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danke für die Antworten, das ist doch alles sehr interessant.
Dieses mag sicher für einen Spieler, der wie Du nach überwiegend mechanischen Abläufen schaut, eine Auswirkung haben. Ich respektiere dies Ansicht voll und ganz. Aber für einen Spieler wie mich, der sich den gefallenen Zahlen unterordnet, ist es dennoch uneingeschränkter Zufall, der einem Roulettespiel entspringt. Denn die Gesetze des Zufalls wie das Zweidrittelgesetz etc. werden doch trotzdem erfüllt.
Aber entschuldigt bitte meinen Einwand, meine Frage, ob sich bei meiner persönlichen Permanenz lediglich die Coups der getätigten Einsätze oder alle beobachteten Coups auswirken, ist niermit noch nicht beantwortet. Es wäre schön, wenn man dies noch nachholen könnte.
Damit homme ich gleich zu einer zweiten Frage. Ich bin mir durchaus bewusst, dass sich in meiner persönlichen Permanenz die Zufallsgesetze ebenso bemerkbar machen wie in einer Permanenz, wie sie am Roulettetisch entsteht. Die Frage, die mir durch den Kopf geistert, entstammt dem Gedanken an eine Progression.
Fließen in die persönliche Permanenz der Einsätze gleichermaßen alle Einsätze, egal um welche Einsatzhöhe es sich handelt ein oder sollte man hierbei für jede Einsatzhöhe getrennt eine persönliche Permanenz betrachten?
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AW: Überlegungen zur Persönlichen Permanenz
Hi mystic
ich kann 's nur nochmla betonen, 's Thema um die persoenliche Permanenz ist 'n Kapitel, das noch nicht ausreichend erforscht worden ist und kompliziert ist 's noch dazu. Die Meinungen geh'n da weit aus'nander und alle haben irgendwie ihre Daseinsberechtigung............
Um zu Deiner ersten Frage zurueckzukommen:
Hier scheiden sich die Geister genauso wie beim Thema persoenliche Permanenz ueberhaupt. Meiner Ansicht nach spielen nur die gespielten Einsaetze 'ne Rolle, mer kann das ja bei 'ner Einfachen Chancen mal ausprobieren, weil hier bleibt die Sache ueberschaubar...............
Schreib' einfach mal fuer jeden gewonnenen Einsatz 'n Plus auf und fuer jeden verlorenen Einsatz 'n Minus. Natuerlich fein saeuberlich unter'nander, wie 'ne Permanenz eben. Der Einfachheit halber laesste Zero mal aussen vor. Du wirst feststellen, wenn die gespielte Strecke lang genug ist, dass sich diese GuV-Permanenz in keiner Weise von der 'ner Einfachen Chance unterscheidet. 's wird Folgen geben, mehr oder weniger lange, 's wird Wechsel geben, 's wird Intermittenzen geben usw..............
Da kann ich dann nahtlos zu Deiner naechsten Frage kommen:
Das duerft' noch viel weniger erforscht sein wie die persoenliche Permanenz ueberhaupt. Ich selbst geh' momentan rein nach meinem Gefuehl nicht soweit und behaupt', dass der Zufall auch die Einsatzhoehen mit einbezieht.............
Beim Spiel auf 'ne einzelne EC wirste (Zero bleibt wieder mal unbeachtet.........) 50% der Einsaetze verlieren, die and'ren 50% wirste gewinnen. Hierbei int'ressiert sich der Zufall rein theoretisch nicht fuer die gespielte Einsatzhoehe. Das ist auch 'n Grund, warum ich immer lieber fuer 'ne Progression im Gewinn plaedier', wenn Gewinne anfallen, hoeher gewinnen, wenn Verluste anfallen, niedriger verlieren, also immer staerker degressieren als progressieren.............
Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dass wenn 'ne Progression stur durchgespielt wird, wie beispielsweise die d'Alembert, dasses dann fuer jede Einsatzhoehe auch wieder sowas wie 'ne persoenliche Permanenz der einzelnen Einsatzhoehen geben koennt', mer muesst das mal wirklich langfristig testen. Aber das gilt meiner An sicht nach nur fuer rein starr gespielte Progressionen im Verlust...............
Auf jeden Fall ist fuer mich unbestritten, dasses 's Phaenomen der persoenlichen Permanenz gibt, und dass mer, wenn mer lang genug damit experimentiert, auch langfristig im Plus beim Roulette sein kann. Aber auch das ist 'n schwieriges Unterfangen, viele meiner Artikel hier im Portal zeigen ja die Probleme, die dabei zu ueberwinden sind, auf.............
bis denne
liebe Gruesse
Danny
Everything will be ok in the end ...
if it's not ok ... it's not the end!
die Berechenbarkeit der Verteilung längerer Permanenz-Abschnitte über die Formel der BIN-Verteilung ist ein sicherer Prüfstein für die spezifischen Merkmale einer Permanenz.
In Monte Carlo z. B. werden keine Permanenzen der Spielbank selbst mitgeschrieben. Das Mitschreiben der Permanenzen wird seit Ewigkeiten von der »Revue de Monte Carlo« vorgenommen, wobei sich diese angewöhnt hat, nur von Tisch 2 die ersten 140 Coups eines Spieltages zu notieren, welche im Monatsheft der Spielbank auf jeweils einer Seite für jeden Tag veröffentlicht werden. Somit sind die Permanenzen keine durchgängigen Coup-Abfolgen, sondern die »persönliche Permanenz« der Revue.
Ebenso können beliebige gleich lange Abschnitte authentischer Permanenzen mit unterschiedlichen Arten von Permanenz-Vervielfältigungen untersucht werden. Die Erkenntnis hieraus ist:
Es gibt keine erkennbaren Unterschiede zwischen den Ergebnissen der entstandenen Permanenzen!
Alle Ausschnitte weisen sämtliche typischen Eigenarten einer echten Permanenz auf.
Betrachtet man den Fall, dass man für eine eigene systematische Spielmethode aufgrund der persönlichen Permanenz zum Beispiel einen genauen Vorlauf von 1.200 Coups benötigt. Man bekommt ein kleines Problem hierbei, da man sich zu Spielbeginn alle erforderlichen Permanenzausgaben beschaffen und diese noch am Tag vor dem Spielbeginn über Nacht auswerten muss. Denn nur hierdurch ist sicher gestellt, den ersten Einsatz mit den richtigen Permanenzdaten beginnen zu können.
Kein Mensch jedoch wird den gesamten zuletzt zu erfassenden Permanenz-Tag im Casino verbringen mögen. Dennoch stellt sich die Frage, wie man die immer weiterlaufende Permanenz erfassen kann. Einen entscheidenden Vorteil hat man, wenn man prinzipiell in der Lage ist, seine Spielmethode auch bezüglich der Länge des Coup-Ausschnittes zu gestalten.
Man kann sich konsequent eine »persönliche Permanenz« erstellen:
aus exakt jenen Längen, welche man vorhat, täglich zu spielen.
Zum Beispiel nimmt ein Spieler sich vor, täglich eine Plein-Rotation von 37 Coups zu spielen. Durch das Notieren von jeweils lediglich den ersten 37 Coups eines jeden Tages entsteht eine homogene Permanenz, welche alle Merkmale und Voraussetzungen einer authentischen Permanenz aufweist.
Der Spieler muss also aus den 33 Tagen der vorhergehenden Permanenzen jeweils nur die ersten 37 Coups notieren, er erhält hierdurch einen Permanenz-Ausschnitt von 1.221 Coups, seine »persönliche Permanenz«. Diese Permanenz wird nun durch die ersten 37 effektiv gespielten Coups ergänzt. Nach diesem Spiel werden die ersten 37 Coups aus dieser persönlichen Permanenz gestrichen, so dass wiederum für eine Auswertung des nächsten Spieltages die gleiche Anzahl an Coups herangezogen wird.
Lediglich eine solche »persönliche Permanenz« entspricht in ihrer Natur einer vollständigen und einheitlichen Permanenz. Kurt v. Haller zufolge bleibt jedoch die Identität der Zufallsquelle der entscheidende Faktor. Nach seiner Auffassung ist es nicht möglich, im Gegensatz zu anderen Koryphäen des Roulette wie z. B. Marigny de Grilleau, eine persönliche Permanenz von beliebigen Spielbanken und Tischen zu erstellen, um diese darauffolgend an irgend einem Roulettetisch in irgend einer Spielbank zu bespielen.
Ein solches Vorgehen erzeuge eine »wilde« Permanenz, welche keine kausale Fortsetzung der gesetzmäßigen Zufallsfolge ermögliche.
Es seien daher auch alle Versuche einer Permanenz-Vervielfältigung nur dann sinnvoll und logisch, wenn ein Spieler einen zuvor erstellten Permanenz-Vervielfältigungs-Ausschnitt abschnittsweise auswertet. Sowie man Spielabschnitte mit einer andersartigen Permanenz-Vervielfältigung anhängt, käme ein jeder Versuch der konsequenten Ausnutzung der zuvor gewonnenen Informationen eine Illusion. Weder die vorher ermittelten Favoriten noch die Restanten wären mit dem weiteren Spielablauf ein Übereinstimmung zu bringen.
Somit könnten »saubere« Zufallsabfolgen, welche nicht aus gesamten Permanenzstrecken bestehen, nur unter Beachtung einiger konsequenten systematischen Kriterien zu erstellen:
Man verwendet für jeden Tag die selbe Anzahl der ersten Coups des Spieltages. Die letzten gezogenen Coups können nicht verwendet werden, da man bei einem effektiven Spiel keine Kenntnis darüber besitzt, wann die letzten Coups des Tages beginnen.
Möchte ein Spieler nur jeden dritten Tag spielen, so sollte er auch nur die authentischen Permanenz-Abschnitte eines jeden dritten zurückliegenden Tages zur Erstellung seiner persönlichen Permanenz verwenden. Sollte der Kessel des bespielten Tisches gewechselt werden, so ist dies solange nicht von Bedeutung wie der Kesseltausch nicht in der Nacht vor einem effektiven Spielbeginn erfolgt.
Hat ein Spieler die Wahl zwischen zwei Spielbanken und möchte abwechseln in beiden Casinos spielen, muss der persönliche Permanenz-Verlauf im selben Rhythmus erstellt werden. Eben eine solche »persönliche Permanenz« muss alle Charakteristika einer einheitlichen Permanenz aufweisen.
Kurt v. Haller warnt ausdrücklich davor, Lücken im Rhythmus oder Wechsel entstehen zu lassen, da Versuche ergeben haben, dass hierdurch – auch in Spielabschnitten von lediglich 37 Coups – die verwertbaren Merkmale zumindest verwässert werden, wenn nicht gar gänzlich verloren gehen.
Gruß
Merlin
Geändert von Merlin (17.07.2010 um 09:23 Uhr)
Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.