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Ich habe nun einige Gespräche mit Spielern im Casino belauscht, dabei wurden Spiele auf 2 Dutzend immer wieder als gefährlich eingestuft. Deshalb meine Frage, warum soll diese Spielweise riskanter gegenüper anderen Systemen sein??
Dass das Roulette an sich ein riskantes Spiel ist, habe ich mittlerweile verstanden.Ich kann jedoch nicht verstehen, warum die Chancen unterschiedlich gefährlich sein sollen. Bei Progressionen verstehe ich das noch, dazu steht hier schon einiges im Forum.
Ich persönlich sehe bei einem 2 Dutzendspiel nur einen Nachteil gegenüber den Einfachen Chancen wegen der Regelung, wenn die 0 kommt.
Bin ich auf dem Holzweg, wenn ich behaupte, dass man auf 24 der Zahlen genauso gewinnen oder verlieren kann, wenn man systematisch vorgeht?
da ich selber auf 24 zu 13 Zahlen spiele, möchte ich gerne meine Meinung dazu abgeben.
Bitte beachte, daß es meine Meinung ist, daher insgesamt keinen Anspruch auf Richtigkeit hat.
Hier könnte man z.B. entgegen wirken, indem man die Zero anteilig absichert, um zumindest ein annäherndes Nullergebnis zu bekommen.
Beispiel: 2 Sätze a' 150,-, Absicherung mit 10,-.
Diese Steuer wird bei jedem Satz fällig, egal ob Plus oder Minus, kann aber entsprechend eingeplant werden.
Ansonsten spielst Du mit fast 2 Drittel zu 1 Drittel, daher sollten bestimmte Serienbildungen automatisch länger werden.
Statt dem gefühlten 1:1 Verhältnis, wie bei den EC's, spielst Du jetzt mit 2:1.
Und genau hier sollte jetzt eine Überlegung einsetzen, wie man das ideal und gewinnbringend nutzen kann.
Das ist m.E. bei den meisten Spielern das Problem, daß sie einfach nicht in der Lage sind, diesen Schritt gedanklich zu vollziehen.
Durch bestimmte Ballungen, die man m.E. einfach sichtbar machen und auch schnell verbuchen kann, sollte man sich entscheiden, ob man mit dem Trend spielt, oder dagegen.
Man sollte versuchen, den jeweiligen Verlauf zu erkennen.
Daher schrieb ich auch bereits in einem anderen Beitrag, ich glaube nicht an ein System, aber an gewisse Ballungen, die zwangsläufig kommen müssen.
Als Beispiel, für einen ganz einfachen Angriff auf der Ballungsebene möchte ich nochmal die Permanenz von kaa4711 nutzen, die er freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
1 34 3
2 31 3
3 4 1
0
4 13 3 N + - +
5 15 3 F - + + AC
6 36 3 F - + + + +1
7 21 2 R + + - AB
8 6 1 R + + - + +2
9 7 1 F - + + AB
10 4 1 F - + + + +3
11 15 3 R + + - AB
12 12 1 N + - + -2 +1
13 35 3 N + - + AC
14 35 3 F - + + + +2
15 19 2 R + + -
16 18 3 N + - +
17 18 3 F - + +
18 30 2 N + - +
Von Coup 5 bis Coup 10 kamen Häufungen der Serie von 2, aber Serien.
In Coup 11 wurde diese Ballung unterbrochen, daher in Coup 13 ein Satz auf eine erneute Unterbrechung.
Da dieses Ereignis auch eintrat, verließ mich der Mut, weiter auf Unterbrechung zu spielen, da in den vorherigen 19 Coups eine größere Serienbildung erschien und ich nicht den Vorlauf dieser Permanenz kannte.
Man könnte diese Permanenz jetzt weiterverfolgen und würde sehen, daß die Ballungen der ersten 19 Coups wieder dominieren, die sich aus dem 2:1 Verhältnis ergeben, ergeben müssen oder sollten.
Mit Sicherheit bist Du m.E. nicht auf dem Holzweg, wenn Du die Vorteile entsprechend nutzt, aber auch die Tücken eines solchen Spieles erkennen kannst.
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AW: Frage zu einem Spiel auf 2 Dutzend
Hallo La Marra,
Spiele auf zwei Dutzende sind sehr beliebt, da sie auf Grund ihrer großen Flächenabdeckung häufig längere, bisweilen sogar sehr lange Gewinnserien bilden. Doch sind viele Treffer noch nicht mit realisiertem Gewinn gleichbedeutend!
In einem Spielabschnitt, bei welchem die längeren Gewinnserien ausbleiben, sich die Gewinne nahe an der Idealverteilung oreintieren oder gar noch schlechter ausfallen, fällt der Saldo durch zwei Jetons Verlust in jedem Coup doppelt so schnell ab als er mit nur einem Jeton an Gewinn wieder ansteigen wird. Häufungen der Zero verstärken diesen Effekt noch zusätzlich.
Das Roulette wird erst zu einer riskanten Angelegenheit, wenn man in einem solchen ungünstigen Abschnitt versucht, mit einer zu steilen Verlustprogression gegen den Trend anzukämpfen.
Mein entscheidender Einwand gegen ein Spiel auf zwei Dutzende (oder zwei Kolonnen):
Im Gegensatz zu anderen Spielarten wird ein zu hoher Umsatz getätigt. Mathematisch fixiert verliert man jeden 37. Einsatz durch Zero, so dass es durch den hohen Umsatz eines Spiels auf zwei Dutzende nur noch (unnötig) schwerer fällt, diesen Nachteil zu überwinden.
Gruß
Merlin
Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.