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oberflächlich betrachtet mag das stimmen, doch die Definition uneingeschraenkten Wellenverlauf ist von Spieler zu Spieler unterschiedlich.
Einige Spielerbekanntschaften von mir sind bis heute nicht zur Einsicht gekommen, daß die Mehrzahl der Wellen unterschiedliche Größen haben.
So muß z.B. nach einer Pluswelle von 5 die nachfolgende Minuswelle nicht auch nur 5 Minusse haben, usw..
Man kann es jetzt bis in die Unendlichkeit mit philosophischen Ansichten ausmalen, daher möchte ich an dieser Stelle abbrechen.
Zum Urthema zurück, ich bin trotzdem der Ansicht, daß Heimbuchung und Querschreibe-Technik mit einer darauf abgestimmten Strategien sehr wohl Vorteile bringen kann, auch wenn diese teilweise nur sehr, sehr klein sind.
da habe ich ja eine Diskussion vom Stapel gelassen. Wer hätte das gedacht.
Du hast sicherlich Recht. Nur denke ich, dass beim Roulette der Zufall nicht alle seine Regeln auf einmal bedienen kann. Es kann doch z. B. der Fall sein, dass gerade eine 12-er Serie auf Schwarz läuft, aber bei einem Zahlenspiel wird trotzdem das Zweidrittelgesetz erfüllt. Bei der 12-er Serie weiß man zudem nicht, ob der Zufall gerade eine Ungerechtigkeit ausgleicht oder ob er gerade einen Ecart produziert. Man kann es nur wissen, wenn man die gesamten Permanenzen über einen längeren Zeitraum besitzt. Dies wollte ich mit meinem Einwand zum Ausdruck bringen, so ist es für mich nicht so richtig nachvollziehbar, dass eine Buchung und Findung eines Satzsignals am Schreibtisch einen Vorteil bringen soll.
Das habe ich ja gemeint. Beeindruckend beschrieben fand ich es bei dem Beispiel mit dem Vergleich zweier Spieler. Über alle möglichen Kapriolen, die der Zufall beim Roulette treibt, kann man sich streiten. Bei dem Vergleioch mit den Spielern kann man es sich bildlich vorstellen. Da bekommt auch für mich der Begriff persönliche Permanenz eine sinnübergreifende Bedeutung. Hierüber muss ich mir einmal weitere Gedanken machen.
Jedenfall danke ich Euch für Eure Antworten, sie waren sehr hilfreich und aufschlußreich.
bei einem damaligen Figurenspiel von mir auf den EC, analysierte ich dabei sogar von den Transversale Plein herunter. Also TVP, dann TVS, dann Dutzende und schließlich Manque oder Passe.
Leider waren die Angriffsstrecken sehr lang (teilweise bis zu 60 Coups), doch trotz der Zero kamen erstaunliche Treffersicherheiten zum Vorschein.
Es macht also Sinn, Verläufe auch auf anderen Chancenarten parallel auszuwerten und Entscheidungen daran zu knüpfen.
jetzt muss ich doch auch mal hier antworten.............
........weil das ist ja auch so 'ne Sache. Mich wuerd' da int'ressieren, wie Du was genauer ausgewertet hast, weil, ich bezieh' mich da mal auf unser Beispiel in 'nem and'ren Thema mit 8× Rot und 8× die gleiche Nummer, 'ne Tendenz auf 'ne einzelne Nummer bzw. TVP bedeutet ja noch lang' keine Tendenz auf 'ne Einfache Chance wie beispielsweise Passe/Manque.............
's kann doch beispielsweise sein, dass zwar bei den Plein's die 17 bevorzugt ist, bei den TVS ist die TVS 13-18 (um bei den regulaeren TVS zu bleiben..........) normalverteilt, weil aus der TVS nur die 17 gezogen wird, bei den Einfachen Chancen kann's aber trotzdem zu 'ner Tendenz auf Passe gekommen sein.............
Waer' klasse, wenn Du da mal 'n paar Beispiele haettest, wie Du gespielt hast...........
bis denne
liebe Gruesse
Danny
Everything will be ok in the end ...
if it's not ok ... it's not the end!
das ist sehr aufwändig, da ich bereits bei nur 10 Spielern in Querschreibe-Technik 140 Coups (ohne Zero!) als Vorlauf benötige.
Ich spielte es damals mit 100 Spielern und bereitete meine Permanenzen zu Hause mit Zahlen aus einem alten Wiesbadener Jahrbuch auf.
Oft lieferten diese 100 Spieler dann nur 20-30 Satzzeichen, die ich dann mit in das Casino nahm und entspechend abspielte. Die restlichen Zahlen füllte ich dann wieder mit Zahlen aus dem Jahrbuch auf.
Du siehst, es ist eine enorme Arbeit. Ich weiß nicht, wie ich sie jetzt hier als ein Beispiel bewältigen sollte, da mir zum Einen das Interesse daran fehlt und zum Anderen die Zeit, alle 100 Spieler aufzuarbeiten.
Als verkürzten und unvollständigen Hinweis kann ich nur soviel sagen,
meine Figuren bestanden aus je vier Coups,
vier unterschiedliche TVS mussten in einer dieser Rasterungen sein,
dann schaute ich welche(s) drei+ein Dutzend kam (3:3+1, oder 2:1+1,usw.) und glich das dann über die TVS wieder zu den EC Manque/Passe Figuren in max. zwei Sätzen ab.
Die daraus entstehenden Ergebnisse lagen etwa bei 9:1, also neunmal 1 Stück gewonnen, einmal 3 Stücke verloren. Die Zero raubte natürlich manchmal auch einen Satz.
Jedenfalls blieben somit immer etwa 3-4 Stücke je 10 Spieler übrig.
Ich habe dieses Spiel damals aus gesundheitlichen Gründen aufgeben müssen, da mir die enorme Vorarbeit zu viel Zeit stahl und ich ganz andere Probleme hatte.
Vielleicht auch noch als Hinweis,
für ein erfolgreiches Spiel in dieser Art benötigt man tatsächlich mindestens 10 mal 10 Spieler, da es sonst mathematisch nicht aufgeht, weil zuwenige Satzzeichen erscheinen und dadurch die Verhältnisse, bei längeren Minusphasen in einer Gruppe, verzerren.
ich vergaß zu erklären, warum je Spieler 14 Coups Vorlauf:
als TVS betrachtet, 2 Rotationen + 2 Coups,
als Dutzend, 4 Rotationen + 2 Coups,
als EC, 3 Rotationen + 2 Coups.
Die Dutzende agieren hier somit oft als Waage, die anhand der Wichtung der TVS Aufschlüsse zu den EC geben sollen und umgekehrt.
Die EC werden hier auf 4 Rotationen angepeilt
In seinem Roulett-Lexikon warnt Kurt v. Haller ausdrücklich davor, bei der Buchung der Permanenz Lücken entstehen zu lassen, es muss nach der Auffassung von v. Haller muss eine Permanenz-Buchung stets homogen, also lückenlos sein.
Ebenso ist nach der Auffassung von Kurt v. Haller das beliebige Mischen von alten Permanenzen oder von beliebigen Spieltischen nach v. Haller unzulässig, da sich hierdurch eine „wilde“ Permanenz ergeben würde, welche keinerlei Kausalität für eine zukünftige zufällige Nummernabfolge aufweise und somit nicht für künftige Voraussagen auswertbar wäre, um später in einer beliebigen Spielbank an einem beliebigen Roulettetisch erfolgversprechend weiter spielen zu können.
Es wären bei einer solchen „wilden“ Permanenz keinerlei Voraussagen über Favoriten oder Restanten möglich. Hierfür müßte die „Quelle der Nummernschöpfung“ stets identisch bleiben.
Zusammengefasst würde diese Auffassung ein Spiel nach Marigny de Grilleau unmöglich machen bzw. wäre nur direkt am Spieltisch praktizierbar, da man dann keine entsprechenden Spannungen zu Hause suchen kann.
Grilleau hat zu der Entstehung einer Permanenz wiederum eine eigene Theorie:
Im Gesamten betrachtet bedeutet dies, dass nur die gespielten Coups relevant sind.
Kurt v. Haller jedoch hat in seinem Lexikon auf die höheren Chancen bezogen, inwieweit dies auch für die Einfachen Chancen zutreffend ist, bleibt zu überprüfen.
Ob man nun Kurt v. Haller Recht gibt oder nicht, hängt wohl im Wesentlichen auch davon ab, ob man daran glaubt, dass die zuvor gezogenen Nummern einer Permanenz einen Einfluss auf die nachfolgenden Nummern haben oder ob man gemäß dem Motto „Die Kugel hat kein Gedächtnis“ glaubt.
Merlin
Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.