Roulette-IkoneFindest Du diesen Beitrag hilfreich? |
Registriert seit
10.05.2009
Ort
Oakville ON, Canada
Beiträge
1.150
AW: Aus Acht mache Vier
Huhu
Doch doch, der jason soll ruhig weiter erzaehlen. Aus eben diesen Greunden:
.......... wuerd' ich auch gern' die Erfahrungen von jason zum Thema Figurenspiel lesen............
's waer' vielleicht doch ganz gut, wenn Du das 'n bissel genauer erklaerst, weil mit ist das immer noch nicht so richtig klar, warum die Reduzierung von acht moeglichen Figuren auf nur vier sinnvoll sein koennt'. Die Figur R-R-S ist bei mir einfach nicht gleichbedeutdend mit S-S-R................
Moeglicherweise denk' ich da aber auch nur zu starr, aber das kannste ja versuchen zu aendern............
bis denne
liebe Gruesse
Danny
Everything will be ok in the end ...
if it's not ok ... it's not the end! (energy never dies!)
Weggefährte
Threadstarter
Findest Du diesen Beitrag hilfreich? |
Registriert seit
16.02.2010
Beiträge
189
AW: Aus Acht mache Vier
Hallo Danny,
die Antwort dazu liegt doch auf der Hand:
Du löst Dich praktisch von der einzelnen Chance und nutzt lediglich Wechsel und Folge.
RRS = XXO
SSR = XXO
Geht man jetzt davon aus, daß jede dieser vier Figuren in der Erscheinung gleichberechtigt ist, ergibt sich zwangsläufig ein Vorteil in der Erscheinungsfolge.
Bei vier Figuren beträgt die Wahrscheinlichkeit für eine Viererserie (also 4x hintereinander die gleiche Figur) nur 12,5%, wobei das Verhältnis 3:1 50% und das Verhältnis 2:2 37,5% beträgt.
Nimmt man jetzt noch meinen Normalitätsgedanken hinzu und begrenzt, ebenfalls losgelöst von der eigentlichen Chance, die Erscheinungsstrecke (hier auf max. 7 Figuren begrenzt, also 21 Coups ohne Zero), dann hat man je nach Verlauf nur Serien- oder Intermittenzhäufungen der Figuren zu bespielen.
Inzwischen habe ich 8 Konstellationen herausgefunden, wovon ich eine Konstellation bereits darstellte, die mittlerweise ein Gewinn- und Verlustverhältnis von 19:1 bringen.
Entscheidend sind hier nur die Figuren 5 bis 7 (15. bis max. 21. Coup).
Hallo Datalife,
mein Spielhinweis richtet sich nur an erfahrene Figurenspieler, die meine Gedankengänge nachvollziehen können, da ich hier nicht den Goldenen Gral veröffentlichen möchte, sondern nur einen Hinweis auf eine neue Gedankenweise vorstellen möchte.
Daher ist es nur hilfreich, da ich selber noch in den Anfängen stehe, durch Erfahrungswerte weitere gesicherte Konstellationen herauszufinden.
Wenn Du dich als Anfänger hineinarbeiten möchtest, dann suche im Internet mal nach "" und lese Dir nach Möglichkeit alles genau durch. Dann wirst Du meine Abwandlung in Bezug auf Häufigkeiten und sicherlich auch die Loslösung von reinen Chancen verstanden haben.
Zerosicherung nicht vergessen.
Dieses Pleite... äh, Figurenspiel hat nichts mit bernys Strategie zu tun !
Es gab sechzehn 10er Figuren und die Gegenfiguren z.B.
Figur:... R R S R R S S R S S ... und Fortsetzung der Symmetrie
Gegenf.:S S R S S R R S R R
Gespielt wurde ab 7. Coup auf Abbruch.
Viele dieser Figuren waren symmetrisch und spät zu erkennen.
Gespielt wurden alle 3 ECs mit Martingale.
Das Spiel war satzarm, aber wenn es zum Satz kam,
dann oft auf allen drei ECs und unterschiedlichem Einsatz.
Meine verschwommene Ahnung, daß Martingale scheitert, habe ich dann bezahlt.
Soll ich weiter in Erinnerungen schwelgen ?
In meinem Fall ist es absolutes Unverständnis der Spielweise.
Wenn ich es verstanden hätte, wäre die Programmierung vermutlich ein Klacks - Figurenabfragen sind nun wahrlich kein Problem.
SchreiberlingFindest Du diesen Beitrag hilfreich? |
Registriert seit
22.05.2009
Beiträge
174
AW: Aus Acht mache Vier
Hallo berny,
Ich habe es mir erlaubt, in Deinen letzten Beitrag einen Smilie einzusetzen, wir laufen doch nicht von Pontius nach Pilatus. Ich habe auf die Schnelle einen Artikel zu RDD verfasst, dabei habe ich größtenteils auf meine Unterlagen von E. Hadimag zurückgegriffen.
Die Grundlagen der RDD-Figuren
E. Hadimag hat für Forschungen, die einzig und allein dazu dienten, das Ausgleich-Verhalten von Zufallsereignissen zu erkunden, eine andere Erfassungsmethode erschaffen. Es sollte ein Ausgleich erzwungen werden, der nicht an eine Permanenz gebunden ist. Hadimag kam zu einer Gesetzmäßigkeit, die er „Gesetz der Rhythmischen Dreier-Dominanz“, kurz „RDD“ benannt hatte.
Ursprünglich wurde hiermit Bildung von Zufallsfiguren untersucht. Auf den Einfachen Chancen des Roulette konnten derartige Zufallsereignisse sehr schnell und einfach erfasst und ausgewertet werden.
Werden Zufallszahlen in Dreier-Gruppen zusammengefasst - also beim Roulette zum Beispiel jeweils drei aufeinanderfolgende Coups – so ergibt sich bei drei Nummern, auf die Paare der Einfachen Chancen bezogen, naturgemäß stets eine Dominanz einer der beiden Chancenhälften. Zero sollte bei der Bildung von Figuren generell ausgeklammert werden.
Erscheint zweimal Rot, kann nur noch höchstens einmal Schwarz erscheinen, die Dominanz in dieser Dreier-Gruppe wäre demnach Rot.
R
R
S
R
R
R
R
S
R
S
R
R
Diese aufgezeigten vier Dreier-Gruppen enthalten alle eine Rot-Dominanz. Mehr als diese vier Gruppen mit einer Rot-Dominanz kann es nicht geben. Jedoch kann es ebenso viele Dreier-Gruppen mit einer Schwarz-Dominanz geben.
S
S
R
S
S
S
S
R
S
R
S
S
Diese Überlegenheit, welche stets in jeder der acht möglichen Dreier-Gruppen vorherrschen wird, etwas anderes als eine Dominanz kann es logischerweise nicht geben, lässt sich jedoch noch weiter reduzieren, ohne die eigentliche Erscheinungsform des Zufallsergebnisses zu beeinflussen oder gar zu verfälschen.
Es wird bei der „Rhythmischen Dreier-Dominanz (RDD)“ grundsätzlich nur die Art der Dominanz erfasst, die sich in einer Dreier-Gruppe aus nur zwei möglichen Eigenschaften zwangsläufig ergeben muss. Somit kann es insgesamt nur vier Möglichkeiten geben, sie werden wie folgt ermittelt:
Dominanz 1
1. Coup
X
R
S
2. Coup
X
R
S
3. Coup
X
R
S
Diese Dominanz 1 sagt aus, dass eine Chance einer der Paarungen (hier Rot – Schwarz) als Folge vorliegt. Bereits nach dem zweiten Coup hat sich die Bedingung Dominanz erfüllt.
Dominanz 2
1. Coup
X
R
S
2. Coup
X
R
S
3. Coup
X
R
S
Die Aussage von Dominanz 2 ist, dass mit den dritten Coup die Gegenchance erschienen ist. Jedoch hat sich auch hier schon die Bedingung Dominanz mit dem zweiten Coup erfüllt. Im zweiten Coup ist die selbe Chance wie im ersten Coup erschienen.
Dominanz 3
1. Coup
X
R
S
2. Coup
X
R
S
3. Coup
X
R
S
Die Dominanz 3 besagt, dass zunächst die Gegenchance der Dominanz erschienen ist. Die Dominanz ergibt sich hierbei erst nach dem dritten Coup in Form einer Folge.
Dominanz 4
1. Coup
X
R
S
2. Coup
X
R
S
3. Coup
X
R
S
Dominanz 4 sagt aus, dass die Gegenchance zur dominierenden Chance mit dem zweiten Coup erschienen ist. Auch hier kann sich die Dominanz erst mit den dritten Coup erfüllen, dieses Mal in Form einer Intermittenz.
Andere Formen der Dominanz sind innerhalb einer solchen Dreier-Sequenz auf einem Paar der Einfachen Chancen nicht möglich. Somit reduziert sich die Anzahl der möglichen Figuren von acht auf vier.
Nimmt man nun eine Analyse der verbliebenen vier Figuren der Rhythmischen Dreier-Dominanz vor, so wird man Gesetzesmäßigkeiten erkennen können, welche seither im Verborgenen verblieben sind, die jedoch bei der Beurteilung von Zufallsereignissen von fundamentaler Bedeutung sind:
Dominanz-Verhältnis
F1
F2
F3
F4
1. Coup
X
X
X
X
2. Coup
X
X
X
X
3. Coup
X
X
X
X
1 + 1 = 2:1 1 + 1 + 1 = 3:1
Bei den Figuren F1, F2 und F3 bildet sich die Dominanz direkt durch eine Folge, während sich die Dominanz ausschließlich bei der Figur F4 durch eine Intermittenz bildet. Somit ergibt sich ein Erscheinungsverhältnis von 3:1 für jene Figuren, welche sich direkt durch eine Folge bilden gegenüber der einzigen Intermittenzfigur.
Es ist in diesem Zusammenhang auffallend, dass sich bei den Figuren F1, F2 und F3 wiederum ein anderes Verhältnis vermittelt:
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Dominanz direkt mit dem zweiten Coup erschließt, man beachte hierbei F1 und F2, liegt bei 2:1 gegenüber der Figur F3.
Nahezu überall lässt sich diese Logik anwenden, man hofft weiterhin, diese Logik beim Roulette gewinnbringend nutzen zu können.
Viele Grüße
Merlin
Geändert von Merlin (09.04.2010 um 17:59 Uhr)
Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
Weggefährte
Threadstarter
Findest Du diesen Beitrag hilfreich? |
Registriert seit
16.02.2010
Beiträge
189
AW: Aus Acht mache Vier
Hallo Merlin.
danke für Deine Erklärung zu RDD, doch wesentlich interessanter sind die einzelnen Spielermeinungen, die dazu geschrieben wurden.
Daher gab ich den Tip, danach einfach mal im Internet zu suchen.
Mein Spielkonzept bedient sich übrigens nur deswegen der vier Figurenarten von RDD, weil sie schnell, einfach und fehlerfrei verbucht werden können und trotzdem eine Loslösung von einer einzelnen Chance erlauben.
Ich verwende sie also eher als eine Art Kunstgriff, da ich mit vier verschiedenen Figuren bisher sehr gute Erfahrungen gemacht habe, doch mit den echten Zweierfiguren (hier gibt es auch nur 4 Figuren) zu sehr an die jeweilige Chance gebunden war.
Warum ist mir eine Loslösung so wichtig?
Wie sicherlich fast jeder andere EC-Figurenspieler mußte ich immer wieder die Erfahrung machen, daß bestimmte Abschnitte einer Permanenz überdimensionale Abweichungen bringen, die auch mit einer Progression nicht aufholbar sind.
Löst man sich jetzt aber davon, sind diese Schwankungen wesentlich geringer und die Figuren sind in ihrer Erscheinung m.E. vielfach genauer.
Daher schrieb ich hier im Forum schon weit vorher, daß man sich wirklich mal die Mühe machen sollte und innerhalb einer vorgegebenen Strecke das Erscheinen auswerten sollte.
Im durchschnittlichen Spielverlauf hat man etwa 9 normale Abläufe und nur ein Ablauf weicht stärker ab.
Ist man durch Erfahrung und Übung in der Lage, genau diese eine Abweichung bereits vorher zu erkennen, was tatsächlich möglich ist, kommt man im Normalfall sogar auf 19 normale Abläufe und nur ein Ablauf weicht noch stärker ab.
Hallo Kelt,
sicherlich bist Du kein Figurenspieler, sonst hättest Du es sofort erkannt?
Ich habe es durch den Freund meiner Tochter schon programmieren lassen, doch das wichtigste, die richtige Formel, habe ich leider noch nicht gefunden.
Daher taste ich mich z.Zt. nur mit Erfahrungswerten vorsichtig vorwärts.
Hallo jason,
eine leidliche Erfahrung, gerade wenn dann eine Ballung der Figuren kommt, die man nicht bespielen möchte.
Wenn eine Programmierung vorliegt, sollte doch die "Versuch und Irrtum-Methode" Erfolge zeitigen!?
Man braucht doch nur die Abfragen/Einstellungen zu verändern, um Testläufe über aussagekräftige Längen durchzuführen.
Durch meine Programmiererei hatte ich zwangsläufig schon mit Figuren zu tun, mein Unverständnis hat also einen anderen Grund. Ich werde mir das nochmal in Ruhe durchlesen.
Weggefährte
Threadstarter
Findest Du diesen Beitrag hilfreich? |
Registriert seit
16.02.2010
Beiträge
189
AW: Aus Acht mache Vier
Hallo Obelix,
durch die gemessene Punktierung in 7 Figuren habe ich darauf verzichtet, denn die Schwankung in den Schwankungen war mir zu groß.
Buche es einfach selber mal versetzt.
Zu verheerend war mir der Umstand, daß nur Figur 1 und 4, quergelesen, Serien bilden können.
Lieber warte ich auf eine neue Rotation und werte sie dann separat aus, sollte sich kein wirkliches Satzzeichen bilden.
Ansonsten ist Deine Idee sehr gut, doch hier ist sie m.E. leider weniger vorteilhaft.
Lesezeichen