Auf 'n ersten Blick erscheint die Frage des Themas 'n unlösbares Problem zu sein, denn normalerweise besteht ja 'ne Progression aus der Erhöhung des Einsatzes. Gleichsatz-Spiele, also masse égale dagegen bedeutet 'n Spiel ohne jegliche Steigerung des Einsatzes, hier ist der Einsatz also immer gleichbleibend.
Und trotzdem, 's ist 'ne Progression, die ohne die Erhöhung des Einsatzes auskommt, möglich und in der Praxis anwendbar.
's ist dabei egal, ob sich 's um 'n Spiel auf ausbleibende, also restante Plein-Nummern handelt oder um eher momentan favorisierte Nummern. s' wird hier nicht wie sonst üblich - meistens nach vorhergehenden Verlusten - 'ne Steigerung des Einsatzes nach methodischen Gescihtpunkten vorgenommen, sondern die Progression wird mit jeweils 'm gleichbleibenden Einsatz nach 'm Prinzip der Chancen erhöhung vorgenommen. 's wird also nicht mher direkt durch die Steigerung des Einsatzes proigressiert, sondern indirekt durch die Erhöhung der Chance.
Die bespielte Abdeckung wird sukzessive reduzuiert, angefangen bei der Einfachen Chance über 's Dutzend, dann von der Transversale Simple auf die Transversale Plein, von hier auf 's Cheval und vom Cheval schliesslich auf 'ne einzelne Plein-Nummer.
Von vornherein gibt's also folgende Einsatzvorschriften:
- 1 Einsatz auf die zugehörige Einfache Chance Manque oder Passe
- 2 Einsätze auf 's zugehörige Dutzend
- 3 Einsätze auf die zugehörige Transversale Simple
- 6 Einsätze auf die zugehörige Transversale Plein
- 6 Einsätze auf 'n zugehöriges Cheval
- 18 Einsätze auf die ausgewählte Plein-Nummer
Zuerst wird auf der Basis 'ner rhythmischen Tendenz 'ne Plein-Nummer ermittelt, welche dann nach den folgenden Regeln und der vorigen Einsatz-Auflistung bespielt wird.
- Sowie sich auf 'ner bespielten Chance 'n Gewinn ergeben hat, wird wieder erneut mit 'nem Einsatz auf die betreffende Einfache Chance, zu welcher die ermittelte Plein-Nummer gehört, begonnen.
- Wird die ermittelte Plein-Nummer gezogen, wird 's Spiel beendet und 'ne neue Satzgelegenheit ermittelt.
Augrund der Staffelung der Einsätze auf unterschiedliche Chancen wird bei jedem Treffer entweder 'n Gesamtgewinn oder wenigstens 'n Null-Ergebnis erzielt. Bei den verschiedenen Chancen ergeben sich die folgenden Gewinne bzw. Nullsalden:
- Gewinn auf der Einfachen Chance ergibt +1
- Gewinn nach 'm ersten Einsatz auf 's Dutzend ergbit +1
- Bei Gewinn nach 'm zweiten Einsatz auf 's Dutzend ergibt sich ±0
- Gewinn nach 'm ersten Einsat auf die Transversale Simple ergibt +2
- Gewinn nach 'm zweiten Einsatz auf die Transversale Simple ergibt +1
- Bei 'nem Gewinn nach 'm dritten Einsatz auf die Transversale Simple ergibt sich ±0
- Gewinn nach 'm ersten Einsatz auf die Transversale Plein ergbit +5
- Gewinn nach 'm zweiten Einsatz auf die Transversale Plein ergbit +4
- Gewinn nach 'm dritten Einsatz auf die Transversale Plein ergbit +3
- Gewinn nach 'm vierten Einsatz auf die Transversale Plein ergbit +2
- Gewinn nach 'm fünften Einsatz auf die Transversale Plein ergbit +1
- Bei 'nem Gewinn nach 'm sechsten Einsatz auf die Transversale Plein ergibt sich ±0
- Gewinn nach 'm ersten Einsatz auf 'n Cheval ergbit +5
- Gewinn nach 'm zweiten Einsatz auf 'n Cheval ergbit +4
- Gewinn nach 'm dritten Einsatz auf 'n Cheval ergbit +3
- Gewinn nach 'm vierten Einsatz auf 'n Cheval ergbit +2
- Gewinn nach 'm fünften Einsatz auf 'n Cheval ergbit +1
- Bei 'nem Gewinn nach 'm sechsten Einsatz auf 'n Cheval ergbit sich ±0
- Gewinn nach 'm ersten Einsatz auf die Plein-Nummer ergbit +17
- Gewinn nach 'm zweiten Einsatz auf die Plein-Nummer ergbit +16
- Gewinn nach 'm dritten Einsatz auf die Plein-Nummer ergbit +15
- ...
- Bei 'nem Gewinn nach 'm 18ten Einsatz auf die Plein-Nummer ergbit sich ±0
's Spielkapital von nur 36 Chips für jeden Durchgang ist im Gegensatz zum erforderlichen Kapital herkömmlicher Plein-Progressionen eher bescheiden, und trotzden sind bei günstigen Spielverläufen mit deisem bescheidenen Kapitalaufwand allerhand Geinnchancen vorhanden. Und g'rad' die doch guten Gewinnaussichten bei 'nem bescheidenen Kapital ist 'n nicht zu unterschätzender Vorteil.
'n Beispiel soll die Vorgehensweise demonstrieren:
's wird davon ausgegangen, dass die letzte offene Nummer die 21 sei.
Chance Perm. Erg. Saldo Passe 35 +1 +1 Passe 16 -1 ±0 2. Dtz. 29 -1 -1 2. Dtz. 9 -1 -2 TVS 19-24 28 -1 -3 TVS 19-24 13 -1 -4 TVS 19-24 27 -1 -5 TVS 19-24 12 -1 -6 TVP 19-21 20 +11 +5 Neubeginn Passe 28 +1 +6 Passe 2 -1 +5 2. Dtz. 32 -1 +4 2. Dtz. 9 -1 +3 TVS 19-24 15 -1 +2 TVS 19-24 16 -1 +1 TVS 19-24 21 +5 +6
's Spiel kann mit +6 beendet werden, bis die 21 gezogen wurd', konnten noch 3 Gewinne vorher erzielt werden.
Dieses Spiel ist ziemlich reibungslos verlaufen. 's ist aber immer so 'ne Sache, auf 'ne Nummer zu spielen, die schon lang' ausgeblieben ist, einzelne Plein-Nummern können ja bekanntlich extrem lang' ausbleiben. Häufig pennt dann diese eine Nummer, die mer spielt, noch viel länger als mer eigentlich verkraften kann.
Auch hier entschärft diese Chancen-Degression die Gefahr hoher Verluste, weil mer nicht unbedingt auf die ausgebliebene Nummer angewiesen ist, um trotzdem ansehliche Gewinne zu erreichen.
Mer kann natürlich auch zwei oder drei Nummern auswählen. Bei zwei Nummern kann beispielsweise 's Cheval dann 18 mal gespielt werden und mer verzichtet auf die Plein-Einsätze, damit 's Spielkapital von 36 Chips nicht überschritten wird.

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