt, dass man das Rakesystem ebenfalls zum 1. März ändern wird. Im folgenden Artikel erfahrt Ihr, welche Konsequenzen das für die Spieler hat.
    Bevor wir Euch anhand eines anschaulichen Beispiels zeigen, was sich für die Spieler ändert, wollen wir zunächst einmal erklären was Rake überhaupt ist und wie es sich berechnet. Das Rake ist der Hausanteil, der an den Veranstalter einer Pokerseite anteilig von jedem Pot abgeführt wird. In der Regel sind das 5% des Pots bis zu einem bestimmten Betrag, ist dieser erreicht dann steigt das Rake nicht mehr weiter an und es wird nur noch der festgesetzte Maximalbetrag einbehalten.
    Bei der Berechnung des Rakes unterscheidet man grob zwischen zwei verschiedenen Methoden:
    Dealt: Das Rake wird gleichmäßig auf alle Spieler, die Karten bekommen haben, aufgeteilt und zwar unanbhängig davon, ob sie vor dem Flop gefoldet oder aktiv an der Hand teilgenommen haben.
    Weighted Contributed: Das Rake wird nur auf diejenigen Spieler aufgeteilt, die Geld in den Pot investiert haben. Die Höhe des Rakes berechnet sich hier nach dem prozentualen Anteil, den ein Spieler am Pot hat.

    Kurzfristiger Protest auf PS.

    Eigentlich wollte PokerStars mit dem 1. Januar die Rake und VPP-Berechnung von „dealt“ auf „weighted contributed“ umstellen. Daraufhin gingen Spieler auf die Barrikaden und organisierten einen großangelegten Protest. Sie boykottierten den Pokerraum, indem sie die höchstmögliche Anzahl an Tischen öffneten, einen Platz einnahmen und dann aber sofort auf Aussetzen gingen ohne nur eine einzige Hand zu spielen. Nach langem Hin und Her lenkte Stars schließlich ein und kehrte zum alten Rakesystem zurück. Allerdings wurde die Änderung der Berechnung der VPPs von „dealt“ auf „weighted contributed“ beibehalten.
    Vom neuen VPP-Berechnungsmodell profitieren somit vor allem loose Hobbyspieler auf den kleineren Limits. High Volume Spieler, welche zumeist die tight-agressive Spielweise verfolgen, die sich dadurch auszeichnet, nur wenige Starthände zu spielen, müssen folglich Einbußen hinnehmen.
    Vergangene Woche zog dann auch das iPoker Netzwerk nach und lies verlauten, dass man das Rakesystem zum 1. März ebenfalls auf „weighted contributed“ umstellen wird. Bisher wurden alle VIP-Punkte nach der "average contributed"-Methode verteilt. Das bedeutet, dass alle Spieler die am Flop noch in der Hand sind dieselbe Anzahl an VIP-Punkten bekommen, unabhängig davon wie viel sie tatsächlich zur Hand beigetragen haben.
    Um euch das Ganze etwas zu veranschaulichen hier ein Beispiel dazu:

    Das neue Modell von iPoker.

    1. Spieler A geht mit $40 All-in. Spieler B geht mit $160 All-in. Spieler C hat beide gecovert und callt.
    2. Im Pot sind jetzt $360 ($40 + $160 + $160). Für einen Pot dieser Größe vergibt iPoker 18 VIP-Punkte.
    Nach der alten Methode bekam jeder der drei Spieler dieselbe Anzahl an VIP-Punkten - also jeder sechs.
    Ab dem 1. März bekommt Spieler A nur noch 11,11% der VIP-Punkte, weil er auch nur 11,11% zum Pot beigetragen hat – somit erhält er in Zukunft nur noch zwei VIP-Punkte. Da Spieler B und C jeweils 44,44% zum Pot beigetragen haben, stehen ihnen auch 44,44% der zu vergebenden VIP-Punkte zu und sie erhalten jeweils acht Punkte.
    In diesem Fall ist das neue System also zum Vorteil der Spieler, weil es um einiges gerechter ist. Dies wird auch von der Mehrheit der Spieler anerkannt.
    Unterdessen gehen die Diskussionen bei PokerStars weiter. Kommende Woche werden zwei Vertreter der High Volume Spieler zum PokerStars Hauptquartier auf die Isle of Man reisen, um dort über Nachbesserungen zu verhandeln. Es wird äußerst spannend sein die Verhandlungen zu verfolgen, denn High Volume Spieler, die regelmäßig und noch dazu sehr viele Tische gleichzeitig spielen, gehören zu den wichtigsten Kunden eines Pokerraums und es kann nicht in dessen Interesse sein, es sich mit ihnen zu verscherzen.

    Quelle Pokerzeit.com
  9. #19
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    Standard AW: Poker News

    Schweden-Derby – Isildur zerschmettert MaiseE


    In der Nacht zum Freitag trafen mit Viktor „Isildur1“ Blom und „MaiseE“ aufeinander. Das Ergebnis: $577.000 Gewinn für Blom, $284.000 Verlust für MaiseE.Es war das erste Mal, dass die bedien High Roller in einer längeren Session aufeinandertrafen. Gespielt wurde $100/$200 PL Omaha.An den 6-max Tischen ließen sich u. A. auch Phil „MrSweets28“ Galfond blicken. Wie viel Geld Isildur genau von MaiseE gewann, entzieht sich unserer Kenntnis.


    Am Tisch war Isildur aber der eindeutig der Gewinner des Tages. Sein Account weist für die Session einen Gewinn von $577.000 aus, während bei MaiseE $284.000 abgezogen wurden.
    Zweitbester Spieler der Nacht war LuckyGump mit $156.000 Profit, und auch Galfond konnte mal wieder eine positive Session feiern. Er gewann $87.000.


    Zu den Verlierern gehörte dieses Mal der Spieler, der in letzter Zeit nur Erfolge vorzuweisen hatte: Jens Kyllönen ließ fast $200.000 liegen und erwischte damit den schwärzesten Tag. Doncarigno verlor $173.000.
    MaiseE hatte noch Glück, immerhin den größten Pot gegen Isildur zu gewinnen. Er traf auf dem River.
    Dafür konnte Isildur einen großen Pot gegen Phil Galfond gewinnen. Beide Hände und einige mehr finden Sie unten im Replayer.
    In der jüngeren Vergangenheit hat sich Isildur auf den High Stakes merklich zurückgehalten, aber gestern kehrte er mit Macht zurück. Damit ist für die nahe Zukunft mehr zu erwarten, denn bisher kam Isildur nach einer profitablen Session fast immer bald zurück, um nachzulegen.
    Wir erwarten also bald weitere innerschwedische Duelle.

    Quelle:PokerListings.de
  10. #20
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    SuperStar Showdown: Isaac Haxton gegen den besten Heads Up-Spieler der Welt (?)


    Der SuperStar Showdon geht in die nächste Runde. Am Sonntag trifft Viktor Blom auf Isaac Haxton. Gegen den Amerikaner musste Isildur im Dezember 2010 seine erste Niederlage einstecken. Damit die Revanche auch genügend Pfeffer bekommt, hat Blom nicht nur den Einsatz verdoppelt sondern sich auch noch zum besten Heads Up-Spieler der Welt ernannt.
    Statt 150.000 bringen die Kontrahenten nun jeweils 300.000 Dollar an den Tisch. Es werden 2.500 Händen gespielt. Und wer als erster seinen Einsatz verpokert hat, geht als Verlierer nach Hause. Die neueste Auflage des SuperStar Showdown, welcher am Sonntag um zwölf Uhr mittags mitteleuropäischer Zeit beginnt, hat es in sich. Auch weil die Kontrahenten sich bereits sehr gut kennen.
    Schon einmal waren Viktor Blom und der Amerikaner Isaac Haxton in einem SuperStar Duell aufeinander getroffen. Und der Schwede hatte da, im Dezember 2010 zum ersten Mal den Kürzeren gezogen. In den darauf folgenden zehn Showdowns, darunter gegen Tony G, Daniel Cates, Eugene Katchalov und Daniel Negreanu hatte nur Letzterer dieses Kunststück wiederholen können.
    Auch Sieger Haxton hatte sich nach dem Duell gegen Blom beeindruckt von dessen Stärke gezeigt: „Ich hab mich noch nie so vorgeführt gefühlt, wie in diesem Match. Die sehr gut ausbalancierte Aggression hat mich in einer ganz einzigartigen Form aus meiner Comfort Zone geholt”.
    Und auch Blom selber ließ bezüglich seiner Qualitäten keine Zweifel aufkommen. In einem Interview bezeichnete er sich als besten Heads Up-Spieler der Welt. Keiner, so Blom könne sich auf diesem Level mit ihm messen. Allerdings sind andere Aussagen weit weniger konkret. Blom hätte erst mit 18 mit dem Real Money Play begonnen, um sich bereits wenige Monate später ein 20stündiges High Stakes Heads Up mit Tom Dwan zu liefern? Zumindest gibt Blom zu bereits mit 14 Jahren mit dem Poker begonnen zu haben. Genug Zeit also, um für das Spiel mit den Big Boys zu trainieren.
    Gegner Haxton, der online unter den Nicks LizardKing (FT) und philivey2694 (PS) auftrat oder auftritt, ist übrigens einer der interessantesten nicht sonderlich bekannten Pokerspieler. Der Sohn eines Schriftstellers und einer Psychiaterin besitzt ein abgeschlossenes Informatikstudium und studierte danach Philosophie. 2007 wurde er hinter Landsmann Ryan Daut Zweiter im PCA Main Event und gewann 860.000 Dollar. Beim $40k Highroller-Event der WSOP 2009 unterlag Haxton ebenfalls erst im Heads Up (dem Russen Vitaly Lunkin).
    Auch mit Showdowns, Challenges und ähnlichen Duellen hat der Amerikaner ausreichend Erfahrung. Ende 2009 kommentierte er an der Seite von Jesse May die „Durrrr Million Dollar Challenge“ auf Sky Sports.
    Für das Aufeinandertreffen mit Viktor Blom wird übrigens mir erhöhtem Railbird-Aufkommen gerechnet. Zum gleichen Zeitpunkt beginnt auf PokerStars nämlich die 6 Millionen Dollar Geburtstags Sunday Million, welche ein paar Tausend zusätzliche Spieler auf die Seite locken wird.


    Quelle Pokerzeit.com

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