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Thema im Roulette Forum:
Fiktivspiel - 's unterbrochene Spiel

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  1. #1
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    Standard Fiktivspiel - 's unterbrochene Spiel

    Jede/r ernsthafte Systemspieler/in kennt's:
    Spielabschnitte, in denen überwiegend Verluste angehäuft werden, kaum Gewinne sind drin.

    Da kommt schnell der Gedanke auf, ob mer nicht 'ne Weile mit 'm Weiterspielen aussetzen soll, bis sich die Situation wieder in Richtung Gewinn einpendelt, also bis die Verlustphase abgebrochen ist.

    Zuerst werden mal die unterschiedlichen Varianten aufgezeigt, die geeignet sein könnten, die Verlustphasen zu umgeh'n und dadurch den Spielverlauf ausgeglichener zu gestalten und 's Spielergebnis zu verbessern.

    1. 'ne geeignete Möglichkeit, 'n negativen Spielverlauf zu stoppen, ist 'ne Spielpause einzulegen, wenn beispielsweise zwei, drei oder eben mehrere Verlusteinsätze in Folge aufgetreten sind. Dabei wird 's Spiel dann solang' unterbrochen, bis ein oder zwei fiktive Gewinnsätze eintreten und dann 's Spiel wieder aufgenommen. 's wird während dieser Spielpause die Buchführung normal weitergeführt.

    2. 'ne and're viel benutzte Möglichkeit besteht d'rin, wenn 'n Spiel 'n bestimmten Minussaldo aufweist 's Spiel zu unterbrechen, um dann nach einem oder mehreren fiktiven Gewinneinsätzen 's Spiel wieder fortzusetzen. Beispielsweise wird immer dann pausiert, wenn der Saldo -10 erreicht hat. -10 ist auch z. B. dann erreicht, wenn der Saldo zuerst auf +5 gestiegen ist und dann auf -5 abgefallen ist.

    3. 's wird zu Spielbeginn abgewartet, dasses gespielte System erst 'n bestimmten Verlustsaldo fiktiv erreicht, 's wird also zuerst nur gebucht und nicht real gespielt.
      Ist dieser vorher festgelegte Minussaldo erreicht, wird 's Spiel entweder sofort begonnen oder 's wird erst noch abgewartet, bis 'n fiktiver Gewinn aufgetreten ist.
      's wird dann versucht, den aufgelaufenen fiktiven Verlustsaldo beispielsweise zur Hälfte oder zu 'nem Drittel zurückzuspielen.

    Diese Methoden des »unterbrochenen Spiels« hat auch schon in letzten Jahrtausend der Roulette-Wissenschaftler Henri Chateau umworben, seine Definitionen waren allerdings 'n bissel umfangreicher.

    Bei den Spielmethoden mit Spielunterbrechungen spielt natürlich die persönliche Permanenz 'ne wichtige Rolle. Die persönliche Permanenz sagt aus, dann alle Nummern, die 'n/e Spieler/in am Roulette-Tisch in seine Buchführung überträgt, die Permanenz de/r/s Spieler/in/s darstellt. 's ist dabei egal, ob die Permanenz-Nummern von ein und dem selben Tisch oder ob sie gar aus verschiedenen Casinos stammen. Chateau ging gar soweit, dass er aus alten Permanenen für 50 Scheinspieler zu Hause 'ne spielbare Situation erzeugte, welche er dann im Casino auspielte.

    Unter der Berücksichtigung obiger Ausführungen tauchen vor allem zwei Fragen auf:

    1. Wenn 's keinen Unterschied zwischen den selbst gebastelten Permanenzne aus alten Permanenzen und jenen Permanenzen gibt, die momenatan 'n Roulette-Kessel erzeugt, müsst' 'ne Spielpause zur Abschwächung von von Verlustphasen positive Auswirkungen auf 's Spielergebnis haben, wenn 's angewandte System an und für sich 'ne, wenn auch nur 'ne kleine Überlegenheit gegenüber Zero aufweist.
      Wenn mer davon ausgeht, dass die persönliche Permanenz 'ne/r/s Spielr/in/s aus den Nummern besteht, die sie/er am Roulette-Tisch, in seine Buchführung übernimmt – mer bewegt sich dabei auf den Pfaden der Roulette-Klassiker Chateau und Grilleau – dann ist's völlig gleichgültig, welchen Ursprung die notierten Nummern haben. Die Nummern müssen lediglich 'm reinen Zufall entstammen und dürfen nicht auf subjektiven Einschätzungen basieren.
    2. Diese Theorie kann jederzeit überprüft werden, ob mer 'ne authentische Permanenz von 'nem Roulette-Tisch nimmt oder 'ne Permanenz aus verschiedenen Quellen zusammenstellt, ist völlig ohne Bedeutung:
      Die Roulette-Gesetze werden sich in beiden Permanenzen ebenbürtig einstellen.

    3. Können sich solche Spielpausen auch dann positiv auswirken, wenn 'n System an und für sich keine dauerhafte Überlegenheit über Zero aufweist?
      Wenn 'n/e Spieler/in Einstzpausen in Verlustphasen bei 'nem System einlegt, welches deb Zeronachteil nicht abschwächen oder aufheben kann, dann sind solche Pausen sinnlos. Wenn sie/er beispielsweise nach zwei Verlusteinsätzen 'ne Pasue einlegt und nach 'nem fiktiven Gewinn mit 'm praktischen Spiel fortsetzt, wird folgendes passieren:

      • Sie/Er vermeidet zwar einige längere Verlustfolgen, weil sie/er ja nach beispielsweise zwei Verlustsätzen vorübergehend aussteigt.
      • Sie/er bildet trotzdem in gleicher Anzahl längere Verlustfolgen, welche sich aus Folgen wie:
        - - + - - + - - + - - + - - + usw.
        ergeben. In diesen Situationen fallen dann die einzeln stehenden fiktiven Gewinneinsätze weg, da sie ja nicht praktisch gespielt wurden und die jeweils zwei gespielten Verlusteinsätze summieren sich zu mehr oder weniger langen Verlustfolgen.

      Wenn auf diese Weise tatsächlich mal 'ne Verlustphase vermieden oder abgeschwächt wird, so ist 's reiner Zufall. Die Folgengesetze des Roulette sind mittel- und langfristig durch Einsatzpausen nicht in ihrem Auftreten zu überlisten.
      's hier Geschriebene gilt in erster Linie den Einfachen Chancen. Bei den mehrfachen Chancen kann's auf alle Fälle sinnvoll sein, Einsatzpausen einzulegen, um die starken Verlustphasen in nur eingeschränktem Maß mitzunehmen. Bei den Mehrfachen Chancen nimmt die Schwankungsbreite um so mehr zu, um so weniger Nummern gespielt werden. So ist die Schwankungsbreite bei 'ner Transversale Plein wesentlich größer als bei 'ner Drittelchance.

    'n gewinnorientiertes Roulette-System kann durch Fiktivspiel durchaus teilweise optimiert werden, wobei 's Spiel an jedem beliebigen Ort und zu jeder beliebigen Zeit weitergeführt werden kann. 'ne Roulette-Strategie auf dieser Basis hat in diesem Zusammenhang der französische Roulette-Wissenschaftler Marigny de Grilleau entwickelt.

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  2. #2
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    Standard AW: Fiktivspiel - 's unterbrochene Spiel

    Hallo Danny
    Habe mich mal etwas mit Deinen Ausführungen auseinander-
    gesetzt, da mich Spielsperren in meinem persönlichen Regelwerk auch begleiten.


    Zitat Zitat von Danny Beitrag anzeigen

    Jede/r ernsthafte Systemspieler/in kennt's:
    Spielabschnitte, in denen überwiegend Verluste angehäuft werden, kaum Gewinne sind drin.





    ............ Wenn sie/er beispielsweise nach zwei Verlusteinsätzen 'ne Pasue einlegt und nach 'nem fiktiven Gewinn mit 'm praktischen Spiel fortsetzt, wird folgendes passieren:

      • Sie/Er vermeidet zwar einige längere Verlustfolgen, weil sie/er ja nach beispielsweise zwei Verlustsätzen vorübergehend aussteigt.
      • Sie/er bildet trotzdem in gleicher Anzahl längere Verlustfolgen, welche sich aus Folgen wie:
        - - + - - + - - + - - + - - + usw.
        ergeben. In diesen Situationen fallen dann die einzeln stehenden fiktiven Gewinneinsätze weg, da sie ja nicht praktisch gespielt wurden und die jeweils zwei gespielten Verlusteinsätze summieren sich zu mehr oder weniger langen Verlustfolgen.
      Wenn auf diese Weise tatsächlich mal 'ne Verlustphase vermieden oder abgeschwächt wird, so ist 's reiner Zufall. Die Folgengesetze des Roulette sind mittel- und langfristig durch Einsatzpausen nicht in ihrem Auftreten zu überlisten.
      's hier Geschriebene gilt in erster Linie den Einfachen Chancen.
    Persönlich komme ich zu einem völligen anderen Schluss, denn es
    dreht sich alles stark darum, welche Qualität weist ein Marsch auf. Sehr ähnlich verhält es sich mit anderen Faktoren die hier immer wieder mit allen Facetten diskutiert werden wie z.B. die optimale Progression.
    Diese Diskussionen sind alle müssig ohne einen griffigen Marsch, der auf Dauer eine nachvollziehbare Bandbreite von Erfolgen garantiert; mit genügend aber nicht zuvielen Sätzen pro Angriff usw.
    Nach meiner Erkenntnis bringen Progression und Fiktivspiel unter Mithilfe des exakt dazu passenden Marsches mehr Erfolg als Misserfolg. Das Fiktivspiel ist bei mir dabei ab einem gewissen Spielstand ein
    probates und wirksames Mittel um Niederlagen auf einzelnen EC' kleiner zu halten (und damit auf anderen EC' gleichzeitig Siege zu sichern).
    Für erfolgreiches und sinnvolles Fiktivspiel sind die "points of no return" zu eruieren und danach, ab einem gewissen Spielstand ist im Spiel konsequent danach zu handeln. Denk nur mal an die Erkenntnis wie sich die drei EC' beim gleichzeitigen bespielen verhalten....
    Grüsse aus der Schweiz
    Yaro22
    Geändert von Danny (06.02.2010 um 17:52 Uhr) Grund: Zitat repariert............
  3. #3
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    Standard AW: Fiktivspiel - 's unterbrochene Spiel

    Hallo Yaro,

    Nach meiner Erkenntnis bringen Progression und Fiktivspiel unter Mithilfe des exakt dazu passenden Marsches mehr Erfolg als Misserfolg. Das Fiktivspiel ist bei mir dabei ab einem gewissen Spielstand ein
    probates und wirksames Mittel um Niederlagen auf einzelnen EC' kleiner zu halten (und damit auf anderen EC' gleichzeitig Siege zu sichern).
    Ich stimme Dir bedingt zu. Zum einen bin ich der Meinung, dass eine Progression zu einem Marsch passen muss. Ich habe einige Zeit nur auf die ECs Rot und Schwarz gespielt, mit einem ganz dummen Marsch. Es wurde am Anfang jeder Wurf gesetzt. Der Marsch war zweimal auf Rot, dann zweimal auf Schwarz. Der Hintergedanke war derjenige, dass man dann ja die fortwährenden 2er-Serien treffen müsste. Es war natürlich ein Trugschluß, denn einmal trifft man sie, dann wieder nicht, dann gibt es noch die Passagen, wo man einmal trifft und einmal nicht.

    Dann sind da die langen Serien, man trifft zweimal, dann trifft man zweimal nicht. Es ist leicht einzusehen, und Tests haben das bestätigt, man kann mit diesem Marsch nur mit einer Verlustprogression zumindest über einen gewissen Zeitraum erfolgreich sein. Eine Gewinnprogression war hier Fehl am Platze.

    Zum anderen will ich zum fiktiven Setzen sagen, dass ich mit meinem Freund, mit dem ich in die Spielbank gehe, dass dieses, zumindest was unseren 2er-Marsch betrifft, sehr wahrscheinlich einen Supergau nur hinauszögern können, aber wahrscheinlich können wir ihn dadurch nicht verhindern.

    Wir spielen beide noch nicht so lange Roulette, Gedanken über verschiedene Systeme haben wir uns natürlich schon gemacht, aber wie sind trotzdem immer wieder auf unseren 2er-Marsch zurückgekommen, den wir mit der d'alambert spielen. Im Thread von jason habe ich schon darauf hingewiesen, ab einer bestimmten Satzhöhe teilen wir dann den Einsatz und setzen noch auf andere ECs.

    Eben weil wir noch nicht so lange spielen, muss ich sagen, ich finde eure Gedanken, die ihr euch zum roulette macht, alle höchst interessant. Vor allem die Tendenzspielerei und das physikalische Spiel möchte ich mir noch in aller Genauigkeit ansehen.

    Gruß
    mystic
  4. #4
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    Standard AW: Fiktivspiel - 's unterbrochene Spiel

    Ich stimme Dir bedingt zu.
    Kannst Du das begründen?

    Zum einen bin ich der Meinung, dass eine Progression zu einem Marsch passen muss.
    Das habe ich ja auch in meinem Beitrag bereits gesagt...

    Ich habe einige Zeit nur auf die ECs Rot und Schwarz gespielt, mit einem ganz dummen Marsch. Es wurde am Anfang jeder Wurf gesetzt. Der Marsch war zweimal auf Rot, dann zweimal auf Schwarz. Der Hintergedanke war derjenige, dass man dann ja die fortwährenden 2er-Serien treffen müsste.

    So wie Du das beschrieben hast geht es schon darum nicht, da Du
    vielzuviele Fehlversuche hast und Dein Kapital im grossen Stil verpulverst.
    Geht doch einfach etwas pragmatischer vor. Niemand kann quasi auf Vorrat alle 2-er abholen, Du musst Dir vielmehr zu nutzen machen, dass es rein mathematisch nicht anders möglich ist, als das einige 2-er in Serien hintereinander kommen; nimm Dir mal einige Tagespermanenzen und erstell eine Regel dazu...

    Es war natürlich ein Trugschluß, denn einmal trifft man sie, dann wieder nicht, dann gibt es noch die Passagen, wo man einmal trifft und einmal nicht.
    Das ist auch bei mir so, aber ich treffe häufiger als nicht.....exakt
    aus der vorerwähnten Ueberlegung heraus....

    Dann sind da die langen Serien, man trifft zweimal, dann trifft man zweimal nicht. Es ist leicht einzusehen, und Tests haben das bestätigt, man kann mit diesem Marsch nur mit einer Verlustprogression zumindest über einen gewissen Zeitraum erfolgreich sein.
    Das trifft absolut nicht zu, 100%ig.

    Eine Gewinnprogression war hier Fehl am Platze.
    Dann wirst Du auch nie rasch genug ins Plus kommen.....


    Zum anderen will ich zum fiktiven Setzen sagen, dass ich mit meinem Freund, mit dem ich in die Spielbank gehe, dass dieses, zumindest was unseren 2er-Marsch betrifft, sehr wahrscheinlich einen Supergau nur hinauszögern können, aber wahrscheinlich können wir ihn dadurch nicht verhindern.
    Habe ich derart isoliert nie getestet, ich bespiele aber auch nicht nur 2er Gruppen....
    Der Supergau liegt (theoretisch) auch bei mir drin, aber häufiger eben der Gewinn und praktisch lass ich den Supergau mit dem Fiktivspiel nicht zu.


    Wir spielen beide noch nicht so lange Roulette,
    dann dürftest Du Dich auch nicht so absolut äussern - auch ich bin nicht
    der Oberlehrer, aber eindeutig und seit einigen Jahren im Plus wenn ich Roulette spiele - nicht täglich, aber wöchentlich öfter als nicht.

    Gedanken über verschiedene Systeme haben wir uns natürlich schon gemacht, aber wie sind trotzdem immer wieder auf unseren 2er-Marsch zurückgekommen, den wir mit der d'alambert spielen. Im Thread von jason habe ich schon darauf hingewiesen, ab einer bestimmten Satzhöhe teilen wir dann den Einsatz und setzen noch auf andere ECs.
    Den Thread von Jason und Kelt wollte ich eigentlich nicht kommentieren, damit der Kelt nicht glaubt ich hätte mich gegen ihn eingeschossen - ist definitiv nicht der Fall - obwohl das Gelesene genauso nicht funktioniert wie Euer Spielansatz. Ihr wollt etwas gegen das Roulette erzwingen, das wird nie und nimmer funktionieren. Geht Ihr aber hin und nehmt etwas mit, dass vom Roulette garantiert produziert wird, nähmlich immer wiedermal mehrere Zweiergruppen hintereinander, dann setzt ihr seltener, verliert 1x wenn es nicht klappt, aber gewinnt mehrmals wenn es eine Serie wird. Progressiert Ihr dabei eventuell noch, seit Ihr wohl eher bei den Gewinnern als den Verlierern. Genauso funktionieren alle meine Spielansätze, geht immer mit den Dingen die sowieso eintreffen ....und überlegt Euch ob ihr mit einer Massnahme nur einmal oder eben mehrmals gewinnen könnt.


    Eben weil wir noch nicht so lange spielen, muss ich sagen, ich finde eure Gedanken, die ihr euch zum roulette macht, alle höchst interessant. Vor allem die Tendenzspielerei und das physikalische Spiel möchte ich mir noch in aller Genauigkeit ansehen.
    Lass uns Deine Erkenntnis wissen ...
    Grüsse aus London, greife mal wieder die Engländer zwei Wochen an -
    einige Casinos hier haben es mir hier nur schon wegen der Küche angetan...(Tower Park, Palm Beach - aber die 1000 Pfund als Member für den Einlass ins Ritz-Casino tu ich mir nicht an, hole die Pfunde lieber ab an der Kasse als ich sie bringe) Gruss aus dem saukalten London
    Yaro22
  5. #5
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    Standard AW: Fiktivspiel - 's unterbrochene Spiel

    Zitat Zitat von Yaro22 Beitrag anzeigen

    Den Thread von Jason und Kelt wollte ich eigentlich nicht kommentieren, damit der Kelt nicht glaubt ich hätte mich gegen ihn eingeschossen
    Keine Bange!
    Ich habe schon die dollsten Sachen programmiert - ohne dabei an einen Erfolg zu glauben. Man lernt aus solchen Sachen nämlich eine ganze Menge! Und es macht mir ganz einfach Spaß knifflige Programmierungen zu erstellen.

    Ich bin absolut deiner Meinung:
    - Spiel auf das was läuft
    - Warte ab (Fiktivspiel) bis es (wieder) läuft
    - Gewinnziel (Stücke) sehr klein ansetzen, 1 oder 2, aber dann weiche ich von dir ab, denn ich spiele auch mehrfach. Für mich gilt der Grundsatz einer lebenslangen Permanenz, es ist also egal wie oft ich an einem Tag angreife - am Ende werde ich alle Verläufe mal erlebt haben
    - ich erzeuge synthetische Permanenzen, die "Angriffssignale" werden so häufiger auftreten - es ist geradezu herrlich anzusehen welche Serienverläufe durch die künstlich erzeugten Permanenzen entstehen - und damit bin ich wieder bei dir angekommen: 1x verlieren oder mehrmals gewinnen - das ist auch meine Logik.
    Deshalb wird auf Serien gespielt, wie immer sie auch aussehen mögen.

    Ciao, Kelt
  6. #6
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    Standard AW: Fiktivspiel - 's unterbrochene Spiel

    Hallo,
    ich habe neben den von Danny oben genannten drei Gründen für's Fiktivspiel immer noch zwei weitere in Betracht gezogen, wobei ich die Dinger Wartecoups genannt habe, das dürfte aber wohl dasselbe sein.

    - das Abwarten der Entwicklung der Permanenz bis zum Spielbeginn nach
    dem, was ich als anspielreife Situation bewertet habe

    - taktisches Auslassen einzelner Coups, um Widersprüche zur
    mathematischen Wahrscheinlichkeit zumindest einzuschränken.

    Zu Letzterem zur Verständlichkeit. Einercoups treten bekanntlich (ich vereinfache absichtlich und lasse Zero unbeachtet) durchschnittlich zu 25 % auf, Serien bilden den Rest, wobei davon die Halfte auf 2er Serien und davon wieder die Hälfte auf längere Serien entfallen.
    Wechsel machen 50 % aus, da auch die Serien untereinander wechseln.
    Also bleibt man zumindest im Rahmen der mathematischen Wahrscheinlichkeit, wenn man nach dem ersten Erscheinen einer EC ein mal nachsetzt, weil man darüber den Anfang jeder Serie -wie lang auch immer- erfolgreich mitnimmt.
    Hat man einen Treffer so erzielt, ist es m.E. nicht ratsam durch aktives Setzen diese Serie in jedem Falle weiter zu verfolgen. Ist es nämlich nur eine 2-er Serie, ist der Gewinn im nächsten Satz wieder futsch.
    Hier wäre nun ein Fiktivspiel oder Wartecoup/s empfehlenswert, bis sich die Gegenchance zum ersten Mal zeigt, um sodann dort wieder aktiv auf eine 2-er oder höhere Serie zu spekulieren und zu setzen.
    Dies nur zu taktisch-mathematischen Wartecoups (meine Begriffsschöpfung).

    Natürlich ergibt sich daraus noch keine Chance auf eine realistische positive Gewinnerwartung, da muss dann schon noch mehr hinzukommen.

    Gruß
    Starwind
    Geändert von Starwind (10.02.2010 um 23:09 Uhr)
  7. #7
    Danny ist offline
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    Standard AW: Fiktivspiel - 's unterbrochene Spiel

    Huhu

    Zitat Zitat von Starwind Beitrag anzeigen

    - taktisches Auslassen einzelner Coups, um Widersprüche zur
    mathematischen Wahrscheinlichkeit zumindest einzuschränken.
    Das erscheint mit besonders wichtig, wobei mir nicht ganz klar ist, was Du in diesem Fall mit Widerspruch meinst. Ich würd's eher so ausdruecken:

    taktisches Auslassen einzelner Coups, um die mathematische Erwartung so lang' wie nur moeglich 'rauszuzoegern.............

    Ich glaub', das war's auch, was mystic damit sagen wollt':

    Zitat Zitat von mystic_lizard Beitrag anzeigen

    sehr wahrscheinlich einen Supergau nur hinauszögern können, aber wahrscheinlich können wir ihn dadurch nicht verhindern.
    Also ich mein', wenn mer beispielsweise drei oder vier Verluste in Folge gebastelt hat, dann erst mal mit 'm Marsch aussetzen, bis wieder 'n fiktiver Gewinn erzielt worden ist. Die 10er-, 12er- oder auch 15er-Verlustfolge wird mer dadurch zwar nicht verhindern, aber 's kann ja sein, dass mer die dann sogar einige Jahre 'rauszögert..............

    Bei dem Marsch, den der mystic hier spielt, muss er mindestens drei Fehlversuche in Kauf nehmen, um zu wissen was mit seinem Marsch los ist.................

    Mer braucht ja bloss mal R-R-R-R-R anzugucken. Wenn er g'rad auf Rot ist, gewinn er die ersten beiden Einsätze, die zwei folgenden verliert er, weil er da ja Schwarz spielt, wenn ich 's richtig verstanden hab'. Den fünften gewinnt er wieder.............

    Den fünften Einsatz verliert er dann, wenn die 4er-Folge abbricht. Ob's dann ratsam ist, schon hier fiktiv zu spielen, ist so 'ne Sache, denn der naechste Einsatz kann ja wieder 'n Gewinn bringen............

    Da ist die Frage eher, wie kann mer erkennen dass jetzt g'rad R-R-S-S-R-R-S-S gegen den Marsch laeuft.............

    Und ebenso kann mer bei 'ner R-R-S-S-R-R-S-S-Folge +-+-+-+-+ in der G/V-Bilanz hinbekommen. Also ganz so bloed erscheint mir das auf den ersten Blick gar nicht mal, obwohl ich dem Marsch auch keine positive Gewinnbilanz abgewinn'.............

    bis denne

    liebe Gruesse

    Danny

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  8. #8
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    Standard AW: Fiktivspiel - 's unterbrochene Spiel

    Hallo Danny,

    Das erscheint mit besonders wichtig, wobei mir nicht ganz klar ist, was Du in diesem Fall mit Widerspruch meinst. Ich würd's eher so ausdruecken:

    taktisches Auslassen einzelner Coups, um die mathematische Erwartung so lang' wie nur moeglich 'rauszuzoegern.............
    Nee, ich meinte es tatsächlich genau umgekehrt, nämlich um die mathematische Erwartung zu erfüllen:

    Beispiel: Habe das Grundspiel z.B. darauf ausgelegt, immer den 2. Coup jeder beliebigen Serie -aber auch nur den- als erhofften Treffer mitzunehmen.
    Dann muss man nach einem solchen Treffer warten (Wartecoups), bis diese Serie zu Ende ist und ein mal die Gegenchance erschienen ist. Erst dann wird in der Speku auf eine neue (gegenseitige) Serie ein mal gesetzt usw..

    Hat mit Warten wegen eingetretener Verluste oder Gewinne nix zu tun.

    Mathematische Erwartung deshalb, weil danach 75 % der Coups auf Serien entfallen (die natürlich wieder untereinander wechseln, daher 50 % Wechsler zu 50 % Serien).

    Nur zur Warnung, so allein, ist das natürlich keine taugliche Spielweise.

    Ich glaub', das war's auch, was mystic damit sagen wollt':
    Daher logischer weise, mystic meinte was anderes.

    Gruß
    Starwind

    .................................................. ...........................
    Das Glück hilft denen nicht, die sich nicht selbst helfen.
    Geändert von Starwind (10.02.2010 um 23:11 Uhr)
  9. #9
    Danny ist offline
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    Standard AW: Fiktivspiel - 's unterbrochene Spiel

    Hi Starwind

    ich dank' Dir, jetzt hab' auch ich's begriffen. Ich war wohl zu sehr auf mystic's Marsch fixiert, deshalb war's mir nicht ganz klar, was Du gemeint hast............

    bis denne


    liebe Gruesse

    Danny

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  10. #10
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    Standard AW: Fiktivspiel - 's unterbrochene Spiel

    Zitat Zitat von Yaro22 Beitrag anzeigen

    Ihr wollt etwas gegen das Roulette erzwingen, das wird nie und nimmer funktionieren. Geht Ihr aber hin und nehmt etwas mit, dass vom Roulette garantiert produziert wird, nähmlich immer wiedermal mehrere Zweiergruppen hintereinander, dann setzt ihr seltener, verliert 1x wenn es nicht klappt, aber gewinnt mehrmals wenn es eine Serie wird. Progressiert Ihr dabei eventuell noch, seit Ihr wohl eher bei den Gewinnern als den Verlierern. Genauso funktionieren alle meine Spielansätze, geht immer mit den Dingen die sowieso eintreffen ....und überlegt Euch ob ihr mit einer Massnahme nur einmal oder eben mehrmals gewinnen könnt.
    Hallo Yaro22

    "Ihr wollt etwas gegen das Roulette erzwingen"

    Diese Aussage ist für mich fast ein Lehrsatz geworden und spukt ständig in meinem Hinterkopf rum.
    Irgendwie trifft es auf alle Strategie-Prüfungen anhand von Permanenzen zu.
    Wie willst Du aber sonst testen ?

    jason

    (ist lange her, aber nicht vergessen)

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