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Die Drittelchancen, also die Dutzende und Kolonnen, werden von vielen Spieler/innen trotz der vollen Zero-Steuer von -2-7% bevorzugt gespielt.
'ne einzelne Drittelchance kann, wenn dies auch sehr selten der Fall ist, durchaus mal 40 Coups und noch länger ausbleiben. Dagegen kommt 's aber auch mal zu längeren Folgen von 10-, 12- oder gar 15-maligem Erscheinen derselben Drittelchance. 's gibt viele Spielmethoden für die Drittelchancen, wobei zur Überwindung bzw. Vermeidung von allzu grossen Abweichungen den Tendenzspielen unbedingt Vorrang gegeben werden sollt'.
Bei den Drittelchancen ist zur Überwindung der bisweilen auftretenden Ecarts bei 'nem Tendenzspiel durchaus der Einsatz 'ner vernünftige Progression gerechtfertigt. Geht mer von dieser logisch erscheinenden Grundlage aus, sollt' versucht werden, diese unvermeidlich auftretenden Abschnitte, bei denen wenig Gewinne anfallen, mit 'nem möglichst geringen Kapitalaufwand durchzubringen.
Max Paufler hat zu diesem Zweck bei 'nem 100 Coups andauernden Spiel vorausgesetzt, dasses hierbei ausreichend ist, wenn durch 'n Gewinn drei Verluste ausgeglichen werden. In der Praxis bedeutet das, dass 75 Verluste durch 25 Gewinne zu tilgen sind. Die Wahrscheinlichkeit für 'nen Gewinnüberschuss kann mit der Formel
errechnet werden. Die Wahrscheinlichkeit für die Ziehung 'ner Drittelchance errechnet sich nach der Formel
In drei Plein-Rotationen, also 111 Coups, kann demnach mit 34 Gewinnen gerechnet werden.
Im folgenden Beispiel wird der Einfachheit halber einfach 's zuletzt gezogene Dutzend bzw. die zuletzt gezogene Kolonne nachgesetzt, um sich auf die Progression konzetrieren zu können.
Nach der ersten Formel oben sollt' sich 'n Gewinnüberschuss von 5,6% einstellen. Ausgehend von dieser Gewissheit 'nes Gewinns beginnt mer sein Spiel, welches aber immer dann unterbrochen wird, sowie sich die mittlere Abweichung von 6 ergeben hat. Im Prinzip sollt' also in sechs Coups jede Drittelchance zweimal gezogen werden. 's wird also nach sechs Verlusten in Folge 's Spiel unterbrochen und nach erst nach 'nem fiktiven Gewinn wieder aufgenommen.
Die Taumprogression von Max Paufler hat folgenden Aufbau:
1. Einsatz:
1 Chip
2. Einsatz:
1 Chip
3. Einsatz:
1 Chip
4. Einsatz:
2 Chips
5. Einsatz:
2 Chips
Die d'rauffolgenden Einsätze werden folgendermassen festgelegt:
Die letzten drei verlorenen Einsätze werden addiert, die Summe d'raus wird durch 2 geteilt. Ist die Summe 'ne ung'rade Zahl, wird aufgerundet.
6. Einsatz:
2 + 2 + 1 ÷ 2 = 3 Chips
7. Einsatz:
3 + 2 + 2 ÷ 2 = 4 Chips
8. Einsatz:
4 + 3 +2 ÷ 2 = 5 Chips
Jeder Gewinn gleicht dann 'n bissel mehr als die letzten drei aufgelaufenen Verluste aus. Anschliessend wird die Progression mit 'm davor stehenden Einsatz fortgeführt. 'n Totalverlust der Progression kostet nach 20 Fehlversuchen 344 Chips.
Idealerweise sollt' 'n Dutzend und 'ne Kolonne gleichzeitig gespielt werden, weil 'n Spiel auf zwei von'nander unabhängigen, äquivalenten Chancen, so wie 's Dutzend und Kolonne darstellen, selten gleichzeitig in allzu große Abweichungen. Die Roulettewissenschaft nennt dieses 's »Hilfeleistungsprinzip«.
Everything will be ok in the end ...
if it's not ok ... it's not the end!
'n praktisches Beispiel soll die Traumprogression verdeutlichen:
Perm.
Dutzend
Kolonne
Einsatz
Ausz.
Saldo
1.
2.
3.
1.
2.
3.
21
17
+1
-1
2
3
+1
32
-1
+1
2
3
+2
9
-1
-1
2
0
±0
29
-1
-1
2
0
-2
32
+2
+1
3
9
+4
19
-1
-1
2
0
+2
16
+1
+1
2
6
+6
9
-1
-1
2
0
+4
31
-1
-1
2
0
+2
16
-1
+1
2
3
+3
0
-2
-1
3
0
±0
22
+2
+1
3
9
+6
22
+1
+1
2
6
+10
16
+1
+1
2
6
+14
24
+1
-1
2
3
+15
10
-1
-1
2
0
+13
23
-1
-1
2
0
+11
28
-1
-2
3
0
+8
12
-2
-2
4
0
+4
23
-2
-3
5
0
-1
9
-3
kein Einsatz
3
0
-4
4
kein Einsatz (+)
kein Einsatz
0
0
-4
11
+4
kein Einsatz
4
12
+4
3
+2
kein Einsatz
2
6
+8
15
-1
kein Einsatz (+)
1
0
+7
28
-1
-4
5
0
+2
29
+1
-5
6
3
-1
15
-1
-6
7
0
-8
7
-1
-8
9
0
-17
2
+1
-10
11
3
-25
5
+1
+12
13
39
+1
Nach 'm Erscheinen von Zero wir der letzte Satz wiederholt. Um an dieser Stelle keine Verfälschung der Progression zu provozieren, sollt' nach 'nem Verlust durch Zero auch die aktuelle Progressionsstufe beibehalten werden. Die entstandenen Verluste werden nach 'm Spielende mit 'm Endsaldo verrechnet.
'ne Einsatzpause wird immer nach 'm Verlust von sechs Einheiten eingelegt, wobei nicht, wie mer vielleicht vermuten könnt', auf 'nem Dutzend oder 'ner Kolonne in Folge verloren worden sein muss, sondern die sechs auf'nander folgenden Verluste ergeben sich aus der Einsatzfolge.
Entstandene Verluste auf der einen, schlecht laufenden Chance können auch auf die gut laufende Chance umverteilt werden, um auf dieser Chance die Verluste teilweise zu tilgen. 's oben erwähnte »Hilfeleistungsprinzip« würd' dann noch besser greifen. Beispielsweise kann der Verlust der ersten fünf Einsatze auf 'ner Chance (1 + 1 + 1 + 2 + 2) zu 'nem Drittel des nächsten Einsatzes auf die and're Chance übertragen werden.
's Prinzip der Verlustumverteilung hat übrigens Billedivoire in seinem Werk »Spielen und gewinnen« dargelegt.
Beim Spiel auf 'n Dutzend und 'ne Kolonne gleichzeitig wird 'n Tischkapital von 150 Chips veranschlagt. Die Reserve beträgt 's üblich drei- bis vierfache.
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Als Grundidee ist diese »Traumprogression« sicherlich nicht schlecht gedacht, allerdings ist 's 10-, 12-, 15- und 's 20-mailge Ausbleiben 'nes Dutzend Casinoalltag. Egal, welchen Marsch mer verwendet, 's gleiche gilt auch für Verluste auf 'ner Drittelchance.
Viele der in den vergangenen Jahrzehnten erkorenen Progressionen für die Drittelchancen weisen die gleiche Schwäche auf:
Sie verbrauchen auf 'm Weg zum Ziel zu viel an Kapital, sie bringen hierdurch die Spieler/innen in unnötige Bedrängnis.
Grundsätzlich sind die meisten Progressionen, bei denen die Einsätze im Verlust erhöht werden, für 'n kapital- und damit auch 'n nervenschonendes praktisches Spiel ungeeignet.
Eine der wenigen Ausnahmen hierzu versucht die Goldstein-Progression zu sein, sie ist nach ihrem Erfinder Peter Goldstein benannt. Der Grundgedanke der Goldstein-Progression ist an die »Traumprogression« von Max Paufler angelehnt.
Anstatt der 344 Chips der »Traumprogression« werden bei der Goldstein-Progression nur 78 Chips benötigt, wobei die Zielvorgabe, dass durch 'n Gewinn drei Verluste egalisiert werden, erhalten bleibt. Somit kann die Goldstein-Progression durchaus als eine der int'ressantesten Progression für die Drittelchancen überhaupt gelten.
Die Goldstein-Progression gehört in ihrer Art zur Progression der Stellentilgung, 'n Gewinn soll stets die letzten drei Verluste tilgen. 's wird im Verlust der Einsatz erhöht, die Progressions-Srtaffel ist in Zeilen und Spalten aufgeteilt. Sowie alle Verluste getilgt sind, wird mit der Progression von vorn' angefangen.
Die ersten fünf Einsatze der Goldstein-Progression sind dieselben wie bei der Traumprogression, also 1 – 1 – 1 – 2 – 2.
1 1
2 1
3 1
4 2 (tilgt die letzten drei Verluste, noch +1 Gewinn)
5 2 (tilgt die letzten drei Verluste, noch -1 Verlust)
6 3 (tilgt die letzten vier Verluste, noch -1 Verlust)
Der letzte Einsatz wird gestrichen und spaltenweise umverteilt. Im obigen Beispiel werden die drei Chips Verlust aus Coup 6 gestrichen. Anstatt drei Chips in Coup 6 und 1 Chip in Coup 3 wird bei beiden Coups 'ne 2 angeschrieben. Will mer im 7ten Coup die letzten drei Verlusteinsätze tilgen, so müsssten vier Chips gespielt werden. Damit könnt' mer dann Coup 4, 5 und 6 streichen und sogar Coup 3.
Streicht mer aber die hohen Sätze ab und verteilt sie auf die gesamte Spalte um, erreicht mer die gleiche Tilgungskraft und kommt trotzdem nicht in so hohe Einsätze wie bei der Traumprogression nach Max Paufler.
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In der letzten Spalte 15 der Progressions-Staffel hätt' mer 21 mal verloren und könnt' den Verlust mit 7 Gewinnen wieder aufholen, was genau 'm mathematischen Erwartungswert 7 ÷ 21 = 1:3 entspricht. Der 22te Coup mit 6 Chips Einsatz würd' die letzten drei Verluste von jeweils 4 Chips zurückgewinnen. Sofern Coup 22 gewinnt, sind die Coups 19, 20 und 21 zu streichen. 's müssten dann wieder 6 Chips gespielt werden, um die Coups 16, 17 und 18 streichen zu können.
Sobald 'n Einsatz gewinnt, werden die dadurch getilgten Verluste gestrichen. Durch 's Aufrunden der Einsatzhöhe kommt 's vor, dass mehr gewonnen wird als die letzten drei Einsätze verloren haben. Ist das der Fall, wird der Gewinnüberschuss mit 'nem früheren Verlust (aus 'ner Zeile weiter oben als die letzten drei Verlusteinsätze) verrechnet. Die neu ermittelte Einsatzhöhe sollt' immer so niedrig wie möglich sein, das erreicht mer nur, wenn Rundungsgewinne mit alten Verlusten verrechnet werden.
Zero-Verluste werden nicht als normale Verlustsätze gebucht, sondern getrennt verrechnet. 's erfolgt 'ne separate Tilgung der Zeroverluste, der neue Einsatz hat die gleiche Höhe wie beim Einsatz des Zero-Verlustes.
Nach 'nem Gewinn werden die noch offenen Verluste in die nächste Umverteilungsspalte umgeschrieben.
Mer kann diese Staffel natürlich weiter verfeinern, die Hauptaufgabe 'ner Progression ist's aber, Verluste zu tilgen bzw. möglichst sicher wieder in die Gewinnzone zu kommen. Erfahrenden Spieler/inne/n dient 'ne Progression der Zeitoptimierung.
Erleidet mer durch diese Staffel 'n Platzer, sollten die bereits erlittenen Verluste auf 'ne neue Staffel umverteilt werden, anstatt weit're Staffelzeilen hinzuzufügen. Das kann beispielsweise durch 'ne einfache Überlagerung gemacht werden.
Grundsätzlich gilt auch hier, wie bei jeder Strategie:
Nur die ersten Einsätze bringen den Gewinn. Ist mer erst mal in den höheren Einsätzen, darf mer nie gutes Geld 'm schlechten hinterher schmeissen. 'n Problem, mit dem jede Verlust-Progression zu kämpfen hat.
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ich muß leider eingestehen, daß mich die traumprogression gerade etwas überfordert. kannst du mir bitte etwas auf die sprünge helfen?
wenn ich es richtig verstanden habe, spiele ich sie die ersten 6 coups genau wie die traumprogression. aber was passiert, wenn ich den 6. coups mit seinen 3 stücken verloren habe? wo genau schreibe ich dann diese 3 stücke hin?
kannst du das bitte in der der traumtabelle einfach mal kenntlich machen?
Zugegebenermassen hab' ich mich damit nie ausfuehrlicher befasst, ich hab' die Tabelle ungeprueft aus 'm Internet uebernommen. Verlust-Progressionen sind absolut nicht mein Ding.............
Mir scheint, dasses letztendlich egal ist, was wo wie hingeschreiben wird, mer wird einfach die Staffel spielen muessen:
Ist diese Staffel verloren gegangen, ist die int'ressante Frage, wie geht's weiter mit 'ner Ueberlagerung. Denkbar waer', zur Original-Staffel der Goldstein-Progression jeweils 1 zu addieren, ich hab's jetzt aber nicht nachgerechnet, ob die Vorgabe »1 Gewinn tilgt 3 Verluste« dann erhalten bleibt. Muss moeglicherweise irgendwie angepasst werden...............
jason hat mich ausserdem auch d'rauf hingewiesen, dass die Staffel der Goldstein fehlerhaft sein koennt':
Ich hab' da noch weiter nachgeforscht, weil 's immer dabei gestanden hat, »siehe Buchungsbeispiel« usw., aber 'n Buchungsbeispiel war nirgends aufzufinden. Scheint also was zu sein, was eher mit Vorsicht zu geniessen ist...............
Sorry, dass ich Dir keine bessere Antwort hab', vielleicht findet sich jemand, die/der mit der Goldstein-Progression Erfahrung hat oder wenigstens die Buchungsbeispiele kennt..............
bis denne
liebe Gruesse
Danny
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diese proggi ist ja recht kapitalschonend. deswegen hatte ich überlegt, ob sich ähnliches nicht auch für andere chancen basteln läßt. das war der hintergrund meiner frage.
ich werde einfach mal einige test-sessions auf den drittelchancen absolvieren und schauen, was dabei raus kommt. ich werde dann berichten.
Kapitalschonend ist immer so 'ne Sache. Auf den ersten Blick im Gegensatz zur originalen Traumprogression ja, aber - wie oft hinter'nander kann mer die Staffel verlieren????????
Ich mein' damit nicht immer 20 Verluste in Folge, sondern einfach so miese lang anhaltende Laeufe, dass mer trotzdem laufend an 's Ende der Staffel kommt. Wenn mer dann noch ueberlagert, kann das auch ganz schoen in 's Geld geh'n.............
's gibt was, wo angeblich die Goldstein-Progression auf Einfache Chancen uebertragen worden ist, aber das muss ich erst zusammensuchen und ist vermutlich aehnlich ungenau und vage wie die Goldstein-Progression auf den Drittelchancen. 's dauert aber 'n bissel, bis ich das bei'nander hab', ich hab' derzeit jede Menge and'res Zeugs nebenbei zu tun..............
Mach' das, 's Ergebnis int'ressiert bestimt noch einige and're.............
bis denne
liebe Gruesse
Danny
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du hattest es ja bereits angedeutet, daß in der progression ein fehler sein könnte. ich denke das auch, denn auch wenn ich mich in der proggi bis an den anfang zurückgespielt habe, habe ich manchmal noch ein minus.
trotzdem habe ich ein wenig damit experimentiert und die goldstein einfach mal als gewinnproggi gespielt.
mein erster ansatz dazu ist simpel: ich habe stumpf und ständig nur auf das erste dutzend gesetzt. ein angriff war beendet, wenn ich mindestens ein stück gewonnen hatte. dann begann ein neuer angriff mit einem stück.
war ich im minusbereich, habe ich nach goldstein progressiert, allerdings im gewinn, d.h. ich habe eine stückzahl so lange gespielt, bis es einen treffer gab; dann habe ich erhöht. hatte ich im gesamtsaldo ein plus, begann ich wieder mit einem stück.
testmaterial sind permanenzen aus wiesbaden (airball) gewesen. ich habe jeweils die ersten 100 spins getestet und danach die session beendet. zweimal mußte ich vor ende der 100 spins aufhören, da ich die letzte stufe der proggi erreicht hatte. über stop win oder stopp loss habe ich mir dabei keine gedanken gemacht.
wie gesagt, erstmal alles sehr starr und schematisch.
im anhang findet ihr die ergebnisse.
fragen, anregungen, kritik ...alles ist willkommen.
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