Hagen. Der Immobilie gegenüber dem Theater soll mit einem Casino-Konzept neues Leben eingehaucht werden und damit nach eigener Aussage „neuer kultureller Mittelpunkt in der Hagener City” werden.

Erbaut wurde es in den sechziger Jahren als Kaufhaus. Anfangs war es eine Quelle-, später eine Hertie-Dependance. Danach spielte die Immobilie gegenüber dem Theater eher eine bescheidene Rolle im Innenstadtleben mit häufig wechselnden Nutzern. Daran änderte auch die Umwidmung in „Theater-Karree” wenig.

Mit einem „Casino-Konzept” möchte die Grundstücksgemeinschaft Dere & Gül dem Objekt jetzt neues Leben einhauchen, „als neuer kultureller Mittelpunkt in der Hagener City” (Eigenwerbung). Die bestehende derzeitige Nutzung durch Einzelhandel und ein Fitness-Studio soll u. a. durch ein Casino (ca. 90 Automaten) sowie Bistro und Kleinkunstbühne, Räumlichkeiten für Show, Tanz, Kabarett ergänzt werden. Der Investor wirbt dafür mit „Unterhaltung auf hohem Niveau für eine Altersgruppe ab 30 Jahren”.

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