Systemspiele auf Transversale Pleine werden gerne auf einen teilweisen Ausgleich gespielt, nachdem eine bestimmte Spannung beobachtet werden konnte. Diese Spielmethode ist einfach zu spielen, die Grundlage für dieses Roulette-System bilden nur fünf Regeln:
- Auf einen Stück Papier werden die 12 Transversale Plein von 1 bis 12 durchnummeriert aufgeschrieben, wobei die TVP 1 – 3 durch eine 1 dargestellt wird, die TVP 4 – 6 durch eine 2 die TVP 7 – 9 durch eine 3 usw. Die erschienenen Transversalen werden nach jedem Coup durch einen Strich hinter der zugehörigen Ziffer markiert, solange bis nur noch fünf der Dreiertransversalen vorhanden sind, die entweder gar nicht oder nur einmal erschienen sind. Diese das Spiel vorbereitende Phase erfordert in der Regel ca. 20 bis 30 Coups.
- Haben sich fünf Transversale Pleines gemäß der Regel Nr. 1 ergeben, ist mit dem ersten Einsatz noch so lange zu warten, bis innerhalb der nächsten fünf Coups zwei der satzreifen TVP's erschienen sind.
- Nach einem gegebenen Satzsignal gemäß der ersten beiden Regeln werden diese fünf TVP's mit jeweils 1 Jeton gespielt. Ein Einsatz im Gleichsatz kann somit entweder 7 Jetons Gewinn oder 5 Jetons Verlust ausmachen. Nach einem Gewinn werden diese Transversalen so lange nachgespielt, bis ein Verlust eingetreten ist.
- Nach diesem ersten Verlust wird eine Progression gespielt: 2 – 3 – 4 – 5 Einheiten. Nach jedem weiteren Verlust wird der Einsatz um einen Jeton erhöht, nach einem Gewinn geht der Einsatz um jeweils einen Jeton zurück. Ist infolge von mehrheitlichen Verlusten ein Einsatz von fünf Einheiten erreicht worden, wird diese Stufe der Progression bei den nun folgenden Coups beibehalten.
- Nach jedem Einsatzgewinn wird erneut laut der Progressionsstaffel bis zu einem Einsatzverlust gespielt. Verbleibt nach dem Verlustsatz ein Gesamtplus, dann ist das Spiel beendet. Verbleibt ein Saldominus, wird nach der Progressionsstaffel weiter gespielt.
Im ungünstigsten Falle erbringt ein Spiel einen Gewinn von zwei Jetons, wenn beim ersten Einsatz gewonnen und im daraufolgenden Coup verloren wird. Der erste Gewinnsatz erbringt 7 Stücke Gewinn, der Verlustsatz schlägt mit 5 Jetons zu Buche. Gemäß der Regel 3 ist das Spiel dann beendet.
Die Vorgehensweise soll an einem Beispiel gezeigt werden, die Einsatzermittlung gemäß der Regel Nr. 1 soll dabei folgendes Aussehen haben:
TVP 1 ///
TVP 2 //
TVP 3
TVP 4 ///
TVP 5 /
TVP 6 /
TVP 7 //
TVP 8 /
TVP 9 ///
TVP 10 ///
TVP 11
TVP 12 //
Es bieten sich für einen Einsatz an:
nicht erschienen sind die TVPs 3 und 11, einmal erschienen sind die TVPs 5, 6 und 8.
Bevor jedoch mit einem effektiven Spiel begonnen werden kann, muss zuerst noch die Regel 2 bedient werden. Würden beispielsweise innerhalb der nächsten fünf Coups die 16, also die TVP 6 und die 31, die der TVP 11 angehört, erscheinen, kann mit dem ersten Einsatz begonnen werden. Es würde dann jeweils eine Einheit auf die TVPs 3 (7 -9), 5 (13 – 15), 6 (16 – 18), 8 (22 – 24) und 11 (31 – 33) gespielt.
Wäre nun die 12, also die Transversale 4 erschienen, bedeutet dies nun gleich ein Verlust von fünf Jetons. Laut der Überlagerungsstaffel in Regel Nr. 4 sind für den nächsten Coup die fünf TVPs mit jeweils 2 Einheiten zu spielen.
Käme nun mit der 19 die Transversale 7, beliefe sich der Verlust nun auf 15 Jetons. Gemäß der Überlagerungsstaffel werden dann die TVPs mit jeweils 3 Jetons belegt. Erschiene nun die TVP 5 mit der 13, ergäbe dies einen Gewinn von 21 Jetons. Abzüglich der 15 verlorenen Jetons aus den ersten beiden Einsätzen verbliebe ein Reingewinn von 6 Einheiten.
Es ist dann zwar ein Gesamtgewinn zu verbuchen, aber gemäß der Regel 5 wird noch bis zum nächsten Verlustcoup weitergespielt, um Gewinnserien auszuspielen.
Nach Regel 4 wird der Einsatz für den nächsten Coup um eine Einheit je TVP reduziert, es sind für jede Transversale 2 Jetons zu setzen. Würde im nächsten Coup die Transversale 4 mit erneut der 12 kommen, so wäre dies wiederum ein Verlust. Nun beträgt der Saldo insgesamt 4 Stücke Verlust, 10 durch diesen Verlust reduziert um die 6 Stücke Gewinn. Das Spiel ist deshalb nach diesem Verlustsatz weiterzuspielen, und zwar wieder nach der Progressionsstaffel in Regel 4. Es werden also wieder je TVP 3 Einheiten gespielt.
Mit beispielsweise der 3 aus der TVP 1 würde man gewinnen, so dass der Gesamtsaldo auf 17 Einheiten Gewinn ansteigen würde. Durch diesen Gewinn würde man den nächsten Einsatz nach Regel Nr. 4 wieder mit 2 Jetons je Transversale spielen. Käme nun die TVP 2 mit der 6, stiege der Gewinn um 14 Einheiten auf insgesamt 31 Jetons.
Für den nächsten Einsatz würde man gemäß der Regel 4 den Einsatz weiter reduzieren, auf 1 Jeton je gespielter TVP. Erleidet man mit diesem Einsatz einen Verlust, so beläuft sich der Gesamtsaldo auf ein Plus von insgesamt 25 Jetons, man würde gemäß der Regel 5 das Spiel an dieser Stelle beenden.
Erscheint bei der Ermittlung der zu spielenden Transversalen Zero, so wird diese einfach übergangen, sie ist in dieser Phase des Spiels uninteressant. Während der effektiven Einsätze ist Zero natürlich als Verlust zu behandeln.
Bei einem Test über 10 Spieltage, der natürlich aufgrund seiner Kürze kaum Aussagekraft hat, wurden bei einem Kapitalbedarf von 39 Jetons insgesamt 159 Jetons Gewinn erzielt, so dass ein Tischkapital von 100 Stücken als ausreichend erschient.
Ohne die Regel Nr. 4 der Einsatzsteigerung, also masse égale, ergab sich immer noch ein Gewinn von 33 Jetons. Eine Gleichsatz-Überlegenheit bietet in jedem Fall eine gute Grundvoraussetzung für ein erfolgversprechendes Progressions- oder Überlagerungs-Spiel.

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. Die höheren Chancen haben es einfach an sich, dass sich zeitweise keine Satzsignale ergeben, man muss hier einfach geduldig abwarten. Zur Verkürzung der Wartezeiten bietet sich ein Spiel nebenbei auf Drittelchancen, also Dutzende/Kolonnen an.
