Anleitung April 2001
zum
legalen Bankraub
ohne Verwendung einer
Strumpfmaske
und
eines Fluchtautos
Wir haben auf dem Weg hierher viele hundert Partien nach allen möglichen Gesichtspunkten und regeln gebucht, daher kann uns die reine Aufzeichnung der Partien keine Schwierigkeiten mehr bereiten und keiner wird sich einer Ohnmacht nähern, wenn ich nun die erste Neuerung vorstelle:
Wir buchen alle drei Chancenpaare und ziehen alle drei Chancenpaare in unsere Satzermittlungen ein.
Aber nicht wie Klein-Erna sich das vorstellt, sondern wir verbuchen Pair-Impair und Passe-Manque je auf einem separaten Blatt, so dass wir neun Blöcke a 3 Vervielfältigungsreihen erhalten, das sind insgesamt 27 Reihen. Außerdem müssen wir eine normale Buchung der Originalpermanenz mit der Zuordnung zu den dazugehörigen Chancen durchführen. Ich höre förmlich das Aufstöhnen von Leuten, die meine Ausführungen nur gelesen haben und glauben, dass unser Spiel mit „Links“ durchzuführen ist. Aber es geht, es geht wunderbar, wenn man genügend geübt hat, als Dank bekommt man eine noch flachere Plus-Minus-Kurve, die alles bisher von mir bei anderen Systemen Gesehene in den Schatten stellt.
Wir können nun drei Buchungsblätter nehmen, die erste Zahl verbuchen wir auf Blatt 1 Block 1 auf Noir-Rouge, dann die erste Zahl auf dem zweiten Blatt auf Block 1 auf Pair-Impair, dann auf dem dritten Blatt die erste Zahl auf Block 1 auf Passe-Manque, dann verbuchen wir auf einem separaten Blatt die Originalpermanenz auf den zugehörigen 3 Einfachen Chancen.
Die zweite Zahl verbuchen wir dann wieder auf Blatt 1 Block 2 auf Noir-Rouge, dann die zweite Zahl auf dem zweiten Blatt auf Block 2 auf Pair-Impair, dann auf dem dritten Blatt die zweite Zahl auf Block 2 auf Passe-Manque, dann verbuchen wir auf einem separaten Blatt die Orignialpermanenz auf den zugehörigen 3 Einfachen Chancen.
Die dritte Zahl kommt dann wieder auf Blatt 1 Block 3 usw. usw. Wir erreichen damit, dass wir nach 72 Coups fast so viele Ereignissse und Signale haben wir bei Noir-Rouge in 226 Coups. Fast nur, weil wir nun dreimal einen Vorlauf haben, auf dem naturgemäß nicht so viele satzreife Signale erschienen wie im Laufe der Partie auf nur einem Chancenpaar.
Auf der anderen Seite zeigt sich hier der Effekt des Ziegenproblems noch viel öfters, so bespielen wir hier durch die sechs Chancen und 27 Vervielfältigungsreihen nicht nur wie vorher neun Tische, sondern nun 27 Tische, von denen dann ja unter Zugrundelegung des Ziegenproblems neun schlecht, neun besser und neun sehr gut laufen; das erklärt dann auch die noch flachere Kurve als vorher.