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Aus einer Laune heraus habe ich folgende Idee getestet: Ich warte, bis folgende Situation auftritt: 1 Dutzend, 2 Dtz, 3 Dtz in Folge, dann gehe ich davon aus, dass es "unwahrscheinlich" ist, wenn die Reihe so weitergeht mit 1 etc, deshalb spiele ich 2+3 DTZ.
Kommt trotzdem 1DTZ, dann 1+3 DTZ mit 2 Stück. Bei Fehler Schluß und neues Signal abwarten. Solange bis 1Stück Plus. Die letzten 27 Spieltage hat es geklappt mit 1 Stück Plus a 50 €. Ca 6 Signale im Schnitt.
Gibts keine Möglichkeit bei DTZ, dann beobachte ich auch die Kolonnen.
Ich halte einm al fest: Du wartest diese Situation ab:
1
2
3
Danach spielst Du auf das 2. und 3 Dutzend, bei einem Verlust setzt Du noch einmal mit erhöhtem Satz nach.
Unwahrscheinlich ist es nicht, dass die gleiche Abfolge noch einmal gleich danach auftritt, denn der Zufall muss auch Ordnungen einhalten. Wobei Sinn macht es schon, so zu spielen, weil in diesen 3 Coups hat sich das 2/3Gesetz nicht erfüllt. Das 2/3Gesetz erfüllt sich aber lieber auf eine langfristigere Distanz, auf solche kurzen Strecken sind die Abweichungen eher Normalität.
Was ist mit dieser Situation:
3
2
1
Im Prinzip ist das die gleiche Ordnung, nur umgekehrt. Du könnstest hier auf das 1. und 2 Dutzend setzen. Es gibt ja auch noch andere Kombinationen, in denen in 3 Coup alle 3 Dutzende kommen, werden die von Dir ebenfalls ignoriert?
Wenn Du nur auf diese eine von Dir erwähnte Situation wartest, kann ich mir schon vorstellen, dass dies lange gut geht, aber ob es auf Dauer funktioniert?
Wie verfährst Du, wenn ein Satz von Zero getroffen wird? Dazu gibt es ja auch mehrere Möglichkeiten. Du kannst, wenn es den ersten Satz trifft, im zweiten Satz gleich den erhöhten Satz spielen oder noch einmal den gleichen Satz nachsetzen. Trifft es den zweiten Satz, kannst Du an dieser Stelle abbrechen oder noch einmal den erhöhten Satz nachsetzen.
ich glaube, es kommt hier nicht so sehr darauf an, welche der möglichen Szenarien herausgesucht wird, in welchen in 3 Coups 3 verschiedene Drittelchancen erschienen sind. Es scheint mir darauf anzukommen, dass man sich für eine der Möglichkeiten entscheidet, um nicht pausenlos mit dem Setzen beschäftigt zu sein. Warum sich der Initiator des Themas die Sequenz 1-2-3 ausgesucht hat, könnte daran liegen, dass dies auch ohne mitzuschreiben an der Permanenztafel einfach zu erfassen ist.
Weit größere Sorgen macht mir die Einsatzerhöhung. Hierzu sollte man zuerst wissen, was damit geschieht, wenn beide Einsätze verloren sind. Man muss hierbei bedenken, dass in zwei Coups 6 Stücke verloren sind. Nun habe ich mittlerweile verstanden, dass auf diese 2 verlorenen Coups 4 gewonnene Coups zustehen. Man kann nach diesen verlorenen Coups also nicht von vorne mit 1 Stück für jedes Dutzend beginnen.
Jetzt bringst Du mich aber in Schwierigkeiten. Ich gebe Dir natürlich Recht, bei der von meiismirfad vorgeschlagenen Einsatzsteigerung bleibt einem Gewinn im zweiten Coup nichts übrig außer dass die zwei Verluststücke wieder eingespielt sind. Gehen beide Sätze verloren und man beginnt von Neuem mit einem Stück pro Dutzend, bleiben bei den vier von Dir erwarteten Treffern immer noch zwei Stücke Verlust! D.h., man müßte weitere Sätze mit erhöhtem Einsatz spielen. Im Prinzip bedeutet das, dass wir eine Progression so wählen müßten, dass der Verlust vor einem Ausgleich wieder eingespielt ist.
Interessanter Gedanke, die Schwierigkeit besteht für mich natürlich darin, wie ich das auf meine Vervielfältigungen umsetzen müßte. Ganz neue Ansätze, die überdacht werden müssen. Jedenfalls danke dafür.
Generell sage ich dazu, dass ich derzeit mit Satzweisen auf 2 Drittelchancen gleichzeitig auf Kriegsfuß stehe. Meine größten Verluste habe ich damit eingefahren. Das Problem ist bei einer Progression, dass man bei einem Treffer nur die Hälfte des Einsatzes gewinnt. Nun gibt es auch bei einem Spiel auf 2 Drittelchancen das Problem, dass sich übermäßig viele Verlustsätze anhäufen können, dies wird dann bei einem Spiel mit Progression im Verlust recht teuer.
Vielleicht wäre hier eine Gewinnprogression, mit welcher ich mich noch immer schwer tue, sinnvoller eingesetzt. Zum Beispiel 1/1, nach Gewinn 2/2, nach weiterem Gewinn noch einmal 2/2, dann 3/3. Wie so etwas genau aussehen könnte, habe ich mir noch nicht überlegt, aber das könnte ein Weg sein.
Hatten wir nicht erst neulich jemanden entlarvt, der mit Buchungen auf 30 Bierdeckeln klarkommt?
Viele Grüße
mystic
Geändert von mystic_lizard (09.11.2011 um 22:47 Uhr)
Du hast Recht, ein Spiel auf 2 Dutzende oder 2 Kolonnen ist nicht ungefährlich. Ich persönlich spiele das auch nicht. Aber Gedanken machen kann man sich ja einmal.
Das wäre eine Idee, nach einem Gewinn noch einmal mit doppeltem Einsatz nachsetzen. Wenn man das zweifach durchgebracht hat, stehen 6 Stücke Gewinn. Dann könnte man es mit 2-2 und 3-3 versuchen. Welchen der Sätze man verliert spielt dann keine große Rolle, denn ein Gewinn bleibt in jedem Fall. Guter Grundgedanke, den Du geliefert hast.
da ich bislang das Glück hatte, immer nur 1 Fehltreffer zu haben, konnte ich abwarten auf die nächste Chance. Selbst bei einem Doppelfehler,
würde ich die Verluste so abarbeiten.
Ich spiele sonst nur auf ein Dutzend. Beim Warten auf mein Signal kam mir mal die Idee zu der Alternative.
Für 2 Dutzende habe ich mal eine gute Progression gelesen: Teile die Verluststücke durch die Anzahl der Fehltreffer.
12 V 3F Satz 4Stücke geht verloren
20 V 4 F Satz 5 Stücke gewinnt
15 V 3 F Satz 5 Stücke etc
Dann braucht man genausoviel Treffer wie Fehler, was bei einer Erwartung von ca 60% machbar sein sollte. Aber mit 50 € ist mir der Bedarf zu hoch, wenn kurz vor dem Ausgleich
mehrfach ein Fehler auftritt. Die Teststrecke ist zu gering, um abschätzen zu können, welche Fehlerfrequenz erscheinen könnte.
Das ist in der Tat eine Überlegung wert. Verbleibt man nach einem Treffer auf der jeweiligen Stufe, bis die Verluste getilgt sind, oder wird auch degressiert?
Daraus ergibt sich für jeden weiteren Verlustsatz beim Folgesatz 1 Stück mehr pro Drittelchance. Das kann natürlich schon mal kapitalaufwendig werden, vor allem, wenn es mit vielen Satzverlusten anfängt und im Verlauf nicht öfter 5mal und häufiger in Serie getroffen wird.
Man könnte sich dann ein Limit überlegen oder eine bestimmte Satzhöhe, die nicht überschritten wird. Bei letzterem könnte man sich überlegen, bei welcher Satzhöhe man im nächsten Spiel anfängt und ob man die Stufen dann nicht 3- oder 4mal in Serie spielt.
Das wäre etwas für den Serienknacker, dies einmal auszuwerten, das würde mich tatsächlich auch interessieren.
Da hattest Du bislang wirklich Glück, aus eigener Erfahrung möchte ich sagen, dass es auch anders kommt. Deshalb mein Einwand, zumindest ich kenne es anders.
Eine Frage ist mir noch ungeklärt geblieben, wie Du Zero behandelst. Man verliert zwar seinen Einsatz, jedoch gehört Zero nicht zu einer Drittelchance. Dies würde mich interessieren, wie Du dies handhabst. Gedankengänge hierzu wurden bereits vorgestellt.
Darf man auch Deine Spielweise auf 1 Dutzend in Erfahrung bringen? Ich selbst bevorzuge auch das Spiel auf 1 Drittelchance, wir könnten uns dann darüber ein wenig austauschen.