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Gut. Wenn es Dich aber davon abhält ein einfaches Experiment zu machen, bei dem weder Skepsis oder Glaube eine Rolle spielt und man etwas erfahren kann, dann ist diese Einstellung gegen Dich. Wirf sie über Board, denn sie beginnt Dich zu manipulieren.
Gut, Glaube ist sicher von Vorteil, aber nicht unabdingbar. Man sollte aber schon eine etwas neugierige Einstellung mitbringen. Soll ja auch Spaß machen.
Zum Beispiel hat mir immer einen besonderen Spaß bereitet, wenn ich als Concierge (Empfang) in einer Musikschule auf einen Tisch diesen Würfelturm stellte. Daneben ein Teller mit Gummibärchen.
Kam ein Kind aus dem Übungsraum, ermunterte ich es, doch mal die zwei Würfel zu nehmen und sie von oben in den Würfelturm fallen zu lassen. Dabei sollte es ganz fest eine „7“ wünschen. Erschien dann die Gesamtaugenzahl beider Würfel als „7“, dann konnte sie sich einpaar Gummibärchen schnappen.
Ich freue mich immer ganz besonders, wenn sich Kinder ganz frei und mit Erstaunen freuen können. Und in der Tat: Durchweg fast alle Kinder sorgten dafür, dass ich immer mehr Gummibärchen nachfüllen musste. :bigsmile: Und ich nahm alle ran, auch die Musiklehrer.
Will sagen, ich habe zwar keine Protokolle geführt, so wie ich es hier vorschlage, aber die vielen Treffer bleiben für mich heute noch ein spezielles Ereignis.
Einer meiner Bekannten meinte, dass es womöglich der berühmte „Experimentator-Effekt“ sei, bei dem die Trefferzahl davon abhängt, wie man eben die Sache vermittelt und rüberbringt. Gut, ich gebe zu, bin eben begeistert und das strahle ich dann auch aus. Aber wenn es weiter nichts ist ...
Persönlich bin ich aber Grundsätzlich der Meinung, das es " Sachen" gibt, die sich unserer rationalen Wahrnehmung entziehen. Sag niemals nie!
Es gibt (jedenfalls gab es sie noch vor 5 Jahren) eine Alternative zum Würfelturm:
Die Würfel im Würfel
von der Spiele-Firma Weible. Bestehend aus einem Acrylglas-Hohlkörper
mit drei Stück 7 mm-Würfel, Größe 30 mm.
Mit dieser spielerischen Ausführung ist auch ein (unbewusster) Manipulationsversuch, wie es ursprünglich mit dem Würfelturm tatsächlich verhindert wurde, nicht möglich.
Man nimmt den Würfel und lässt ihn auf einen Würfelteller (Ø 30 cm) mit Filzunterlage ausrollen und bewertet, wie üblich, die obenliegenden Würfelaugen.
Natürlich braucht man nicht unbedingt einen Würfelteller, Würfel in Würfel oder gar einen Würfelturm, um einfache Würfe mit normale Würfel durchzuführen. Das kann man alles allein mit der Hand und reicht die Tischplatte, Hauptsache man hat die Würfel.
Es macht aber doch schon einen spielerischen Unterschied, wenn man variieren kann.
Der Monats-Würfel
Übrigens reichen normale Kaufhaus-Würfel in ihrer Genauigkeit völlig aus. Die etwaigen Differenzen gegenüber ausgemessenen Las-Vegas-Würfeln liegen im marginalen Bereich. Außerdem gibt es die verschiedenartigsten Würfel mit mehr als 6 Seiten. Etwa rechteckige, ähnlich sumerische Rollsiegel, mit 6 und 9 Seiten und andere mit 12 und 20 Seiten.
Vor mir liegt gar einer mit 30 Seiten. Offensichtlich ein „Monats-Würfel“. Diesen Würfel kann man beispielsweise dazu verwenden, um den Tagesspruch aus „Osho’s Spieler-Kalender – 366 Aspekte des Spielers“ auswählen zu lassen, wie ich ihn in meinem Thread „Die PLAYER-MEDITATION“ zeige.
Der Katalog von GAMBLERS GENERAL STORE, Edition 2005/2006, zeigt auf Seite 28 tatsächlich einen Würfel mit gar 100 Seiten (unter der Nummer 13)!!!
Für was braucht man 100 Seiten?
Etwa für ein Bingo-Spiel, bei dem man sich seine erwählten Zahlen vorher erwürfeln möchte?
Mein Bingo-Spiel, sowie die Abbildung im Katalog (Seite 36), zeigt nur 75 Kugeln.
Das KENO von den Online-Casinos wie Pharaoh’s, CC usw. hat Nummern bis 80.
Inzwischen habe ich an meinem Würfelturm die ursprünglich “römischen Glöckchen” angebracht, die von den Würfeln angeschlagen werden, wenn sie unten rausrollen. Ein amüsandter Gag, wenn die Glöckchen anklingen.
Der Modellbogen aus dem ARCHÄOLOGISCHEN PARK des REGIONALMUSEUM XANTEN hat an der Vorderfront des Würfelturms extra dafür Aussparrungen eingedruckt, sodass man, die in jeden Kaufhaus erhältlichen kleinen Glöckchen, etwa mit kleinen Ketten, Bändern oder gar nur Garn daran befestigen kann.
Die Glöckchen sind dem zugesandten Modellbogen nicht beigefügt.
Übrigens könnte man den Würfelturm für die Kids als Nikolaus- oder Weihnachtsmann-Stiefel herrichten….. :bigsmile:
Eines der großen Erfahrungen aus den vielseitigen Testserien der Parapsychologie gelang Professor Bender. Er bekam heraus, dass veränderte Bedingungen andere Resultate hervorbrachten und nannte es „induktive Korrelation“. Bender:
„Die Veränderung einer Versuchsbedingung führt
regelmäßig zur Veränderung der Trefferergebnisse.“*
Haben wir also am Anfang einen Psychokinese-Test mit dem Würfelturm gemacht, so verändern wir jetzt die Perspektive mit einen Hellseh-Test und dem Tumbler.
In den HOLLAND CASINOS wird der Tumbler beim Würfelspiel SicBo gespielt. Dabei beginnt das Spiel „mit mechanischem Schütteln der Würfel. Dies geschieht unter einem sogenannten „Tumbler“ (Hut), der auf dem Spieltisch montiert ist. Anschließend fordert der Croupier zum Einsatz auf. Nach dem „Nicht mehr setzen bitte“ hebt der Croupier den Deckel vom Tumbler.“**
Kürzlich sah ich einen ähnlichen Tumbler in dem interessanten Geschäft Cultimo-Europa Center („shopping with joy“) in Berlin. Dem unschlagbaren Preis von 9,95 €*** für den Batteriebetriebenen AUTOMATIC DICE SHAKER konnte ich nicht widerstehen. Unter der gläsernen Plastik-Kuppel befinden sich 5 Würfel****. Durch Druck auf einer der 4 seitlichen Buttons bewegt sich der Boden schnell auf und ab und läßt die Würfel tanzen. Diese werden so durchgeschüttelt, dass sie sich dabei unvorhersehbar drehen. Der Schwingungsvorgang wird unterbrochen, wenn man den Button losläßt.
Auch dieser Tumbler besitzt eine Haube, die den Würfeltanz unter der gläsernen Plastik-Kuppel abdeckt. Man kann also nach dem Stillstand der Würfel die Augenzahl nicht erkennen.
Und das ist der Punkt: Während man beim Psychokinese-Test versucht geistig einzuwirken, beim Präkognitions-Test versucht die Anzahl der Augen vorauszubestimmen, versucht man beim Hellseh-Test, im Gegensatz dazu, erst nach dem das Ergebnis feststeht, die Würfelaugenanzahl zu erahnen.
Hat man also die Ahnung in seinem Psi-Protokoll notiert, entfernt man die Abdeckung und sieht erst jetzt das Ergebnis. Danach deckt man die gläserne Plastik-Kuppel wieder ab usw.
Wie das neue Psi-Protokoll, mit jetzt nur 108 Calls (Ansagen), aussieht, zeige ich in einer der nächsten Postings.
Psi
* Hans Bender aus “Unser sechster Sinn” (1971), dva, S. 65-66
und erweitert in der Goldmann-Tb-Ausgabe von 1982, S. 62.
** Zitat entnommen aus "Die Spielregeln" der HOLLAND CASINO'S
*** In der gleichen Version gibt es auch ein Roulettespiel mit Doppel-Zero, aber mit europäischen Nummernkranz. Immerhin eine Nummernanordnung, die es selten gibt!
**** Im Gegensatz zur Behauptung der Verkäufer kann man die gläsernen Plastik-Kuppel abnehmen und die Würfelanzahl verändern.
PS. Der AUTOMATIC DICE SHAKER ist von:
Out of the blue KG
Beim neuen Damm 28
28865 Lilienthal/Germany www.ootb.de
Article no.: 79/3983
Der DICE SHAKER arbeitet mit 2x AA Batterien, die nicht im Preis enthalten sind.