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Thema im Roulette Forum:
Tendenz oder Ausgleich ???

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  1. #21
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    Standard AW: Tendenz oder Ausgleich ???

    Hi jason

    Zitat Zitat von jason Beitrag anzeigen

    Pelin ? Ist mir noch nicht vorgestellt worden, nicht mal einfach. (Meinst Du Pleini ?)

    Nicht mal vertippen darf ich mich, klar mein' ich Pleini. Von Pelin hab' ich auch noch kein Kristallweizen spendiert bekommen..............

    Zitat Zitat von jason Beitrag anzeigen

    Für mich ist ne "Rotation" alle Möglichkeiten eines Spiels.(ohne Zero)
    Plein = 36
    TVS = 6

    8-8 = SI-RP
    9-9 = SM-RPs, RM-SPs
    10-10 = SP-RI
    Ok, hab' ich begriffen. Ist also nur 'ne and're Darstellungsform fuer die EC-Paarungen. So kann mer's natuerlich auch machen, merk' ich mir sogar...............

    bis denne

    liebe Gruesse

    Danny

    Everything will be ok in the end ...
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  2. #22
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    Standard Finanzielle Planung - Prinzipien

    Wir konnten oben beobachten, in welchen wunderschönen Schwüngen sich die Merkmalziehungen der Einfachen Chancen abzeichnen. Dieses Vorlaufen und Zurückschwingen kann einen schon mal auf die Idee des Spiels auf den Ausgleich bringen, weil's bei den Einfachen Chancen eben nur Ausgeglichenes gibt.

    's gibt tatsächlich viele kurze solcher Rückschwünge, die zu Gewinn führen. Aber die Ausreisser kosten wieder alle Gewinne. 's bleibt nix übrig. Die Zero hilft da noch mit.

    's ist egal, welche Fixpunkte mer auch wählt, jedes starre System muss versagen.

    Zudem ist's nach wie vor widersinnig, auf den Rückschwung zu setzen – anstatt direkt auf den Vorlauf, Aufschwung bzw. jeden der Trends zu nutzen.

    Der tiefste Fall auf den Einfachen Chancen kann mit ungefähr 20 Fehltreffern in Folge gesehen werden, mit kurzen Unterbrechungen auch bis zu 40 Coups »breitem Auswandern«.

    Wir werden auf bis zu drei Einfachen Chancen spielen, die Ergebnisse werden sich meistens egalisieren – und dennoch größere Ausschläge hinterlassen.

    's Tischkapital wird deshalb mit 12 Rotationen (24 Nichttreffer) gerechnet, 's zweite Kapital soll nochmals 15 Rotationen (insgesamt 54 Nichttreffer) abdecken können, was dann etwa 150 Chips Gesamtkapital erforderlich macht.

    RotationenEinsätzeEinsatzhöheBedarfKapital
    3 6 424  
    36612318  
    39618212  
    3126241660Tisch-Kapital
    1527305413030Zweites Kapital
    Nächstes normales Spiel60Tisch-Kapital
     150Gesamtkapital

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  3. #23
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    Standard Finanzielle Planung - Saldomarken und Kapitalwert

    Diese merkfähigen Saldostände würden entsprechende Marken zur Bestimmung des jeweiligen normalen Einsatzes abgeben:

    RotationenEinsätzeEinsatzhöheBedarfSaldostand
    3 6 424+10.....-20
    36612318-20.....-40
    39618212-40.....-50
    31262416-60........
    Tischkapital   60

    Wobei wir hier gleich mal festhalten können, dass der »normale« Einsatz nicht mehr sichelförmig wie auf den höheren Chancen abzuschwingen ist, weil auf den Einfachen Chancen häufig zu treffen ist, 's also damit nicht auf den einzigen, ersten frühen Treffer ankommt – 's gibt keinen besonders frühen Gewinn. Leider.

    Im Rahmen dieser Saldomarken wird zu Beginn 'ner Aktion also jeweils dieser »normale« Einsatz zu wählen sein.

    's versteht sich natürlich von selbst, dass insbesond're die langen Nichttreffer-Phasen Einsätze in dieser Relation verbrauchen müssen, nur so ist der tiefe Fall zu überstehen, kann die Kapitalrechnung aufgeh'n.

    Nach dieser Vergleichsrechnung sind für die oben ausgerechneten 150 Chips Gesamtkapital 7.500$, oder umgerechnet in 'ne and're Währung, um mit 50$ Chipwert spielen zu können.

    Real könnt' mer aber auch nach folgender Tabelle spreizen mit etwa 220 Chips Kapitalaufwand insgesamt:

    RotationenEinsätzeEinsatzhöheBedarfSaldostand
    2 4 832+10.....-30
    2448624-30.....-50
    26412416-50.....-70
    28416312-70.....-80
    21042028-80.....-90
    21242414-90........
    Tischkapital   96

    Mit Chips zu 50$ wären dann etwa 11.000$ erforderlich, wer sparen will, braucht mit 20$ Chips noch 4.400$.

    Wiederum:
    's ist ausserordentlich wichtig, dass sich jede/r in diesem Rahmen seine Kapitalberechnung macht – und seine eigenen, persönlichen Grenzen strikt einhält.

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  4. #24
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    Standard Finanzielle Planung – Ziele

    Wer sich für's Tendenzspiel auf TVS int'ressiert, weiss ziemlich genau, was in 'ner Stund' des realen Spielens machbar ist.

    Theoretisch maximal 's Drittel des Tischkapitals, bei 60 Chips Spielkapital also 'n Tagesziel von etwa 20 Chips – später wollen wir mal seh'n, ob das hier bei den Einfachen Chancen auch klappt. Vermutlich nicht, also vom Drittel ausgegangen, weil 's Tageskapital üppiger bemessen ist.

    Realistischer ist als Gewinnziel 'n Viertel des mitgebrachten Kapitals als machbar anzuseh'n, das wären dann 15 Chips. Auf Dauer erscheinen davon real machbar etwa die Hälfte, also ganz 8 Chips.

    Und aus Erfahrung wissen wir, dass »normale« Spiele nur die Hälfte bringen müssen, jedes Spiel mit 'nem Ergebnis von +4 Chips ist 'n gutes Spiel, die restliche and're Hälfte kommt durch besonders gute Spiele mühelos dazu.

    Langfristig kann also 's einzig realistische Ziel sein, jedes Spiel mit 60 Chips Spielkapital zu beginnen und mit 68 Chips wieder zu geh'n. Bei 'nem Chipwert von 50$ wären das immerhin 400$ Tagesgewinn. Wohlgemerkt nicht Tag für Tag, sogar nicht mal je 10 Tage, sondern mit großen Schwankungen.

    Auch diese realen Ziele sollt' sich jede/ selber stecken – aber maximal innerhalb dieses Machbarkeits-Rahmens!

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  5. #25
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    Standard Finanzielle Planung – Limit/Risiko

    Bei den Einfachen Chancen ist die Limit-Handhabung linear zu gestalten.

    Bei den Hohen Chancen wie Plein muss 'n Spiel lang den vollen Spielraum haben, 's Limit sollt' zur gegebenen Zeit extrem angehoben werden, nur selten sollt' dort noch 'n beschränkten Nachschlag gewährt werden.

    Bei 'ner niedrigen Chance wie den Drittelchancen ist's ganz anders:
    dort spielt der Nachschlag 'ne große Rolle, erfolgreiche Nachschläge sind aber immer durch 'ne entsprechende Anhebung des Limits abzusichern.

    Entsprechendes muss auch auf den Einfachen Chancen gelten:
    nach oben so lang wie möglich offen bleiben, nach unten jedoch immer absichern.

    Sobald 'n positiver Saldostand erreicht worden ist, sind zwingend folgende Überlegungen anzustellen:
    • welches Risiko wurd' bis hier her gegangen,
    • soll 's nochmal wiederholt werden,
    • oder soll nur noch 'n geringes Risiko eingegangen werden,
    • oder soll gar kein Risiko mer eingegangen werden.

    Auf den Einfachen Chancen muss mer noch konsequenter versuchen, den Saldo nach oben zu bringen – bei strikter Risikobegrenzung.

    Bei 'nem Saldostand im Plus wird mer nie 'n höheres Risiko eingeh'n als mer vorher zugeh'n bereit war. 'ne Ausnahme davon könnt' höchstens dann vorkommen, wenn g'rad 'ne wirklich extreme Gewinnfolge läuft, beispielsweise nach 'nem schlechten Anfang.

    Normalerweise wird mer also 's Limit ins Plus so anheben, dass damit nur noch zwei oder gar eine Nachschlag-Aktion finanzierbar wird.

    So sollt' in aller Regel verfahren werden. Seltener, also keinesfalls regelmäßig, sind Spiele mit besonders gutem Beginn, bei denen beispielsweise die ersten Einsätze sofort deutlich ins Plus führen.

    Dann muss mer auch nicht nach der Normal-Regel spielen, dann kann mer auch ganz bewusst ganz besond're Risiken eingeh'n, zum Beispiel den gesamten Plussaldo in die nächste Aktion einbringen, beispielsweise 'n scharfes Paroli spielen.

    Allerdings ist hiermit auch dieses bewusste Risiko von vorn'rein begrenzt, 's darf niemals willkürlich wiederholt werden oder gar in 'ne Verlust-Progression ausarten.

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  6. #26
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    Standard Verlust-Degression/Gewinn-Progression

    Die Einfachen Chancen bieten keinerlei Chance für besonders bevorzugte Gewinne. Alles ist in langweiligster Art und Weise ausgeglichen wie sonst nirgendwo. Aber 'n Vorteil haben die Einfachen Chancen doch, und das von Haus aus:
    sie bieten die längsten geschlossenen Gewinnfolgen.

    's ist klar, dass mer diese mit entsprechend hohen Einsätzen spielen muss. Analog der Verlust-Degression muss die Gewinn-Progression gespielt werden.

    Im Verlustfall gehen wir nach zwei, spätestens jedoch nach drei Rotationen um eine Einsatzhöhe zurück, also nach jeweils vier bis sechs Verlusten in Folge. Nach 15, allerspätestens nach 18 Nichttreffern müsst' mer ganz unten sein, beispielsweise so:

    Coup123456789101112131415161718
    Minus444444333332222111


    Mit 'm Einsatz nach oben geh'n muss mer mindestens im selben Maß'. Wenn dann noch 'n Netto-Gewinn dabei 'rauskommen soll, muss mer steiler spielen, also alle zwei bis drei Gewinne in Folge um 'n Chip, beispielsweise:

    Coup123456789101112131415161718
    Plus4455566677889910121416

    Wir müssen auf den extrem tiefen Fall eingerichtet sein:
    'runter im Minus!
    Wir leben von extremen Längen aller Art:
    steiler hoch bei Plus-Ballungen.

    Die Differenz macht den Unterschied – könnt' mer jetzt dümmlich-banal sagen. Diese Verlust-Folge ist jederzeit d'rin – ebenso wie die Gewinn-Folge.

    Dann dürfen wir nicht zaghaft d'ran geh'n, sondern wir müssen d'rauf vertrauen, dass diese Länge läuft. 's ist ja auch kein besond'rer Mut erforderlich und nix dabei, nach zehn Gewinnen und +55 nochmal 8 Chips d'raufzustellen.

    Die Verlust-Degression muss strikt so gespielt werden wie bei der Berechnung des erforderlichen Kapitals gestgelgt. Das muss die harte Regel des Nicht-Verlierens sein. Aber genauso konsequent muss die Gewinn-Progression gespielt werden, nicht ganz so strikt, nur nach der Grundregel, aber insgesamt in eben solchem vergleichbaren Rahmen.

    Nur dann nämlich kann die Differenz wirklich 'n Unterschied ausmachen.

    Coup123456789101112131415161718
    Minus444444333332222111
    Plus4455566677889910121416

    Everything will be ok in the end ...
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  7. #27
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    Standard Paroli

    Wir müssen die Ausgeglichenheit der Einfachen Chancen brechen. Niemals dürfen wir selbst in 'ne Gleichförmigkeit verfallen. Beispielsweise darf mer die obengenannte Plus-Staffel nicht immer in dieser gleichen Weise anwenden, sonst ist alles umsonst.

    'ne Variante dazu wär' beispielsweise 'n Paroli-Spiel:
    mer spielt und lässt im Gewinnfall stehen, mer kassiert nur jeden zweiten Coup, was netto 's dreifache ergibt. Aber selbst das darf mer wiederum nicht stur durchspielen, sondern mit mehr oder weniger willkürlichen Unterbrechungen und weit'ren Varianten.

    Coup123456789101112131415161718
    Plus4455566677889910121416
    Paroli41255156618721824103010301545

    Diese Art und Weise 'nes Paroli's hat gegenüber der stigen Einsatzsteigerung folgende Vorteile:
    • 's fallen früher hohe Gewinne an, welche zum Spielabschluss führen können
    • 's steht nur zweimal der geringe Anfangs-Einsatz zur Disposition.
    • 's wird 'm Zufall praktisch bei jedem zweiten Coup die Chance geboten, uns relativ billig verlieren zu lassen.
    'n Paroli-Spiel bietet sich auf den Einfachen Chancen verstärkt an.

    Auf den hohen Chancen ist die sichelförmige Einsatzsteigerung 's bestmögliche Werkzeug. Im Tendenzspiel auf TVS wird 's Abschwingen in leichter Form intuitiv- wissensbasiert intuitiv – gespielt.

    Aber 'n Paroli ist auf den Einfachen Chancen 'n gutes Mittel, um die Gleichförmigkeit und die Ausgeglichenheit zu brechen.

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  8. #28
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    Standard Einsatz-Welle

    Noch flexibler wär' 'n »variables Paroli« zu handhaben:
    nicht jedesmal den kompletten Einsatz stehen zu lassen, sondern nur jeweils 'n Teil davon zu reinvestieren. Dies führt zu 'nem wellenförmigen Verlauf des Einsatzes, wobei die Steigung und die Länge der Welle immer jedesmal situationsgerecht angepasst werden kann. 's können damit Gesichtpunkte wie Spiellänge, Saldoentwicklung, Limit und Ziel usw. mit in's Spiel einfließen.

     123456789101112131415161718
    15                
    10             
    8                
    7                 
    6               
    5                
    4                
    3                 

    So 'ne Einsatz-Welle ist flexibler als 'n starres Paroli, deshalb ist 's für diese flexible Spielweise 's bessere Instrument.

    Die Einsatz-Welle hat gegenüber der gleichmäßigen Einsatz-Steigerung 'ne Besonderheit:
    der »normale« Einsatz wird progressiv verbraucht, er stellt also 'ne konsequente Umkehrung des Abschwingens bei den Hohen Chancen dar.

    Diese Satzweise ist prinzipiell 's bestgeeignetste Mittel, um
    • im flexibler Weise jegliche Gleichförmigkeit zu vermeiden,
    • in Verbindung mit der Limitanhebung immer wieder den Saldo um's Machbare aus der aktuellen Permanenz anzuheben, ohne jedes besond're Risiko.

    Coup123456789101112131415161718
    Plus4455566677889910121416
    Welle3546547106861010815101510


    Diese Einsatz-Welle sollt' deshalb fast immer angewendet werden, nicht nur im positiven Bereich, so wie 's hier dargestellt ist, sondern beim Verbrauch aller normalen Einsatzhöhen.

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  9. #29
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    Standard Die Mischung macht's

    Aber noch wichtiger ist:
    mer muss immer wieder anders vorgeh'n.

    's eine Mal kann mer stur aufwärts spielen.
    Mer kann Paroli spielen, also volles Paroli wie beispielsweise hier aufgezeigt sogar mit 'nem Einsatz unter 'm jeweiligen normalen Einsatz, ist völlig ausreichend, bei 'nem geringen Risiko.
    Mer kann die Einsatz-Welle spielen.

    Mer sollt' alle drei Satzweisen mischen, nach Gefühl bzw. so wie 's sich aufgrund der Gesamtbeurteilung der Spiel-Situation anbietet. Mal-so-mal-so, das ist wichtig. Wie konkret im Einzelfall, das ist fast egal.


    Coup123456789101112131415161718
    Plus4455566677889910121416
    Paroli3944 126515618721103010301545
    Welle3546547106861010815101510

    Beispielsweise 'n Extremfall:
    's wird 's Erscheinen des Langfristigen Favoriten im nächsten oder übernächsten Coup erwartet. Geplanter Einsatz ist 4, dann 6. 'ne Verlustlust-Progression also.

    Fast so.

    Nicht so.

    Weil ganz bewusst einmal g'rad so gespielt, keinesfalls immer. Das macht den Unterschied. Mit 'ner bewussten Mischung der Einsätze die Gleichförmigkeit zu durchbrechen, im obigen Rahmen, da d'rauf kommt's in Sachen Gesatung der Einsatzhöhen an.

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  10. #30
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    Standard Verlust-Progression

    Aufgrund des deutlich erkennbaren Ausgeglichenseins auf den Einfachen Chancen ist mer immer wieder dazu geneigt, auf den Ausgleich zu spielen - kann mer machen, führt zu nix.

    Genauso verführerisch ist der Gedanke an 'ne Verlust-Progression, nur gaaaanz kurz, deshalb »unschluldig«. Darf mer nicht machen. Ist auch klar warum:

    Mer kann sein ganezes Leben lang auf Pump leben. Sobald mer Kohle bekommt, zahlt mer seine Schulden zurück und pumpt sich neues. Klarer Vorteil:
    mer geniesst 's Leben immer 'n Zug früher. Die Kehrseite der Medaille:
    kommt mal keine Kohle 'rein, dann häuft sich der Schuldenberg.
    Ähnlich gefährlich bzw. dumm ist 'ne Verlust-Progression.

    'ne Verlust-Progression darf mer niemals als generelle Taktik beim Roulette spielen. Jedoch ganz bewusst, mal so zwischendurch, kann mer das mal machen, zum Beispiel in der Nachschlag-Phase:

    Wenn mer dort beispielsweise drei restlich freie Chips zur Verfügung hat und diese dann zuerst 1, und dann 2 spielt, so lässt sich die Nachschlag-Länge verdoppeln, dann macht sowas Sinn. »Tiers et Tout«, 'n Drittel und 'n Ganzes, soll 'n gewisser Thomas Garcia spektakulär gespielt haben - kann als permanent durchgespielte Taktik nix bringen.

    Ganz bewusst nur in der Nachschlag-Phase behutsam eingesetzt - mit gleichlaufender Limitanhebung - ist's 'n höchst geeignetes Mittel.

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