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Da ich neben meiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann selbst in einer Spielhalle arbeite.
Sehe ich des öfteren Leute die auf Teufel komm raus an den Automaten zocken und sich regelrecht Pleite spielen.
Mir ist aber allerdings nur mal eine Theoretische Idee, die nicht umsetzbar ist, aber dennoch mal wissenswert wäre
Und zwar:
Die Automaten sollen ja bekanntlich mehr auszahlen als sie einnehmen. Dies ist ja aber nur in einer gewissen Länge der Fall.
Also müsste man doch, wenn man den Automaten dauer bespielen könnte automatisch im Plus sein(insofern man die gelgenheit hätte das Ding non stop zu bespielen.
An solchen Daddelautomaten kannst du nicht gewinnen - die Ausschüttungsquote beträgt ca. 60%.
Deshalb spielen sich die armen Spielsüchtigen ja auch um Haus, Beruf und Familie.
Da ist Roulette im Casino(!) mit einer Ausschüttungsquote von 97,3% (bei Plein) wesentlich fairer - der Titel Vergnügungssteuer ist hier wirklich gegeben.
Mehr auszahlen als sie einnehmen tun die Automaten sicherlich nicht, dann wäre es für den Betreiber ein Verlustgeschäft. Wenn ich richtig informiert bin, zahlen Automaten zwischen 60% und 80% des Umsatzes an die Spieler zurück.
Siehe oben, aber nachdem Du an der Quelle sitzt, könntest Du durchaus eie Strategie für ein Automatenspiel anwenden. Du könntest diverse Automaten, die in Deinem Blickwinkel liegen, beobachten. Hat an einem der Automaten ein oder auch mehrere Spieler zwischenzeitlich einen größeren Betrag verloren, so könntest Du dann einaml ein paar Münzen einwerfen.
Ich kenne die aktuellen Algorithmen nicht, es ist jedoch denkbar, dass wenn z. B. ein Automat aktuell nur 20% des Umsatzes an Gewinn zurück gegeben hat, dass der Zufall des Automaten nun computertechnisch dazu "verpflichtet" ist, mehr Geld auszuschütten.
Hallo Kelt,
ich möchte nun nicht unbedingt den allseits besserwissenden heraushängen, aber ich möchte Dich eineswegs ein klein wenig verbessern.
Diese Rechnung stimmt auf Plein nur, wenn Du keinen Tronc abgibst. Mit Tronc, den immer noch einige Casinos erwarten, reduziert sich die Auszahlungsquote auf 94,6% Deines Umsatzes. Zum Thema Tronc habe ich hier einen kleinen Artikel verfasst.
Keine Bange, du hast ja Recht. Jedenfalls im Livecasino um die Ecke. Im Online-Casino gibt es den Tronc ja nicht.
Ich hätte einfach die EC als Beispiel nehmen sollen, da bleibt es sich gleich.
Naja, abgesehen von BetVoyager natürlich.
Oh da habe ich das wohl mal Missverstanden "60-80 Prozent vom Umsatz" das hatte ich wohl nicht deutlich im Sinn.
Aber jetzt bin ich ja schlauer :-).
Gerade da ich an der Quelle sitze sehe ich einfach zu viele Leute, die ihr Geld verzocken und anschließend bei den übrigen Spielern um Geld betteln oder Wutanfälle bekommen und wir müssen sie dann an die Frische Luft bringen.
Sie tun mir ja Leid aber sie sind einzig und alleine für ihren Verlust verantwortlich.
Zu dem Bespielen wollte ich auch garnicht anfangen.
Wäre es aber so gewesen wie ich es mir gedacht hätte, dann wäre es mit Sicherheit mal eine Überlegung Wert gewesen .
Zu dem warten bis einer ne Menge reingeworfen hat.
Dies ist keine Garantie dafür das jemand auch unmittelbar danach was rausholt. Ich denke mir das sich die Automatenhersteller auch dabei was gedacht haben.
Sonst würde es ja jeder so machen evtl. gemeinsame Sache.
Psychedelisch anmutende Teppichmuster mit 3D-Effekt, futuristische Lampen, Wände in Schockfarben – Wer die neue „Merkur-Spielothek“ an der Kieler Straße betritt, wähnt sich eher in Las Vegas oder auf einem Traumschiff als in Hamburg-Eimsbüttel. Gestern eröffnete das abgefahrenste Casino der Stadt.
„Wir geben 1400 Euro für den Quadratmeter Einrichtung aus, haben alles selbst entwickelt“, sagt Katrin Welland von „Merkur“ stolz. „Emotion“ nennt das Unternehmen das etwas eigenwillige, aber irgendwie auch faszinierende Interieur. O-Ton Pressemitteilung: „Mit edlen Materialien und einer perfekt aufeinander abgestimmten Farbwahl wird einmal mehr die Hochwertigkeit der Spielothek unterstrichen“. Perfekt abgestimmt? Na ja, Farbmix und Muster sind gewöhnungsbedürftig. Sollte man mal die Spielothek etwas berauscht betreten, könnte die Betrachtung der Einrichtung auch zu leichten Schwindelgefühlen führen. In der Nobel-Spielhalle allerdings ist Alkohol tabu, dafür sind Kaffee, Tee und Softdrinks frei.
Und die Zockerei? Die läuft an vollelektronischen Geräten mit Namen wie „Vision Slant Top Himmelsstürmer“ und ist vom Gesetzgeber streng reglementiert. Nix mehr mit den einarmigen Banditen. So ist die Summe, die Spieler stündlich höchstens verzocken dürfen, auf 80 Euro begrenzt. Wird der Betrag überschritten, schaltet sich der Automat ab.
Geschäftsführer Dieter Kuhlmann beteuert: „Unsere Gäste haben einen durchschnittlichen Verlust von nur elf Euro“. Der Maximalgewinn an den Automaten liegt bei 1000 Euro.
Die MOPO machte gestern mal den Test, zockte mit zehn Euro Einsatz. Die Bilanz nach 15 Minuten: Ein Verlust von 1,90 Euro.