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ich habe es mir erlaubt, einen neuen Thread aufzumachen, weil ich Deinen schönen Thread mit den Kombinationen der Progressionen nicht stören wollte. Es geht mir um den Teil mit der Progression im Differenzsatz, ich möchte mir hierzu eine Anmerkung bzw. Feststellung erlauben.
Dieses Spiel im Differenzsatz sieht auf den ersten Blick nach einer durchdachten Angelegenheit aus, weil man dadurch in vielen Spielen den Kapitalbedarf doch senken und auch Verluste durch Zero einschränken kann.
Allerdings entdecke ich auch hier trotz allem den Nachteil eines hohen Kapitalbedarfs, dass wenn eine längere Phase im Verlust eintritt. Es nützt dann nichts, wenn man auf der einen Seite zwar immer 1 Stück gewinnt, aber auf der anderen Seite 10 und noch mehr Stücke verliert. Es werden dann natürlich auch die Zeroverluste nicht mehr spürbar eingeschänkt.
Es ist daher meiner Ansicht nach auch dieser auf den ersten Blick vielversprechende Ansatz doch mit einiger Vorsicht zu genießen, obwohl natürlich in günstigeren Spielephasen die Vorteile überwiegen.
Ich heiß zwar nicht Danny aber ich wollt dazu auch was sagen
Der Kapitalaufwand ist ja immer relativ anzusehen.
Grundsätzlich brauchst du immer um einiges mehr als mit dem was zu spielst und da spielt logischerweise auch die Progressionsstaffelung eine Rolle.
Denn wenn ich 500 Euro habe und mit 10 Euro pro Einsatz spiele dauert auch dies ne Weile bisses Kapital weg ist.
Bespiele ich allerdings mit 100 Euro pro Einsatz ist es mit Sicherheit zu wenig.
Bin da eher der Ansicht das man auch immer Die setz und Progressionsweise auf das Spielkapital(Tischlimits) anpassen sollte und da sollt selbstverständlich genug Luft sein um entspannter zu spielen und auch mal Minusphasen RELATIV Sorgenfrei zu überstehen
Da haste natuerlich irgendwo recht, klar, in dem Fall greifen dann auch die Massnahmen mit der Differenz nicht mehr so richtig. Den Nachteil kannste aber dadurch abfedern, das sollt' mer eigentlich bei jeder Verlustprogression tun, indem mer die eingesetzten Progressionen fuer die Differenzsaetze beschraenkt, also 'n Limit nach oben einbaut.............
Je nachdem, welche Progressionen mer einsetzt, kann das unterschiedlich sein, aber 's sollt' auf jeden Fall an 'nem Punkt gestoppt werden, wo sich der gegenseitige Ausgleich zwischen den Gewinn- und Verlustsaetzen nicht mehr lohnt.............
's ist in solchen Abschnitten immer besser, lieber 'n kleineren Teilverlust hinzunehmen und dann frisch von vorn' anzufangen anstatt immer weiter in die hohen Einsaetze 'reinzuspielen, weil das ist ja eigentlich der Sinn vom Differenzsatz, hohe Einsaetze zu vermeiden..............
Grundsaetzlich gilt, dass mer fuer sein Spiel immer 's drei- bis vierfache des Tischkapitals zur Verfuegung haben sollt'. Wieviel in $/Teuronen das nachher ist, muss mer anhand von Tests 'rausfinden, was fuer die/den Einzelne/n ertraeglich ist..............
Stellt beispielsweise jemand fuer sich fest, dass bei seinem System 50 Chips ausreichend sind, muss sie/er ueberlegen, wieviel an Kohle sie/er uebrig hat. Sind 's weniger als 750 $/Teuronen, dann muss mer halt mit 2er'n spielen, hat mer dagegen 1.500 $/Teuronen zur Verfuegung, dann kann mer mit 10er'n spielen.................
bis denne
liebe Gruesse
Danny
Everything will be ok in the end ...
if it's not ok ... it's not the end!
Das erscheint mir ja gerade als Problem zu entscheiden, wo ist der Punkt, ab wann sich der gegenseitige Ausgleich nicht mehr lohnt. Man weiß es ja wie es ist, mit Verlust geht niemand gerne aus der Spielbank, dann spielt man halt das angefangene System mit einigen Hoffnungen zu Ende, bis im wahrsten Sinne des Wortes Schicht im Schacht ist.
Ein Differenzspiel kann man weder als einen Marsch noch als eine Progression bezeichnen. Man kommt stets nur dann zu einem Einsatz, wenn mindestens zwei Chancen zeitgleich gespielt werden. Es kann aus diesem Grunde kein Differenzspiel im Gleichsatz (masse égale) gespielt werden, da hierbei alle Einsätze stets Null ergeben würden und somit sich kein Einsatz ergäbe.
Es ist also nur dann ein Spiel im Differenzsatz möglich, wenn zwei Chancen zur selben Zeit mit einer Progression gespielt werden. Es wird hierbei für jede Chance die jeweilige Progressions-Stufe separat notiert. Aus der Differenz der Einsätze auf den beiden bespielten Chancen errechnet man den jeweiligen effektiven Einsatz.
Die Wirkungs- und Vorgehensweise eines Differenzspiels geht aus dem folgenden Beispiel klar hervor. Es wurde auf die beiden Chancen Rot und Schwarz zur selben Zeit gespielt, als Progression durfte die d'Alembert herhalten. In der originalen Version der d'Alembert wird jeweils nach einem Verlust der Einsatz um 1 Jeton erhöht, bei einem Gewinn um 1 Jeton erniedrigt.
Erreicht der Saldo einen Gewinnüberschuss, so wird ein neues Spiel mit dem Anfangseinsatz von jeweils 1 Jeton je Chance begonnen.
Perm.
Einsatz / S
Einsatz / R
Einsatz effektiv
Saldo
7
1
-1
1
+1
---
30
2
-2
1
+1
1 auf Schwarz
-1
12
3
-3
1
+1
2 auf Schwarz
-3
17
4
+4
1
-1
3 auf Schwarz
±0
26
3
+3
2
-2
1 auf Schwarz
+1
34
1
-1
1
+1
---
8
2
+2
1
-1
1 auf Schwarz
+1
29
1
+1
1
-1
---
13
1
+1
2
-2
1 auf Rot
-1
35
1
+1
3
-3
2 auf Rot
-3
35
1
+1
4
-4
3 auf Rot
-6
32
1
-1
5
+5
4 auf Rot
-2
11
2
+2
4
-4
2 auf Rot
-4
32
1
-1
5
+5
4 auf Rot
±0
27
2
-2
4
+4
2 auf Rot
+2
Der Umsatz kann um über 50% beim Differenzspiel reduziert werden im Vergleich zu einem gleichzeitigen Spiel auf Rot und auf Schwarz.
Somit bringt ein Differenzspiel erhebliche Vorteile mit sich:
Der Kaptialaufwand kann um mehr als 50% verringert werden.
Es reduzieren sich Zeroverluste im gleichen Maße.
Generell ist bei einem Differenzspiel die Einsatzhöhe geringer. Es folgt hieraus, dass eine steile Progression das Maximum am Spieltisch später erreichen wird, es können bei einem Differenzspiel also größere Abweichungen überstanden werden.
Gruß
Merlin
Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
Aber ich meine, dass gerade die d'Alambert einen erheblichen Nachteil aufweist, wenn man sehr viele Minussätze mehr hat wie Plussätze. Stellt sich kein Ausgleich ein, so kann man sehr lange in hohen Satzen feststecken, wo auch immer weider die Zero ihre Steuer fordert. Meiner Meinung nach hilft hier auch das Spiel mit der Differenz nicht viel weiter, weil die Verluste eben über eine länger Phase aufgelaufen sind.
Da stellt sich dann eher die Frage, wie man die d'Alambert weiter praxistauglich ausbauen kann.
Die Progression nach d'Alembert galt sehr lange Zeit als unverlierbar, da es kaum vorstellbar ist, mit dieser Progression das Tischmaximum zu erreichen.
Nach meiner Meinung ist diese Progression jedoch nur verkürzt oder in einer Kombination mit einer anderen Progression spielbar.
Verkürzt bedeutet hierbei, dass die Progression lediglich bis zu einem bestimmten Minussaldo oder bis zu einer bestimmten Einsatzhöhe gespielt wird. Bei Erreichen dieser selbst erfassten Limits wird das Spiel abgebrochen.
Bei der d'Alembert-Progression sind die Gewinne zur Rückholkraft am besten bei den ersten Einsätzen, es bietet sich an, zum Beispiel bis zu einer Einsatzhöhe von 8 Jetons oder bis zu einem Verlustsaldo von etwa -40 Jetons zu spielen. Bei Erreichen dieser Limits sollte das laufende Spiel abgebrochen und neu begonnen werden.
Es bietet sich aber auch an, die d'Alembert mit einer ähnlich gelagerten Progression wie beispielsweise die Hollandaise zu kombinieren, um zu versuchen, die Vorteile beider Progressionen gewinnbringend umzusetzen. Es gibt hierzu im Forum einen entsprechenden Thread von Danny.
Gerade bei der Kombination von Progressionen ist der Einsatz eines Differenzspiels ein überlegenswerter Aspekt.
Viele Grüße
Merlin
Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
Zum Differenzspiel noch einige Anmerkungen: Die Alembert ist nur in ihren ersten Schritten für ein Differenzspiel zu gebrauchen; denn die stupide Serie von +1, +1, +1, +1 ... von Gewinnen verdirbt die schőne Idee der Differenz vőllig. Viel besser ist es, die Differenz aus der Progression Wells abzuleiten. Die Progression Wells sollte aber hoch genug begonnen werden, z.B. mit dem Satz 100. Da auf der Gegenchance auch mit 100 begonnen wird, ist der Differenzsatz gleich 100 - 100 = 0.
Ich habe die Differenz-Wells mit der Basis 100 in GWBasic programmiert und immer die ersten hundert Sätze von zehn Tagespermanenzen des Casino-Clubs auf allen drei ECs laufen lassen. Die hohen Sätze beliefen sich etwa auf die Differenz von + 515 - 485 = 30 Stück. Hier das Ergebnis, das ohne Zero gerechnet wurde:
Der herbe Verlust von -302 auf S/R gleich am ersten Tag verursachte Kopf- und Magenweh. Als ich den Schluss auf +20 begrenzte, kam ich mit +22 im 47. Coup heraus. Ich weiss noch nicht, wie es weitergeht; aber der Anfang sieht nicht schlecht aus.
Toi, toi, toi!
Euer Charlie22
Ein Spiel im Differenzsatz ist weder eine Chancenauswahl noch eine Progression im eigentlichen Sinne, da der Differenzsatz nur angewendet werden kann, wenn zwei Chancen zur selben Zeit verfolgt werden. Der Differenzsatz kann auch nicht im Gleichsatz gespielt werden, da hierbei alle Sätze Null wären. Ein Differenzsatz macht nur Sinn, wenn zwei Chancen, z. B. Schwarz und Rot, mit einer Progression angegeriffen werden. Hierbei wird, wie im Thread bereits beschrieben, für jede Chance die jeweilige Satzhöhe gesondert ermittelt, wobei jedoch nur die errechnete Differenz auf eine Chance gesetzt wird.
Eine Besonderheit ist die folgende Taktik bei der Satzermittlung:
Es werden 2 Progressionen P1 und P2 für jede Chance eines Chancenpaares gesondert gebucht. Auf jeder Chance wird die Differenz zwischen den beiden Progressionen errechnet, das Ergebnis zwischen beiden Chancen verglichen und die hieraus entstandene Differenz gesetzt. Die unten stehende Tabelle, welche Kurt von Hallers Roulett-Lexikon entstammt, macht dieses Vorgehen deutlich.
Der erste Satz wird im 3. Coup auf Rot gesetzt, der Satz verliert und der Saldo ist -2. Die gesamte Sitzung wird nach 33 Coups mit einem Plus von 38 Einheiten beendet. Das Beispiel spiegelt das Gesamtkonzept wider, das ursprünglich von dem französischen Rouletteforscher Charles van Bockstaele entwickelt wurde.
Das Spiel ist für kurze Sitzungen optimiert, das Tischkapital beträgt 20 Stücke bei einer 2 bis 3fachen Reserve.