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Thema im Roulette Forum:
INTERVIEW: Beim Pokern spielt das Glück die Hauptrolle

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    Standard INTERVIEW: Beim Pokern spielt das Glück die Hauptrolle

    Pokerfans sollten sich von Pius Heinz Erfolg nicht blenden lassen, warnt Katja Schnell, Referentin für Suchtprävention beim Landesgesundheitsamt.

    Ein Deutscher hat beim Pokern in Las Vegas Millionen abgeräumt. Ein Könner oder ein Glückspilz?
    KATJA SCHNELL: Eindeutig letzteres. Pokern ist und bleibt ein Glücksspiel. Man kann zwar bestimmte Strategien lernen, wie zum Beispiel das Bluffen, aber letztendlich ist der Ausgang vom Zufall abhängig.

    Wie kommt es, dass die Poker-Begeisterung in den letzten Jahren so stark zugenommen hat?
    SCHNELL: Pokern wird sehr jugendaffin vermarktet. Wenn etwa Stefan Raab im Fernsehen Pokerturniere mit Promis veranstaltet oder Boris Becker dafür wirbt, zielt das vor allem auf die Jugend ab. Die Tatsache, dass Pius Heinz jetzt mit 22 Jahren Weltmeister geworden ist, dürfte dies noch verstärken.

    Pius Heinz hat erst vor ein paar Jahren mit dem Pokern angefangen - im Internet. Ist das gefährlich?
    SCHNELL: In Deutschland ist es nach der aktuellen Gesetzeslage gar nicht erlaubt, im Internet um Geld zu spielen. Also gibt es hierzulande zur Zeit auch keine lizenzierten Anbieter fürs Internet. Allerdings endet das Netz ja nicht an unseren Grenzen, und damit steigt das Risiko beträchtlich. Wer in Deutschland trotzdem an Glücksspielen im Internet teilnimmt, macht sich strafbar. Pokerangebote im Internet gibt es trotzdem zuhauf - und sie sind rund um die Uhr zugänglich. Das erhöht das Suchtpotenzial.

    Warum werden so viele Menschen spielsüchtig?
    SCHNELL: Die meisten lassen sich von der Aussicht auf den Gewinn blenden. Gerade weil beim Pokern der Glücks-Aspekt in den Hintergrund gerückt wird, denken viele, dass sie den Ausgang des Spiels beeinflussen können. Nach dem Motto: Wenn ich gut spiele, gewinne ich. Der Betroffene versucht es immer wieder und gerät allmählich in eine Abhängigkeit, aus der er nur schwer wieder hinausfindet.

    Gibt es einige Tipps, die einen vor dieser Falle schützen?
    SCHNELL: Sich selbst Grenzen setzen, im Hinblick auf Zeit und Geld. Nie spielen, um Geld zu verdienen; das Spiel muss Hobby bleiben. Wenn um Geld gespielt wird, nur so viel einsetzen, wie man übrig hat.

    Info www.spass-statt-sucht.de

    (swp.de)
  2. #2
    Harvey ist offline
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    Standard Die Karten der anderen entscheiden

    Neben dem neuen deutschen Weltmeister Pius Heinz behaupten sich auch zwei Hamburger in Las Vegas, der Glücksspiel-Metropole.

    Es klingt, als drohten 1000 Klapperschlangen mit ihrer Schwanzrassel. Wenn Hunderte Pokerspieler ihre Spielchips fingerfertig durch die Hände gleiten lassen, entsteht ein Klangteppich, den es so auf der Welt kein zweites Mal gibt. Die Hamburgerin Katja Thater sitzt an einem der Tische, auch sie hantiert mit ihren Chips. Neben ihr sitzt ein Texaner mit Cowboyhut. Er schaut sie verstohlen an und legt seine Karten auf den Tisch. Katja Thater tut dasselbe. Sie präsentiert zwei Damen. Wieder hat sie ein Spiel gewonnen.

    Diese Stadt atmet Poker. Im Taxi vom Flughafen ins Zentrum fragt der Fahrer: "Kommen Sie wegen Poker nach Las Vegas?" Im Hotelzimmer liegt das "Las Vegas Magazine" auf dem Tisch, der Titel zeigt einen Mann mit Basecap, vor dem ganze Bündel von Geldscheinen auf dem Spieltisch liegen. Fährt man vom Hotelzimmer mit dem Fahrstuhl hinunter ins Kasino, sieht man überall die brechend vollen Pokerräume.

    Vegas wäre aber nicht Vegas, würde die Stadt des Glücksspiels nicht wie immer trotz allen Trubels die Ruhe bewahren. Eine Ruhe, bei der Vermögen in der Luft liegen, als sei das eine Selbstverständlichkeit. Mehr als acht Millionen Dollar bekommt der Gewinner des Hauptturniers der WSOP, der vor ein paar Tagen beim Final Table ermittelt worden ist: der Deutsche Pius Heinz. Er hat das goldene Siegerarmband bekommen, das Bracelet.

    "Das ist das Größte. Davon träumt jeder Spieler", sagt Katja Thater. Wenn sie nicht gerade wieder irgendwo auf der Welt an einem Pokerturnier teilnimmt, wohnt sie in Eppendorf. Sie ist Deutschlands einzige Spielerin, der es bisher gelungen ist, so ein Armband zu gewinnen. Katja Thater lebt vom Pokerspielen, nebenbei betreibt sie eine Unternehmensberatung, und Pferdezüchterin ist sie auch.

    Vegas ist wie ein Hechtsprung in 1000 Unterhaltungen gleichzeitig. Entlang des Las Vegas Boulevards, gemeinhin nur Strip genannt, sieht man zu allen Tages- und Nachtzeiten staunend offene Münder. Ein paar Japaner filmen den Vulkan vor dem Hotel Mirage, der Feuer speit wie der Pinatubo, eifrig mit Camcordern und Handys. Nachgestellte Naturkatastrophen haben ihren Reiz, auch wenn das - gerade für Japaner - zynisch klingen muss. Hundert Meter weiter kämpfen die Piraten vor dem Treasure Island um Goldschätze. Im Venetian fahren Gondeln durch die Kanäle, vor dem Bellagio schießen zu hymnischen Klängen die angestrahlten Wasserfontänen in die Luft. Die Leuchtreklamen der Hotels vereinigen sich zu einem blinkenden Farbenspiel wie sonst nirgends auf der Welt.

    Katja Thater schläft im vornehmen Hotel Wynn. Wenn sie nicht Poker spielt, genießt sie den kühlen Pool; im Sommer ist es hier trocken und weit über 40 Grad heiß. Katja Thater spielt seit zwölf Jahren Poker. Das hat ihr Mann ihr beigebracht, indem er eines Tages im Kasino mitten in der Partie aufstand und zu ihr sagte: "Mach du mal weiter." Sie war schnell begeistert von dem Spiel, bei dem es auf viel mehr ankommt als nur auf Glück.

    Gute Pokerspieler verbinden logisches Denken mit Einfühlung und Psychologie. "Es geht darum, die anderen Spieler zu studieren und ihr Verhalten zu interpretieren", sagt Katja Thater. Dieses Abchecken des Gegners nennt man den Read.

    Manche ihrer Mitspieler haben Sonnenbrillen auf, damit man sie nicht so einfach "lesen" kann. Andere hören beim Spiel MP3-Player, um teilnahmslos zu erscheinen. Man muss seine Emotionen im Griff haben und darf sich nichts anmerken lassen, egal ob man nun eine gute oder eine schlechte Hand spielt. In letzterem Fall kann alles von einem Bluff abhängen. Der Read zeichnet den guten Pokerspieler aus. Ein nervöses Lidzittern - und der Traum ist zu Ende. Dieses Spiel beherrscht Katja Thater perfekt, sie ist berüchtigt dafür. Bei der WSOP spielt sie bei zwei Turnieren mit. Ansonsten zockt sie in den Pokerräumen der Kasinos schlechtere Spieler ab und verdient damit ihren Lebensunterhalt - das nennt sich Cashgame.

    Und dann kommt an nötigem Rüstzeug für den Pokerspieler noch die Wahrscheinlichkeitsrechnung dazu, die pure Mathematik. Ein Beispiel vom Spieltisch: Katja Thater hält eine 10 und einen Buben in der Hand, auf dem Tisch liegen eine 9, eine 8 und eine 2. Außer ihr ist nur noch ein Gegner im Spiel, der gerade den Einsatz getätigt hat. Sie braucht jetzt eine Dame oder eine Sieben, dann hätte sie eine Straße. Sie geht davon aus, dass ihr Gegenspieler zwei Könige in der Hand hält, also das stärkere Blatt hat.
    Trotzdem bleibt sie im Spiel. Leichtsinn? Sieben Karten von 52 hat sie definiert. Es bleiben 45 unbekannte, davon vier Damen und viermal die Sieben. Die Wahrscheinlichkeit, bei der nächsten Aufdeckrunde eine dieser acht Karten zu bekommen, entspricht also der Rechnung 8 durch 45, was eine Wahrscheinlichkeit von 17 Prozent ist. Bei der letzten Aufdeckrunde heißt die Rechnung dann 8 durch 44 und ergibt somit 18 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, die richtigen Karten in einer der beiden Aufdeckrunden zu erhalten, addiert sich folglich auf 35 Prozent, mehr als ein Drittel.

    Das Weiterspielen lohnt sich also, wenn die Höhe des Einsatzes in günstigem Verhältnis zum Gewinn im Pot steht. Steigt die Gewinnwahrscheinlichkeit über 50 Prozent, ist Weiterspielen fast obligatorisch. "Man ist erfolgreich, wenn man es schafft, auf lange Sicht die besseren Entscheidungen zu treffen", sagt Katja Thater. Im Poker nennt man das den Long Run. Wichtig ist dabei, sich wiederholte "Hände" (Kartenkombinationen) und deren Wahrscheinlichkeiten zu merken. Am liebsten spielt sie einen Mix aus mehreren Pokervarianten. "Das hält geistig fit", sagt sie.

    Aber pokern in Las Vegas heißt nicht nur rechnen, sondern auch extravagant feiern. Im Marquee, dem größten Klub im neuen Hotel Cosmopolitan, dröhnen die Bässe, dass es in der Brust vibriert, der Takt liegt bei 150 Schlägen pro Minute. Auf der Tanzfläche wischen die Leute mit ihren Armen im Rhythmus durch den dichten Disconebel, der Menschentross wirkt wie ein Krake mit Hunderten Tentakeln.

    Wer es sich leisten kann, der mietet hier einen Tisch. 7500 Dollar kostet das, aber dafür sitzt und trinkt man eben im derzeit angesagtesten Klub von Las Vegas. Mögen sie doch stilvoll tanzen mit offenem Hemd da drüben im Pure, dem Klub im Caesars Palace. Mögen sie zu Techno-Beats zocken im Planet Hollywood. Wer die dreisteste und bunteste Party sucht, der muss ins Marquee. Gastgeber ist Benjamin Kang, von Beruf Pokerspieler und Kasinomanager. Er hat zwei Wohnsitze, lebt in Tschechien und in Hamburg.

    Eigentlich wollte auch er an der WSOP teilnehmen, aber er verschlief morgens wegen eines gehörigen Jetlags, und da war die Anmeldefrist verstrichen. "Vielleicht bin ich ein bisschen überarbeitet in letzter Zeit", sagt Kang. 2009 hatte er noch 40 000 Dollar beim Hauptturnier der WSOP, dem Main Event, gewonnen. Insgeheim träumt er manchmal noch vom Bracelet, gibt er zu. Der 35-Jährige kann aber auch über sich selbst lachen. Er spricht langsam und bedächtig, ist ein guter Rhetoriker. Man glaubt ihm, was er sagt. Er wäre auch ein guter Verkäufer geworden.

    In letzter Zeit arbeitet Kang tatsächlich viel: Seit einigen Monaten ist er auch Kasinomanager in Rozvadov, das an der tschechisch-deutschen Grenze liegt. 15-Stunden-Tage sind da normal. In Tschechien gelten relativ liberale Gesetze für Glücksspielbetreiber und günstige Steuerbedingungen. Und Kang ist froh, heute nicht mehr allein vom Pokererfolg abhängig zu sein. Als Kasinomanager jongliert er mit ganz anderen Zahlen. Er hat einen Uni-Abschluss in Betriebswirtschaftslehre und gründete nach dem Studium eine eigene Unternehmensberatung in Berlin. Er hat in seinem Leben nicht viel vermissen müssen. Und er hat selten etwas verloren.

    Aber all das ist heute nicht wichtig. Benjamin Kang ist guter Laune. Vor dem Partyabend hat er im Hotel Wynn beim Bakkarat gewonnen. Jetzt wird gefeiert. Der persönliche Security-Mann geleitet ständig neue Ladys von der Tanzfläche in den VIP-Bereich, wo sie mit Champagner empfangen werden. Die Mädchen ziehen ihre Stilettos aus und tanzen auf dem Podest direkt neben Kangs Tisch. Eine Brünette wirft ihre Haare in die Luft, als säße sie ohne Helm auf einer Vespa.

    Das Laserlicht schneidet durch den Raum, als bestünde es aus Lichtschwertern, dreht sich, wechselt seine Farben, seine Formen. Bei diesen Effekten braucht es keine Drogen mehr. Die Kellnerinnen huschen im knappen Höschen vorbei, bahnen sich ihren Weg durch die tanzende Meute. Wer jetzt schlappmacht, ist kein echtes Feierschwein.

    Stunden später, um fünf Uhr morgens, lichtet sich der Dancefloor allmählich, die ersten Gäste gehen ins Hotel. Benjamin Kang setzt sich zu seinen Freunden an den Tisch und gießt allen noch mal nach. Sie unterhalten sich über Poker, über Vegas und über das Leben. Kang spielt am liebsten eine Pokervariante namens Omaha, er ist ein strategischer Spieler. Zwei-Karten-Poker sei ja etwas für Idioten, sagt er und grinst.

    Er hat heute Nacht zwei Monatslöhne eines normal arbeitenden Menschen ausgegeben. Bald soll er ein neues Kasino in Prag aufbauen und führen. Morgen wird er zur Abwechslung mal wieder pokern. Wenn man schon mal in Vegas ist. Das Leben darf nie langweilig werden.

    (abendblatt.de)
  3. #3
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    Standard AW: INTERVIEW: Beim Pokern spielt das Glück die Hauptrolle

    Zitat Zitat von Harvey Beitrag anzeigen

    Pokerfans sollten sich von Pius Heinz Erfolg nicht blenden lassen, warnt Katja Schnell, Referentin für Suchtprävention beim Landesgesundheitsamt.

    Ein Deutscher hat beim Pokern in Las Vegas Millionen abgeräumt. Ein Könner oder ein Glückspilz?
    KATJA SCHNELL: Eindeutig letzteres. Pokern ist und bleibt ein Glücksspiel. Man kann zwar bestimmte Strategien lernen, wie zum Beispiel das Bluffen, aber letztendlich ist der Ausgang vom Zufall abhängig.

    Wie kommt es, dass die Poker-Begeisterung in den letzten Jahren so stark zugenommen hat?
    SCHNELL: Pokern wird sehr jugendaffin vermarktet. Wenn etwa Stefan Raab im Fernsehen Pokerturniere mit Promis veranstaltet oder Boris Becker dafür wirbt, zielt das vor allem auf die Jugend ab. Die Tatsache, dass Pius Heinz jetzt mit 22 Jahren Weltmeister geworden ist, dürfte dies noch verstärken.

    Pius Heinz hat erst vor ein paar Jahren mit dem Pokern angefangen - im Internet. Ist das gefährlich?
    SCHNELL: In Deutschland ist es nach der aktuellen Gesetzeslage gar nicht erlaubt, im Internet um Geld zu spielen. Also gibt es hierzulande zur Zeit auch keine lizenzierten Anbieter fürs Internet. Allerdings endet das Netz ja nicht an unseren Grenzen, und damit steigt das Risiko beträchtlich. Wer in Deutschland trotzdem an Glücksspielen im Internet teilnimmt, macht sich strafbar. Pokerangebote im Internet gibt es trotzdem zuhauf - und sie sind rund um die Uhr zugänglich. Das erhöht das Suchtpotenzial.

    Warum werden so viele Menschen spielsüchtig?
    SCHNELL: Die meisten lassen sich von der Aussicht auf den Gewinn blenden. Gerade weil beim Pokern der Glücks-Aspekt in den Hintergrund gerückt wird, denken viele, dass sie den Ausgang des Spiels beeinflussen können. Nach dem Motto: Wenn ich gut spiele, gewinne ich. Der Betroffene versucht es immer wieder und gerät allmählich in eine Abhängigkeit, aus der er nur schwer wieder hinausfindet.

    Gibt es einige Tipps, die einen vor dieser Falle schützen?
    SCHNELL: Sich selbst Grenzen setzen, im Hinblick auf Zeit und Geld. Nie spielen, um Geld zu verdienen; das Spiel muss Hobby bleiben. Wenn um Geld gespielt wird, nur so viel einsetzen, wie man übrig hat.

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    So ein Mist kann nur von jemandem kommen, der keine Ahnung hat von dem Spiel. Kurzfristig ist Glück ausschlaggebend. Das stimmt. Aber nicht langfristig. Da ist entscheident, den Gegner und die Equity seiner Hand richtig einzuschätzen.
  4. #4
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    Standard AW: INTERVIEW: Beim Pokern spielt das Glück die Hauptrolle

    Hallo Pals800,

    das darfst du den Leuten nicht übel nehmen. Schaue dir unsere Politik an. Alles Theoretiker und von der Praxis so weit entfernt wie die Erde vom Pluto. Da darf man es kleineren Leuten nicht verübeln:lol

    Liebe Grüsse

    CeeN
  5. #5
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    Standard AW: INTERVIEW: Beim Pokern spielt das Glück die Hauptrolle

    Zitat Zitat von Pals800 Beitrag anzeigen

    So ein Mist kann nur von jemandem kommen, der keine Ahnung hat von dem Spiel. Kurzfristig ist Glück ausschlaggebend. Das stimmt. Aber nicht langfristig. Da ist entscheident, den Gegner und die Equity seiner Hand richtig einzuschätzen.
    Was kann man denn sonst von der Tante erwarten.
    Eine "Referentin für Suchtprävention" kann doch nicht ihre eigenen Job gefährden
    und die Wahrheit sagen - vorausgesetzt, sie kennt sie überhaupt.
    Soll sich besser um die wirklichen Süchtigen vor Daddelautomaten in Kneipen und Spielhallen kümmern.
    Roulette kann kein Glücksspiel sein - sonst würden mehr Leute glücklich aus dem Casino kommen
  6. #6
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    Standard AW: INTERVIEW: Beim Pokern spielt das Glück die Hauptrolle

    Da kann ich Euch beiden nur zustimmen.
  7. #7
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    Standard AW: INTERVIEW: Beim Pokern spielt das Glück die Hauptrolle

    Hallo,

    es mag richtig sein, dass beim Poker langfristig gesehen Können der entscheidende Faktor ist. Die Aussage der Dame Hin oder Her, beim Roulette sind wir ausschließlich Glücksspieler, ich finde es dennoch gut und richtig, dass im Portal der Suchtprävention ein Raum geboten wird. Denn ich muss Sachse unbedingt Recht geben. Von den Daddelautomaten in der Kneipe scheint ein wesentlich höheres Suchtpotential auszugehen, als man annehmen mag. Aus eigener Beobachtung in meiner Stammkneipe kann ich das bestätigen, das traurige daran, es sind nicht nur die Herren, die sich dieser Sucht hingeben. Zumindest Gedanken darüber machen sollte man sich.

    Viele Grüße

    mystic
  8. #8
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    Standard AW: INTERVIEW: Beim Pokern spielt das Glück die Hauptrolle

    Zitat Zitat von mystic_lizard Beitrag anzeigen

    Von den Daddelautomaten in der Kneipe scheint ein wesentlich höheres Suchtpotential auszugehen, als man annehmen mag. Aus eigener Beobachtung in meiner Stammkneipe kann ich das bestätigen, das traurige daran, es sind nicht nur die Herren, die sich dieser Sucht hingeben.
    Das ist wohl auch abhängig vom "Glücksspiel-Angebot" vor Ort.
    Wenn ´ne Daddelhalle in der Nähe wäre, würde kein "Suchtspieler" die Kneipe aufsuchen.
    In der Daddelhalle gibt´s alkoholfreie Drinks und Snacks umsonst, incl. internen "Bonüssen"
    Kenne keinen Gastwirt der da mitspielt.
    Die "Gefahr" geht wohl eher von Gauselmann & Cons. aus.
    Die hatten (gut geschmiert) die besten Umsätze in den letzten Jahren.

    Gruß
    jason

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