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Thema im Roulette Forum:
Möglichkeiten eines Spiels auf den Ausgleich

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  1. #1
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    Standard Möglichkeiten eines Spiels auf den Ausgleich

    Es ist von der Grundsätzlichkeit her völlig gleichgültig, ob man versucht, mit einer Tendenz zu spielen oder auf den Ausgleich. Im Prinzip sind die Chancen dieselben, es scheint jedoch kleine Unregelmäßigkeiten zu geben, so dass die Wahrscheinlichkeit für ein Tendenzspiel kurzfristig besser ist als für ein Spiel auf den Ausgleich. Es soll nun nicht grundsätzlich ein Ausgleichsspiel verteufelt werden, allerdings hat es der Ausgleichsspieler etwas schwerer, dem Zufall etwas greifbares zu entnehmen.

    Es müssen einige Punkte beachtet werden, wenn man erfolgreich ein Ausgleichsspiel beim Roulette betreiben möchte. Je mehr Geduld man aufbringt, um so besser können die Chancen für den Ausgleichsspieler sein.
    • Eine lange Serie auf beispielsweise einer Einfachen Chance macht noch keine Abweichung aus. Häufiger kann man beobachten, dass von nur einem oder zwei Coups unterbrochene Serien mehr zu einem kurzfristigen Ausgleich neigen wie einzelne lange Serien.

      Eine Abfolge wie z. B. S-S-S-S-R-S-S-S-S-R-R-S-S-S-S ist durch Erscheinen der Gegenchance unterbrochen. Eine solche Ausgangssituation ist häufig eine bessere für einen späteren Ausgleich, auch wenn der Favorit noch eine gewisse Zeit anhält.

    • Man sollte nicht versuchen, mehr als ein Viertel des Rückstandes einer Chance einzuspielen.

      Es gibt keinen absoluten Ausgleich, sich in diesem Punkt an eine Obergrenze zu halten, ist überlebenswichtig. Hat man auf den Einfachen Chancen nach etwa zehn bis fünfzehn Coups dieses Ziel noch nicht erreicht, so sollte man das Spiel beenden, wenn man irgend einen Gewinn verbuchen konnte.

      Es muss unbedingt beachtet werden, dass, je länger man spielt, um so häufiger Zero erscheinen wird. Man muss dies nach Möglichkeit vermeiden, da häufigere Ziehung von Zero unbeherrschbar werden.

    • Ein Ausgleich sollte sich ankündigen. Frühzeitig einen Angriff zu starten und einer Chance hinterher laufen, bingt nichts, denn es kann nicht vorhergesagt werden, wie lange eine Abweichung ins Minus anhalten wird. Für jede Chance gibt es jedoch Anzeichen, an denen sich zu orientieren sinnvoll sein kann, wenn man eine ausreichende Strecke abgewartet hat.

      Eine einfache Chance sollte innerhalb von vier Coups dreimal erscheinen,
      eine Drittelchance sollte innerhalb von drei Coups zweimal erscheinen,
      eine Transversale Simple sollte innerhalb von vier Coups zweimal erscheinen.
      Bei noch höheren Chancen ist es sinnlos, auf einen Ausgleich spielen zu wollen. Die Schwankungen sind nur sehr schwer zu beherrschen. Man kann jedoch 4 Transversalen Plein wie ein Dutzend behandeln, 12 Nummern werden immer 12 Nummern bleiben.

    • Es scheint einen Zusammenhang zwischen der Höhe der Abweichung und den Wahrscheinlichkeitsgesetzen zu geben, auch wenn prinzipiell die Kugel unfähig ist, sich an irgendetwas zu erinnern. Man kann bei einem schlechten Spielverlauf fast immer beobachten, dass bei einem Gleichsatzspiel, welches ein Minussaldo von -24 bis -30 Stücken hervorgebracht hat, schon fast zwingend ein Umschwenken der Minustendenz erfolgt.
    • Ein Ausgleich kann nicht erzwungen werden. In den meisten Fällen erscheint nach einer größeren Spannung zuerst einmal ein in sich ausgeglichener Spielverlauf, wie von einer gewissen Unruhe geprägt scheint. Es erscheinen ausschließlich Einer- und Zweierserrien, nur gelegentlich erscheint eine Dreierserie. Eventuell zeigt jedoch hier die zurückliegende Chance ein schwaches Übergewicht. Sollten sich jedoch nicht innerhalb von 15 Coups die Anzeichen für einen Ausgleich erfüllen, so ist es sinnvoller, einen Angriff sein zu lassen.
    Als Ausgleichsspieler sollte man seine Angriffe möglichst kurz halten. Dann bieten sich auch Progressionen zum Spiel an.

    Nach den oben genannten Anzeichen für einen Ausgleich kann man auf einen zumindest relativ ausgeglichenen Spielverlauf hoffen. Hier bietet sich eine flache Progression nach der Art der d'Alembert an, eine Progression nach Gewinn ist in einer solchen Phase nicht zu empfehlen.

    Beginnt nach einer ausgeglichenen Spielphase der eigentliche Ausgleich, so führt dies zu einer Häufung der zurückliegenden Chance. Dann bietet sich der Wechsel zu einer Progression nach Gewinnen bis hin zu einem Parolispiel an. Ideal ist eine Progression mit einem Einsatz von 2 Stücken, nach einem Gewinn eine Steigerung auf drei Stücke, am Ende werden fünf Stücke gesetzt. Jedoch sollte auch ein solcher Angriff kurz gehalten werden.

    Durch eine solche flexible Angriffsweise kann man die unterschiedlichen Permanenzfolgen, die sich in der Ausgeglichenheit und der Häufung gliedern, sich effektiver zu Nutze machen, als wenn man immer denselben Marsch und dieselbe Progression verwendet.

    Es soll allerdings nicht verschwiegen werden, dass es Permanenzverläufe gibt, welche den grundsätzlichen Ausgleichsgedanken im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf stellen. Doch ein Spieler, welcher ein Spiel auf den Ausgleich anstrebt, sollte doch sein Spiel etwas effektiver gestalten können.

    Gruß

    mystic
  2. #2
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    Standard AW: Möglichkeiten eines Spiels auf den Ausgleich

    Hallo mystic_lizard



    Erstmal danke für deinen Beitrag finde ihn von den verschiedenen Richtungen und Ansätzen auf einen Ausgleich zu spielen gut! Es wird eben nicht starr gespielt sondern man muss eben mit dem faktischen Plus Minus Verlauf seine Spiel/Setzweise auch etwas verändern.

    Zitat Zitat von mystic_lizard Beitrag anzeigen

    • Es erscheinen ausschließlich Einer- und Zweierserrien, nur gelegentlich erscheint eine Dreierserie.

    mystic

    Da kann man sich es eigendlich recht einfach machen. Einer Serien erscheinen im Durchschnitt doppelt so oft wie 2er Serien. 2 Serien wiederum doppelt so oft wie 3 Serien usw.
    Auch dies ist wie die Plus Minus Schwankungen ein Fakt.

    Liebe Grüsse

    CeeN
  3. #3
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    Standard AW: Möglichkeiten eines Spiels auf den Ausgleich

    Hallo Ceen,

    Zitat Zitat von CeeN Beitrag anzeigen

    Da kann man sich es eigendlich recht einfach machen. Einer Serien erscheinen im Durchschnitt doppelt so oft wie 2er Serien. 2 Serien wiederum doppelt so oft wie 3 Serien usw.
    Auch dies ist wie die Plus Minus Schwankungen ein Fakt.

    Liebe Grüsse

    CeeN
    Das ist richtig. Allerdings nur, wenn man es bei einer ausreichend langen Coupanzahl im Dutrchschnitt betrachtet. Dies war hier jedoch nicht gemeint, diese Betrachtung mag für Figurenspieler von Bedeutung sein.

    Gemeint waren Abfolgen wie

    R-S-S-R-S-R-R-S-S-R-S-S-R-S-R-R-S-R ...

    Während einer solchen Abfolge, die beliebig lange andauern kann, gibt es überdurchschnittlich viele dieser Einer- und Zweierserien, so dass in diesem kurzfristigen Bereich der Durchschnitt mit doppelt sovielen XXX wie YYY nicht gegeben ist.

    Eine solche Abfolge läasst jede Gewinnprogression scheitern, während man mit einer Verlustprogression, die man am Besten limitiert, sehr gute Ergebnisse erzielen wird.

    Ich bin bei einer solchen Abfolge sogar geneigt zu sagen, dass es als Marsch einen Sinn machen kann, jede Chance gleich häufig zu bespielen, z.B. 3 mal auf Rot setzen, dann 3 mal auf Schwarz usw.

    Durch eine Liimitierung der Progression hält man so die Verluste in Grenzen, dadurch erhält man unter Umständen das Zeichen, dass der Umschwung auf die Gegenchance stattgefunden hat.

    Gruß

    mystic
  4. #4
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    Standard AW: Möglichkeiten eines Spiels auf den Ausgleich

    Steht man an dem Punkt, an dem eine große Spanne zwischen den beiden gleichwertigen Gliedern einer Einfachen Chance vorliegt, diese kann z.B. nach dem Prinzip von Marigny de Grilleau durch Wurzelberechnungen erfasst werden, eröffnet man seinerseits den Angriff auf die Bank, dann wird der Ausgang infolge der Gleichwertigkeit der beiden Kontrahenten Bank gegen Spieler ungewiss sein. Daher muss man noch so lange warten, bis sich die Spannung, also eine der Stärken der Bank, auf dem Rückzug befindet.

    Hat die Bank auch nur einen einzigen Schritt nach rückwärts getan, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Bank ihre Stärke nicht mehr ausspielen kann bzw. für den Moment ausreichend geschwächt ist, um einem Angriff durch den Spieler nicht mehr standhalten zu können.

    Hat man Erfolg, d.h. der erste Satz ist gewonnen, dann ist man der Bank bereits überlegen. Der Spieler muss jedoch sehr vorsichtig in der Verfolgung des „flüchtenden“ Gegners sein. Schon häufig sind aus anfänglichen Niederlagen eines Gegners Sieger hervor gegangen, weil der Gegner allzu lange verfolgt wurde. Man sollte daher den Gegner entweder in Ruhe lassen, oder aber ihn mit höchstens einem Drittel der soeben zum Angriff verwendeten Geldmenge weiter verfolgen.

    Es könnte jedoch auch der Fall eintreten, dass der erste Angriff keinen Erfolg bringt. Aus zwei Gründen kann dies der Fall sein:

    Entweder war das Zurückweichen des Gegners nur ein taktisches Manöver, um erneut zu Kräften zu kommen oder er hat, obwohl er im Rückzug begriffen ist, sich mit letzter Kraft einem Angriff zur Wehr gesetzt. Im ersten Fall ist die Spannung zwischen den beiden Gliedern einer Einfachen Chancen nicht mehr vorhanden. Es darf kein zweiter Angriff erfolgen bis sie wieder hergestellt ist. Im zweiten Fall ist die Spannung zwischen den beiden Gliedern einer Einfachen Chance nach dem erneuten Vorstoß den Gegners, also der Bank, wieder vorhanden und ein zweiter Angriff des Spielers würde Erfolg versprechen.

    Das sind schon die allgemeinen Grundlagen eines Ausgleichsspiels. Jeder Laie wird diese Art des Spiels auf Einfachen Chancen zuerst in Betracht ziehen. Erst später erkennt der Laie, dass es in vielen Fällen günstiger für ihn sein wird, Seite an Seite mit der Bank zu gehen, die Bank also gar nicht als Gegner zu betrachten. Man geht praktisch gemeinsam mit der Bank gegen einen imaginären Gegner und begleitet sie auf ihrem Siegeszug. Just in dem Moment, wo dieser nicht vorhandene Gegner die Oberhand zu gewinnen scheint, lässt man sie im Stich und bringt seinen Gewinn auf die Seite. Diese Spielart wird gerne als Spiel auf den Ecart oder Spiel mit der Bank bezeichnet.

    Über den Vorzug des einen oder anderen Prinzips kann man streiten. Jedes von beiden hat seine Vor- und seine Nachteile. Ein Spieler muss sich daher im Klaren darüber sein, was zu seiner Veranlagung besser geeignet scheint, denn ein weit verbreiteter und dennoch großer Fehler ist es zu glauben, dass jede wirklich gute Spielmethode auf von jedem Spieler genutzt werden kann.

    Freundlicher Gruß

    brenzl
    Die Kugel fällt nie so, wie du dir das ausrechnest.

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