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Thema im Roulette Forum:
Dauergewinn ohne Kartenzählen?

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Beiträge 1 bis 10 von 18
  1. #1
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    Standard Dauergewinn ohne Kartenzählen?

    Mittlerweile dürfte bekannt sein, dass das BlackJack das einzige Casinospiel ist, welches auf mathematischer Basis bezwungen werden kann. Jedoch fordert diese Verwundbarkeit des BlackJack, das vor allem in den USA sehr beliebt ist, auch ihren Tribut. Denn wer hierbei dauerhaft erfolgreich sein möchte, muss erst einmal monatelang üben uns seine Kenntnisse und Fähigkeiten dann immer wieder auffrischen und auf dem Laufenden halten.

    Dauererfolg beim BlackJack ist mit Arbeit verbunden, dies ist jedoch den meisten Spielern schlicht zu lästig. Es fehlt ihnen an Zielstrebigkeit, Beharrungsvermögen und Geduld, also weichen sie auf andere Casinospiele aus, wohl dem Wissen, dass dieser Vorteil, den das BlackJack bietet, dort nicht vorhanden ist. Aus dieser bequemlichen Haltung heraus wurden dann sehr viele Versuche unternommen, auf eine andere Weise als mit dem Kartenzählen und den damit verbundenen Rechenoperationen zu Dauergewinn zu gelangen.

    An erster Stelle wären dabei die vielfältigen Progressionen zu nennen, welche jedoch alle nicht nur an dem zum Roulette vergleichsweise niedrigem Maximum scheitern, sondern überwiegend daran, dass die Abweichungen viel zu groß sind. Eine frühere Computerauswertung ergab, dass bei einem Spiel, welches eine Überlegenheit von 10% aufweist, die größte Abweichung 36(!) betrug. Damit kann man sich ausrechnen, wie der größte Ecart beschaffen sein wird, wenn ein Spiel lediglich Bruchteile von dieser Überlegenheit oder gar keine Überlegenheit aufweist. Mit einer Progression im Verlust geht es also nicht.

    Zusätzlich ist anzumerken, dass ein nichtkundiger BlackJack-Spieler niemals 50% seiner Hände gewinnen wird, sondern nur maximal 45-47%. Das heißt, er steht von vornherein auf einem verlorenen Posten. Ein dem BalckJack vertrauter Spieler erreicht dagegen durch die optimale Ausnutzung der sich ergebenden Möglichkeiten zum Teilen und Verdoppeln sowie durch seine Variation der Einsätze, mit Minimum in ungünstigen Abschnitten, hohe Einsätze in guten Phasen, diesen Nachteil zu neutralisieren.
  2. #2
    Harvey ist offline
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    Standard Dauergewinn ohne Kartenzählen?

    Stanford Wong hat in seinem 1978 veröffentlichtem Werk „Winning without Counting“ (Gewinnen ohne Kartenzählen) Methoden beschrieben, welche nach seiner Ansicht beim BlackJack zum Gewinn führen, ohne dass Karten gezählt werden müssen. Dieses allerdings speziell auf die Casinos in Las Vegas ausgelegte Werk, welches vor allem auch einen starken Bezug auf die „Hole Card“ nimmt, erläutert ausführlich einige Methoden, um ohne Kartenzählen auszukommen und trotzdem zu Erfolg zu gelangen.

    Wong nennt an erster Stelle die Beobachtung und Ausmachung von Karten, welche durch den Gebrauch entweder nach innen oder nach außen gebogen sind. Schaut der Dealer unter seine verdeckte Karte (die „Hole Card“) um nachzusehen, ob er einen BlackJack hält, biegen manche seiner Zunft die Karte derart nach oben, dass sie ihren Wert erkennen können. Ein aufmerksamer Beobachter kann sich nun diese Karten merken, deren Wert er nach dem Ende der gespielten Hand erfährt oder schon vorher, wenn der Dealer seinen BlackJack laut Regel sofort aufdeckt.

    Ebenso kann ein Spieler, wenn er in seine eigenen Karten schaut, diese entsprechend biegen, was jedoch nur bei einem Einkarten- oder Zweikartenspiel sinnvoll ist. Allerdings, markiert ein Spieler auf diese oder auf eine andere Art und Weise Karten, geht dies eindeutig über reine Schummelei hinaus und wird als Betrug geahndet.

    Weitere Methoden, welche Wong beschreibt, haben nicht mehr mit besonderen Fähigkeiten oder Geschicklichkeit zu tun, sondern laufen eindeutig auf reinen Betrug hinaus. Der Trick mit den ausgetauschten Karten funktioniert zum Glück nicht, da man im Besitz von Karten des entsprechenden Casinos sein muss. Ein anderer Trick empfiehlt, dem Dealer eine falsche Punktezahl seiner Karten zu nennen oder eine 4 mit einer 10 so zu legen, dass der Eindruck eines BlackJack entsteht. Wong gibt dazu den Tipp „ich empfehle Ihnen schärfstens, sich nicht beim Schummeln erwischen zu lassen“. Ich empfehle schärfstens, erst gar nicht auf die Idee des Schummelns zu kommen. Zu diesen Wildwest-Methoden erübrigt sich jeglicher Kommentar.

    Wong räumt in seinem Buch der Fähigkeit, den Dealer „zu lesen“ einen großen Raum ein. Damit ist gemeint, die Reaktion des Dealers abzuschätzen, wenn er unter seine Hole Card schaut. Wong schrieb, dass er bei bestimmten Dealern zu 65% aus dem Verhalten schließen kann, ob dieser eine für die Bank günstige Karte oder eine für den Spieler vorteilhafte Karte hält. Dies funktioniert natürlich nicht bei allen Dealern, aber hat man diese Information, ist das natürlich ein enormer Vorteil für den Spieler. So kann man z.B. mit 17 gegen eine 8 des Dealers noch ziehen, man kann seine Hand teilen oder verdoppeln, wenn man besser nicht teilt oder verdoppelt usw. Wong hat entsprechende Tabellen aufgelistet, so dass man seine Strategie danach ein wenig ausrichten kann. Am Ende des Buches schreibt Wong noch, dass ein Spieler, welcher die Körpersprache des Dealers mehrheitlich richtig einschätzen kann, eine fast doppelt so hohe Gewinnerwartung hat wie ein Kartenzähler.
  3. #3
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    Standard Dauergewinn ohne Kartenzählen?

    Bei einem effektiven BlackJack-Spielsystem gibt es keinen Ersatz für Praxis und harte Arbeit. Man kann beim BlackJack gewinnen, jedoch nur durch sorgfältiges Kartenzählen. Findet man die richtigen Voraussetzungen, so kann man mit den nachfolgenden Ausführungen seine Gewinnchancen verbessern, wenn man versucht diese in seine alltägliche BlackJack-Praxis einzubeziehen und umzusetzen.

    Es soll noch Casinos geben, welche auf den Einsatz von Karten-Mischmaschinen verzichten. Findet man eine solche Situation vor, so gibt es eine Komponente, welche die Gewinnchancen erhöht, das Mischen der Karten. Auf den Zusammenhang zwischen dem Erfolg beim BlackJack und dem Mischen der Karten haben als erste und einzige Patterson und Olsen in ihrem Buch „Break the Dealer“ hingewiesen. Das Mischen der Karten hat großen Einfluss auf die Fairness des Spiels, sowohl beim Einkarten- als auch beim Mehrkarten-Spiel.

    Die Art und Weise des Kartenmischens ist in einigen Casinos für den Spieler günstiger als in anderen. Ein auf reinem Zufall basierendes Kartenmischen gibt es in keinem Casino, sondern lediglich in der Theorie. Was aber bedeutet nun ein auf reinem Zufall basierendes Mischen der Karten? Ein Mathematiker hat dies vor langer Zeit einmal so formuliert: Die Karten in die Luft werfen, wenn ein starker Wind herrscht und diese dann von einem Betrunken mit verbundenen Augen einsammeln lassen. Bei einem auf Zufall basierenden Kartenmischen ist die Verteilung der Karten in einem Karten spiel oder in einem Schlitten dem Zufall unterworfen, d.h. es gibt keine erkennbaren Ähnlichkeiten oder Muster.

    Die Basisstrategie wie auch die verschiedenen Kartenzählmethoden beruhen auf einem Mischen der Karten, welche Zufall unterstellen. In der Praxis jedoch sieht es anders aus, Zufall ist hier nicht vollends verwirklicht, sondern er wird höchstens angerissen. Vor Jahren wurde festgestellt, dass ein Kartenspiel mit 32 Karten, wie es beim beliebten Skatspiel Verwendung findet, mindestens sieben Mal gemischt werden muss, damit keine Wiederholungen von artenfolgen vorhanden sind. Epstein beschreibt in seinem Buch „The Theory of Gambling and Statistical Logic“, dass ein Dealer ein aus 52 Karten bestehendes Kartenspiel rund 30 Male mischen müsste, damit sich der reine Zufall erfüllen kann.

    Allerdings wird sich kein Casino finden lassen, in welchem jedes Kartenspiel derart häufig, vor allem bei einem Vier- oder Sechskartenspiel, gemischt wird. Schon aus zeitlichen Gründen wäre dies für die Spieler nicht zumutbar, jedoch würde dies auch den Umsatz erheblich schmälern. Da jedoch alle ernstzunehmenden BlackJack-Spielmethoden auf reinen Zufall aufbauen, muss ein Spieler die verschiedenen Kartenmisch-Methoden und deren Eigenheiten kennen, um beim Spiel einen Nutzen daraus ziehen zu können.

    Eine vorteilhafte Art und Weise des Mischens besteht bei einem Einkartenspiel z.B. darin, wenn das Spiel in etwa halbiert wird und die beiden Hälften mindestens dreimal gegeneinander gemischt werden. Dies gilt auch für Merhkartenspiele. Nun existieren jedoch einige Mischmethoden, welche sich nachteilig auf den Spieler auswirken und auf die zu achten ist.
  4. #4
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    Standard Dauergewinn ohne Kartenzählen?

    Man spricht von unausgewogenem Mischen, wenn der Dealer das Kartenspiel nicht halbiert, sondern zwei Stapel bildet, von denen der eine z.B. 32 Karten enthält, der andere dagegen nur 20 Karten. Handhabt der Dealer dies so während des gesamten Mischvorgangs, werden die oberen 12 Karten des ersten Stapels niemals mit den zweiten Stapel vermischt. Auf diese Weise kann der Dealer also eine aus 12 Karten bestehende Abfolge mit in das nächste Spiel hinüber nehmen. Häufig wird diese Mischmethode angewendet, um Kartenfolgen möglichst lange im Spiel zu behalten, sie wird häufig auch dann praktiziert wird, wenn neue Karten ins Spiel gebracht werden. Kartenanhäufungen wie As, König, Dame, Bube, 10, welche daraus resultieren, wirken sich nachteilig für den Spieler aus. Patterson schreibt, dass einige Casinos und Dealer auf diese Weise bewusst versuchen, den den Spielern ihren Vorteil zu nehmen.

    Eine weitere Komponente, welche ebenso eine große Auswirkung auf die Reihenfolge der Karten hat, ist bei Mehrkartenspielen die Schnittkarte bzw. im Einkartenspiel das Abheben. Weiß ein Spieler um sogenannte Kartenklumpen Bescheid, kann er diese durch das Abheben bzw. anhand der Schnittkarte derart platzieren, dass sie ins Spiel kommen müssen oder aber hinter der Schnittkarte verschwinden.

    Eine weitere Maßnahme, den reinen Zufall einzugrenzen besteht im sogenannten Stripping. Dabei wirft der Dealer die Karten in rascher Folge auf den Tisch, wobei er eine oder zwei Karten zusammen wirft. Dieses Verfahren kehrt die Reihenfolge der Karten um, was besonders bei einem Einkartenspiel seine Wirkung zeigen kann. Diese Methode wird verwendet, um für den Spieler vorteilhafte Kartenklumpen oder -abfolgen zu vernichten.

    Bemerkt man, dass im Casino das Stripping Vorzug hält, sollte man dies als einen Hinweis darauf auffassen, dass dieses Casino nicht willens ist, Gewinner zu tolerieren und dieses die Spieler schon vor dem Beginn des Spiels entmutigt.

    Gleichfalls ist es ungünstig für die Spieler, wenn bei einem Zweikartenspiel die beiden Spiele unabhängig voneinander gemischt werden. Auch dies fördert das Fortbestehen von Kartenklumpen, welche den Dealer begünstigen.
  5. #5
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    Standard Dauergewinn ohne Kartenzählen?

    Bei Vier- und Sechskartenspielen, die aus einem Schlitten gegeben werden, ist das „Bereichsmischen“ eine weit verbreitete Art des Kartenmischens. Die Karten werden dabei in vier bis acht Stapel aufgeteilt, von denen dann Päckchen genommen werden. Diese Art des Kartenmischens verhindert ebenfalls eine reine Zufallsverteilung der Karten und führt dazu, dass sich bestimmte Kartenklumpen, je nach Setzen der Schnittkarte, am selben Platz wie zuvor oder an einem anderenPlatz, den man dann herausfinden muss, befinden.

    In Las Vegas und Atlantic City hat jedes Casino seine eigene Mischtechnik, die Dealer sind angewiesen, von diesem nicht abzuweichen. Z.B. läuft das Mischen eines Vierkartenspiels typischerweise folgendermaßen ab: Der aus vier Kartenspielen bestehende Stapel wird in Stapel 1 und Stapel 2 halbiert. Anschließend wird Stapel 1 halbiert, so dass ein Stapel 3 entsteht, welcher hinter Stapel 1 platziert wird. Danach wird Stapel 2 halbiert, es entsteht ein Stapel 4 der hinter Stapel 2 platziert wird. Von diesen jeweils aus einem Kartenspiel bestehenden Stapel nimmt der Dealer jeweils von Stapel 1 und Stapel 4 die Hälfte und mischt diese Karten. Ebenso verfährt er mit den Stapel 2 und 3. Dieselbe Technik wiederholt er dann ein weiteres Mal. Nachdem der aus vier Kartenspielen bestehende Stapel anschließend in der Mitte geschnitten wurde, stellt sich die Zusammensetzung des neuen Schlitten folgendermaßen dar:

    Stapel 3-2, Stapel 1-4, Stapel 3-2, Stapel 1-4

    Drei Spiele sind dann ausgegeben und in der Ablage. Die verbliebenen Karten werden auf diesen Stapel gelegt, es entsteht dabei dieses Muster:

    Stapel 1-4, Stapel 3-2, Stapel 1-4, Stapel 3-2

    Dieser Vorgang wiederholt sich immer wieder. Simuliert man diese Mischtechnik einmal zu Hause, wird man bemerken, dass das Bereichsmischen die Verteilung der Karten behindert und zu für den Spieler ungünstigen Kartenklumpen führen kann.

    Das sogenannte „Stottermischen“ wird häufig in Verbindung mit dem Bereichsmischen verwendet, um auch Teams abzuschrecken, welche die Platzierung der Kartenklumpen verfolgen. Aber auch hier kann, wie wir noch sehen werden, eine Ausnutzung seitens des Spielers erfolgen.

    Beim Stottermischen werden die vier oder sechs Kartenspiele in zwei Stapel, dem Stapel 1 und Stapel 2, geteilt. Von beiden Stapeln nimmt der Dealer Karten, die er mischt und aus welchen er Stapel 3 bildet. Anschließend nimmt er von Stapel 1 und Stapel 3 Karten, um diese zu mischen, anschließend von Stapel 3 und Stapel 2. Dies geht so lange, bis die beiden ersten gebildeten Stapel aufgebracht sind.

    Kommen neue Kartenspiele ins Spiel, so dauert es mindestens zwei Stunden, um das vermehrte Auftreten von Kartenklumpen zu reduzieren. Jedoch können auch dann noch durch durch das Bereichs- und Stottermischen diese Erscheinungen hinausgezögert werden.

    Man stelle sich nur einmal vor, alle Zehnerkarten wären am Ende eines Schlittens und alle anderen Karten wären in Klumpen zusammen. Sicher ist dies eine theoretische Annahme, mit der jedoch die katastrophalen Auswirkungen von Kartenklumpen veranschaulicht werden können. Der Spieler würde die Mehrzahl seiner Teilungs- und Verdoppelungshände verlieren, während sich der Dealer etwas mehr überkauft. Kämen dann die Zehner ins Spiel, so gäbe es fast nur Stand-Offs.
  6. #6
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    Standard Dauergewinn ohne Kartenzählen?

    Um ihre Gewinnmargen zu halten, weisen die Casinomanager nicht selten die beschriebenen Kartenmischtechniken ihren Dealern an. Die Karten werden häufig ausgetauscht. Sie verwenden das Stripping oder ändern das Mischverfahren unter Verwendung unausgewogener Stapel. Häufig geben sie weniger Karten aus, so dass das Kartenzählen kaum noch wirksam ist.

    Vor allem beim Mehrkartenspiel nimmt das Mischen einen wichtigen Raum ein. Aus ihren Beobachtungen in vielen Casinos kamen Patterson und Olsen zu dem signifikanten Schluss, dass die Gewinne der Spieler drei Stunden nach der Einführung neuer Karten um etwa 3% ansteigen, nach sechs Stunden nehmen die Gewinne um bis zu 8% zu. In derselben Zeit steigt der Prozentsatz des Überkaufens seitens des Dealers von 21% auf etwa 26%.

    Mit den nachfolgenden einfachen Ratschlägen sollte es gelingen, das BlackJack-Spiel in jedem Casino zu bewerten.
    1. Man sollte mehrere Dealer beim Mischen beobachten. Es muss darauf geachtet werden, ob der Dealer bei einem Einkartenspiel das Stripping anwendet oder ungleichmäßig hohe Stapel beim Mischen bildet. Sollte man dies bemerken, so ist in diesem Casino vom BlakJack Abstand zu nehmen.

    2. Vorsicht sollte man walten lassen, wenn die Dealer beim Mehrkartenspiel das Bereichs- oder Stottermischen anwenden. Später werde ich noch einige Ratschläge dazu geben, wie man sich in diesem Fall zu verhalten hat.

    3. Es muss darauf geachtet werden, wie der Dealer zwischen den Spielen mischt. Handelt es sich um einen sogenannten Gewinntisch, sollte unbedingt auf Veränderungen des Mischverhaltens geachtet werden. Jegliche Änderung im Mischverhalten ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass die Bank das Spiel unterbrechen möchte. Setzt sich die Gewinnphase nach einer Veränderung im Mischverhalten nicht fort, ist der Tisch sofort zu verlassen.

    4. Man sollte niemals in den ersten zwei Stunden nach der Tischeröffnung spielen. Es ist nahezu ausgeschlossen zu gewinnen.
    Auch wenn es nicht explizit in der Hausordnung steht, man sollte in einer Gewinnphase ruhig einmal das eine oder andere Stück für das Trinkgeld geben. Freundlichkeit gegenüber der Dealer versteht sich von selbst. Das Ein oder Andere Mal trägt dies durchaus dazu bei, dass ein Dealer ein für den Spieler vorteilhaftes Spiel weiterlaufen lässt. Denn warum sollte er etwas an seinem Mischverhalten ändern, wo er doch am Gewinn beteiligt ist?
  7. #7
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    Standard AW: Dauergewinn ohne Kartenzählen?

    Also Harvey,

    ich weiß ja, dass die Texte nicht Deine Erfahrungen sind aber es wird neben einigem Richtigen
    auch furchtbar viel Mist verbreitet.
    Allein Punkt 4. in Deinem letzten Beitrag ist ein derartiger Unsinn, dass man den Autor auch in
    seinen sonstigen Äußerungen nicht ernst nehmen kann.
    Roulette kann kein Glücksspiel sein - sonst würden mehr Leute glücklich aus dem Casino kommen
  8. #8
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    Standard AW: Dauergewinn ohne Kartenzählen?

    Hallo sachse,

    Deine Ansicht in Ehren, jedoch das Einzige, was Du dieser Beitragsreihe anlasten kannst ist die Tatsache, dass diese Ausführungen etwas antiquiert sind. Es mag ein wenig überheblich klingen, jedoch ist es so keinesfalls gedacht. Wir biede sind ungefähr derselbe Jahrgang, ich hatte L.V. schon gesehen, lange bevor Du Deine Kesselgucker-Methode entwickeln konntest. Damals waren diese Mischmethoden durchaus gang und gäbe. Heutzutage, bei Verwendung moderner Mischmaschinen, sind diese Ausführungen sicher nicht mehr so einfach durchzuführen bzw. nicht mehr haltbar.

    Gruß

    Harvey
  9. #9
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    Standard Dauergewinn ohne Kartenzählen?

    Spielt man im Team, muss das erste Ziel bei einem Sechskartenspiel sein, einen Mangel oder Überschuss an zehnwertigen Karten festzustellen. Das zweite Ziel ist es etwas salopp ausgedrückt, einen Überschuss der zehnwertigen Karten aufrecht zu erhalten. In einem Kartenspiel sind 16 zehnwertige Karten enthalten, in sechs Kartenspielen sind es also 96 an zehnwertigen Karten.

    Das Spiel beginnt, das erste ausgegebene Kartenspiel enthält 25 zehnwertige Karten. Man legt ein Stück zur Seite, das einen Überschuss symbolisiert. Das zweite ausgegebene Kartenspiel enthält nur 7 zehnwertige Karten, man legt ein Stück einer anderen Farbe auf das erste Stück, das einen Mangel an zehnwertigen Karten darstellt. Das dritte Kartenspiel enthält 8 zehnwertige Karten, man legt ein weiteres Stück der zweiten Farbe auf die beiden anderen Stücke. Das vierte Kartenspiel enthält 24 zehnwertige Karten, man legt ein Stück der ersten Farbe auf die anderen Stücke. Das fünfte Kartenspiel enthält 16 zehnwertige Karten, man legt ein Stück einer dritten Farbe auf die anderen.

    Insgesamt waren 80 zehnwertige Karten ausgespielt, es müssen also noch 16 der zehnwertigen Karten im Spiel sein. Man legt nun ein weiteres Stück der dritten Farbe auf den Turm. Der Dealer hat nun, nachdem er die Karten nach der Schnittkarte auf die anderen Karten gelegt hat, den Kartenstapel geteilt und die Kartenspiele 6 und 3, 5 und 2 sowie 4 und 1 gegeneinander gemischt. Die Fehlerquote beträgt bei dieser Technik ein Kartenspiel, dies ist zuviel, um durch direkte Wetten einen Nutzen daraus zu ziehen. Jedoch genügt dies, um die Schnittkarte vorteilhaft setzen zu können. In diesem Beispiel sind 49 der insgesamt 96 zehnwertigen Karten in den ersten beiden Kartenspielen. Man wird also die Schnittkarte so setzen, dass diese beiden Kartenspiele auf jeden Fall ins Spiel kommen.

    Nimmt der Dealer zum Mischen Halbpakete von den beiden Stapel, so hat man natürlich 12 Stücke während eines Schlittens übereinander zu häufen.

    Wendet man diese Technik an, sollte man es sich möglichst nicht anmerken lassen. Es ist nichts ungewöhnliches, mit seinen Stücken herumzuspielen, aus Langeweile oder Nervosität tun dies viele andere Spieler auch.

    Der Gewinn, der mit dieser Taktik zu erzielen ist, lässt sich schlecht in Prozenten darstellen. Man sollte am Anfang, zumal man alleine spielt, sein Spiel nur darauf ausrichten, die günstigen Abschnitte zu verlängern. Erst wenn man im Team spielt und die Teammitglieder noch mehrere Nebencounts durchführen, sollte man daran gehen, vorteilhafte Spielabschnitte aktiv zu gestalten.
  10. #10
    Harvey ist offline
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    Standard Dauergewinn ohne Kartenzählen?

    Eine ideale Methode für ein Spiel im Team besteht für das Bereichsmischen darin, Halb- oder Dreiviertelpakete zu verwenden. Allerdings ist dies von den abgeschnittenen Karten und abhängig und von der Höhe der Kartenstapel, welche der Dealer zum mischen nimmt. Zur Identifizierung werden wiederum Stücke verschiedener Farben verwendet, das Team sollte aus sieben Mitgliedern bestehen.

    Das Verfolgen des Mischverhaltens ist eine spezielle Wissenschaft für sich, welche das Kartenzählen nicht ersetzt, sondern in idealer Weise ergänzt. Es kann angewandt werden, um vorteilhafte Abschnitte zu verlängern sowie auch vorteilhafte Phasen herbei zu führen.

    Das Verfolgen von Karten ist erst in den frühen 80ern populär geworden. 1982 bildete Patterson sein erstes Team, die ersten Ergebnisse jedoch waren alles andere als ermutigend. Auf dem Papier sahen die Methoden durchaus sehr gut aus, jedoch mussten diese erst auf Casinobedingungen ausgerichtet werden. In jener Zeit hat auch Eddie Olsen mit einigen kleinen Teams an der Verfeinerung dieser komplizierten Methoden gearbeitet.

    Das Verfolgen von Karten bzw. Kartenklumpen ist in erster Linie für Spielteams geeignet, wobei auch Einzelspieler in dieser Hinsicht wirksame Methoden entwickelt haben.

    Bei einem Mehrkartenspiel z.B. ist es nicht ausreichend, nur Asse, Siebener und Fünfer zu verfolgen. Man muss darüber hinaus in der Lage sein, Bereiche im Schlitten zu finden, welche viele bzw. wenige bestimmter Karten enthalten. Man muss die Auswirkungen bestimmter Kartenklumpen durch das Mischen kennen. Mit diesen Informationen kann man das Spiel auf entscheidende Art und Weise durch die Schnittkarte beeinflussen, denn mit der Schnittkarte entscheidet der Spieler, welche Karten ins Spiel kommen werden und welche ausgeschlossen bleiben.

    Wie bereits erwähnt, das Verfolgen von Karten und Kartenklumpen ist ein zusätzliches Instrument zum Kartenzählen, um die eigenen Gewinnchancen zu verbessern. Ein Spieler muss neben dem gewöhnlichen Kartenzählen in der Lage sein, möglichst viele Karten zusätzlich zu verfolgen. Je mehr an Informationen der Spieler hat, um so mehr kann er einem Mehrkartenspiel sein „Profil“ verleihen. Für diese Techniken muss man kein Gedächtnisgenie sein oder einen Rechner verwenden. Z.B. kann man seinen Zählstand mit einem der Stücke markieren. Dreht man die Zahl oder das Symbol auf der Vorderseite im Uhrzeigersinn, so erhält man die Pluswerte von 1 bis 12. Geht es über 12, so legt man ein weiteres Stück darauf.

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