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Naja, das Antiquierte meinte ich doch.
Der dealer kann schon seit vielen, vielen Jahren nicht mehr die Karten verbiegen,
weil er mittlerweile auch nicht mehr selbst darunter sehen darf.
Die BJ Kontrolle wurde eine zeitlang mit einem kleinen Spiegel im Tisch und schwarzen
Punkten in der Ecke der Karten durchgeführt und jetzt ist es eine normale Bilderkennug,
die dem Dealer signalisiert, ob er einen BJ aufdecken muss oder nicht. d.h., aus der
Körpersprache des Dealers ergeben sich keine Schlussfolgerungen mehr.
Im Übrigen gibt es in L.V. noch jede Menge Tische mit Handmischung(mindestens jeder 3.-4.)
Roulette kann kein Glücksspiel sein - sonst würden mehr Leute glücklich aus dem Casino kommen
Zu Beginn des Bereichsmischens werden 6 Stapel aus jeweils einem Kartenspiel bestehend von den beiden aus jeweils 3 Kartenspielen bestehenden Stapel A und Stapel B gebildet.
Zur besseren Darstellung sind in den Grafiken alle Halbpakete mit geraden Ziffern durch +4 gekennzeichnet, alle Halbpakete mit ungeraden Ziffern durch -4.
Nimmt der Dealer zum Mischen nun jeweils ein halbes Kartenpaket vom Stapel, so nimmt er in der Reihenfolge Stapel 3 und 4, 2 und 5, 1 und 6 von den Stapel nehmen und dann aufs Neue beginnen, wobei er jeden Stapel aufbraucht und einen neuen Schlitten bildet.
Das sechste Kartenspiel kann erst dann identifiziert werden, wenn die übrigen Pakete ausgegeben sind.
Eine einfache Methode besteht für einen Einzelspieler beim normalen Mischen, wobei die Kartenspiele in zwei gleiche Hälften geteilt werden und von jedem Stapel Pakete in der gleichen Stärke genommen und gegeneinander gemischt werden, darin, dass er bei Spielende den Wert der nicht ausgegebenen Karten, also jene hinter der Schnittkarte, ermittelt und sie mit dem Kartenspiel kombiniert, mit dem es gemischt wird.
Als Beispiel betrachten wir ein Sechskartenspiel, wobei ein Kartenspiel durch die Schnittkarte abgeschnitten wird. Die Kartenspiele 1 bis 5 sind diejenigen Kartenspiele, welche ausgegeben wurden. Das Kartenspiel 6 steht für die Karten hinter der Schnittkarte.
Der Dealer legt bei Spielende nun also Kartenspiel 6 auf Kartenspiel 5 und bereitet sich auf das Mischen vor. Der Zählstand des Spielers beträgt bei Spielende +8, das heißt, die abgeschnittenen müssen einen Zählstand von -8 haben. Der Dealer legt nun die Kartenspiele 6, 5 und 4 auf einen Stapel und die Kartenspiele 3, 2 und 1 auf einen anderen Stapel.
Hat der Spieler z.B. für das Kartenspiel 3 einen Zählstand von -8 ermittelt, so weiß er, dass Kartenspiel 6 und 3 zusammen zusammen den Zählstand -16 haben, also mehr höherwertige Karten enthalten. Nun liegt es am Spieler, die Karen so zu schneiden, dass diese beiden Kartenspiele auf jeden Fall ins Spiel kommen werden.
Im gegenteiligen Fall, Kartenspiel 6 und 3 haben einen Zählstand von +16, muss er natürlich so schneiden, dass dieses Paket hinter die Schnittkarte und somit möglichst nicht ins Spiel kommt.
Diese Technik muss natürlich zuerst einmal in Ruhe zu Hause perfektioniert werden. Man darf sie frühestens dann anwenden, wenn man in der Lage ist, in der Ablage 1 bis 3 Kartenspiele mit einer maximalen Abweichung von ⅛ Kartenspiel und 4 bis 6 Kartenspiele mit einer Abweichung von ¼ Kartenspiele abzuschätzen.
Wie bereits erwähnt, ersetzt diese Technik keinesfalls das Kartenzählen, sondern sie ist eine sinnvolle und hoffentlich gewinnbringende Ergänzung, die ein gestandener BlackJack-Profi auf alle Fälle in sein Spiel integrieren sollte.
Um so besser, denn ich hatte ja geschreiben, dass es sich beim Kartenbiegen um Wildwestmethoden handelt. Das Daruntersehen kenne ich auch nur vom Einkartenspiel bzw. besser bekannt als Single-Deck BlackJack. Dies ist jedoch von der Hausregel des angebotenen BlackJack abhängig, irgendwann sind die Casinos, um ihre Gewinnmargen zu erhöhen, auf die Idee mit einer lächerlichen Versicherung gegen einen BlackJack des Dealers gekommen. Ich empfehle, nie mit der Versicherung zu spielen, ausser es gibt einen sehr guten Grund dafür. Ein solcher Grund ist z.B dann gegeben, wenn der Dealer bei Ass als Aufkarte längere Zeit keinen BlackJack hielt.
Das ist ausnahmsweise mal eine gute Nachricht. Ich war scchon einige Jahre nicht mehr in L.V., so dss ich über die heutigen Mischtechniken nicht informiert bin.
Eine andere Frage, ich hatte sie, wenn ich mich nicht irre sogar schon einmal gestellt, dann entschuldige. Gibt es in L.V. noch häufiger Single-Decks?
Single-Deck-Spiele werden noch überall angeboten. Sie werden aus der Hand gegeben.
Die Auszahlung für BJ ist allerdings nur 6:5.
Die Karten werden verdeckt gegeben und jeder schaut sich nur seine Karten an.
Informationsaustausch mit den Nachbarn ist wahrscheinlich verboten, denn die
verdeckte Kartenausgabe soll das Counten unterbinden. Dafür gehen sie sogar
die Gefahr des Zinkens von Karten ein.
Nach ca. 25 Karten wird neu gemischt.
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herzlichen Dank für Deine Infos. So stünde einem weiteren Urlaub in L.V. nichts im Wege. Ob ich mit verdeckten Karten klarkomme, muss ich dann wohl erst vor Ort herausfinden. Aber es ist doch erstaunlich, was sich die Casinos alles einfallen lassen. Wenn sie eine solche Angst vor Countern haben, warum bieten sie dann überhaupt noch Single-Deck an? Ich habe den Eindruck, in Europa ist man in dieser Hinsicht fortschrittlicher.
Weil sie damit Geld verdienen.
Als ich das von mir entwickelte Spiel einigen Casinos in L.V. angeboten habe, antwortete mir Mr. Haushalter von Wynn:
"Wir müssen ein neues Spiel 1 Jahr lang ohne eigenen Profit spielen und unser billigster BJ-Tisch bringt so viel ein,
dass wir derartige Experimente nicht machen".(Vermutlich müssen die den Gewinn beim Gambling Board abgeben)
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BlackJack ist zweifellos eines der beliebtesten Kartenspiele, aber manchmal sieht es so aus, als sei man selbst nicht der liebste Spieler von BlackJack. Das BlackJack erreicht seine Belibtheit unter anderem aus dem Grund, da man nicht nur das Glück auf seiner Seite haben sollte, sondern auch Können zählt.
Das BlackJack ist auch unter dem Namen „21“ bekannt. Der Name zeigt das Ziel des Spiel an, das Erreichen von 21 Punkten oder möglichst nahe an diese Punktezahl zu kommen, ohne diese zu überschreiten.
Normalerweise ist der Hausvorteil auf Seiten des Dealers. Doch dies bedeutet nicht, dass man keine Chance gegen ihn hat. Die vorig aufgeführten Maßnahmen sollten, sofern man die passenden Bedingungen dazu antrifft, eine erste Hilfe darstellen.
Ein weiterer Trick besteht darin zu wissen, wann und wie man seine Einsätze tätigt. Die Basis-Strategie hilft, Wahrscheinlichkeiten möglichst optimal zu nutzen, eine weitere Möglichkeit ist, die Karten auf eine bestimmte Art und Weise zu zählen (counten).
Ein normales Kartenspiel besteht aus 52 Karten. Jede Zahlenkarte hat eine Wahrscheinlichkeit von 4, um vom Dealer gezogen zu werden.Genauer gesagt bedeutet diese Wahrscheinlichkeit, ein Ass als erste Karte zu erhalten, liegt bei 1 zu 13. Solange jedoch noch kein Ass aufgedeckt wurde, hat dies zur Folge, dass sich der Nenner vermindert und die Wahrscheinlichkeit, diese Karte zu erhalten steigt. Nun muss man nur noch wissen, zu welchem Zeitpunkt die Wahrscheinlichkeit so hoch geworden ist, um hohe Einsätze tätigen zu können.
Jeder Karte wird ein Wert von -1, 0 oder +1 zugeordnet. Dabei werden den Karten 2, 3, 4, 5 und 6 der Wert +1 zugeordnet, die Siebenen, Achten und Neunen erhalten der Wert 0. Die 10 und die Bildkarten tragen den Wert -1. Nun müssen die gezogenen Karten beobachtet werden und nach den oben genannten Werten gezählt werden.
Einen größeren Vorteil als Spieler hat man, wenn die Zahl (der sogenannte Count) positiv ist. In diesem Fall können höhere Einsätze riskiert werden, eine negative Zahl mahnt zur Vorsicht und zu niedrigen Einsätzen.
Dennoch darf das Kartenzählen nicht mir einer vorausschauenden Spieltechnik verwechselt werden. Das Kartenzählen ist einfach nur auf Wahrscheinlichkeiten aufgebaut, es kann nicht erreicht werden, mit Sicherheit die nächste Karte vorher zu sagen. Man erreicht dadurch lediglich, dass sich die Chancen zu Gunsten des Spielers hin verschieben.
Vorsicht ist jedoch grundsätzlich immer vonnöten, wenn man Karten zählt. Die Casinoleitung sieht dies nicht gerne und es ist schon vorgekommen, dass Spieler vom Spiel ausgeschlossen wurden.
Das Kartenzählen ist also eine sehr effektive Methode, um die Gewinnchancen beim BlackJack zu erhöhen. Je nach angewendeter Regel kann es nicht nur möglich sein, den Hausvorteil zu vermindern, sondern ihn zum Nutzen des Spielers zu machen.
Oben wurde bereits eine einfache Möglichkeit des Kartenzählens aufgeführt, es existieren jedoch noch weitere fortgeschrittenere Arten des Kartenzählens. Für diejenigen Spieler, welche erst beginnen, sich mit dem Kartenzählen zu beschäftigen, ist die oben aufgeführte grundlegende Art der Kartenzählung durchaus empfehlenswert und ausreichend.
Nur weil diese Zähltechnik als grundlegend gilt, bedeutet dies nicht von vorne herein, dass diese nicht effektiv sei. Ein Spieler kann jederzeit einen signifikanten Vorteil erhalten, wenn er diese Technik anwendet. Die Wettkorrelation, also die Wirksamkeit des Spielens auf diese sogenannte Hi-Lo-Zählmethode, liegt bei 97%.
Hier noch einmal in Kurzform die Hi-Lo-Zählmethode:
Kartenwert 2 bis 6 = +1
Kartenwert 7 bis 9 = 0
Kartenwert 10 bis Ass = -1
Berechnet man das gesamte Kartendeck auf diese Weise, erhält man den Wert 0. Diese Kartenzählmethode sagt dem Spieler also, ob noch überwiegend hohe Karten oder niedrige Karten im Stapel sind. Ist man z.B. zur Hälfte durch den Stapel und es gibt mehr 10er oder Asse als niedrige Karten so ist dies für den Spieler von Vorteil. Ist der Wert niedrig, man spricht von einem niedrigen Count, sind überwiegend niedrige Karten im Stapel, was generell für den Dealer von Vorteil ist.
Sind überwiegend 10er und Asse im Stapel übrig, so hat ein Spieler eine bessere Chance, eine BlackJack zu erhalten. Mit diesem Wissen ist man in der Situation, im richtigen Augenblick seine Einsätze zu verdoppeln. Außerdem ist es dann wahrscheinlicher, dass der Dealer eine „steife Hand“, Hard 12 bis Hard 16, überkauft.
Fortgeschrittene Kartenzählmethoden arbeiten präziser, bis hin zu einer Wettkorrelation von 99%. Die Idee dahinter ist dieselbe wie bei der Hi-Lo-Zählmethode, es wird jedoch mit 6 Werten gerechnet anstatt mit nur 3.
Die Schwierigkeit bei dieser Zählmethode liegt darin, sich zu jeder Karte den zugehörigen Wert einzuprägen. Die Mathematik selbst dahinter ist einfach, die größte Schwierigkeit, die hierbei auftreten kann, ist X+3. Man kann es jedoch berechnen, wenn man bis 21 zählt.
Zusätzlich zu den üblichen Kartenzählverfahren gibt es sogenannte Nebenzählungen. Der Sinn einer Nebenzählung ist es einem Spielen möglichst genau zu sagen, was in Bezug auf optimale Karten im Kartenstapel zurück blieb. Die meisten Spieler zählen nur die Asse, während andere noch die Zehner einschließlich der Bildkarten dazu zählen.
Anfänger im Kartenzählen sollten zuerst mit der Hi-Lo-Zählmethode beginnen, wenn diese Methode zu einer Wissenschaft für einen Spieler geworden ist, die Nebenzählung der Asse hinzufügen. Ist dies in Fleisch und Blut übergegangen, kann man entweder zur oben beschriebenen fortgeschrittenen Zählmethode übergehen oder damit beginnen, die Zehner in die Nebenzählung aufzunehmen.
Am Ende sollte man in der Lage sein, die fortgeschrittene Zählmethode mit der Nebenzählung der Asse und Zehnen umzusetzen.