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Thema im Roulette Forum:
Ungleichverteilung der ECs

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Beiträge 1 bis 10 von 25
  1. #1
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    Standard Ungleichverteilung der ECs

    Ich hatte es bereits erwähnt, ich möchte ein Roulettesystem vorstellen, welches auf die Einfachen Chancen Rot/Schwarz und Impair/Pair gespielt wird. Die Ermittlung der Einsätze erfolgt jedoch auf den Transversale Pleines (Dreiertransversalen oder TvP). Auf diese Art und Weise ist eine Tendenzerfassung möglich, welche in der Regel ausgeprägtere Trends hervorruft, als dies normalerweise der Fall wäre.

    Das Spiel wird in aller Regel masse égale, das heißt im Gleichsatz gespielt. Möglich sind jedoch auch Progressionen, auf eine Variante eines Parolispiels wird am Ende kurz eingegangen.

    Doch beginnen wir mit der ungewöhnlichen Notierweise der Einfachen Chancen Rot/Schwarz und Impair/Pair. Diese beruht auf der unregelmäßigen Anordnung dieser Chancen in den 12 Transversale Pleines. Das Chancenpaar Manque/Passe kann auf diese Weise nicht erfasst werden, da Manque von den ersten 6 Transversale Pleines abgedeckt wird, Passe von den letzten 6.

    Bei den Chancenpaaren Rot/Schwarz und Impair/Pair ist es dagegen der Fall, dass eine dieser Chancen, oder gar beide, in einer Dreiertransversale überwiegend vorhanden ist.

    So ist zum Beispiel in der ersten Transversale Pleine, der Transversale mit den Zahlen 1-2-3, jeweils Rot und Impair zweifach enthalten, Schwarz und Pair dagegen jeweils nur einfach. Es bestehet also ein Überhang von Rot und Impair.

    In der Dreiertransversale mit den Zahlen 28-29-30 besteht hingegen ein Überhang von Schwarz und Pair, welche jeweils zweifach enthalten sind, dagegen Rot und Impair nur einfach.

    Ein Überhang an Rot und Pair besteht zum Beispiel in der Transversale Pleine mit den Zahlen 34-35-36, da diese jeweils zweifach enthalten sind, Schwarz und Impair dagegen nur einfach.

    Diese ungleichmäßige Verteilung der Chancenpaare Rot/Schwarz und Impair/Pair zieht sich durch alle der Transversale Pleines hin. Es folgt nun eine Auflistung der Dreiertransversalen mit deren Überhängen.

    Transversale Pleine 
    1-2-3Rot und Impair
    4-5-6Schwarz und Pair
    7-8-9Rot und Impair
    10-11-12Schwarz und Pair
    13-14-15Schwarz und Impair
    16-17-18Rot und Pair
    19-20-21Rot und Impair
    22-23-24Schwarz und Pair
    25-26-27Rot und Impair
    28-29-30Schwarz und Pair
    31-32-33Schwarz und Impair
    34-35-36Rot und Pair
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  2. #2
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    Standard Ungleichverteilung der ECs

    Aus dieser un gleichmäßigen Verteilung der aufgezählten Einfachen Chancen ergibt sich nun die ungewöhnliche Buchführung:

    Es wird stets diejenige Chance notiert, welche in der erschienenen Transversale Pleine überwiegend enthalten ist.

    Transversale Pleine 
    1-2-3Rot und Impair wird notiert
    4-5-6Schwarz und Pair wird notiert
    7-8-9Rot und Impair wird notiert
    10-11-12Schwarz und Pair wird notiert
    13-14-15Schwarz und Impair wird notiert
    16-17-18Rot und Pair wird notiert
    19-20-21Rot und Impair wird notiert
    22-23-24Schwarz und Pair wird notiert
    25-26-27Rot und Impair wird notiert
    28-29-30Schwarz und Pair wird notiert
    31-32-33Schwarz und Impair wird notiert
    34-35-36Rot und Pair wird notiert

    Zum besseren Verständnis:

    Es wird zum Beispiel auch Rot notiert, wenn die 8 erschienen ist. Die 8 ist in der Dreiertransversale 7-8-9 enthalten, in welcher Rot und Impair einen Überhang haben.

    Schwarz wird auch zum Beispiel dann notiert, wenn die 32 erscheint, da die 32 in der Dreiertransversale 31-32-33 enthalten ist, in welcher Schwarz einen Überhang aufweist.

    Analog dazu verhält es sich mit dem Chancenpaar Impair/Pair. Erscheint zum Beispiel die 11, so wird ebenfalls Pair notiert. Die 11 ist in der Dreiertransversale 10-11-12 enthalten, in welcher Pair den Überhang aufweist.

    Impair wird auch dann notiert, wenn die 26 erschienen ist, da die 26 in der Dreiertransversale 25-26-27 enthalten ist. Diese Dreiertransversale weist einen Überhang von Impair auf.

    Dies ist ein wichtiger Aspekt dieser Strategie, denn entscheidend für die Notierung ist nicht die EC-Eigenschaft, sondern die entsprechende Transversale Pleine. Für alle drei Zahlen einer Dreiertransversale wird also diejenige Chance notiert, welche in dieser Transversale einen Überhang aufweist.

    Somit kann es vorkommen, dass die 5 unter Schwarz und Pair gebucht wird, dass die 17 unter Rot und Pair gebucht wird, die 23 unter Schwarz und Pair, die 29 unter Schwarz und Pair die 32 unter Schwarz und Impair, oder dass die 35 unter Rot und Pair gebucht wird.

    Die folgende Permanenz soll dieses Verfahren noch einmal verdeutlichen.

     14 Schwarz und Impair wird gebucht.
     34 Rot und Pair wird gebucht.
     30 Schwarz und Pair wird gebucht.
    26  Rot und Impair wird gebucht.
    22  Schwarz und Pair wird gebucht.
     21 Rot und Impair wird gebucht.
     7 Rot und Impair wird gebucht.
    2  Rot und Impair wird gebucht.
    20  Rot und Impair wird gebucht.
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  3. #3
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    Standard Ungleichverteilung der ECs

    Nach dieser vorstehenden ausführlichen und hoffentlich verständlich erklärten Art und Weise der zu notierenden Permanenzahlen kommen wir nun zur Optimierung der Tendenzerfassung. Hierzu werden die Zahlen in Dreierfiguren erfasst.

    Mit insgesamt 8 Dreierfiguren sind alle Möglichkeiten zu erfassen. Dieses durchaus nützliche Holfsmittel stammt ursprünglich von dem französischen Progessor Alyett, dieses Verfahren hat sich ebenso bei vielen anderen Gelegenheiten bestens bewährt. Anhand des Chancenpaares Schwarz und Rot stellen sich die figuren wie folgt dar:

    S R   S R   S R   S R   S R   S R   S R   S R
                   
                   
                   
    1 2 3 4 5 6 7 8

    Die Figuren bestehen also aus folgenden Sequenzen:

    Figur 1: Schwarz-Schwarz-Schwarz
    Figur 2: Schwarz-Schwarz-Rot
    Figur 3: Schwarz-Rot-Schwarz
    Figur 4: Schwarz-Rot-Rot
    Figur 5: Rot-Rot-Rot
    Figur 6: Rot-Rot-Schwarz
    Figur 7: Rot-Schwarz-Rot
    Figur 8: Rot-Schwarz-Schwarz

    Die Figuren 1 bis 4 beginnen also jeweils mit einem Coup, dessen Überhang aus Schwarz besteht, während die Figuren 5 bis 8 jeweils aus einem Coup mit einem Überhang von Rot beginnen. Entsprechend ergeben sich die Figuren für Pair und Impair.

    Figur 1: Pair-Pair-Pair
    Figur 2: Pair-Pair-Impair
    Figur 3: Pair-Impair-Pair
    Figur 4: Pair-Impair-Impair
    Figur 5: Impair-Impair-Impair
    Figur 6: Impair-Impair-Pair
    Figur 7: Impair-Pair-Impair
    Figur 8: Impair-Pair-Pair

    Daraus läßt sich das nun folgende Buchungsblatt erstellen.

    Coups   Schwarz - Rot   Pair - Impair
    1 2 3 4 5 6 7 8 + - 1 2 3 4 5 6 7 8 + -
                                               
                                               
                                               
                                               
                                               
                                               
                                               
                                               
                                               
    Geändert von Merlin (27.12.2011 um 19:01 Uhr)
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  4. #4
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    Standard Ungleichverteilung der ECs

    Es werden stets sechs Coups vornotiert und in den nächsten drei Coups wird der Einsatz getätigt. Im Originalspiel wird stets nur ein Einsatz getätigt, so dass insgesamt sieben Coups für einen Angriff notwendig sind.

    Das Spiel kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt begonnen und auch wieder beendet werden. Ein Freund meinerseits schwor jedoch lange Zeit auf die folgende Taktik:

    Er nahm stets einen Handwechsel zum Anlaß, um mit dem Spiel zu beginnen. Nach Abschluß des Angriff wartete er neuerlich einen Handwechsel ab, bevor er einen nuen Angrff begann. Er schwor darauf, dass es von Vorteil sei, wenn man "seinem" Croupier über den Tag von Tisch zu Tisch folgen würde. Mein Freund war der Ansicht, dass sich dann länger anhaltendeTendenzen bilden würden. Wie dem auch sei, es mag jeder halten, wie er es möchte.

    Nachfolgend ein Beispiel für die Notierweise anhand der obigen kleinen Beispielpermanenz.

    Coups   Schwarz - Rot   Pair - Impair
    1 2 3 4 5 6 7 8 + - 1 2 3 4 5 6 7 8 + -
    14                                          
    34                                          
    30                                          
    26                                          
    22                                          
    21                                          
    7                                          
    2                                          
    20                                          

    Es erscheint die 14, diese gehört der Transversale Pleine 13-14-15 an, in welcher Schwarz und Impair einen Überhang aufweisen. Damit notieren wir unter Schwarz (die Figuren 1, 2, 3 und 4) sowie unter Impair (die Figuren 5, 6, 7,und 8).

    Die 34 erscheint, diese gehört zur TvP 34-35-36, welche einen Überhang von Rot und Pair aufweist. Es werden unter Rot die Figuren 3, 4, 5 und 6 markiert, unter Pair die Figuren 1, 2, 7 und 8.

    Es erscheint die 30, welche der Transversale Pleine 28-29-30 angehört. Diese weist einen Überhang von Schwarz und Pair auf, es werden unter Schwarz die Figuren 1,3, 6 und 8 markiert, unter Pair werden ebenfalls die Figuren 1,3,6, und 8 markiert.

    Die 26 erscheint, diese gehört zur Transversale Pleine 25-26-27, welche einen Überhang von Rot und Impair aufweist. Unter Rot werden die Figuren 5,6,7 und 8 marikert, unter Impair sind es ebenso die Figuren 5,6,7, und 8.

    Nun erscheint die 22, diese gehört der Transversale Pleine 22-23-24 an. Diese besitzt einen Überhang an Schwarz und Pair, so dass unter Schwarz die Figuren 1,2,7 und 8 notiert werden, unter Pair werden ebenfalls die Figuren 1,2,7 und 8 markeirt.

    Es erscheint die 21, welcher zur TvP 19-20-21 gehört. diese weist einen Überhang von Rot und Impiar auf, es werden die Figuren 2,4,5 und 7 markiert, dieselben Figuren werden unter Impair markiert.

    Die 7 erscheint nun, welche der TvP 7-8-9 angehört. Es besteht ein Überhang an Rot und Impair, unter Rot und Impair werden die Figuren 5,6,7 und 8 notiert.

    Nun erscheint die 2 aus der Transversale Pleine 1-2-3. Diese weist einen Überhang von Rot und Impair auf, es wreden unter Rot sowie unter Inpair die Figuren 3,4,5 und 6 notiert.

    Als letzte Zahl unseres Beispiels erscheint die 20, welche der TvP 19-20-21 angehört. Diese besitzt einen Überhang an Rot und Impair, so dass unter Rot und Impair die Figuren 2,4, 5 und 7 markiert werden.

    Man bemerkt es bereits an dieser Beispielbuchung, Konzentration ist vonnöten, um diese Art der Buchführung fehlerfrei durchzuführen.
    Geändert von Merlin (28.12.2011 um 14:29 Uhr)
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  5. #5
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    Standard AW: Ungleichverteilung der ECs

    Hallo Merlin,

    Zitat Zitat von Merlin Beitrag anzeigen

    Man bemerkt es bereits an dieser Beispielbuchung, Konzentration ist vonnöten, um diese Art der Buchführung fehlerfrei durchzuführen.
    Entschuldige, dass ich mich kurz dazwischen schmuggle. In der Tat, einfach ist es nicht, diese Art der Buchführung zu vollführen. Der Titel des Themas erscheint mir zwar passend, aber hätte "EC-Figuren-Scanner - The Next Generation" nicht besser geklungen?

    Ciaociao
    Eine Lösung habe ich. Leider paßt sie nicht zum Problem.
  6. #6
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    Standard AW: Ungleichverteilung der ECs

    Hallo LR,

    Zitat Zitat von Leica Robbiani Beitrag anzeigen

    Der Titel des Themas erscheint mir zwar passend, aber hätte "EC-Figuren-Scanner - The Next Generation" nicht besser geklungen?
    Besser geklungen hätte Dein Vorschlag sicher, jedoch hätte er das Thema nicht vollständig aufgegriffen, denn die, ich nenne es einmal Peripherie, ist eine andere. Ermittelt wird ja anhand der Transversale Pleines.

    lg

    Merlin
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  7. #7
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    Standard Ungleichverteilung der ECs

    Das Spiel selbst basiert auf der Rückführung einer ausgeprägten Tendenz, wobei wir uns mit einem Plus zufrieden stellen. Eine Tendenz wird also nicht bis zum absoluten, auch kaum auf einen teilweisen Ausgleich verfolgt.

    Ermittelt wird stets aus zweimal drei Coups, also insgesamt 6 Coups. Wie oben in dem Buchungsbeispiel zu sehen ist, erhält jene Spalte einen Punkt, welche mit der erschienenen TvP übereinstimmt. Bei einer entsprechenden Konstellation kann es also durchaus der Fall sein, dass in einer Spalte 6 Punkte notiert wurden, wenn die erschienen Zahlen den entsprechenden Transversale Pleines angehören. Für die Satzermittlung interessieren uns nur jene Spalten,, welche vier, fünf oder sechs Punkte aufweisen.

    Die beiden Chncenpaare Rot/Schwarz und Impair/Pair werden stets zusammen betrachtet, ausgewertet und gespielt. Bei jedem Angriff werden also zwei Jetons dem Risiko ausgesetzt.

    Es hat sich eine satzreife Situation ergeben, wenn jene Spalten, welche bei Rot/Schwarz und Impair/Pair die meisten Markierungen enthalten, zusammen 10, 11 oder 12 Punkte aufweisen. Zwei Beispiele sollen dies verdeutlichen.

    Wenn unter Rot/Schwarz die Spalte 5 sechs Punkte (Markierungen) enthält und unter Impair/Pair weist die Spalte 2 vier Markierungen auf, so ergeben sich insgesamt 10 Markierungen und es kann ein Satz erfolgen.

    Weist unter Rot/Schwarz die Spalte 8 fünf Markierungen auf und unter Impair/Pair enthält die Spalte 4 ebefalls fünf Markierungen, so ergeben sich zusammen ebenfalls 10 Markierungen und es kann ein Satz erfolgen.

    Die nun folgenden Kombinationen sind möglich:

    Rot/Schwarz=6 Markierungen in einer Spalte 
    Impair/Pair=6 Markierungen in einer Spalte=12 Markierungen
    Rot/Schwarz=6 Markierungen in einer Spalte 
    Impair/Pair=5 Markierungen in einer Spalte=11 Markierungen
    Rot/Schwarz=6 Markierungen in einer Spalte 
    Impair/Pair=4 Markierungen in einer Spalte=10 Markierungen
    Rot/Schwarz=5 Markierungen in einer Spalte 
    Impair/Pair=6 Markierungen in einer Spalte=11 Markierungen
    Rot/Schwarz=5 Markierungen in einer Spalte 
    Impair/Pair=5 Markierungen in einer Spalte=10 Markierungen
    Rot/Schwarz=4 Markierungen in einer Spalte 
    Impair/Pair=6 Markierungen in einer Spalte=10 Markierungen

    Haben wir eine der obigen Kombinationen ermittelt, so spielen wir einmal gegen diese Tendenz., also gegen die Fortsetzung der Markierungen in den betreffenden Spalten. Wir setzen dabei jeweils 1 Jeton auf Rot oder Schwarz und 1 Jeton auf Impair oder Pair.

    Eine zweite Satzmöglichkeit bietet sich uns, wenn in einer Spalte unter Rot/Schwarz und in einer beliebigen Spalte unter Impair/Pair nur drei Markierungen enthalten sind. Bei einer solchen Kombination spielen einmal auf die Fortsetzung der Tendenz, also auf die Fortsetzung der Markierung.

    Unser Ergebnis kann entweder +2, ±0 oder -2 Jetons sein.

    Auf diese Art und Weise haben wir die idealen Elemente eines erfolgreichen Roulettesystems, das Spiel auf den Ausgleich und auf die Tendenz, in einem Spielsystem vereint.
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  8. #8
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    Standard Ungleichverteilung der ECs

    Das Regelwerk folgt nun in einer kurzen Zusammenfassung.
    1. Nach 6 Coups wird ohne Berücksichtigung von Zero ermittelt, welche Figurenspalten die meisten Markierungen erhalten haben. Weise zwei Spalten eines Chancenpaares dieselbe Anzahl von Markierungen auf, so wird jene Spalte ausgewählt, welche in der zweiten Hälfte der 6 Vorlaufcoups die meisten Markierungen erhalten hat.

    2. Eine Satzmöglichkeit ist gegeben, wenn die Spalte unter Rot/Schwarz mit den meisten Markierungen und die Spalte unter Impair/Pair mit den meisten Markierungen zusammen mindestens 10 Markierungen aufweisen. Es wird einmal sowohl auf dem Chancenpaar Rot/Schwarz als auch auf dem Chancenpaar Impair/Pair gegen die Fortsetzung der Tendenz gespielt. Der Einsatz beträgt auf jedem Chancenpaar stets 1 Jeton.

    3. Weist eine Spalte unter Rot/Schwarz und eine Spalte unter Impair/Pair jeweils drei Markierungen auf und sind in den anderen Spalten ebenfalls nicht mehr als drei Markierungen enthalten, so ist eine Satzmöglichkeit entstanden. Es wird einmal jeweils 1 Jeton pro Chancenpaar auf die Fortsetzung der Tendenz gespielt.
    Wie aus dem Regelwerk erkennbar ist, wird nach Regel 2 und Regel 3 nur ein Coup gegen bzw. auf die Tendenz gespielt.

    Untersuchungen sollen jedoch ergeben haben, dass nach der Satzermittlung auch ein Spiel auf zwei oder drei Coups akzeptabel ist. So könnte man mehr als nur ein Plus erreichen, maximal drei, oder aber auch einen ersten Satz mit Verlust durch einen Nachsatz, oder zwei weiteren Sätzen, versuchen auszugleichen.

    Jedoch ist beim Originalspiel des Erfinders nur ein einziger Satz vorgesehen.

    Zur Verdeutlichung der Regeln und zur Demonstration der Anwendung dieses Spiels folgen einige Beispiele. Gespielt wurde mit der Permanenz vom 31.3.1975 der Spielbank Lindau. Zu einer besseren Orientierung wurde stets bei einem Handwechsel begonnen, wobei nach einem Handwechsel stets mindestens neun Coups ohne einen solchen durchgeführt sein mussten.
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  9. #9
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    Standard Ungleichverteilung der ECs


    1. Abschnitt

    Die 31 erscheint, es werden unter Schwarz/Rot in den Spalten 1, 2, 3 und 4 die Markierungen vorgenommen. Unter Pair/Impair erhalten die Spalten 5, 6, 7 und 8 die Markierungen.

    Es erscheint die 23, diese gehört der Transversale Pleine 22-23-24 an, in welcher Schwarz und Pair einen Überhang aufweisen. Darum erhalten unter Schwarz/Rot die Spalten 1, 2, 7 und 8 Markierungen, unter Pair/Impair sind es ebenfalls die Spalten 1, 2, 7 und 8.

    Es erscheint die 1, unter Schwarz/Rot erhalten die Spalten 2, 4, 5 und 7 Markierungen, unter Pair/Impair sind es ebenfalls die Spalten 2, 4, 5 und 7.

    Nun erscheint die 11, welche zur Dreiertransversale
    10-11-12 gehört, in welcher Schwarz und Pair einen Überhang aufweisen. Die 11 wird also unter Schwarz und Pair gebucht. Unter Schwarz/Rot werden also die Spalten 1, 2, 3 und 4 markiert, unter Pair/Impair erhalten ebenfalls die Spalten 1, 2, 3 und 4 Markierungen.

    Die 8 erschient, welche der zur Dreiertransversale 7-8-9 gehört. Hier überwiegen Rot und Impair, so dass unter Schwarz/Rot in den Spalten 3, 4, 5 und 6 markiert werden, unter Pair/Impair werden ebenfalls die Spalten 3, 4, 5 und 6 markiert.

    Die 30 erscheint, diese gehört der Transversale Pleine 28-29-30 an, in welcher Schwarz und Pair einen Überhang aufweisen. Die 30 wird also unter Schwarz und Pair gebucht, es erhalten unter Schwarz/Rot die Spalten 1, 3, 6 und 8 Markierungen, ebenso unter Pair/Impair.

    Nun ist der Vorlauf von 6 Coups abgeschlossen. Unter Schwarz/Rot weist die Palte 3 vier Markierungen auf, unter Pair/Impair weist die Spalte 3 drei Markierungen auf. Zusammen ergeben beide Spalten lediglich 7 Markierungen, so dass sich keine Satzmöglichkeit ergibt.

    2. Abschnitt
    Es erscheint die 15. Unter Schwarz/Rot werden die Spalten 1, 2, 3 und 4 markiert, unter Pair/Impair sind es dien Spalten 5, 6, 7 und 8.

    Nun erscheint 12, diese gehört der Transversale Pleine 10-11-12 an, in welcher Schwarz und Pair einen Überhang aufweisen. Sie wird daher unter Schwarz gebucht. Also erhalten unter Schwarz/Rot die Spalten 1, 2, 7 und 8 die Markierungen, unter Pair/Impair werden die Spalten 1, 2, 7 und 8 markiert.

    Erneut erscheint die 12, Nun werden unter Schwarz/Rot die Spalten 1, 3, 6 und 8 markiert, unter Pair/Impair erhalten ebenfalls die Spalten 1, 3, 6 und 8 Markierungen.

    Es erscheint die 17, deren Besonderheit es ist, dass sie unter Rot und Pair gebucht wird, da sie der Dreiertransversale 16-17-18 angehört, welche einen Überhang an Rot und Pair aufweist. Es werden also unter Schwarz/Rot die Spalten 5,6,7 und 8 markiert, unter Pair/Impair sind es die Spalten 1, 2, 3 und 4.

    Die 19 erscheint, unter Schwarz/Rot werden Markierungen in den Spalten 3, 4, 5 und 6 vorgenommen, unter Pair/Impair sind es ebenfalls die Spalten 3, 4, 5 und 6.

    Es erscheint die 20, welche zur Transversale Pleine 19-20-21 gehört. Diese wiest einen Überhang an Rot und Impair auf, so dass die 20 unter Rot und Impair gebucht wird. Unter Schwarz/Rot werden also die Spalten 2, 4, 5 und 8 markiert, unter Pair/Impair sind es ebenso die Spalten 2, 4, 5 und 8.

    Erneut ist ein Vorlauf von 6 Coups abgeschlossen. Unter Schwarz/Rot weist die Spalte 5 drei Markierungen auf, unter Pair/impair weist die Spalte 4 ebenfalls 3 Markierungen auf. Nach der Regel 3 wird nun auf die Fortsetzung der Tendenz gespielt. Die Fortsetzung der Tendenz bedeutet, dass die nächste Dreierfigur sich nur dann bilden kann, wenn im ersten Coup Rot bzw. Pair erscheinen wird. Es wird also jeweils 1 Jeton auf diese beiden Chancen riskiert. Mit der 6, welche als nächstes erscheint, verlieren wir unseren Einsatz auf Rot und gewinnen auf Pair. Der Saldo bleibt bei 0.

    3. Abschnitt

    11 - Markierungen in den Spalten 1, 2, 3 und 4.
     Markierungen in den Spalten 1, 2, 3 und 4.
    23 - Markierungen in den Spalten 1, 2, 6 und 8.
     Markierungen in den Spalten 1, 2, 6 und 8.
    20 - Markierungen in den Spalten 2, 4, 5 und 8.
     Markierungen in den Spalten 2, 4, 5 und 8.
    34 - Markierungen in den Spalten 5, 6, 7 und 8.
     Markierungen in den Spalten 1, 2, 3 und 4.
    26 - Markierungen in den Spalten 3, 4, 5 und 6.
     Markierungen in den Spalten 3, 4, 5 und 6.
    16 - Markierungen in den Spalten 2, 4, 5 und 7.
     Markierungen in den Spalten 1, 3, 6 und 8.

    Nun ist wiederum ein Vorlauf von 6 Coups abgeschlossen. Unter Schwarz/rot weist die Spalte 5 vier Markierungen auf, unter Pair/Impair ist es die Spalte 3, welche vier Markierungen aufweist. Somit ergibt sich keine weitere Satzgelegenheit.
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.
  10. #10
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    1. Abschnitt

    11 - Markierungen in den Spalten 1, 2, 3 und 4.
     Markierungen in den Spalten 1, 2, 3 und 4.
    4 - Markierungen in den Spalten 1, 2, 7 und 8.
     Markierungen in den Spalten 1, 2, 7 und 8.
    2 - Markierungen in den Spalten 2, 4, 5 und 7.
     Markierungen in den Spalten 2, 4, 5 und 7.
    0 - Zero wird bei der Buchung nicht berücksichtigt.
    6 - Markierungen in den Spalten 1, 2, 3 und 4.
     Markierungen in den Spalten 1, 2, 3 und 4.
    18 - Markierungen in den Spalten 3, 4, 5 und 6.
     Markierungen in den Spalten 1, 2, 7 und 8.
    15 - Markierungen in den Spalten 1, 3, 6 und 8.
     Markierungen in den Spalten 2, 4, 5 und 7.

    Der Vorlauf von 6 Coups ist abgeschlossen. Unter Schwarz/Rot erhielt die Spalte 3 vier Markierungen, unter Pair/Impair ist es die Spalte 2, welche mit sechs Markierungen die meisten Markierungen aufweist. Zusammen ergibt dies 10 Markierungen, so dass sich eine Satzgelegenheit ergaben hat. Nach der Regel 2 spielen wir jeweils 1 Jeton auf Rot und 1 Jeton auf Impair. Es wurde derart gegen die Tendenz gespielt, dass sich die ersten Markierungen der Tendenzfiguren nicht wiederholen dürfen.

    Es erschien die 9, beide Einsätze gewinnen. Der Gesamtsaldo beträgt +2 Jetons.

    In den Abschnitten 2 und 3 ergeben sich keine Satzgelegenheiten.
    Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.

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