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Thema im Roulette Forum:
Macau - Adrenalin-Kick auf Chinesisch

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Beiträge 11 bis 17 von 17
  1. #11
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    Standard AW: Las Vegas des Ostens - Macao

    Hallo Harvey,

    kleine Korrektur:
    Das "Grand Lisboa"(nur 50 m niedriger als der Eifelturm) ist erst seit ca. 3 Jahren in Betrieb.
    Direkt daneben befindet sich das ehemalige Flaggschiff von Stanley Ho das "Hotel Lisboa".
    Dieses ist das Haus mit Tradition und Geschichte.
    Das "Grand Lisboa" hatte bei meinem Besuch vor 2 Jahren über 400 Spieltische und davon
    waren etwa 300 nur für Baccara.

    sachse
    Roulette kann kein Glücksspiel sein - sonst würden mehr Leute glücklich aus dem Casino kommen
  2. #12
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    Standard AW: Macau - Adrenalin-Kick auf Chinesisch

    Hallo sachse

    Zitat Zitat von sachse Beitrag anzeigen

    Das "Grand Lisboa" hatte bei meinem Besuch vor 2 Jahren über 400 Spieltische und davon waren etwa 300 nur für Baccara.
    Gibt es einen Grund, warum dort so vielen Tische für Baccara ein gerichtet sind? Das einzige was ich mir vorstellen könnte, wäre dass europäische Touristen, die sonst nichts mit Spiel am Hut haben, mit Baccara gelockt werden sollen.

    Spielen die Asiaten vielleicht lieber Karten als Roulette? Wobei sich dann die Frage stellt, warum sie wenig Black Jack spielen.

    Beste Grüße vom Wellenreiter
  3. #13
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    Standard AW: Macau - Adrenalin-Kick auf Chinesisch

    Zitat Zitat von Wellenreiter61 Beitrag anzeigen

    Hallo sachse


    Gibt es einen Grund, warum dort so vielen Tische für Baccara ein gerichtet sind? Das einzige was ich mir vorstellen könnte, wäre dass europäische Touristen, die sonst nichts mit Spiel am Hut haben, mit Baccara gelockt werden sollen.

    Spielen die Asiaten vielleicht lieber Karten als Roulette? Wobei sich dann die Frage stellt, warum sie wenig Black Jack spielen.

    Beste Grüße vom Wellenreiter
    Hallo Wellenreiter,
    alles in Macau ist auf Chinesen ausgerichtet.
    Diese bevorzugen Kartenspiele und vor allem Baccara und dessen Varianten.
    Das habe ich schon in den VIP-Räumen Australiens von den Chinesen gesehen und besonders auch im früher größten Casino der Welt „Genting Highland Resort“ in Malaysia.
    Nichtasiaten spielen weder in der Besucherzahl und erst recht nicht finanziell eine Rolle.
    Man muss sich diese Zahl nur einmal auf der Zunge zergehen lassen:
    2,13 Milliarden USD in 24(!) Tagen im Juli. Dazu braucht Las Vegas z.Z. fast ein Jahr.
    Guck‘ Dir bei Google>Bilder nur einmal die Zocker-Paläste in Macau an. Das „Venetian“ ist mindestens doppelt so groß wie in L.V.
    Die Chinesen lieben das Baccara deshalb so, weil sie sich damit besser als mit anderen Spielen den Adrenalinspiegel hochtreiben können. Der Spieler, der die Karten bekommt, braucht bei hohem Spiel teilweise 2-3min, bevor er die Karte so lange gedreht und an den Enden hochgeknickt hat, bis er den Wert erkennen kann. Wenn er noch eine 3. Karte bekommt, dauert es noch einmal so lange. Die Decks schmeißt das Casino nach einmaliger Benutzung weg, weil die Karten aussehen wie Obstschalen.
    Diese Spielweise kann man so ähnlich auch im „Empire“ in London am Leicester Square erleben.

    sachse
    Geändert von sachse (15.08.2011 um 23:46 Uhr)
    Roulette kann kein Glücksspiel sein - sonst würden mehr Leute glücklich aus dem Casino kommen
  4. Folgendes Mitglied bedankt sich bei sachse für obigen Beitrag:

    Wellenreiter61 (03.09.2011)

  5. #14
    Harvey ist offline
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    Standard Viva Macau

    Die kleine chinesische Sonderverwaltungszone ist auf dem besten Wege, Las Vegas und Co. den Rang abzulaufen. Der amerikanische Kasinomogul Steve Wynn zählt zu denen, die aus der Liebe der Chinesen zum Glücksspiel ordentlich Kapital schlagen.

    Steve Wynn ist Perfektionist. Keine Woche sei es mehr hin gewesen bis zur großen Eröffnung seines Hotels in Macau 2006, erinnert sich ein langjähriger Weggefährte des Kasinomoguls aus Las Vegas. "Gemeinsam mit einer Dame in hohen Absätzen schlenderte Wynn durch die edle Einkaufspassage des Kasinos", wo Chanel, Hermès oder Louis Vuitton residieren sollten. "Das Klackern der Absätze auf dem Marmor störte ihn - und er ließ kurzerhand einen Großteil des teuren Bodens herausreißen und durch Teppiche ersetzen. Wir waren extrem nervös, doch bis zur Eröffnung war tatsächlich alles fertig."

    In Macau lohnt der Aufwand. Die kleine chinesische Sonderverwaltungszone mit ihren 540.000 Einwohnern ist der einzige Ort Chinas, an dem Glücksspiel legal ist. Innerhalb von zehn Jahren hat sie sich zum größten Wachstumsmarkt der Kasinobranche gemausert. Allein in den ersten elf Monaten dieses Jahres spielten die 33 Wetttempel 30 Mrd. Dollar Umsatz ein, 44 Prozent mehr als im Vorjahr. Für das Gesamtjahr rechnen Analysten mit 33 Mrd. Dollar. Damit erreicht Macau fast das Volumen des US-Marktes, rechnet man das Glücksspiel in den indianischen Reservaten heraus, das den dortigen Einwohnern gehört. 35 Mrd. Dollar wurden 2010 in Las Vegas, Atlantic City und Co. umgesetzt. Nach Schätzungen des Brokers CLSA dürfte Macau 2015 den US-Gesamtmarkt knacken.

    (Den vollständigen Artikel gibt es für Abonnenten von ftd.de)
  6. #15
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    Standard Touristen-Boomstadt Macau

    Die wollen nur spielen

    Mit Dutzenden Casino-Palästen macht Macau Milliardenumsätze, um unglaubliche 42 Prozent stiegen die Einnahmen im vergangenen Jahr. Laut Experten hat die Stadt sogar Las Vegas eingeholt - und ein Ende des Touristenbooms ist noch lange nicht in Sicht.

    Es geht fröhlich zu an dem Baccara-Tisch, an dem Croupier Natalie die Karten verteilt. Alle Plätze sind besetzt, der Spieler in der Mitte mit der Zigarette Marke Panda im Mund riskiert mehr als andere: Er setzt 10.000 bis 15.000 Hongkong-Dollar pro Spiel - und er hat das Glück auf seiner Seite. Natalie muss ihm immer wieder Chips im Wert von jeweils 1000 Hongkong-Dollar (rund 96 Euro) zuschieben. Rund ein Dutzend Zuschauer kommentieren seine Glückssträhne mit lautem Hallo.

    Es ist ein ganz normaler Donnerstagvormittag im Casino Venetian von Macau. Der Spielsaal ist gut gefüllt, an den meisten der über 200 Tische wird gezockt. Baccara und Black Jack sind besonders populär.

    Fotostrecke

    Die Kundschaft will so gar nicht zu dem prunkvollen Interieur unter ziegelroter Decke passen: Die Spieler sind einfach gekleidet, viele kommen in Trainingshosen und Sportschuhen. Es wird geraucht, geflucht, gelärmt. In Macau ist Spielen keine vornehme Angelegenheit. Das gilt auch für jene Winkel des Casinos, in denen die Einsätze pro Spiel schon mal bei fast 30.000 Euro liegen, Schilder mit der Aufschrift "Hoher Einsatz" weisen darauf hin.

    Einst durften solch hohe Summen nur in Separées gesetzt werden, abgeschieden vom normalen Publikum. Doch die amerikanischen Manager des Venetian, das dem erzkonservativen Las-Vegas-Milliardär Sheldon Adelson gehört, wollen noch mehr Kunden anlocken - indem sie den Kitzel für ein breites Publikum erhöhen. "Den Massenmarkt erschließen", lautet das Stichwort.

    Sie meinen damit den "Massenmarkt" auf dem chinesischen Festland, jenseits der Grenze der ehemaligen portugiesischen Kolonie Macau. Die chinesische Regierung hat ein gespaltenes Verhältnis zum Glücksspiel: Einerseits verbietet sie Werbung für die Casinos von Macau, das auch nach seiner Rückkehr unter Pekings Herrschaft 1999 als "Sonderverwaltungsregion" eigene Regeln und Gesetze hat. Andererseits verdient sie kräftig mit an den Casinos und lässt deshalb zu, dass immer mehr Volksrepublikaner nach Macau strömen.

    "Der Strom des Geldes scheint endlos"

    Inzwischen machen die Besucher aus China circa 60 Prozent aus. Insgesamt kamen 2011 knapp 25 Millionen Touristen in das Spielerparadies, über zehn Prozent mehr als im Vorjahr. In Macau selbst leben nur rund eine halbe Million Einwohner.

    Die 34 Casinos sind eine Goldgrube. 33,9 Milliarden US-Dollar flossen 2011 in die Kassen der Betreiber, 42 Prozent mehr als im Vorjahr. "Der Strom des Geldes scheint endlos", heißt es in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift "macau business".

    Zwischen den beiden Hauptinseln Macaus, Taipa und Coloane, liegt ein schmaler Landstrich, der immer weiter aufgeschüttet wird, um Platz für noch mehr Amüsierbetriebe zu schaffen. Auf dem sogenannten Cotai-Strip entstand auch das Venetian - ein gewaltiger Bau mit originalgetreuen Nachbauten des Dogenpalastes und der Rialto-Brücke. Innen können die Besucher bei Adidas, Dolce & Gabana oder Cartier einkaufen und sich auf Gondeln durch einen künstlichen "Canale Grande" paddeln lassen. Die weiblichen und männlichen Gondolieri aus aller Herren Länder trällern "Santa Lucia" und "O sole mio", und das durchaus gekonnt.

    Schon bald wird gegenüber dem Venetian ein neues Casino eröffnen, das sich an drei neue Hoteltürme anschließt. Aus dem Dunst ragen rund ein Kilometer entfernt die Bauten des neuen Galaxy-Casinos mit sechs goldenen Kuppeln in den Winterhimmel, ein 16.000 Quadratmeter großer Kinokomplex gehört dazu. Investition: 2,1 Milliarden US-Dollar.

    Weitere Bauplätze sind hart umkämpft. Am Meer, gleich neben dem Flughafen, ist bereits ein zweiter Fährhafen entstanden, an dem alle 30 Minuten blaue Katamarane neue Spieler aus dem eine Stunde entfernten Hongkong ausspucken.

    Die Grenzbeamten Macaus können an manchen Tagen den Ansturm nicht mehr bewältigen. In der Stadt werden Stimmen lauter, die den Verlust von Moral und Anstand in der heimischen Bevölkerung beklagen, deren Wohl und Wehe von den Casinos abhängt. Schon verzichten zum Beispiel viele Jugendliche darauf, einen Beruf zu erlernen oder auf die Universität zu gehen: Die Casinos suchen händeringend Croupiers und zahlen jedem mehr als tausend Euro im Monat - so viel, wie man als Buchhalter oder Krankenschwester nie verdienen würde.

    Immer mehr Land für neue Casinos, Hotels und Einkaufszentren

    Die Zahl der Arbeitslosen in Macau ist denn auch verschwindend gering. Möglich gemacht hat den Boom eine Entscheidung der Pekinger Regierung im Jahr 1994, dem bisherigen Casino-König Stanley Ho das Monopol abzuerkennen. Seither explodiert der Markt, immer mehr Land für neue Casinos, Hotels und Einkaufszentren wird aufgeschüttet. Selbst der alte Tycoon Ho, der sich damals mit Zähnen und Klauen gegen die Konkurrenz wehrte, hat am Ende von dem Schlag profitiert: Er macht dickere Gewinne als je zuvor.

    In der "Crystal Lounge" von Hos neuem Casino Grand Lisboa, dessen Form einer Lotus-Blüte nachempfunden ist, trinkt ein rundlicher Mann mit Brille eine heiße Schokolade. Andrew Scott, 42, ist Australier, nach eigenen Angaben seit seiner Jugend Berufsspieler ("Ich setzte ab 100.000 Dollar") und als Herausgeber der Fachzeitschrift "World Gaming" mit Sitz in Macau ein intimer Kenner der Szene. "Gerade hat einer den Jackpot von 21 Millionen Hongkong-Dollar geknackt", sagt er.

    Die Lounge liegt zwischen einem kleinen Lebensmittelladen, der Käse aus Deutschland, amerikanischen Schinken und italienische Salami verkauft, und dem Spielsaal, an dessen Ende sich auf einer Bühne russische Tänzerinnen an einer Stange räkeln. Niemand beachtet sie, denn, so sagt Scott: "Die Leute kommen her um zu spielen, sie wollen nichts anderes."

    Dabei hatten die Casino-Betreiber einst versprochen, Macau nach dem Vorbild von Las Vegas umzuformen. Aus dem Ort der Spielhöllen und Triaden wollten sie ein Ferienziel für Familien mit Shows und Shopping formen. Doch das Konzept scheint nicht aufzugehen: Der Cirque du Soleil, der im Venetian gastierte, verließ die Stadt Mitte Februar, weil die Zuschauer ausblieben. Er war nur drei Jahre hier, ursprünglich sollte er zehn bleiben.

    "Macau hat längst Las Vegas eingeholt"

    Gibt es denn überhaupt so viele Spieler mit so viel Geld, dass es sich lohnte, immer mehr Milliarden in immer neue Casinos und Hotels zu investieren? Auf diese Frage kann der Australier Scott nur müde lächeln. "Macau hat längst Las Vegas eingeholt", sagt er. In Macau würden die Gäste zwar viel kürzer bleiben, aber mehr Geld riskieren als in Las Vegas. "Und es wird so weitergehen."

    Schon bald werden Hochgeschwindigkeitszüge in der Nähe von Macau stoppen und noch mehr Spielverrückte heranbringen. Auf dem Cotai-Strip sei Platz für zwölf weitere Resorts, sagt Scott. Er schätzt, dass 2020 die jährlichen Bruttoeinahmen auf zweitausend Milliarden Patakas (rund 190 Milliarden Euro) steigen werden. 40 Prozent ihrer Gewinne müssen die Casinobetreiber an die Regierung Macaus abgeben, wie viel davon weiter in den Pekinger Haushalt fließt, ist unbekannt.

    Die Kommunistische Partei, die einst behauptete, sie habe soziale Übel wie Ausbeutung und Glücksspiel aus China vertrieben, scheint es deshalb nicht zu stören, wenn ihre Untertanen ihr Geld verzocken, ihre Sonderverwaltungsregion zum Dorado für Gangster, Kredithaie und Prostituierte aus aller Welt geworden ist und sich hier skrupellose Tycoone und Spielmoguln die Taschen füllen. Immerhin haben die örtlichen Behörden von Macau jüngst eine Obergrenze für die Zahl der Spieltische festgelegt, um das Wachstum zu kontrollieren.

    Der Australier Scott schaut auf die blinkenden Anzeigen an den Spieltischen im "Grand Lisboa", die uniformierten Croupiers und die Trauben der Spieler. Er prophezeit: "Was wir heute sehen, ist gar nichts im Vergleich zu dem, was noch kommt."

    (spiegel.de)
  7. #16
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    Standard Macaos Casino-Fieber kennt kein Ende

    Hongkong - Die Umsätze mit Glücksspielen sind in Macao im März weiter um 24 Prozent gestiegen. Vor allem Spieler vom chinesischen Festland heizen das Casino-Fieber an.

    Die Sonderverwaltungszone Macao ist der einzige Ort in China, an dem Casino-Glücksspiel erlaubt ist. Allein im März wurden damit 24,99 Milliarden Patacas (etwa 2,3 Milliarden Euro) umgesetzt, so die Glücksspielbehörde. Im gesamten ersten Quartal stieg der Umsatz um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

    Damit wurden die Erwartungen der Analysten bestätigt. Diese erwarten gespannt die Neueröffnung eines Casinos durch Sands China, einer Tochter von Las Vegas Sands.

    Die Umsätze Macaos sind seit Ende 2009 förmlich explodiert. Daran änderte auch die strengere Geldpolitik Chinas nichts. Auch die Versuche der örtlichen Regierung, das Wachstum in geordnetere Bahnen zu lenken, blieben fruchtlos.

    Für dieses Jahr erwarten Analysten aber ein Abflachen der Wachstumskurve, vor allem auf Grund des starken Vergleichswertes aus dem Vorjahr. Nach der negativsten Prognose steigen die Umsätze im ganzen Jahr um 11 Prozent. 2011 waren es 42 Prozent.

    Die ehemalige portugiesische Kolonie ist mit Abstand das größte Zockerparadies der Welt. 2011 wurde dort fünf Mal so viel Umsatz gemacht wie in Las Vegas.


    (wallstreetjournal.de / Foto: dapd)
  8. #17
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    Standard Chinesischer Glücksspielsektor weiterhin stark

    Macao - In der chinesischen Sonderverwaltungszone Macao lief das Kasinogeschäft auch im März prächtig. Eine wichtige Nagelprobe ist jedoch die Neueröffnung eines prestigeträchtigen Großprojektes...

    Im März haben die Kasinos in Macao einen Umsatz von umgerechnet 3,12 Milliarden US-Dollar generiert. Dies entspricht einem jährlichen Zuwachs von 24 Prozent. Der Umsatz im ersten Quartal legte annualisiert 27 Prozent zu auf über 9,9 Milliarden US-Dollar.

    Diese Zahlen entsprachen den optimistischen Markterwartungen. Die Analysten von Nomura rechnen damit, dass auch im April aufgrund der Feiertage ein jährliches Umsatzplus im Bereich von 24 bis 27 Prozent zu erwarten sei.

    Zudem wirft eine große Neueröffnung ihre Schatten voraus: Am 13. April wird der Kasinokomplex Sands Cotai Central seine Pforten öffnen. Es ist in diesem Jahr das einzige neue Kasinorojekt. In diesem Komplex gibt es neben dem obligatorischen Glücksspieltempel vier Hotels, eine Shopping-Mall und ein Kongresszentrum.

    Sands Cotai-Komplex im Fokus

    Von der Publikumsreaktion auf diese Eröffnung erhoffen die Analysten von Nomura Aufschluss über die langfristigen Perspektiven der Glücksspielbranche. Sollte die Resonanz besser als erwartet ausfallen, wurde eine Erhöhung der Umsatzprognose für April in Aussicht gestellt. Bei einer Enttäuschung der hochgesteckten Erwartungen sei allerdings eine Modifizierung der Ratings von Galaxy Entertainment und Wynn Macau möglich.

    Die Anteilsscheine der Galaxy Entertainment Group verteuerten sich um 0,7 Prozent auf 21,45 Hongkong-Dollar. Sands China legten 0,2 Prozent zu auf 30,80 Hongkong-Dollar. SJM Holdings verbuchte unterdessen ein Minus von 1,0 Prozent auf 16,38 Hongkong-Dollar. Der Kurs von Wynn Macau korrigierte 1,3 Prozent auf 22,15 Hongkong-Dollar.

    Wofür geben reiche Chinesen ihr Geld aus? Die Antwort der Deutsche-Bank-Analysten auf diese Frage fällt kurz und prägnant aus: Trinken, fahren und spielen! Die Umsatzprognose des Glücksspielsektors in Macao für 2012 wurde von ihnen jetzt nach einem Ortstermin auf plus 25 Prozent angehoben. Zuvor hatten sie mit einem annualisierten Wachstum von 20 Prozent gerechnet. Im Schnitt erwartet die Analystenschar derzeit einen Zuwachs von 15 Prozent.

    Der wichtigste Umsatzbringer in Macao ist bislang immer noch das VIP-Geschäft. Kurzfristig wird für dieses Segment eine monatliche Umsatzsteigerung von 2,3 Milliarden Hongkong-Dollar prognostiziert. Über 80 Prozent der VIP-Kunden sind wohlhabende Chinesen vom Festland, wo das Glücksspiel bislang verboten ist. Um ihr Konsumverhalten zu analysieren, haben die Analysten der Deutsche Bank die Kaufgewohnheiten bei Luxusautos und teuren Weinen zum Vergleich herangezogen. Anfang dieses Jahres wurde in beiden Kategorien ein starkes Umsatzwachstum verzeichnet. Es sei deswegen zu erwarten, dass der VIP-Glücksspielsektor ebenfalls profitieren wird und in diesem Jahr ein Zuwachs von 20 Prozent generiert.

    Allerdings soll das Massengeschäft das Wachstum im VIP-Sektor in diesem Jahr mit 37 Prozent sogar noch toppen. Nach einem annualisierten Wachstum von 41 Prozent in den letzten neun Monaten würde der Markt dies allerdings bereits erwarten.


    (emfis.com)

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