Sehen wir uns die Poisson-Verteilung anhand willkürlich ausgewählter Permanenzen genauer an. Die gekommenen Zahlen sind mit einem X dargestellt. Darunter sehen wir die Verteilung der gekommenen Zahlen (k) zu nicht gekommenen Zahlen (nk). Da es hier um ein Spiel auf Dutzende gehen soll, sehen wir unten noch die Verteilung der Dutzende.
0 XX X XXX XX XX XX X XXXX X
1 X XX X X XX X X
2 XX X X X XX XX X X
3 X X XX XX X XX XX XX
4 XX X X XX XX X X XX X
5 XX X X XXX XXX XXX X XXX
6 XXX XX X X X X XXX
7 XX X X X X XX XX X
8 X X X XX X XX X X X
9 XX X X XXX X XX
10 X XX X XX X X
11 XX X XX XX X X
12 X X XXX X XX XX X XX X X
13 X X X XXX X X XX
14 XX XX X XXX XX XXX X XX
15 XX X XX X X X X X
16 X X X X XX X X
17 X XX X XX X X XX X
18 XX XXX XX XX XX XX XX X
19 X X X X X X X X X X
20 X XX X X X
21 X X XX X XX X
22 XXXXX XXXX XX XXX XXX X
23 X X X X
24 X XX XXXX X XX X X X X
25 X X X XXX XXXX XX X X XXXX XX
26 X X X XX X XX XX X
27 X X X XX X XXX XX XXX X X XX
28 XX X X XXX XX X
29 XX X XX X XX X XXX XX
30 X XX XX X XX XX X XX
31 XX X XX X XX X
32 X X XX X XX X XX X X
33 X XX X XX XXX X XXX XX
34 X X X X XX XX XX XX
35 X XX XX X XX XX XXX
36 X X X XX XX X X
k 26 25 24 25 23 22 22 23 23 23 21 27
–- –- –- -- -- -- -- -- -- -- -- --
nk 11 12 13 12 14 15 15 14 14 14 16 10
D1 19 10 12 9 10 12 12 9 15 14 9 5
-- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
D2 8 17 15 11 12 8 12 14 9 6 8 9
-- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
D2 10 8 10 16 12 15 11 12 13 16 16 17
Wie bei einem mathematischen Gesetz üblich ist auch das Zwei-Drittel-Gesetz empirisch wie theoretisch nachgewiesen. Man kann Tausende von Permanenzen durchkämmen, es gibt kein Vorbeikommen an diesem Gesetz. Es dürfte logisch sein, dass ein Wert von 13,8 (das ist der genaue rechnerische Wert) natürlich nicht in jedem Durchlauf erreicht wird. Es handelt sich nur um einen Durchschnitt, aber schon mittelfristig bildet sich dieser Wert deutlich heraus.
Die Schlußfolgerung ist aber unmissverständlich. Daraus kann man nämlich herleiten, dass in jedem Durchlauf einige Zahlen öfter als andere kommen, sie sind für diesen Durchlauf dominant. Auf dieser richtungsweisenden Wahrheit ist das folgend beschriebene Roulette-Spiel begründet. Das Setzen folgt in gewisser Weise dem dominanten Trend.
Jedes Roulettesystem, das einem Spieler innerhalb kürzester Zeit einen immensen Geldsegen verspricht, kann aufgrund der mathematischen Gesetzmäßigkeiten, auf denen das Roulette aufgebaut ist, zwangsläufig nur scheitern. Mit dem Spiel auf die Dominanz versuchen wir uns hingegen hartnäckig an die Fersen des Zwei-Drittel-Gesetzes zu heften. Zwangsläufig ist dabei aber auch, dass der große Gewinn nur über einen gewissen Zeitraum entstehen kann.
Jeder Roulettespieler, der die Gesetze des Spiels kennt, weiß auch, dass ein systematischer und dauerhafter Gewinn nur in kleinen Schritten möglich sein wird. Alles andere würde bedeuten, die Welt der Mathematik neu zu erfinden. Bisher ist das noch keinem Systemspieler gelungen und es wird auch nie einem gelingen. Aber den kleinen Vorteil des Casinos kann man etwas umorganisieren. Da der Vorteil so gering ist, bedarf es auch nur eines winzigen Vorsprungs, um die Sache zu kippen und einen systematischen Spieler gewinnen zu lassen.
Ein gutes Roulettesystem ist nicht dazu gedacht, um die Bank zu sprechen. Einziges Ziel ist der dauerhafte Gewinn. Auch dieser summiert sich im Laufe der Zeit enorm.