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Thema im Roulette Forum:
Zocker mögen Baden-Württemberg

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  1. #1
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    Standard Zocker mögen Baden-Württemberg

    Stuttgart - Die Kasinos im Südwesten verzeichnen gegen den Bundestrend ein Besucherplus. "Alle drei Häuser in Stuttgart, Baden-Baden und Konstanz haben stärkeren Zulauf", sagte der Chef der baden-württembergischen Spielbanken, Otto Wulferding. In Konstanz rechnet die Spielbank sogar mit einem deutlichen Plus von 7,5 Prozent. Das sei dort auch dem "Schweiz-Effekt" geschuldet, sagte Wulferding. Generell profitiert die deutsche Grenzregion von der Ausgabelust der Schweizer wegen des starken Franken.

    Auch beim Bruttospielertrag gibt es einen Aufwärtstrend. Am Ende des Jahres dürften die drei Häuser mit ihren 500 Beschäftigten etwa 67 Millionen Euro (plus zwei Prozent) eingespielt haben. Zwischen 60 und 80 Prozent des Betrags fließt in die Landeskasse.

    Baden-Württemberg gehört zu den Ausnahmen

    Bundesweit gehört Baden-Württemberg mit der positiven Tendenz zu den Ausnahmen. "Die Häuser im Südwesten werden als attraktiv empfunden", sagte Wulferding. Das liege teils am Ambiente oder auch an den Speisen aus einer Sterneküche. Einen Boom erleben die Kasinos mit einem Umsatz-Plus von 30 Prozent an den Pokertischen. Wer bisher an den - eigentlich verbotenen - Pokerrunden im Internet teilnehme, suche nun häufiger das echte Pokererlebnis im Kasino, sagte Wulferding. Er hält an dem Vorhaben eines vierten Kasinos im Rhein-Neckar-Raum fest. Allerdings sehe die neue Landesregierung aktuell da wohl keinen Handlungsbedarf.

    Während die Südwest-Kasinos sich über den leicht positiven Trend freuen, stellen sich die 74 staatlichen Spielbanken zwischen Alpen und Nordsee wegen der Glücksspiel-Konkurrenz im Internet und seitens der gewerblichen Spielhallen auf einen weiteren Rückgang ein. Die Talfahrt bei Besuchern und Umsätzen hat sich aber verlangsamt. "Die Rückgänge schwächen sich ab", meinte Wulferding, der auch Chef des Deutschen Spielbankenverbands ist.

    Glücksspiel im Netz

    Der größte Konkurrent für die Kasinos ist das Glücksspiel im Internet. Wurden 2005 in den deutschen Spielbanken noch rund 950 Millionen Euro eingesetzt, waren es zuletzt nur noch etwa 615 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum stieg der entsprechende Einsatz im Internet von knapp 200 Millionen Euro auf mehr als 550 Millionen Euro. "Das Glücksspiel im Internet ist ein gewaltiger Markt, den es aus gesetzgeberischer Sicht nicht geben dürfte", wies Wulferding auf das entsprechende Verbot hin. Diese Regelung sei aber praktisch kaum durchzusetzen.

    Darüber hinaus ziehen die Spielhallen mit ihrem für Erwachsene frei zugänglichen Automatenspiel weitere erhebliche Marktanteile ab. Hier macht sich laut Wulferding für die staatlichen Kasinos nachteilig bemerkbar, dass Besucher sich beim Automatenspiel seit wenigen Jahren ausweisen müssen.

    Gerade mit Blick auf Baden-Baden gilt, dass Spieler wieder öfter fünfstellige Einsätze wagen. Was in der Regel zu leeren Taschen führt, ging in diesem Jahr in dem Kurort aus Sicht der "Bank" daneben. Mehrere Male verließen Gäste das Kasino mit einem Gewinn von 100 000 Euro und mehr. Deshalb wird Baden-Baden beim Spielertrag wohl schlechter abschneiden als Stuttgart und Konstanz.

    (dpa)
  2. #2
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    Standard Casino trotzt dem Bundestrend

    Die Konstanzer Spielbank trotzt dem Bundestrend: Sie hat wieder wachsende Besucher- und Erlöszahlen. Das wird vor allem den Stadtkämmerer freuen.

    Das Konstanzer Casino scheint die Trendwende geschafft zu haben. Noch liegen die endgültigen Zahlen für dieses Jahr nicht vor, doch nach dem dritten Quartal kann Direktor Agron Salihi über das Ergebnis zufrieden sein. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist der Bruttospielertrag um 23,9 Prozent gestiegen und es kamen 7,5 Prozent mehr Besucher.

    Andere Spielbanken wären über solch ein Ergebnis froh. Bundesweit sind die Erträge auf Talfahrt, diese schwäche sich zwar aber langsam ab, erläuterte Otto Wulferding kürzlich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Das Glücksspiel im Internet sei für die 74 staatlichen Spielbanken aber immer noch der größte Konkurrent. Wulferding hat den Überblick. Er ist nicht nur Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH, sondern auch Chef des Deutschen Spielbankenverbands.

    Die Casinos im Südwesten, Baden-Baden, Stuttgart und vor allem Konstanz, trotzen dem Trend. Nach einem herben Rückgang des Bruttospielbetrags in den Jahren zuvor lag das Ergebnis von 2010 wieder bei 14,3 Millionen Euro (2009: 13,9 Millionen) und so geht in der Spielbank am Bodensee wohl weiter bergauf. Endgültige Zahlen für 2011 werden erst in einigen Monaten vorliegen. Doch bis zum Ende des dritten Quartals hatte der Konstanzer Direktor Agron Salihi das Plus von fast 24 Prozent unter dem Strich stehen. Beim Automatenspiel betrug das Plus 30,2 Prozent, beim klassischen Spiel 7,6 Prozent. Größten Zuwachs hat das Haus an der Seestraße beim Poker verzeichnet: Plus 58 Prozent und auch Black Jack sei beliebt, sagt Salihi. Beim Poker habe das Konstanzer Casino sein Angebot erweitert und es professionalisiert.

    Dass der Besucherzuwachs auf rund 70 000 bis Ende September nur mit dem starken Franken zusammenhänge, das sieht Salihi anders als Wulferding, der jüngst noch vom positiven "Schweiz-Effekt" sprach. Salihi registrierte eigenen Aussagen zufolge nicht ausschließlich bei Schweizer Kunden einen Zugewinn. Es werde Wert darauf gelegt, allen Gästen ein ansprechendes Ambiente zu bieten, nicht nur den Spielenden. Seit einigen Jahren hat die Spielbank ihr Veranstaltungsprogramm erweitert und will nicht nur am Glücksspieltisch etwas bieten. Das Unterhaltungsangebot will Salihi noch ausbauen.

    Auch die Modernisierung soll weitergehen. Der Roulette- und Black-Jack-Bereich habe bereits eine optische Aufwertung erfahren und die Raucher müssen für den Zug am Glimmstängel zwischenzeitlich den Pavillon im Außenbereich aufsuchen. Auch dieser werde ab Januar erneuert, anschließend stünden Arbeiten an der Rezep tion an, blickt Agron Salihi voraus. Wie viel Geld die Spielbank in die Verschönerung ihres Hauses investiert, will der Direktor nicht sagen. Nur so viel: "Wir setzen eine sehr stolze Summe ein."

    (suedkurier.de)
  3. #3
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    Standard Ein Millionenspiel für die Landeskasse

    Im vergangenen Jahr haben die drei baden-württembergischen Spielbanken in Baden-Baden, Konstanz und Stuttgart gegen den Bundestrend deutlich beim Umsatz zugelegt. Allein beim Pokerspiel gab es ein Plus von 30 Prozent. Beim Bruttospielertrag wurde mit rund 67 Millionen Euro bis zum Jahresende gerechnet - ein Zuwachs von zwei Prozent im Vergleich zu 2010. Konstanz konnte sogar um 7,5 Prozent zulegen, aus der Schweiz kamen viele Spieler. Das Casino an der Landesgrenze profitiere vom Schweizer Franken, sagte Otto Wulferding von der Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH & Co. KG.

    Die Spielbanken-Gesellschaft ist eine hundertprozentige Landestochter, 60 bis 80 Prozent des Ertrags geht in die Landeskasse. Sie wurde 2003 gegründet. Im Jahr zuvor hatte sich die Spielbank Stuttgart um die Konzessionen auch für die anderen beiden Standorte beworben und den Zuschlag erhalten. Seit dem Übergang der Konzession von Konstanz und Baden-Baden werden drei Spielbanken unter einem Dach betrieben.

    Das Casino Baden-Baden gehört zu den traditionsreichen Spielbanken in Europa. Die weiße Kugel rollt in den berühmten Prunksälen, die der Spielbankpächter Edouard Bénazet vor 200 Jahren von Pariser Innenarchitekten gestalten ließ. Das klassische Spiel mit Roulette, Black Jack und Poker ist räumlich getrennt vom Automatenspiel mit mehr als 130 Spielautomaten

    Die Spielbank Stuttgart ist die einzige Spielbank in Deutschland, die sich in einem Entertainment-Center, dem SI-Erlebnis-Centrum Stuttgart, befindet.

    Die Spielbank Konstanz wurde 1951 an der Flaniermeile von Konstanz eröffnet. Mit ihrer Lage am Bodenseeufer lockt das Casino mit Clubcharakter im stilvollen Ambiente.

    (swp.de)

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