Ist für EINEN aber ein wenig zu viel Kohle. Hoffentlich ändern sie da mal etwas daran.
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Hallo roulettnix,
so ganz stimmt das nicht. Sieh hier:
Es gibt zwei Glückspilze in Deutschland – und einen Verlierer
Der Lotto-Jackpot von 31,7 Millionen Euro geht nach Bayern. Doch es gibt noch einen zweiten Gewinner, der Anspruch auf eine Summe in gleicher Höhe hat. Die Person füllte den Tippschein allerdings im Internet bei Tipp24 aus. Der Online-Lotto-Anbieter will das Geld auszahlen, bekommt aber wirtschaftliche Probleme.
Es gibt zwei Glückspilze in Deutschland – und einen Verlierer. Den Lotto-Jackpot gewann ein Spieler aus Bayern. Doch eine zweite Person hat auch die richtigen Zahlen bei Tipp24 im Internet eingetragen. Wer allerdings bei einem Onlineanbieter sein Kreuzchen macht, hat keine staatliche Gewinngarantie. Das heißt, nur die Internetfirma garantiert dem Spieler, dass er vom Unternehmen das Geld ausbezahlt bekommt.
Gruß
Harvey
Danke für den Hinweis, Harvey!
Die Meldung war noch nicht im Netz.
http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE27...~Scontent.html
Erstaunlich, daß die Tommies tatsächlich auszahlen!
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And the Winner is . . . Tipp-24
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...651357,00.html
Wie man liest hat die Gesellschaft schon gezahlt. Das wird die Glücksspielmonopolverfechter aber gar nicht freuen!!
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Tipp24 musste über ihre voll konsolidierte Minderheitsbeteiligung MyLotto24 in den ersten neun Monaten mehr an Jackpotgewinner auszahlen als gedacht. Das drückt auf den Gewinn.
Glück für Lottospieler bedeutet Pech für die Lottoanbieter. Dieses war bei Tipp24 in den ersten neun Monaten besonders hoch: Die Auszahlungen für Spielgewinne übertrafen das statistische Mittel um 18,9 Mio. Euro. Auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern wirkte sich das mit einem Minus von 18,3 Mio. Euro. aus. Zweiter negativer Effekt in den ersten neun Monaten: Ein Rechtstreit mit einer Versicherung über 21,7 Millionen Euro ist noch nicht entschieden. Tipp24 vereinbarte mit der Assekuranz, dass lediglich zehn Millionen von den 31,7 Mio. Euro des 2009er Mega-Jackopts in die Bücher geht und der Rest versichert ist. Die Versicherung will dafür jedoch nicht aufkommen. Die Forderung wurde 2009 ausgebucht. Tipp24 hofft den Rechtsstreit zu gewinnen und die stillen Reserven noch heben zu können.
Insgesamt lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) für die ersten neun Monate bei 13,6 Mio. Euro. Im selben Zeitraum des vergangenen Jahres betrug dieses noch 33,1 Mio. Bereits zur Jahreshälfte nahm Tipp24 seine Jahresprognose von 40 auf 20 Mio. zurück. Deswegen reagierte der Kurs auf die Neunmonatszahlen nur leicht negativ. Das dritte Quartal lief im Rahmen der Erwartungen. An der reduzierten Jahresprognose hält das Unternehmen weiterhin fest. Im Jahr 2011 will es vor Zinsen und Steuern dann 40 Mio. Euro erwirtschaften – wenn es nicht wieder vom Pech verfolgt ist.
Wachstum rechnet sich die Firma, die über ihre Minderheitsbeteiligung MyLotto24 nahezu den kompletten Umsatz im Ausland erwirtschaftet; über eine Wiederaufnahme des deutschen Lottogeschäfts aus. Seit der Einführung des Glückspielstaatsvertrages darf Tipp24 keine Lottovermittlung in Deutschland mehr anbieten. Der Europäische Gerichtshof (EuGh) kippte das Gesetz allerdings vor wenigen Wochen. Das Problem: Die deutschen Gerichte müssen sich zwar an die Rechtsprechung des EuGh anlehnen, die Entscheidung jedoch nicht übernehmen. Und die Mühlen der Justiz malen langsam. Die Anbieter schweben jetzt in einem rechtsfreien Raum. Hand in Hand, falls das funktionieren kann, will Tipp24 mit den staatlichen Lottogesellschaften nun ein Konzept für den Neustart erarbeiten.
(boerse-online.de)