Kein Wunder, dass die Croupiers, nebst Saalchef zu solchen Spielern besonders freundlich sind, ob sie gewinnen oder verlieren, in jedem Fall zahlen sie als Pleinspieler volle Beträge in die Kasse und im Gewinnfall sogar mehr als das obligatorische Stück. Das summiert sich ganz flott.
Im nächsten Satz werden die 6 und 13 belegt, also Nebennummern des vorangegangenen Treffers und eine erneute Annonce mit 9 Stücken. Es kommt die 29 – ein Fehlsatz für 1.100,-- DM. Kein Problem, man liegt in Front und setzt 24-4/4 mit je 150,-- DM. Es kommt die 11, wieder ein Gewinntreffer. Die ersten 5.000,-- DM sind abkassiert. Es folgt wieder eine Annonce mit 9 Stücken zu je 100,-- DM, Verlust bei der 33, wo 13-4/4 annonciert wurde. Die nächste Ansage: 6-4/4 mit je 150,-- DM, man scheint eine Gewinnprogression zu spielen, übrigens eine sehr vernünftige Sache, besser als Verlustprogressionen. Die 11 im 10. Coup, gerade noch im 4/4-Bereich. Fünf Einsätze und rund 8.000,-- DM im Gewinn. Das sieht gut aus.
Ein Handlanger schaut erneut auf die Stoppuhr, kein Satz, es erscheint die Zero. Es folgen dann wieder Annoncen, 8-4/4, 7-4/4, 7-4/4 und 2-4/4. Die Permanenz dagegen: 14-2-11-28, alles Fehlsätze, der Gewinn ist um die Hälfte reduziert. Man kontrolliert die Stoppuhr, schüttelt den Kopf. Ist es vielleicht das anfangs gemachte Fragezeichen bei 5,7?
Ein neuer Angriff, Kleine Serie a 100er und Annonce 5-4/4. Die 34, das war fast ein Volltreffer, man steht auf 6.000,-- DM Gewinn. Dann folgt diese Permanenz: Doublette der 34-14-8-0-34, alle Annoncen liegen daneben. Der Gewinn ist fast aufgebraucht. Der nächste Satz mit 9-4/4 bringt mit Plein und Cheval-Satz 5.200,-- DM, 2 Stücke für die Angestellten, also ein runder 5.000er-Jeton, minus den Einsatz. Es folgen wieder zwei Fehlsätze, man steht noch auf 2.000,-- DM Gewinn. Die kleine Serie mit je 300 wird annonciert, Volltreffer mit der 8, macht 5.100,-- DM. Die 7 im 26. Coup ist wieder ein Fehlsatz, die 3-4/4 trifft dagegen mit 5.100,-- DM. Fast 10.000,-- DM Gewinn sind erreicht. Eigentlich könnte man aufhören, aber für diese Spielgruppe bedeuten 10 Riesen nicht viel, man spielt nach dem Motto: entweder oder!
Der Tronc hat jedenfalls von dieser Gruppe schon 1.000,-- DM kassiert, also 10'% von deren Gewinn! Hinzu kommen die »Trinkgelder« der anderen gewinnenden Spieler. Irgendwer gewinnt ja bekanntlich immer, nur selten ist eine Nummer nicht belegt.
Es scheint der Tag der Doubletten zu sein, es folgt 0-0-29-14-16-34-33-33-35, alles Fehlsätze. Der Gewinn ist weg. Man schaut auf die Stoppuhr, ein neuer Test, die nächsten drei Coups folgen keine Einsätze.
Wieder eine Doublette: 9-9, erster Angriff geht daneben und zweiter Angriff gewinnt 3.500,-- DM, wie auch der Folgeangriff. Man steht wieder auf rund 5.000,-- DM im Plus. Die erneute Stoppuhrkontrolle scheint sich gelohnt zu haben, man spielt 8-4/4 es kommt 10, die 15-4/4 mit Große Serie und tatsächlich erscheint die 15. Ein Volltreffer mit 5.100,-- DM. Der ursprüngliche Gewinnstand mit ca. 10.000,-- DM ist erreicht. Jetzt wechseln Fehl- mit Gewinnsätzen ab, wobei natürlich bei diesem Sektorenspiel mit 9 Nummern ein Gewinn verbleiben muss. Fast 20.000,-- DM Gewinn sind erreicht.
Es gibt wieder einige Fehlsätze und danach eine Pause von ca. 10 Coups. Erneute Berechnungen?
Die vorangegangene Plusphase hatte nur ein bestimmter Croupier produziert, nach dem Handwechsel war das Bild unscharf und nach erneutem Handwechsel, wobei die Tischmannschaft ausgetauscht wurde, begann ein neues Spiel. In der Tat.
Hierzu einige Annoncen von Doktore, 8-4/4 es kam die 1, 30 kein Satz, 7-4/4 die 32, 7-4/4 die 23, die Zero-2/2 mit 200er, es kam die 3, alle Einsätze total daneben. Der Gewinn schrumpfte. Die 2-4/4 es kam die 5, die 10-4/4 es kam die 9, die 8-4/4 es kam die 7. Zwei Wartespiele, erneuter Angriff, die 8-4/4 es kamm 33, die 9-4/4 es kam die 27. Nochmals 9-4/4 es kam 24, die 7-4/4 es kam 14, erneut 7-4/4 die 21. Handwechsel.