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Roulette-Anhänger, welche die Auffassung vertreten, dass mer 's Roulette, wenn überhaupt, nur durch 'ne Progression sicher bezwingen kann, gibt’s viele. Bei 'ner solchen sicheren Progression darf's keine Abhängigkeit davon geben, welche gleichwertigen Chancen gespielt werden und nach welchen Regeln die Einsatz-Chancen ausgewählt werden, 'ne solche Progression müsst' in jedem Fall jede negative Abweichung zu überwinden in der Lage sein.
Die Grundidee ist, wie bei jeder Art von Progression, dass letztendlich im Durchschnitt die häufiger gewinnenden Einsätze die höheren sind als die verlierenden, wobei die die Anzahl der gewinnenden Einsätze nicht zwingend höher sein muss als die Anzahl der Verluste.
's gab schon immer Roulette-Wissenschaftler, welche die Meinung vertraten, dass beim Roulette-Spiel lediglich die Satztechnik entscheidend ist, welche vorsieht, dass die Verluststrecken mit kleinen Einsätzen gespielt werden, während hingegen die günstigen Spielphasen mit den höheren Einsätzen gespielt werden
Paradox ist's, abgeseh'n von der Problematik obiger Aussage, anzunehmen, dass bestimmte Einsatzsteigerungen auf Dauer gewinnbringend sein könnten, selbst wenn in der Plus-/Minus-Abfolge keinerlei Gleichsatz-Überlegenheit vorliegt.
Wenn mit 'ner von 'nem bestimmten Marsch unabhängigen Progression tatsächlich gewonnen wird, sollt' dieses Spiel zuerst mal analysiert werden. Dies bedeutet in so 'nem Fall, dass die Plus- und Minus-Einsätze nach ihrer Einsatzhöhe getrennt geordnet werden müssen und mer staunt dann:
die Annahme von 'ner absolut sicheren Progression erweist sich als Trugschluss!
Zur Verdeutlichung folgt 'n ziemlich einfaches Beispiel:
'ne Plus-/Minus-Abfolge auf 'ner Einfachen Chance mit der gewöhnlichen d'Alembert-Progression, welche die Einsatzsteigerung nach jedem Verlust um 1 Chip benötigt und nach 'nem Gewinn den Einsatz um 1 Chip reduziert. Natürlich ist die d'Alembert keine absolut sichere Progression, 's soll lediglich 'ne Einsatzanalyse dargestellt werden.
+/-
Einsatz
Saldo
+
1
+1
-
1
±0
-
2
-2
+
3
+1
-
2
-1
+
3
+2
+
2
+4
-
1
+3
-
2
+1
-
3
-2
+
4
+2
+
3
+5
-
2
+3
-
3
±0
+
4
+4
+
3
+7
Einsatz
+
-
GS
1 Chip
1
2
-1
2 Chips
1
4
-3
3 Chips
4
2
+2
4 Chips
2
0
+2
's ist zu seh'n, dass bei den niedrigen Einsätzen mehr Minuse zu verzeichnen sind, während bei den erhöhten Einsätzen die Pluseinsätze überwiegen. Hieraus resultiert der Gewinn durch die Progression. Wie aus dieser Aufstellung zu erkennen ist, liegt 'ne Gleichsatz-Überlegenheit bei den höheren Einsätzen vor. Ohne 'ne solche masse ègale-Überlegenheit kann niemals mit 'ner wie auch immer gearteten Einsatzsteigerung beim Roulette gewonnen werden, 's ist dabei unerheblich, ob sich's um 'ne Verlust- oder 'ne Gewinn-Progression handelt.
Everything will be ok in the end ...
if it's not ok ... it's not the end!
Aufgrund 'ner solchen Aufschlüsselung erscheint die Überlegung naheliegend, ob mer jene Einsatzhöhen, welche überwiegend den Verlust einbringen, überhaupt nicht mehr spielt, dafür jedoch die gewinnbringenden höheren Einsätze im Gleichsatz spielt. Hier wär' dann 'ne Progression lediglich 'ne Richtlinie, wann überhaupt Einsätze getätigt werden sollen und 's wär' dann 'n Marsch masse ègale mit 'nem Gewinnüberschuss 'rausgekommen.
Natürlich reizt 's dann auch gleich, nach der Ursache für den Überschuss zu forschen.Treten möglicherweise längere Folgen oder Abweichungen seltener auf oder erscheinen bestimmte Figuren häufiger, oder gibt’s womöglich Abweichungen von der mathematischen Normalverteilung?
Dies sind nur 'n paar Möglichkeiten für die Ursache des Gewinns. 's kann jedoch auch sein, dass die Überlegenheit der höheren Einsätze so in 'ner Permanenz versteckt ist, dass der Grund hierfür ohne aufwendige statistische Analysen gar nicht erkannt werden kann.
Die überaus gewinnbringenden, oft sehr hohen Einsätze treten aber möglicherweise in der Praxis auch nur selten auf, so dass diese dann kaum bespielt werden können. In solchen Fällen muss mer dann wohl bei der ursprünglichen, scheinbar absolut sicheren Progression bleiben, obwohl bekannt ist, dass 'ne gewisse Gleichsatz-Überlegenheit vorhanden ist, die jedoch aus den beschriebenen Gründen nicht verwertbar ist.
In der Vergangenheit sind viele unterschiedliche, teilweise sogar ziemlich komplizierte Einsatzsteigerungen ausgedacht worden, meist für die Einfachen Chancen. Von allen wurd' angenommen, dass sie solche absolut sicheren Progressionen seien:
die Stellentilgung (Abstreich-Progression), die Verhältnis-Progression oder die Progression des linearen Durchschnitts
Mit 'ner solchen Satztechnick müsst' im Spielcasino ohne großartige Chancen otierung beispielsweise nur auf eine Einfache Chance zu spielen und auf Dauer gewinnen zu sein. Allerdings hat sich keine der genannten Konstrukte als die gesuchte Ideal-Progression für ganz sicheren Dauergewinn erwiesen. Sie können jedoch als Ergänzung zu and'ren Systemen durchaus ihren Nutzen bringen.
Als Fazit bleibt:
's gibt keine absolut sichere Einsatzsteigerung, weil dies 'n Widerspruch in sich darstellt.
Hat 'n/e Spieler/in allerdings 'ne Spiel-Methode, die zwar mit 'ner Progression, aber nicht masse ègale Gewinne einbringt, also 'n scheinbar reines Progressions-Spiel, sollten die Häufigkeiten der Plus- und Minus-Einsätze der gleichen Einsatzhöhen untersuchen.
Ist der Grund der Gleichsatz-Überlegenheit bestimmter Einsätze nur schwer 'rauszufinden, kann die Progression möglicherweise doch noch verbessert werden, indem die Regeln für die Einsatzsteigerung verändert werden oder bestimmte Einsätze weglässt. Ergibt diese Untersuchung, dass der Erfolg der Progression nur auf 'nem kleinen Überschuss bei ziemlich hohen Einsätzen beruht, von denen 's nur sehr wenige gibt, dann ist Vorsicht angeraten, weil wenn bei diesen höchsten Einsätzen 's Plus doch einmal länger ausbleibt, kann 's gesamte System im Minus landen, indem mer aus dem entstandenen Verlust nicht mehr 'rauskommt.
Everything will be ok in the end ...
if it's not ok ... it's not the end!
Zum Abschluss dieses Themas noch 'n paar Worte zur Verwendung von Einsatzsteigerungen generell:
Mitunter können Progressionen recht sinnvoll sein. Vorausgesetzt, mer hat beispielsweise 'n Marsch, welcher über 'nen längeren Zeitraum zwar Gewinn im Gleichsatz einbringt, jedoch an einigen Spieltagen nur um den Nullsaldo umher pendelt, kann 'ne angepasste Progression 's Ergebnis in solchen Spielphasen durchaus gleichmäßiger machen,, was auch aus psychologischer Sicht von Vorteil sein kann.
Oder wenn bestimmte Abschnitte des Marsches, beispielsweise bestimmte Folgenlängen mehr Gewinn erbringen als and're oder häufiger oder seltener als im Durchschnitt erscheinen, im Bereich von 0,‰, kann's vorteilhaft sein, 'ne Einsatzsteigerung an jene Situationen anzupassen, um 's Spiel gleichmäßiger und somit lukrativer zu gestalten.
Sowie jedoch 'ne vermeintliche Überlegenheit 'nes Marsches versagt, lässt sich trotz 'ner noch so ausgeklügelten Progression nix mehr aus 'm Feuer holen.
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Was verstehste unter »nur im Gewinn steigern«??????????
Also 's gibt ja zwei Möglichkieten:
'ne Gewinn-Progression.
Hierbei wird ja immer nur nach Gewinnen, also Treffern der Einsatz erhöht, meistens ist's dabei egal, ob sich der derzeitige Saldo des Spiels im Minus oder im Plus befindet..........
Wirklich nur im Gewinn steigern.
Hier werden die Einsätze nur dann erhöht, wenn auch der Saldo im aktuellen Spiel im Plus ist. 's kann hierbei schon auch mal 'ne Verlust-Progression zum Einsatz kommen..........
Ich selbst bevorzug' die zweite Variante, weil ich die Auffassung vertret', dass wenn sich der Saldo zuerst mal in's Minus entwickelt hat, muss er sich im Gleichsatz auch wieder annähernd zum Nullpunkt spielen lassen............
Bei 'nem Minussaldo läuft mer eben auch Gefahr, dass die Treffer längeranhaltend dünn gesäht sind, somit reitet auch in diesem Fall 'ne reine Gewinn-Progression den Saldo dann nur noch weiter in's Minus, weil die benötigten Treffer, um 'n Saldo zumindest zu stabilisieren, ausbleiben.............
's Prinzip der Gewinn-Progression kann mer durchaus bis zu 'nem bestimmten Minussaldo, der auch von den Nerven und des verfügbaren Spielkapitals abhängig ist, spielen, aber ab 'nem gewissen Punkt sollt' nur noch im Gleichsatz die schlechte Phase durchgestanden werden...............
Wenn sich der Saldo dann wieder in Richtung Nullpunkt entwickelt hat, kann mer immer noch bei 'nem kleinen Minusstand mit 'ner Progression weiterspielen.............
bis denne
liebe Grüße
Danny
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