Die Spielmethode des französischen Roulette-Wissenschaftlers Marigny de Grilleau hat in weit über 50 Jahren nichts an ihrer Faszination verloren.
Die Gewinnaussichten erscheinen logisch, da zuerst nur fiktiv gebucht wird, bevor man mit dem effektiven Einsatz beginnt. Erst wenn das fiktive Minus eine bestimmte „Spannung“ erreicht hat, beginnt man mit dem eigentlichen Spiel. Bevor jedoch diese ersehnte Spannung erstmals eintritt, liegt die äquivalente Chance häufig über eine längere Zeit voraus. Eine Spielweise, welche diesen Trend versucht auszunützen, kann bereits einen beachtlichen Gewinn aufweisen, bevor das eigentlich gesuchte Spannungsspiel begonnen wird.
Bis zum ersten effektiven Einsatz nach der originalen Spielmethode nach Grilleau treten darüber hinaus häufig mehrfach kürzere Spannungen auf, welche sich teilweise anschließend wieder ausgleichen, wofür sich der mathematische Nachweis gut am Pascal'schen Dreieck ablesen lässt.
Ebenso wie bei der Spielmethode Grilleau's ist die Gegenüberstellung von Einern und Folgen ein fester Bestandteil der hier beschriebenen Spielweise. Unter einem Einer wird das einmalige Erscheinen einer Einfachen Chancen verstanden, es ist vorher zwangläufig die Gegenchance erschienen, ebenso wie einen Coup später wieder die Gegenchance erschienen ist. Als Folge wird hingegen das mehrfache ununterbrochene Erscheinen derselben Einfachen Chance verstanden.
Die Anzahl der erschienen Einer und Folgen lässt sich auf zwei unterschiedliche Arten buchen:
entweder in den fortlaufenden Chancenpaaren Rot – Schwarz, Impair – Pair, Manque – Passe oder aber nach jeder Chancnehälfte getrennt.
Untersuchungen zufolge ist die Entstehung von Abweichungen auf den Einfachen Chancen hauptsächlich auf eine Chancenhälfte zurückzuführen:
Weist beispielsweise Rot überwiegend Einer auf, so sind auf Schwarz vermehrt Folgen zu erkennen und umgekehrt. Diese Erscheinungform wird nach untenstehender Regel 1 gespielt.
Mit der Regel 2 wird hingegen der kurzfristige Ausgleich zwischen den beiden Chancenhälften als auch eine erneute Abweichung bespielt.
Die beiden Hauptströmungen, die eine Permanenz aufweisen kann, sind in einer Marsch-Analyse zusammen getragen, welche beim gleichzeitigen Spiel nach beiden Regeln keine Überschneidungen aufweist.
Regel 1:
Es wird abgewartet, bis in einer Chancnehälfte entweder nach einem Einer eine Folge oder nach einer Folge ein Einer erschienen ist.Das Spiel erfolgt anschließend auf der gegenüberliegenden Chancenhälfte nach
a) einer Kette von zwei oder mehreren Einern auf Bildung von weiteren Einern,
b) einer Kette von zwei oder mehreren Folgen auf Bildung weiterer Folgen.
Coup Perm. R S 1 25 2 16 F 3 17 4 35 F 5 19 E 6 8 7 15 8 24 F 9 7 10 23 F 11 15 Satz Schwarz
Die Coups 1 und 2 bilden eine Folge auf Rot, die Coups 3 und 4 bilden eine Folge auf Schwarz.
Der Coup 5 ist ein Einer auf Rot.
Eine der Grundbedingungen für ein Spiel auf Schwarz wäre erfüllt. Auf Schwarz ist jedoch nur eine Folge zu verzeichnen, so dann die Regel 1b nicht erfüllt ist. Es muss weiter gebucht werden.
Die Coups 6 bis 8 bilden wieder eine Folge auf Schwarz. Die Coups 9 und 10 bilden eine Folge auf Rot, somit hat sich hier nach dem Wechsel „Folge nach Einer“ erneut die Grundbedingung für ein Spiel auf gegenüberliegende Chancenhälfte, aslo auf Schwarz, erfüllt. Auf Schwarz hat sich inzwischen die für Regel 1b erforderliche Bedingung von mindestens zwei Folgen ergeben. Es wird in Coup 12 auf Bildung einer weiteren Folge auf Schwarz gespielt.
Vorsicht:
Es hätte sich keine Satzmöglichkeit gebildet, wenn in Coup 10 Schwarz erschienen wäre und sich dadurch auf Rot eine Kette von zwei Einern ergeben hätte (die Coups 5 und 9). Die Grundbedingung für ein Spiel nach Regel 1 ist immer, dass auf einer der Chancenhälften zuletzt ein Wechsel zwischen Einer und Folge oder Folge und Einer stattgefunden hat.
Dieses Beispiel verdeutlicht die Basis dieser Methode:
Es wird erwartet, dass sich eine Abweichung zugunsten auf Schwarz gegenüber Rot ergibt. Dieses kann sowohl der Einer auf Rot bewirken als auch zusätzlich der Wechsel zwischen Einern und Folgen auf der einen Chancenhälfte gegenüber der Kette gleicher Formationen auf der anderen Seite.
Gewinnt man mit dem Einsatz auf Schwarz in Coup 12, so wird damit das effektive Spiel Spiel beendet. Man umgeht somit den unvermeidlichen Verlustsatz bei einem Serienabbruch.
Regel 2:
Es wird solange abgewartet, bis sich in einer Chancenhälfte eine Kette von mindestens zwei Einern oder eine Kette von mindestens zwei Folgen gebildet hat. Anschließend erfolgt das effektive Spiel auf der gegenüberliegenden Chancenhälfte nach
a) einem Einer – eine Kette von Einern oder Folgen ist kein Satzsignal – auf Bildung eines zweiten Einers,
b) einer Folge – auch hier ist eine Kette von Einern oder Folgen kein Satzsignal – auf Erscheinen einer zweiten Folge.
Coup Perm. R S 1 26 E 2 19 E 3 13 E 4 12 E Satz Schwarz 5 36 F 6 10 E 7 27 Satz Rot
In Coup 1 hat sich ein Einer auf Schwarz ergeben, verantwortlich hierfür ist der Einer auf Rot in Coup 2. Coup 2 ist wieder ein Einer, da in Coup 3 Schwarz erschienen ist. Durch das Erscheinen von Schwarz in Coup 3 ist bereits die Grundbedingung nach Regel 2 erfüllt.
Durch den Einer auf Rot ist dann ein Satzsignal nach Regel 2b gegeben. Im Anschluss an den ersten Einer auf Rot wird dort nun auf die Bildung eines zweiten Einers gespielt. Da sich ein Einer nur durch den sofortigen Wechsel zur Gegenchance ergeben kann, wird in Coup 5 auf Schwarz gespielt.
Dies ist ein Verlustsatz, es ist eine Folge auf Rot entstanden und es wird nun weiter gebucht.
Der Coup 6 setzt dann aber die Kette der Einer auf Schwarz fort und erfüllt hierdurch noch immer die Grundbedingung für einen weiteren Einsatz. Das endgültige Satzsignal für einen Einsatz auf der gegenüberliegenden Chancenhälfte zeigt Rot an:
Nach der Regel 2b kann hier nach einer Folge auf die Bildung einer zweiten Folge gespielt werden.
Die effektiven Einsätze bei diesem Beispiel sind die Coups 5 und der noch zu spielende Coup 8.
Führt man weitere Analysen durch, so wird schnell deutlich, dass die Abweichungen – auch Ecarts genannt – häufig schon in ihrer Entstehung erfasst werden können und auch, jeweils nach Chancenwechsel, bei der anhaltenden Schwerpunktbildung auf einer Chancenhälfte weitere Gewinne erzielt werden können.
Die Saldokurve wird in den meisten Fällen einen sehr gleichmäßigen Verluaf zeigen. Obwohl diese Methode als Gleichsatz-Spiel konzipiert ist, spricht nichts gegen eine flache Überlagerung in jenem Sinn, dass nach einem Vverlust von 3 bis 5 Einheiten der Einsatz um 1 Jeton erhöht wird.
Masse égale, also im Gleichsatz, ohne Seigerung des Einsatzes, kann bei einem Spiel auf alle drei Einfachen Chancen ein Tischkapital von 10 Jetons veranschlagt werden. Natürlich sollte für spätere Spiele eine drei- bis fünffache Reserve bereit stehen. Wird eine Überlagerung verwendet, sollte das Tischkapital zur Vorsicht entsprechend aufgestockt werden.
Masse égale liegt das Gewinnziel bei 5 Einheiten je Spiel. Wenn eine Überlagerung zum Einsatz kommt, kann das Gewinnziel auch angehoben werden.

Portal
Forum
Gruppen
Namensschilder - Statistik
Galerie Anhänge
Mitglieder-Aktivität
Album-Galerie
Bilder-Galerien
Alle Foren als gelesen markieren
Forum-Team anzeigen
Wiki
Nachrichten
Blogs
Wettbüro
Downloads




Zitieren
Themeneröffner/in

