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Thema im Roulette Forum:
Heimbuchung und Querschreibe-Technik

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Beiträge 11 bis 19 von 19
  1. #11
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    Standard AW: Heimbuchung und Querschreibe-Technik

    Hallo Danny,

    Zitat Zitat von Danny Beitrag anzeigen

    Ich glaub', da unterschaetzte die meisten Spieler/innen. 's haben sich vermutlich sogar fast alle, die mal gedacht haben, 's unverlierbare System gefunden zu haben, den uneingeschraenkten Wellenverlauf zu spueren bekommen, den Wellenverlauf des Zufalls..............
    oberflächlich betrachtet mag das stimmen, doch die Definition uneingeschraenkten Wellenverlauf ist von Spieler zu Spieler unterschiedlich.

    Einige Spielerbekanntschaften von mir sind bis heute nicht zur Einsicht gekommen, daß die Mehrzahl der Wellen unterschiedliche Größen haben.

    So muß z.B. nach einer Pluswelle von 5 die nachfolgende Minuswelle nicht auch nur 5 Minusse haben, usw..

    Man kann es jetzt bis in die Unendlichkeit mit philosophischen Ansichten ausmalen, daher möchte ich an dieser Stelle abbrechen.

    Zum Urthema zurück, ich bin trotzdem der Ansicht, daß Heimbuchung und Querschreibe-Technik mit einer darauf abgestimmten Strategien sehr wohl Vorteile bringen kann, auch wenn diese teilweise nur sehr, sehr klein sind.

    Liebe Grüße
    Bernd
  2. #12
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    Standard AW: Heimbuchung und Querschreibe-Technik

    Liebe Leute,

    da habe ich ja eine Diskussion vom Stapel gelassen. Wer hätte das gedacht.

    Zitat Zitat von berny Beitrag anzeigen

    Hallo mystic_lizard,



    m.E. ist diese Ansicht vollkommen falsch, da bei genauer Betrachtung auch alle anderen Begebenheiten vom Zufall vollständig bedient werden müssen.

    Ist eine 8er Serie auf den EC's ungewöhnlich?
    Ist eine 8er Serie auf Plein ungewöhnlich?

    Liebe Grüße
    Bernd
    Du hast sicherlich Recht. Nur denke ich, dass beim Roulette der Zufall nicht alle seine Regeln auf einmal bedienen kann. Es kann doch z. B. der Fall sein, dass gerade eine 12-er Serie auf Schwarz läuft, aber bei einem Zahlenspiel wird trotzdem das Zweidrittelgesetz erfüllt. Bei der 12-er Serie weiß man zudem nicht, ob der Zufall gerade eine Ungerechtigkeit ausgleicht oder ob er gerade einen Ecart produziert. Man kann es nur wissen, wenn man die gesamten Permanenzen über einen längeren Zeitraum besitzt. Dies wollte ich mit meinem Einwand zum Ausdruck bringen, so ist es für mich nicht so richtig nachvollziehbar, dass eine Buchung und Findung eines Satzsignals am Schreibtisch einen Vorteil bringen soll.

    Gruß

    mystic
  3. #13
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    Standard AW: Heimbuchung und Querschreibe-Technik

    Hallo mystic_lizard,

    Zitat Zitat von mystic_lizard Beitrag anzeigen

    Du hast sicherlich Recht. Nur denke ich, dass beim Roulette der Zufall nicht alle seine Regeln auf einmal bedienen kann. Es kann doch z. B. der Fall sein, dass gerade eine 12-er Serie auf Schwarz läuft, aber bei einem Zahlenspiel wird trotzdem das Zweidrittelgesetz erfüllt. Bei der 12-er Serie weiß man zudem nicht, ob der Zufall gerade eine Ungerechtigkeit ausgleicht oder ob er gerade einen Ecart produziert.
    Du hast meinen Grundgedanken voll erkannt.
    Der Zufall kann eben nicht auf allen Chancen, zur gleichen Zeit, alles bedienen oder nur ablehnen!

    Liebe Grüße
    Bernd
  4. #14
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    Standard AW: Heimbuchung und Querschreibe-Technik

    Hallo Berny,

    Zitat Zitat von berny Beitrag anzeigen

    Hallo mystic_lizard,


    Du hast meinen Grundgedanken voll erkannt.
    Der Zufall kann eben nicht auf allen Chancen, zur gleichen Zeit, alles bedienen oder nur ablehnen!

    Liebe Grüße
    Bernd
    Das habe ich ja gemeint. Beeindruckend beschrieben fand ich es bei dem Beispiel mit dem Vergleich zweier Spieler. Über alle möglichen Kapriolen, die der Zufall beim Roulette treibt, kann man sich streiten. Bei dem Vergleioch mit den Spielern kann man es sich bildlich vorstellen. Da bekommt auch für mich der Begriff persönliche Permanenz eine sinnübergreifende Bedeutung. Hierüber muss ich mir einmal weitere Gedanken machen.

    Jedenfall danke ich Euch für Eure Antworten, sie waren sehr hilfreich und aufschlußreich.

    Gruß

    mystic
  5. #15
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    Standard AW: Heimbuchung und Querschreibe-Technik

    Hallo mystic_lizard,

    Zitat Zitat von mystic_lizard Beitrag anzeigen

    Über alle möglichen Kapriolen, die der Zufall beim Roulette treibt, kann man sich streiten. Bei dem Vergleioch mit den Spielern kann man es sich bildlich vorstellen. Da bekommt auch für mich der Begriff persönliche Permanenz eine sinnübergreifende Bedeutung. Hierüber muss ich mir einmal weitere Gedanken machen.
    bei einem damaligen Figurenspiel von mir auf den EC, analysierte ich dabei sogar von den Transversale Plein herunter. Also TVP, dann TVS, dann Dutzende und schließlich Manque oder Passe.
    Leider waren die Angriffsstrecken sehr lang (teilweise bis zu 60 Coups), doch trotz der Zero kamen erstaunliche Treffersicherheiten zum Vorschein.
    Es macht also Sinn, Verläufe auch auf anderen Chancenarten parallel auszuwerten und Entscheidungen daran zu knüpfen.

    Liebe Grüße
    Bernd
  6. #16
    Danny ist offline
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    Standard AW: Heimbuchung und Querschreibe-Technik

    Hi berny

    jetzt muss ich doch auch mal hier antworten.............

    Zitat Zitat von berny

    bei einem damaligen Figurenspiel von mir auf den EC, analysierte ich dabei sogar von den Transversale Plein herunter. Also TVP, dann TVS, dann Dutzende und schließlich Manque oder Passe.
    ........weil das ist ja auch so 'ne Sache. Mich wuerd' da int'ressieren, wie Du was genauer ausgewertet hast, weil, ich bezieh' mich da mal auf unser Beispiel in 'nem and'ren Thema mit 8× Rot und 8× die gleiche Nummer, 'ne Tendenz auf 'ne einzelne Nummer bzw. TVP bedeutet ja noch lang' keine Tendenz auf 'ne Einfache Chance wie beispielsweise Passe/Manque.............

    's kann doch beispielsweise sein, dass zwar bei den Plein's die 17 bevorzugt ist, bei den TVS ist die TVS 13-18 (um bei den regulaeren TVS zu bleiben..........) normalverteilt, weil aus der TVS nur die 17 gezogen wird, bei den Einfachen Chancen kann's aber trotzdem zu 'ner Tendenz auf Passe gekommen sein.............

    Waer' klasse, wenn Du da mal 'n paar Beispiele haettest, wie Du gespielt hast...........

    bis denne

    liebe Gruesse

    Danny

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  7. #17
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    Standard AW: Heimbuchung und Querschreibe-Technik

    Hallo Danny,

    Zitat Zitat von Danny Beitrag anzeigen

    Waer' klasse, wenn Du da mal 'n paar Beispiele haettest, wie Du gespielt hast...........
    das ist sehr aufwändig, da ich bereits bei nur 10 Spielern in Querschreibe-Technik 140 Coups (ohne Zero!) als Vorlauf benötige.

    Ich spielte es damals mit 100 Spielern und bereitete meine Permanenzen zu Hause mit Zahlen aus einem alten Wiesbadener Jahrbuch auf.
    Oft lieferten diese 100 Spieler dann nur 20-30 Satzzeichen, die ich dann mit in das Casino nahm und entspechend abspielte. Die restlichen Zahlen füllte ich dann wieder mit Zahlen aus dem Jahrbuch auf.

    Du siehst, es ist eine enorme Arbeit. Ich weiß nicht, wie ich sie jetzt hier als ein Beispiel bewältigen sollte, da mir zum Einen das Interesse daran fehlt und zum Anderen die Zeit, alle 100 Spieler aufzuarbeiten.

    Als verkürzten und unvollständigen Hinweis kann ich nur soviel sagen,
    meine Figuren bestanden aus je vier Coups,
    vier unterschiedliche TVS mussten in einer dieser Rasterungen sein,
    dann schaute ich welche(s) drei+ein Dutzend kam (3:3+1, oder 2:1+1,usw.) und glich das dann über die TVS wieder zu den EC Manque/Passe Figuren in max. zwei Sätzen ab.
    Die daraus entstehenden Ergebnisse lagen etwa bei 9:1, also neunmal 1 Stück gewonnen, einmal 3 Stücke verloren. Die Zero raubte natürlich manchmal auch einen Satz.
    Jedenfalls blieben somit immer etwa 3-4 Stücke je 10 Spieler übrig.

    Ich habe dieses Spiel damals aus gesundheitlichen Gründen aufgeben müssen, da mir die enorme Vorarbeit zu viel Zeit stahl und ich ganz andere Probleme hatte.

    Vielleicht auch noch als Hinweis,
    für ein erfolgreiches Spiel in dieser Art benötigt man tatsächlich mindestens 10 mal 10 Spieler, da es sonst mathematisch nicht aufgeht, weil zuwenige Satzzeichen erscheinen und dadurch die Verhältnisse, bei längeren Minusphasen in einer Gruppe, verzerren.

    Liebe Grüße
    Bernd
  8. #18
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    Standard AW: Heimbuchung und Querschreibe-Technik

    Hallo Danny,

    ich vergaß zu erklären, warum je Spieler 14 Coups Vorlauf:

    als TVS betrachtet, 2 Rotationen + 2 Coups,
    als Dutzend, 4 Rotationen + 2 Coups,
    als EC, 3 Rotationen + 2 Coups.

    Die Dutzende agieren hier somit oft als Waage, die anhand der Wichtung der TVS Aufschlüsse zu den EC geben sollen und umgekehrt.
    Die EC werden hier auf 4 Rotationen angepeilt

    Liebe Grüße
    Bernd
  9. #19
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    Standard Die Kausalität der Roulette-Nummern

    In seinem Roulett-Lexikon warnt Kurt v. Haller ausdrücklich davor, bei der Buchung der Permanenz Lücken entstehen zu lassen, es muss nach der Auffassung von v. Haller muss eine Permanenz-Buchung stets homogen, also lückenlos sein.

    Ebenso ist nach der Auffassung von Kurt v. Haller das beliebige Mischen von alten Permanenzen oder von beliebigen Spieltischen nach v. Haller unzulässig, da sich hierdurch eine „wilde“ Permanenz ergeben würde, welche keinerlei Kausalität für eine zukünftige zufällige Nummernabfolge aufweise und somit nicht für künftige Voraussagen auswertbar wäre, um später in einer beliebigen Spielbank an einem beliebigen Roulettetisch erfolgversprechend weiter spielen zu können.

    Es wären bei einer solchen „wilden“ Permanenz keinerlei Voraussagen über Favoriten oder Restanten möglich. Hierfür müßte die „Quelle der Nummernschöpfung“ stets identisch bleiben.

    Zusammengefasst würde diese Auffassung ein Spiel nach Marigny de Grilleau unmöglich machen bzw. wäre nur direkt am Spieltisch praktizierbar, da man dann keine entsprechenden Spannungen zu Hause suchen kann.

    Grilleau hat zu der Entstehung einer Permanenz wiederum eine eigene Theorie:

    Die Spieler, die darauf beharren, immer am selben Tisch zur gleichen Zeit zu spielen, unternehmen unnütze Anstrengungen. Wie wir bereits im vorangegangenen Kapitel ausgeführt haben, sind die vom Zufall abhängigen Instrumente indifferent, und das gilt umso mehr für die präzis konstruierten Muster ein und desselben Zufallsinstruments - im vorliegenden Fall für die Roulettekessel.

    Häufig kehren Spieler, nachdem sie an einem Tisch ihr Spiel unterbrochen oder beendet haben, an diesen Tisch zurück und betrachten die Aufzeichnungen der Spieler, um festzustellen, ob die von ihnen verfolgten Zahlen oder Figuren erschienen und sie somit durch eine Verlängerung ihrer Sitzung verloren oder gewonnen hätten. Dieses ist eine sehr häufige und unter Spielern weiterverbreitete Illusion, denn es besteht kein Zweifel, daß bei einer Fortsetzung ihres Spiels, im Sitzen oder im Stehen, andere Zahlen und somit andere Figuren erschienen wären.
    Tatsächlich wirkt beim Roulette alles für die Bildung der Permanenz zusammen. Wären Sie, anstelle den Tisch zu verlassen, geblieben und Sie hätten gesetzt und selbst nur eine einzige Einheit gewonnen, so hätte der kurze Augenblick des Auszahlens den Croupier wahrscheinlich veranlaßt, beim nächsten Wurf das Drehkreuz an einem anderen Arm abzudrehen und so wäre eine andere Zahl erschienen. Das Geld, das Sie wechseln, die Einsätze, die Sie tätigen, selbst der Blick des Drehcroupiers auf einen sich erhebenden Spieler, auf eine vorbeigehende Dame, auf eine Fliege auf dem Teppich, auf die umstehenden Zuschauer, alles wirkt bei der Bildung der Roulettepermanenz zusammen. Daher kann unmöglich die Behauptung eines Spielers wahr sein, der sagt: „Hätte ich mich an diesen Roulettetisch gesetzt, so hätte ich gewonnen oder verloren“.
    Dies trifft so nicht auf das Trente et Quarante zu. Wenn die Taille (die für das Trente et Quarante verwendeten sechs Kartenspiele) zusammengesetzt, abgehoben und übereinander gestapelt worden sind, können Sie sagen, daß Ihr Schicksal in diesem Kartenpaket liegt. Wenn Sie ein starres Spiel, z.B. auf eine bestimmte Figur, spielen, und Sie mittendrin Ihr Spiel unterbrechen, werden Sie am Ende der Taille nach Analyse der aufgezeichneten Coups feststellen können, ob Sie verloren oder gewonnen hätten bei einer Fortsetzung Ihres Spiels.

    Die Leichtgläubigkeit einiger Spieler ist so groß, daß sie überzeugt sind, einige Croupiers könnten die Kugel so abwerfen, Saß sie in einen bestimmten Sektor des Kessels oder gar in bestimmte Zahlenfächer fallen würde. Andere führen eine getrennte Statistik der Kugeln, die der Croupier von links nach rechts und derjenigen, die er von rechts nach links abwirft, um daraus ihrer Meinung nach. nützliche Hinweise zu erlangen.
    Alle diese Spieler sind in einem profunden Irrtum befangen. Wenn ein Croupier während einiger Coups in der Lage wäre, die Kugel gezielt in eine Kesselhälfte zu werfen oder nur zwei von 37 Zahlenfächern nicht zu treffen, könnte er dadurch Freunden große Gewinne verschaffen, die die Existenz der Casinos bedrohen würden.
    Wir können es nicht oft genug wiederholen. Die Instrumente, die vorn Zufall produzierte Ereignisse hervorbringen, sind indifferent, und die Croupiers haben keinen Einfluß auf das Roulett?, das wie das Barometer nur von den statistischen und physikalischen Naturgesetzen abhängige Phänomene und nicht den Willen des Menschen reproduziert. Diese Tatsache kann mit Hilfe eines Präzisionsroulettes leicht verdeutlicht werden.
    Zu diesem Zweck haben wir folgendes Experiment durchgeführt: Wir haben mehrere Permanenzen zu 1024 Kugeln auf einem Präzisionsroulette erzeugt, dessen Kessel stillstand. Die Analyse der Würfe in die verschiedenen Sektoren des stillstehenden Kessels haben keine Unterschiede zu den Würfen gezeigt, die an einem drehenden Kessel produziert wurden. Außerdem entsprachen die auf den einfachen Chancen entstandenen Figuren denen von dem statistischen Gesetz über die Erzeugung der Figuren vorgeschriebenen.
    Im Gesamten betrachtet bedeutet dies, dass nur die gespielten Coups relevant sind.

    Kurt v. Haller jedoch hat in seinem Lexikon auf die höheren Chancen bezogen, inwieweit dies auch für die Einfachen Chancen zutreffend ist, bleibt zu überprüfen.

    Ob man nun Kurt v. Haller Recht gibt oder nicht, hängt wohl im Wesentlichen auch davon ab, ob man daran glaubt, dass die zuvor gezogenen Nummern einer Permanenz einen Einfluss auf die nachfolgenden Nummern haben oder ob man gemäß dem Motto „Die Kugel hat kein Gedächtnis“ glaubt.

    Merlin
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.

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