Nicht jeder, der in den Kessel guckt, ist auch gleich ein Kesselgucker.
Viele gucken rein „wie das Schwein ins Uhrwerk“.
Das Know How des Kesselguckens ist sehr simpel,denn jeden mechanisch-physikalischen Vorgang, wie man ihn auch beim Roulette vorfindet, kann man berechnen, wenn nur ausreichend Daten zur Verfügung stehen.
Der Rest ist Genauigkeit, Disziplin und „kein Spieler“ zu sein.
Es gibt KG betreffend kaum noch Geheimnisse. Die wesentlichen Casinos weltweit wissen längst Bescheid und Angst vor Nachahmern brauchen die paar übrig gebliebenen KG in der heutigen Zeit mit neuen Typen von Kugeln, Kesseln und sehr hohen Kesselgeschwindigkeiten ohnehin nicht zu haben, denn das sind Dinge, die nur das Know How betreffen.
Viel wichtiger, um beim Spiel generell und beim KG speziell überhaupt eine Chance zu haben, ist der geeignete Charakter.
Das soll bedeuten, dass jegliches emotionales Engagement (eine Zockermentalität) schädlich ist.
Nur wer „kalt wie Hundeschnauze“ im Casino auftritt erfüllt eine der Voraussetzungen, um nicht von vornherein zu scheitern.
Das soll nicht heißen, dass es gänzlich ohne Gefühle abgeht. Spätestens am 3. Tag im gleichen Casino renne ich mit einer Fresse in dem Laden rum, als ob ich Überstunden am Hochofen schieben müsste. Das Jagdfieber und die Freude, dass man den Gegner erwischt hat, sind schnell vorbei und dann ist es schon wegen des bis zu 12 Stunden freihändigen Stehens eben eine ziemlich harte Arbeit. Dazu muss man zwischenzeitliche oder sogar finale Verluste auch noch völlig unbeteiligt akzeptieren.
Das bedingt eine wichtige Charaktereigenschaft:
Selbstdisziplin.
Einem Verlust, der durch eigene Fehler, Eingriffe des Managements oder sonstige die Bedingungen negativ verändernde Umstände entstanden ist, darf man nicht nachlaufen. Das Geld ist weg (bzw. nicht direkt weg sondern nun hat es eben das Casino). Basta!
Brauche ich es die nächsten Tage? Nein! Also schläft es eben eine Zeit lang außer Haus. Dabei ist es auch später völlig wurscht, ob es dann im gleichen Casino zurück gewonnen wird oder anderswo. Womit wir bei der Gelassenheit wären, die man unbedingt braucht.
Dazu eine kleine Episode:
Vor einigen Jahren spielte ich in Namur/Belgien. Ich war schon mehrmals für jeweils einige Tage dort gewesen.
Es war leicht und sie hielten still. Mein Tisch machte täglich 14 Uhr auf. Am 2. oder 3. Tag war ich etwa 15:30 dort, telefonierte noch mit jemandem und als ich damit fertig war, bemerkte ich, dass mir der richtige Elan fehlte.
Daraufhin habe ich meinen Sitz umgelegt und erst einmal eine halbe Stunde auf dem Casinoparkplatz geschlafen.
Wer dazu imstande ist, hat schon einmal ganz gute Voraussetzungen zum Gewinner.
Um also dauerhaft beim Kesselgucken zu gewinnen, benötigt man:
Know How, Disziplin und Gelassenheit.
So einfach ist das und es gilt nicht nur fürs Kesselgucken sondern für alle Strategien und alle Spiele.
So, das mal zum Anfüttern.
Fragen zum KG werden nach bestem Wissen beantwortet.
Wenn ich zu meinen „kleinen Geheimnissen“ nichts sagen möchte, teile ich das ebenfalls mit.

Portal
Forum
Gruppen
Namensschilder - Statistik
Galerie Anhänge
Mitglieder-Aktivität
Album-Galerie
Bilder-Galerien
Alle Foren als gelesen markieren
Forum-Team anzeigen
Wiki
Nachrichten
Blogs
Casinos
Wettbüro
Downloads




Zitieren
Themeneröffner/in






