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Thema im Roulette Forum:
Das "aufgesattelte" Paroli

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  1. #1
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    Standard Das "aufgesattelte" Paroli

    Ausgangspunkt dieser Ausführungen, die frei nach Kurt von Haller interpretiert sind, war folgende Überlegung:

    's wird 'ne Progression auf 'ner Einfachen Chance angewendet, die auf 'nem einfachen Paroli basiert. Die Progression hat 18 Stufen und mach 'n Spielkapital von insgesamt 488 Chips erforderlich. Der Aufbau ist dabei folgender:

    1. Einsatz:1
    2. Einsatz:1
    3. Einsatz:2
    4. Einsatz:2
    5. Einsatz:3
    6. Einsatz:4
    7. Einsatz:5
    8. Einsatz:7
    9. Einsatz:9
    10. Einsatz:12
    11. Einsatz:16
    12. Einsatz:22
    13. Einsatz:29
    14. Einsatz:39
    15. Einsatz:52
    16. Einsatz:69
    17. Einsatz:92
    18. Einsatz:123


    Mer fängt 's Spiel mit 'm Einsatz von 1 Chip an. Bei 'nem Gewinn wird 'n einfaches Paroli versucht, also der Einsatz plus den Gewinn stehen gelassen. Bei 'nem Verlust spielt mer die nächste Stufe der Progressions-Staffel. 's wird also 'n einziges einfaches Paroli benötigt, um 'n Gewinn zu erzielen, danach beginnt mer 's Spiel erneut von vorn'.

    Abschreckend ist allerdings auch hier der enorme Kapitalaufwand von insgesamt 488 Chips, wenn die Staffel komplett verloren wird. In Einezelfällen kann's ja doch mal vorkommen, dass 18 Einsätze in Folge verloren werden, dann wird’s schwierig, durch viele kleine Einzelgewinne den Verlust wieder aufzuholen. Vor allem ist die Auswirkung der Zero verheerend, wenn sie die höheren Einsätze trifft.

    's gibt weitaus bessere Lösungen, drei mögliche Variationen 'nes »aufgesattelten« Parolis werden hier mit'nander verglichen.

    's wird weiterhin 'n einfaches Paroli angestrebt, 's müssen also zwei Gewinne in Folge erzielt werden. In der konventionellen Satzweise wird dabei die Gewinnauszahlung stehen gelassen, um beim zweiten Gewinn 's Doppelte des Satzes einzustreichen.

    Diese Methode des einfachen Parolis lässt sich allerdings durch eine »Aufsattelung« der ersten Auszahlung weitaus effektiver gestalten, wobei es dabei zwei Möglicheiten gibt:
    's wird 'n zusätzlicher Einsatz in der Höhe des ursprünglichen Einsatzes oder in der Höhe des Paroli-Satzes getätigt. 's wird also zwischen 'ner »kleinen Aufsattelung (kA)« und 'ner »grossen Aufsattelung (gA)« unterschieden.

    's soll an dieser Stelle noch was wichtigeres zum Marsch gesagt werden:
    Immer nur auf eine Chance wie beispielsweise Rot zu spielen, ist deshalb von Nachteil, weil erfahrungsgemäß hierbei 'n grossen Ungleichgewicht auftreten kann. 'ne empfohlene Strategie 'nes Marsxches läuft deshalb d'rauf hinaus, anstatt auf 'ner Chance, also beispielsweise Rot, 'ne Zweierfolge zu suchen, auf beiden Seiten des Chancenpaares, also z. B. auf Rot und auf Schwarz, mit fast derselben Wahrscheinlichkeit 'ne Dreierfolge anzuspielen. Diuese Vorgehensweise läuft also da d'rauf hinaus, dass mer jeden Coup in der Erwartung nachspielt, um zwei weit're Gewinne, also 'ne einfachen Parolierfolg zu erzielen. 's wird dazu 'ne Folge der minimalen Länge 3 benötigt.

    's Resultat der Gewinnverteilung bei dieser Vorgehensweise wurd' anhand von etwa 1 Million Paroligewinnen mittels Random-Funktion ermittelt. 's fällt bei dieser Statistik auf, dass der erste Parolierfolg mit über 23% der Gewinne deshlab unverhältnismäßig hoch ausfällt, weil 's ausser den Dreierfolgen noch 'ne gleich große Anzahl längerer Folgen gibt, von denen die 5er, 7er 9er-Folgen usw. ebenfalls 'n Paroligewinn sicherstellen.

    Hier wird die für jede Variation gleich gültige Progressions-Tabelle dargestellt, die mit 32 Einsätzen bis zum zulässigen Maximum für die höchste »Tischauflage« reicht. Die Tabelle muss wegen des Fortschreitens gestuft gelesen werden.


    CoupSatzEinsatz1. TrefferTisch2. TrefferGewinn
     RNAuszahl. Auszahl. 
    1 N      
    2 R 1    
    3 N12    
    4 N 48   
    5 N 6 102014
    (Beispiel für gA)

    Der hier ausgewählte Spielabschnitt müsst' hinsichtlich seines Verlaufs drei Mal wiedergegeben werden, wir wollen uns jedoch mit einem Beispiel zufrieden geben:
    • konventionelles Paroli, also die erste Gewinnauszahlung ein Mal stehen lassen,

    • erste Auszahlung mit kleiner Aufsattelung (kA) auf »Tisch«,

    • erste Auszahlung mit großer Aufsattelung (gK) auf »Tisch«.

    Die Ergebnisse der drei Varianten fallen nach jeweils sieben Parolierfolgen höchst unterschiedlich aus, aber nicht wie erwartet. Am besten schneidet die kleine Aufsattelung ab:

    • konventionell+42
    • kA+203
    • gA+152

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  2. #2
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    Standard AW: Das »aufgesattelte« Paroli

    Hallo Danny,

    Im 1.Quartalsheft des Casino Club Magazins vor 3-5 ? Jahren hat ein Leser eine ähnliche Strategie vorgeschlagen.
    Er begann mit Martingale 1-2-4-8 und schwenkte dann auf ein einfaches Paroli um, mit ner Staffelung, die bei zweifachem Treffer knappes Plus erreichte.
    "Gutachter" Marc West lehnte diesen Vorschlag fast verdächtig schroff ab.

    wurd' anhand von etwa 1 Million Paroligewinnen mittels Random-Funktion ermittelt.
    Ist bei den "Ermittlungen" auch das Platzerverhältnis erwähnt worden ?

    jason
  3. #3
    Danny ist offline
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    Standard AW: Das »aufgesattelte« Paroli

    Hi jason

    Zitat Zitat von jason Beitrag anzeigen

    Im 1.Quartalsheft des Casino Club Magazins vor 3-5 ? Jahren hat ein Leser eine ähnliche Strategie vorgeschlagen.
    Er begann mit Martingale 1-2-4-8 und schwenkte dann auf ein einfaches Paroli um, mit ner Staffelung, die bei zweifachem Treffer knappes Plus erreichte.
    Frag' mich jetzt bitte nicht genau, wo ich das her hab', ich hab's vorhin aus den Hieroglyphen 'ner kaputten Datenbank auf meinem Rechner restauriert. Kann gut sein, dasses auch aus 'm Hochglanzprospekt von denen stammt, keine Ahnung................

    Zitat Zitat von jason Beitrag anzeigen

    "Gutachter" Marc West lehnte diesen Vorschlag fast verdächtig schroff ab.
    Wobei ich sagen muss, dass der Gutachter da vielleicht gar nicht sooooo unrecht hat. Die Staffel wie oben beschrieben z. B. wollt' ich so auch nicht spielen, wenn ich mir dann noch vorstell', dass da vorher noch 'ne kurze Martingale hängt, Du liebe Zeit, wie soll das funktionieren.................

    Ich muss mal die Hefte wieder ausgraben, vielleicht find' ich das, was Du meinst, noch................

    bis denne

    liebe Grüße

    Danny

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