München - Die Söhne Mannheims haben zur "Casino BRD Tour" gerufen und ca. 15.000 Fans folgten.
Ein überdimensionaler weißer Vorhang verdeckt den Blick auf die Bühne und zur Musik des Intros werden, passend zum Thema der Tour, ein Roulette Tisch und eine rollende Kugel auf die Bühne projiziert. Der Vorhang fällt und 14 Mann im Smoking - wir sind ja schließlich im Casino BRD - entern die Bühne und rocken "Barrikaden von Eden".
Anfangs ist man vielleicht von dem gewaltigen weißen Kreuz, dass durch überdimensionale Kuben gebildet wird, etwas verwirrt. Aber schon nach den ersten Songs ist klar, dass das heute Abend keine Bibelstunde wird. Das Musik-Kollektiv, wie sie sich selbst nennen, beweist, dass sie nicht nur Weltschmerz und religiöse Botschaften, verpackt in poppigen Songs zu bieten haben.
Ganz im Gegenteil. Man setzt auf einen Mix aus Reggae, Hip-Hop und teilweise sogar Hardrock. Es fällt angenehm auf, dass Xavier Naidoo sich den ganzen Abend extrem zurück hält und Rapper Marlon B oder Ex-H-Blockx Sänger Henning Wehland oft die Show überlässt. Die Botschaft kommt unglaublich gut bei den Fans an. Alle Musiker stehen auf einer Stufe. Hier ist kein einzelner DER Superstar.
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(nachrichten-muenchen.de)

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