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Thema im Roulette Forum:
Dutzend-Dominanz

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Beiträge 31 bis 40 von 45
  1. #31
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    Standard AW: Dutzend-Dominanz

    Die Satzstrategie

    Das Ziel eines Roulettesystems sind dauerhafte Gewinne. Daher ist auch dieses System so ausgelegt, dass zwischenzeitliche Verluste, die immer wieder entstehen, möglichst schnell wieder aufgeholt und in Gewinn umgewandelt werden. Voraussetzung für dieses System ist, dass ein Spielkapital von 30 Stücken bereit steht, mit der üblichen doppelkten bis dreifachen Reserve. Über einen mittelfristigen Zeitraum sollten durchschnittlich 2 Stücke Gewinn pro Spiel möglich sein. Der Höchstgewinn liegt bei 6 Stücken pro Spiel.

    Idealerweise gelingt dies in einer einzigen Partie, am Spieltisch kommt das auch häufiger vor. Durch die Gewinnauszahlung der Dutzende läßt sich leicht ausrechnen, dass dazu in der Theorie nur 3 Gewinnsätze notwendig sind = 3 mal 1 Stück in 3 Coup in 3 Dreiergruppen. Um genau zu sein, es würden im besten Fall insgesamt 8 Coups benötigt, um bei Gewinn nach Regel Nr. 1 schnell bei 6 Stücken Gewinn zu landen. Drei Dominanzen in Serie auf den ersten Coups pro Dreiergruppe genügen dazu.

    Aber weitaus wichtiger als dieser zwar wünschenswerte, in der Praxis aber leider eher unwahrscheinliche permanente Durchlauf, ist der Umgang mit zwischenzeitlichen Verlusten. Dafür sind in das System zwei Stufen der vollständigen Verlusttilgung bzw. Verlustbegrenzung eingeplant.
  2. #32
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    Standard AW: Dutzend-Dominanz

    Die Stufe 1

    Diese Stufe haben wir ansatzweise bei dem Beispiel zur Handhabung der Notierkarte gesehen und ist in diesem System quasi das tägliche Brot.

    Diese Stufe zielt darauf ab, einen zwischenzeitlich erlittenen Verlust so auszugleichen, dass nach jedem Satz mit einem Gewinn sogar ein kleiner Gewinn von 1 oder 2 Stücken herausspringt. Dies geschieht in der Verbindung der Auszahlung mit einer Progression. Eine Progression bedeutet nichts anderes, dass die Sätze nach und nach erhöht werden, wodurch sich im Gewinnfall die Auszahlung vervielfacht. Diese Art zur Vermeidung von Verlusten wird bei weiter auflaufenden Verlusten höchstens über 5 Sätze gesetzt. Sobald eine Progression ihren Zweck erfüllt hat, die Partie also im Plus liegt, wird wieder mit dem Anfangssatz von 1 Stück gesetzt.

    Beispiele für die Stufe 1:

    1. Satz: 1 Stück

    Bei Verlust im nächsten Satz: 1 Stück

    Bei Gewinn im nächsten Satz: 1 Stück

    Saldo bei Verlust

    - 1 Stück

    Saldo bei Gewinn

    1 x 2 = 2 Stücke

    2. Satz: 1 Stück

    Bei Verlust im nächsten Satz: 2 Stücke

    Bei Gewinn im nächsten Satz: 1 Stück

    -2 Stücke

    (1 x 2) - = 1 Stück

    3. Satz: 2 Stücke

    Bei Verlust im nächsten Satz: 3 Stücke

    Bei Gewinn im nächsten Satz: 1 Stück

    -4 Stücke

    (2 x 2) – 2 = 2 Stücke

    4. Satz: 3 Stücke

    Bei Verlust im nächsten Satz: 4 Stücke

    Bei Gewinn im nächsten Satz: 1 Stück

    -7 Stücke

    (3 x 2) – 4 = 2 Stücke

    5. Satz: 4 Stücke

    Bei Gewinn im nächsten Satz: 1 Stück

    -11 Stücke

    (4 x 2) – 7 = 1 Stück


    Bei fortlaufendem Verlust wird also bis zum 5. Coup die Satzhöhe immer leicht angepasst. Die Progression beinhaltet die Satzstufen 1-1-2-3-4 Stücke. Sowie ein Gewinn kommt, liegt der Gesamtsaldo durch diese Progression sofort wieder mit 1 – 2 Stücken im Plus. Sofort im nächsten Satz wird dann wieder mit Satzhöhe = 1 Stück gesetzt.
    Geändert von Kesseldreher (05.02.2012 um 13:49 Uhr) Grund: Tippfehler ausgebessert
  3. #33
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    Standard AW: Dutzend-Dominanz

    Die Stufe 2

    Die Stufe 2 der Progression zur Tilgung vorangegangener Verluste kommt nur dann zur Anwendung, wenn die 5 Sätze im Rahmen der Progression aus Stufe 1 keinen Erfolg hatten. Dieser Fall tritt zwar nicht so häufig ein, aber gerade dann muss sich ein Roulettesystem bewähren.

    Waren alle 5 Sätze aus der Stufe 1 vergeblich, so steht in diesem Augenblick ein Zwischenverlust von 11 Stücken im Raum. Würde man dann mit voller Progression weitersetzen, so könnte es schnell passieren, dass die Sätze in unendliche Höhen, sprich bis zum Tischmaximum ansteigen würden. Bekanntlich ist das der Fallstrick aller Progressionen im Roulette. Daher ist das Ziel dieses Systems ab diesem Zeitpunkt, den bisher entstandenen Verlust nicht mehr auf einen Streich, sondern in mehreren Teilzielen auszugleichen. Es wird mehr auf den Gewinnquotienten der Dutzende als auf die Progression gesetzt. Dazu geht man nach folgendem Muster vor.

    Augenblicklich besteht der Verlust aus 11 Stücken. Die nachfolgend zu setzende Stückzahl wird durch einen Teiler festgelegt, der seinerseits selbst progressiv ist, allerdings nie größer als 4. Ab dem Zwischenverlust von 4 Stücken beträgt der Teiler 4.

    Dazu ein kleines Beispiel:

    Der Minussaldo von 11 Stücken wird durch 4 geteilt. Daraus ergibt sich die für den nächsten Satz zu setzende Satzhöhe, wobei bei Kommastellen jeweils auf- bzw. abgerundet wird. 11 : 4 = 2,75, das ergibt eine Satzhöhe von 3 Stücken. Alle höheren Verluste als 11 Stücke werden ebenfalls durch 4 geteilt und anschließend bei Bedarf gerundet.

    Fällt der Verlust unter 11 Stücke ab, wird weiterhin geteilt und gegebenenfalls gerundet, allerdings ändert sich dann der Teiler. Bei weniger als 11 Stücken Verlust in der Stufe 2 wird immer durch 3 geteilt und gerundet. Bei einem Stand von -4 bzw. -3 Stücken werden 2 Stücke gesetzt. Kommt die Partie zu einem Stand von -2 bzw. -1 Stücken, wird wieder nach den Regeln 1 – 8 mit der dabei vorgesehenen Satzhöhe gesetzt.

    Stand -25

    25 : 4 = 6,25

    Satzhöhe 6 Stücke

    Stand -24

    24 : 4 = 6,00

    Satzhöhe 6 Stücke

    Stand -23

    23 : 4 = 5,75

    Satzhöhe 6 Stücke

    Stand -22

    22 : 4 = 5,50

    Satzhöhe 6 Stücke

    Stand -21

    21 : 4 = 5,25

    Satzhöhe 5 Stücke

    Stand -20

    20 : 4 = 5,00

    Satzhöhe 5 Stücke

    Stand -19

    19 : 4 = 4,75

    Satzhöhe 5 Stücke

    Stand -18

    18 : 4 = 4,50

    Satzhöhe 5 Stücke

    Stand -17

    17 : 4 = 4,25

    Satzhöhe 4 Stücke

    Stand -16

    16 : 4 = 4,00

    Satzhöhe 4 Stücke

    Stand -15

    15 : 4 = 3,75

    Satzhöhe 4 Stücke

    Stand -14

    14 : 4 = 3,50

    Satzhöhe 4 Stücke

    Stand -13

    13 : 4 = 3,25

    Satzhöhe 3 Stücke

    Stand -12

    12 : 4 = 3,00

    Satzhöhe 3 Stücke

    Stand -11

    11 : 4 = 2,75

    Satzhöhe 3 Stücke

    Stand -10

    10 : 3 = 3,33

    Satzhöhe 3 Stücke

    Stand -9

    9 : 3 = 3,00

    Satzhöhe 3 Stücke

    Stand -8

    8 : 3 = 2,66

    Satzhöhe 3 Stücke

    Stand -7

    7 : 3 = 2,33

    Satzhöhe 2 Stücke

    Stand -6

    6 : 3 = 2,00

    Satzhöhe 2 Stücke

    Stand -5

    5 : 3 = 1,66

    Satzhöhe 2 Stücke

    Stand -4


    Satzhöhe 2 Stücke

    Stand -3


    Satzhöhe 2 Stücke

    Stand -2


    Satzhöhe 2 Stücke

    Stand -1


    Satzhöhe 1 Stück


    Die Verlusttilgung durch Progression wird nur gesetzt, wenn der Gesamtsaldo der Partie im Minus ist. Ist der Gesamtsaldo im Plus und es wird zwischenzeitlich verloren, der Gesamtsaldo aber nicht unter einen Stand von 0 abfällt, wird ausschließlich mit 1 Stück gesetzt.
  4. #34
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    Standard AW: Dutzend-Dominanz

    Der Contrasatz

    Zwar zeigt die Erfahrung ebenso wie die Gesetzmäßigkeiten im Roulette, wie eine Partie tendenziell verlaufen wird, aber es liegt in der Natur des Zufalls, dass es immer mal wieder zu Abweichungen kommt. Hier bedeutet das, dass bei einem zwischenzeitlich aufgelaufenen Verlust von über 30 Stücken innerhalb einer Partie ein Contrasatz gesetzt wird.

    Das bedeutet, dass dann gegen die üblichen Regeln gesetzt wird bzw. dass für einen Moment alle Regeln außer Kraft sind. Hier bezieht sich das in der Hauptsache auf die Dominanzen. Steigt der Verlust auf über 30 Stücke, wird nicht mehr auf die Dominanzen, sondern auf die Wechsel = W bzw. Glättungen = G gesetzt.

    Da sich diese immer erst im letzten Coup einer Dreiergruppe bilden können, wird dementsprechend auch nur auf den dritten Coup der Dreiergruppe gesetzt, wobei auch hier nachgesetzt wird. War die vorige Dreiergruppe also ein Wechsel, so wird wieder auf einen Wechsel gesetzt, kam eine Glättung, wird entsprechend auf eine erneute Glättung gesetzt. Es kann in der betreffenden Dreiergruppe also nur gesetzt werden, solange sich noch keine Dominanz gebildet hat, also ein Wechsel oder eine Glättung überhaupt noch möglich sind.

    Die Satzhöhe beschränkt sich hierbei generell auf 4 Stücke. Erzielt man durch einen solchen Contrasatz ein Gesamtsaldo von -18 Stücken oder besser, dann wird wieder gemäß den Regeln und der Progression der Stufe 2 gesetzt.

    Eine Partie wird dann auch mit Minus beendet, sowie sie bei -8 Stücke oder besser steht. Es hat sich mehrmals erwiesen, dass solche Spiele kaum mehr vollständig zu retten sind. Anschließend ist eine längere Pause oder ein Tischwechsel zu empfehlen.
  5. #35
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    Standard AW: Dutzend-Dominanz

    Die Pause

    Gewinnt man einen Coup nach dem anderen, dann ist natürlich kaum jemals eine Pause notwendig. Aber falls einige Coups in Serie verloren werden, muss eine Spielunterbrechung eingelegt werden, die mindestens eine Dreiergruppe lang ist. Allgemein gilt, dass eine Spielunterbrechung immer dann angezeigt ist, sowie vier Verluste in Serie entstanden sind. Dabei ist es uninteressant, zu welchem Zeitpunkt die Serie von Verlusten eingetreten ist. Die Spielunterbrechung wird also auch dann durchgeführt, wenn eine Partie bei einem Gesamtsaldo von +5 Stücken steht und anschließend wird vier Mal in Serie verloren, auch wenn die Partie dann mit einem Gesamtsaldo von +1 noch immer im Gewinnbereich liegt.

    Die Dauer der Spielunterbrechung richtet sich nach dem Spielverlauf der Dutzende. Es wird erst dann wieder gesetzt, wenn ein eindeutiges Signal dafür vorhanden ist. Da bei diesem System die Dominanzen nachgesetzt werden, besteht dieses Signal darin,dass sich in einer Dreiergruppe am Anfang eine Dominanz zeigt, z.B. D-D-... . Die Dominanz muss am Anfang einer Dreiergruppe liegen. Demnach kann es also durchaus vorkommen, dass die Spielunterbrechung nur eine einzige Dreiergruppe umfaßt, da schon in der ersten Dreiergruppe der Spielunterbrechung das Signal zum Weitersetzen kommt. Aber ebenso kann es passieren, dass sich eine Spielunterbrechung über mehrere Dreiergruppen hinzieht.

    Ausnahmeregel: Eine Spielunterbrechung muss ihrerseits unterbrochen werden, wenn sich eine Konstellation nach den Regeln Nr. 4 oder Nr. 5 anzeigt. Dann muss gesetzt werden, da sich Serienbildungen anknüpfen können bzw. auf den Abbruch einer Serie gesetzt werden muss. Das tritt zwar selten ein, aber er kommt immerhin gelegentlich vor und muss unbedingt beachtet werden.

    Die Spielpause wird in einem solchen Fall nur für einen oder zwei Sätze unterbrochen. Tritt keine Dominanz in den ersten beiden Coups dieser Dreiergruppe ein, dann geht die Spielunterbrechung im Anschluß weiter und es muss weiterhin auf das Signal für die Fortsetzung des normalen Spiels abgewartet werden.
  6. #36
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    Standard AW: Dutzend-Dominanz

    Gewinn-Optimierung

    Es folgen noch einige Maßnahmen, die allesamt dazu dienlich sein sollen, die entstandenen Gewinne zu sichern bzw. das System möglichst gewinnorientiert zu gestalten.
    • Eine Partie soll man prinzipiell dann beenden, wenn ein Gewinnsaldo von +6 Stücken oder höher erzielt ist. Wird innerhalb der ersten 3 Dreiergruppen ein Gesamtsaldo von +5 Stücken erreicht, wird die Partie ebenfalls beendet.
    • Eine Partie wird immer nach 30 Coups beendet, wenn es nach dem 30. Coup im Plus ist, unabhängig davon, wieviel Plus erzielt worden ist.
    • Eine Partie wird nach 40 Coups beendet, wenn der Gesamtsaldo -5 Stücke oder darunter beträgt.
    • Geht eine Partie über 40 Coups, wird sie bei einem Gesamtsaldo von -12 oder darunter auf jeden Fall beendet.
    • Nach 45 Coups ist eine Partie generell immer zu beenden, unabhängig vom aktuellen Gesamtsaldo.
    • Nach einer Beendigung sollte vor einer weiteren Partei unabhängig vom Ergebnis der vorigen Partie eine Pause gemacht oder ein Tischwechsel in Erwägung gezogen werden.
    Nach dieser Beschreibung der Spielregeln folgen nun noch einige Beispiele zur Praxis.
  7. #37
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    Standard AW: Dutzend-Dominanz

    1. Beispiel



    Eine Partie, wie man es sich nur wünschen kann und wie sie durchaus auch vorkommen. Bereits nach 8 Coups ist die Partie mit einem Gesamtsaldo von +6 Stücken gewonnen und beendet.

    In der ersten Dreiergruppe kommt die 4, das 1. Dutzend. Gemäß der Regel 1 erfolgt der Nachsatz auf dieses Dutzend mit 1 Stück. Mit der 7 kommt erneut das 1. Dutzend, der Satz ist gewonnen. Man trägt ein + hinter die 1 in der Spalte „Satz“. In der Spalte „x2“ wir das Ergebnis der Multiplikation mit 2 eingetragen, dies ergibt 2. Derzeitiger Stand ist also 2+, dies wird so in der Spalte „Stand“ eingetragen. Der dritte Coup wird in dieser Dreiergruppe aufgrund des Gewinns nicht mehr gesetzt. Es kommt das 3. Dutzend. In den Spalten „DWG“ wird „D“ aufgrund der Dominanz P-P-D markiert.

    In der zweiten Dreiergruppe kommt im 4. Coup das 2. Dutzend. Dementsprechend wird dieses Dutzend nachgesetzt. Im 5. Coup kommt wieder das 2. Dutzend, der Satz ist gewonnen. Hinter dem Eintrag von 1 Stück für den Satz wird ein+ eingetragen, der Satz mit 2 multipliziert und das Ergebnis 2 in der Spalte „Stand“ dazugezählt. Das ergibt einen neuen Stand von 4+. Der nächste Coup, in dem das 2. Dutzend kommt, wird wieder wegen des Gewinns nicht gesetzt, in den Spalten „DWG“ wird wieder das „D“ wegen der Dominanz M-M-M markiert und durch eine Linie mit der vorigen Dreiergruppe verbunden.

    Die dritte Dreiergruppe bringt schließlich den endgültigen Gewinn. Nachdem das 3. Dutzend gekommen ist, wird dieses gemäß der Regel 1 nachgesetzt. Es kommt wieder das 3. Dutzend. Hinter dem Eintrag für den Satz von 1 Stück wird noch das + eingetragen, das Ergebnis der Multiplikation mit 2 eingetragen und der neue Stand berechnet. Dieser beträgt nun +6 Stücke, damit ist die Partie zu beenden, bevor die letzte Zahl in dieser Dreiergruppe überhaupt ermittelt wurde.
    Angehängte Grafiken
  8. #38
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    2. Beispiel



    Die Partie beginnt mit der 22 aus dem 2. Dutzend, deshalb wird auch das 2 Dutzend gesetzt.. Dann kommt aber das 3. Dutzend, Verlust. Hinter die 1 bei Satz wird ein Minus eingetragen. Durch den Verlust gibt es nichts zu multiplizieren, deshalb bleibt die Spalte „x2“ leer. Unter „Stand“ wird bei Verlust nur die Satzhöhe verbucht, daher wird 1 – eingetragen.

    Gemäß der Regel Nr. 3 wird dann das gerade gekommene Dutzend nachgesetzt. Es kommt das 1. Dutzend wieder Verlust. Unter „Satz“ erhält die 1 ein Minus, der neue Gesamtsaldo unter „Stand“ ist somit 2 -. In den Spalten „DWG“ erhält das G eine Markierung, da eine Glättung M-D-P über alle drei Dutzend stattgefunden hat.

    In der zweiten Dreiergruppe kommt zuerst das 2. Dutzend. Dieses wird nachgesetzt. Dieses Mal werden 2 Stücke gesetzt, da sich die Partie bereits in der Stufe 1 der Progression zur Verlusttilgung befindet. Es kommt das 1. Dutzend, also wieder ein Verlust. Die verlorenen 2 Stücke werden im Gesamtsaldo zu den bereits verlorenen 2 Stücken hinzu gerechnet, der Gesamtsaldo ist also 4 -.

    Gemäß der Regel Nr. 3 muss jetzt das 1. Dutzend nachgesetzt werden. Da sich die Partie noch immer in der Verlusttilgung befindet, müssen nun 3 Stücke gesetzt werden. Es kommt auch das 1. Dutzend, der Satz gewinnt. Die eingetragene 3 unter „Satz“ bekommt ein Plus, wird in der Spalte „x2“ mit 2 multipliziert, die ergibt 6. Diese 6 Stücke werden mit den -4 Stücken unter „Stand“ verrechnet, es ergibt sich ein neuer Gesamtsaldo von 2 +.

    In der 3. Dreiergruppe wird gemäß der Regel Nr. 1 dem 3. Dutzend nachgesetzt. Da die Verlusttilgung an dieser Stelle abgeschlossen ist, weil die Partie besser als -2 dasteht, wird nun wieder 1 Stück gesetzt, dies wird unter „Satz“ eingetragen. Das 3. Dutzend kommt, es wird gewonnen. Die 2 Gewinnstücke werden unter „Stand“ dem Gesamtsaldo hinzugerechnet, der nun bei 4 + steht.

    Die 4. Dreiergruppe verläuft ähnlich wie die vorige. Es wird dem 2. Dutzend mit einem Stück nachgesetzt und gewonnen. Daher erhöht sich der Gesamtsaldo auf 6 +, die Partie wird damit beim 11. Coup beendet.
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  9. #39
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    Standard AW: Dutzend-Dominanz

    3. Beispiel



    Im Prinzip gibt es in diesem Beispiel keine besonderen Vorkommnisse.

    In der 1. Dreiergruppe wird dem 2. Dutzend nachgesetzt und verloren. Dann wird dem 1. Dutzend nachgesetzt, da dieses kam und zum ersten Verlust führte. Es kommt das 1. dutzend, es wird gewonnen. Da der Gewinn doppelt auszahlt dreht sich das spiel gleich ins Plus, der Gesamtsaldo steht bei 1 +.

    In der 2. Dreiergruppe kommt es zu zwei Verlusten in Serie. Der Gesamtsaldo steht nun bei 1 -.

    Die 3. Dreiergruppe beginnt mit dem 2. Dutzend, dieses wird nachgesetzt. Es kommt ein Gewinn, der Gesamtsaldo steht wieder bei 1 +.

    In den beiden nächsten Dreiergruppen passiert praktisch dasselbe, dadurch erhöht sich der Gesamtsaldo auf 5 + im 14. Coup.

    In der 6. Dreiergruppe wird dem 2. Dutzend nachgesetzt. Weil das 3. Dutzend kommt, gibt es einen Verlust, der Gesamtsaldo steht bei 4 +. Nun wird dem 3. Dutzend nachgesetzt, es kommt wieder ein Verlust. Der Gesamtsaldo schrumpft auf 3 +.

    Die 7. Dreiergruppe bringt sofort einen Gewinn, der Gesamtsaldo steht wieder bei 5 +.

    In der 8. Dreiergruppe wird dem 1. Dutzend nachgesetzt. Der Gewinn kommt wieder sofort, womit der Gesamtsaldo auf 7 + ansteigt. Damit ist das Spiel nach dem 23. Coup erfolgreich beendet.
    Angehängte Grafiken
  10. #40
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    4. Beispiel



    In der ersten Dreiergruppe wird dem 1. Dutzend nachgesetzt. Die 7 kommt, somit das erste Dutzend, der Satz gewinnt. Der Gesamtsaldo steht bei 2 +.

    In der zweiten Dreiergruppe wiederholt sich das Szenario, nur dieses Mal mit dem 3. Dutzend. Der Gesamtsaldo steigt auf 4 +.

    Die dritte Dreiergruppe beginnt mit einem Verlust von 1 Stück. Dem 3. Dutzend wird gemäß der Regel Nr. 3 nachgesetzt. Es kommt das 2. Dutzend, noch ein Verlust. Der Gesamtsaldo steht nun bei 2 +.

    Bis einschließlich zur 6. Dreiergruppe ereignen sich keine besonderen Vorkommnisse. Die Sätze erfolgen jeweils nach den Regeln Nr. 1 – 3.

    In der 7. Dreiergruppe müßte nun gemäß der Regel Nr. 6 nach den vorhergehenden 4 Verlusten in Serie eine Spielunterbrechung erfolgen. Da in der Spalte „G“ aber eine Zweierserie gekommen ist, muss nun gemäß der Regel Nr. 4 auf den Abbruch dieser Serie gesetzt werden.

    Zuerst wird wie gewohnt dem 2. Dutzend nachgesetzt, es kommt aber das 3. Dutzend. Nun wird, ebenfalls wie gehabt, diesem 3. Dutzend nachgesetzt. Da sich zwischenzeitlich unter „Stand“ beim Gesamtsaldo ein Minus von 2 Stücken ergeben hat, kommt die Stufe 1 der Verlusttilgung zur Anwendung. Im Klartext bedeutet das, es werden nun 2 Stücke auf das 3. Dutzend gesetzt. Das dritte Dutzend wiederholt sich, der Satz gewinnt. Der Gesamtsaldo steigt sofort wieder auf 2 +.

    In der nächsten, der 8. Dreiergruppe, wird nun die Spielunterbrechung, die eigentlich schon vorher hätte eingefügt werden müssen, und die durch das Eintreten der Regel Nr. 4 unterbrochen werden mußte, fortgesetzt bzw. nun begonnen. In dieser Dreiergruppe gibt es kein Signal zum Abbruch der Spielunterbrechung, das Signal wäre eine Dominanz der ersten beiden Dutzenden in dieser Gruppe, wird die Spielunterbrechung in der nächsten Dreiergruppe fortgesetzt.

    Auch in der 9. Dreiergruppe gibt es kein Signal zum Beenden der Spielunterbrechung.

    In der 10. Dreiergruppe tritt erneut die Regel Nr. 4 in Kraft, nach der nun gesetzt werden muss. Es hat sich erneut eine Zweierserie in Spalte „G“ gebildet, es wird deshalb dem 1. Dutzend, das gekommen ist, nachgesetzt. Der Satz gewinnt, der Gesamtsaldo ist nun 4 +. Das Spiel wird mit diesem Gewinn beendet, da mit dieser Dreiergruppe bereits der 30. Coup erreicht ist.
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