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Thema im Roulette Forum:
Betrachtungsweisen zur Sieben des Dealers

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  1. #1
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    Standard Betrachtungsweisen zur Sieben des Dealers

    Nach allgemeiner Auffassung von etlichen BlackJack-Experten ist die Zwei als Aufkarte des Dealers als noch gefährlicher anzusehen als zum Beispiel eine Sieben oder Acht. Allerdings stellen einige BlackJack-Profis die Sieben als Aufkarte des Dealers in eine Reihe mit der Zwei.

    Schon der bekannte BlackJack-Profi Revere hatte darauf hingewiesen, dass die Sieben als Aufkarte des Dealers die beste Karte für den Spieler darstellt, wenn nur noch unterdurchschnittlich wenige Zehnen im Schlitten vorhanden sind. Revere hatte das Ganze noch präzisiert und festgestellt, dass wenn nur wenige Zehnen fehelen, ist die Sieben mit der Sechs die beste Aufkarte für den Spieler. Er ging sogar soweit, dass er in solchen Situationen der Sieben als Aufkarte eine höhere Verlustwahrscheinlichkeit für die Bank zuwies als alle anderen Karten.

    Ebenso der BlackJack-Profi Richard Harvey vertritt die Ansicht, dass die Sieben als Aufkarte des Dealers dem Spieler mehr Gewinn als Verlust einbringt – entgegen der weit verbreiteten Ansicht, dass die Sieben des Spielers Feind sei.

    Was bedeutet es nun, wenn der Dealer eine Sieben als Aufkarte zieht?

    Jede der vier Zehnerkarten ergibt eine Punkteanzahl von 17, ein Ass eine Punkteanzahl von 18. Das sind insgesamt fünf Karten von 13 möglichen, dies ist nicht gerade die Überzahl. Es ist sicherlich richtig, dass drei weitere Karten, die Zwei, die Drei und die Vier, nicht zu einer stiff hand der Bank führen werden. Aber wie stehen denn dann die Chancen?

    Ist die verdeckte Karte eine Zwei und somit der Dealer 0 Punkte hat, gibt es 7 von 13 Möglichkeiten für eine Gewinnhand, dies sind 54%. 2 der Möglichkeiten bedeuten 17 Punkte und 2 weitere 18 Punkte. Nur 5 der 13 Möglichkeiten (38%) ergeben eine starke Hand von 19 oder 20 Punkten.

    Wenn die verdeckte Karte eine Drei ist und der Dealer damit 10 Punkte hält, gibt es für den Dealer 8 von 13 Möglichkeiten für eine Gewinnhand, dies ist eine Wahrscheinlichkeit von 62%. Jedoch würden lediglich sechs von 13 Karten, also weniger als 50%, zu einer starken Hand von 19, 20 oder 21 Punkten führen.

    Ist die verdeckte Karte eine Vier und er Dealer hält somit 11 Punkte, gibt es wieder 8 von 13 Möglichkeiten für eine Gewinnhand für den Dealer. Auch hier würde es nur 6 Möglichkeiten für eine starke Gewinnhand des Dealers geben.
  2. #2
    Harvey ist offline
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    Standard Betrachtungsweisen zur Sieben des Dealers

    Aber wie stellt sich nun die Situation im Gesamten betrachtet dar?

    Bei einer Sieben als Aufkarte erhält der Dealer mit 5 von 13 verdeckten Karten eine Punktezahl von 17 oder 18, also in 38% der Fälle. Dies ist keine Punktezahlen, die einen vom Sockel stürzt, weil sie nicht zu den starken Punktezahlen von 19, 20 oder gar 21 gehören.

    Mit den oben ausgewerteten drei Karten (die Zwei, die Drei und die Vier) wird der Dealer entweder eine schwache Gewinnhand ziehen oder eine Hand erhalten, welche eine hohe Überkauf-Wahrscheinlichkeit aufweist.

    Die 5 Karten, welche noch nicht erwähnt wurden, also die Fünf, die Sechs, die Sieben, die Acht und die Neun, führen in Kombination mit der Sieben als Aufkarte zu einer stiff hand zwischen 12 bis 16 Punkten, welche ebenfalls eine große Überkaufs-Wahrscheinlichkeit aufweisen.

    Die Frage lautet nun, sollte man immer stehen bleiben, wenn man 13, 14, 15 oder 16 Punkte gegen eine Sieben der Bank hält?

    Wenn man ein Kartenzähler ist, so kann man seine Strategie anhand des Counts entsprechend anpassen. Zählt man hingegen die Karten nicht, sollte man sein Verhalten von der Situation am Tisch abhängig machen.

    Hat die Bank gerade ihren Lauf, sollte man gegen eine Sieben der Bank auf alle Fälle so lange ziehen, bis man wenigstens 17 Punkte erreicht hat. Läuft es jedoch für die Spieler am Tisch, sollte man die Sieben der Bank wie eine Sechs oder Fünf behandeln, also nicht mehr ziehen, wenn die Gefahr eines Überkaufs besteht.

    Verfügt ein Spieler jedoch nicht über die entsprechende Spielerfahrung, sollte er allerdings gegen eine Sieben der Bank immer ziehen.

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überkaufs wahrscheinlichkeiten vom dealer