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Thema im Roulette Forum:
The French Top Secret

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Beiträge 1 bis 10 von 22
  1. #1
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    Standard The French Top Secret

    In der kleinen Schatzkiste unseres Opa's befand sich im Übrigen noch ein kleiner Umschlag, welcher einen Stempel

    Top Secret

    trug. Absender Charles van Bockstaele. In diesem Umschlag befanden sich eine ganze Menge Permanenzen und gebrauchte Buchungsformulare. Erst am ende der vielen Papiere kam zum Vorschein, um was es sich handelte.

    Ich hielt eine mathematisch-geniale Roulette-Spielmethode in den Händen, welche wieder einmal auf den Einfachen Chancen gespielt wird.

    Es liegt dabei im Ermessen des Spielers, ob er wahlweise nur eine oder einen beliebigen Anteil der sechs zur Verfügung stehenden Chancen buchungstechnisch erfassen möge und sein Spiel danach ausrichtet.

    Wie immer, sollte auch dieses Roulette-System Gewinne garantieren, wenn am Spieltisch ein ausreichender Ecart auftritt. Unter einem Ecart wollen wir die ungleiche Häufigkeit zwischen zwei gegenüberliegenden Chancen in einem Permanenzausschnitt verstehen. Ist zum Beispiel in den letzten 10 Coups 2mal Passe und 8mal Manque getroffen worden, so soll ein Manque-Ecart entstanden sein.

    Ebenfalls wie immer, soll dieses Roulette-System keinen Verlust garantieren, wenn sich kein ausreichendes Ungleichgewicht zeigt, wenn es also zu einem Ausgleich gekommen ist. Unter dem Ausgleich sollen wir die absolute Ausgewogenheit zweier konträren Chancen innerhalb eines Permanenzabschnitts verstehen. Ist zum Beispiel in den letzten 10 Coups 5mal Impair und 5mal Pair erschienen, so ist ein absoluter Ausgleich eine Tatsache. Dies soll zumindest ein Nullsummenspiel garantieren.

    Sinngemäß wissenschaftlich fundierter Roulettegesetze tritt für jeden Permanenzabschnitt früher oder später der Ausgleich ein. Das kann schon innerhalb von vier Würfen der Fall sein, oder aber auch erst nach 400 und noch mehr Spielen. Ohne einen solchen Ausgleich, der mittlerweile zum Gesetz geworden sit, wäre das Roulettespiel weder für die Spielbank noch für einen Systemier wie unseren Opa kalkulierbar.

    Schließen einerseits die Ecarts, die man auch mit Abweichungen bezeichnen kann, mit Gewinn ab und garantiert andererseits der Ausgleich ein Nullsummenspiel, so müssten unter dem Strich ganz zwangsläufig Gewinne anfallen, die sich immerwährend aufsummieren.
    Eine Lösung habe ich. Leider paßt sie nicht zum Problem.
  2. #2
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    Da es sich um eine streng geheime Sache handelt, wird jetzt nachfolgend dieses Roulette-System ausführlich erklärt. Wir begnügen uns dabei nicht mit dem reinen Durchlesen der Ausführungen, sondern wir buchen die Beispiele selbst nach, um die buchungstechnischen Funktionen korrekt zu erfassen. Es wird eine beliebige Einfache Chance bespielt werden, welche sich durch ihre konträre Chance ergänzt. Wir werden dazu Schwarz zuzüglich Rot nehmen.

    Die mathematische Spielbasis stellen zwei aufeinander abgestimmte Progressionen dar.

    1. Die Contre d'Alembert

    Auch wenn den alten Füchsen diese Progression bereits bekannt ist, wir werden sie trotzdem kurz vorstellen. Die Buchung beginnt mit 1 Stück und erhöht sich nach jedem Gewinn um 1 Stück. Nach jedem Verlust verringert sich der Buchungseintrag um 1 Stück.

    Dies wird an einem kleinen Besipiel demonstriert.

    28   +1 Gewinn = Erhöhung
    31   +2 Gewinn = Erhöhung
    15   +3 Gewinn = Erhöhung
      21 -4 Verlust = Verringerung
    35   +3 Gewinn = Erhöhung
      5 -4 Verlust = Verringerung
    13   +3 Gewinn = Erhöhung
    24   +4 Gewinn = Erhöhung
      27 -5 Verlust = Verringerung
    33   +4 Gewinn = Erhöhung
      18 -5 Verlust = Verringerung
      32 -4 Verlust = Verringerung
      9 -3 Verlust = Verringerung
      21 -2 Verlust = Verringerung

    Spielte man eine Einsatzsteigerung ausschließlich nach der Contre d'Alembert, so wäre nach diesen 14 Coups ein Verlust von 7 Stücken Realität. In Permanenzabschnitten, in denen ein Ecart aufgebaut wird, erzielt die Contre d'Alembert sehr schnell Gewinn, aber sie verliert für jeden gespielten Coup die Hälfte eines Stückes, wenn sich ein Ausgleich anbahnt.

    2. Die Hollandaise

    Die Buchung beginnt hier ebenfalls mit 1 Stück. Im 2. Coup erhöht sich die Buchung auf 2 Stücke.

    Verläuft nun die Hollandaise im Minus, dies wurde durch ein vorangestelltes Minuszeichen abgelesen, bleibt die Buchung konstant auf 2 Stücke. Es erfolgt generell keine keine Erhöhung des Einsatzes nach einem Verlust, die letzte Satzhöhe wird dann unverändert übernommen.

    Im Falle eines Gewinns wird gestrichen:
    der gewonnene Einsatz sowie der älteste ungestrichene Minussatz. Zu dem dann noch bestehenden ältesten ungestrichenen Minussatz wird 1 Stück aufaddiert und die Summe als nächsten Einsatz vorgetragen. Die Progression ist dann beendet, wenn alle Positionen gestrichen werden konnten.

    In der Kurzfassung:
    Geht ein Einsatz verloren (ein Minuszeichen wird dann vorangestellt), erfolgt keine Erhöhung mit Ausnahme nach dem ersten Wurf, hier erfolgt eine Erhöhung auf 2 Stücke. Im Falle eines Gewinns wird als nächster Einsatz stets der älteste ungestrichene Verlustsatz plus 1 Stück vorgetragen.

    Nach jedem Gewinn werden zwei Positionen gestrichen, die zuletzt vorgetragene und die älteste Minus-Position.
    Eine Lösung habe ich. Leider paßt sie nicht zum Problem.
  3. #3
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    Bei der vorliegenden Spielstrategie verfolgt chancenmäßig die Hollandaise immer das Gegenteil der Contre d'Alembert. Im obigen Beispiel wurde die Contre d'Alembert auf Schwarz gespielt, so dass bei der Demonstration der Hollandaise nun Rot verfolgt wird.

    28 -1 
    31 -2Erhöhung auf 2 nur nach dem 1. Minus der beginnenden Progression
    15 -2 
     21+2Streichung von +2 und -1
    35 -3Zu -2 wird 1 Stück aufaddiert
     5+3Satzhöhe bleibt, da im vorigen Coup Verlust
    Streichung von +3 und oberste -2
    13 -3Zu -2 wird 1 Stück aufaddiert
    24 -3Satzhöhe bleibt, da im vorigen Coup Verlust
     27+3Satzhöhe bleibt, da im vorigen Wurf Verlust.
    Streichung von +3 und oberste -2
    33 -4Zu -3 wird 1 Stück aufaddiert
     18+4Satzhöhe bleibt, da im vorigen Wurf Verlust.
    Streichung +4 und oberste -3
     32+4Zu -3 wird 1 Stück aufaddiert
    Streichung von +4 und oberste -3
     9-3Zu -3 wird 1 Stück aufaddiert
    Streichung von +4 und oberste -3
     21+5Zu -4 wird 1 Stück aufaddiert
    Streichung von +5 und oberste -4

    Alle Positionen sind gestrichen, die Progression ist damit abgeschlossen. Würde man nur nach der Hollandaise spielen, so verbliebe nach diesen 14 Coups ein Gewinn von 7 Stücken.

    Ein alleiniges Spiel mit der Hollandaise-Progression war jedoch aus zwei Gründen nicht empfehlenswert:
    1. Ein Überschuss ergibt sich lediglich bei einem annähernden Ausgleich der konträren Chancen, hier war es 7 Mal Schwarz zu 7mal Rot.
    2. Die Einsätze können recht flott ansteigen.
    Stellt man die Resultate der beiden Progressionen gegenüber, so hat die Contre d'Alembert 7 Stücke verloren, während die Hollandaise 7 Stücke gewonnen hat. Also genügte es unseren Vorfahren, die beiden Progressionen im Differenzsatz anzuwenden, um auf die Idee zu kommen, so sei garantiert zu gewinnen, wenn sich ein Ecart aufbaut und es wäre nichts zu verlieren, wenn anstatt einem ausreichenden Ecart ein Ausgleich stattfindet.

    Denn dominiert der Ausgleich, so die Gedankengänge, würde durch die Hollandaise exakt jenes gewonnen, was in einem solchen Falle durch die Contre d'Alembert verloren ginge.
    Eine Lösung habe ich. Leider paßt sie nicht zum Problem.
  4. #4
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    Die Demonstration der beiden dieser Spielweise zugrunde liegenden Progressionen wird auf einem Ausschnitt des Spielformulars noch einmal wiederholt, beide Progressionen werden direkt gegenüber gestellt.

    Links ist die Erhöhung bzw. Verringerung nach der Contre d'Alembert (CdA) dargestellt, rechts davon die der Hollandaise (Hd). Aus der Satzspalte wird ersichtlich, dass lediglich die Differenz zwischen der Schwarz spielenden Contre d'Alembert und der auf Rot spielenden Hollandaise gesetzt wurde. Die Einsätze sind je nach Gewinn oder Verlust mit einem Plus- oder Minuszeichen ausgewiesen. „S“ steht für Schwarz, „R“ dagegen für Rot.

    Perm. Schwarz
      CdA Hd Satz
    28   +1 -1  
    31   +2 -2  
    15   +3 -2 +1/S
      21 -4 +2 -2/S
    35   +3 -3  
      5 -4 +3 -1/S
    13   +3 -3  
    24   +4 -3 +1/S
      27 -5 +3 -2/S
    33   +4 -4  
      18 -5 +4 -1/S
      32 -4 +4  
      9 -3 +4 +1/R
      16 -2 +5 +3/R

    Nach der Aufrechnung der Satzspalte sollte sich ein Nullergebnis ergeben.

    Nachdem die Herren der französischen Altliga die beiden Progressionen beherrschten, hatten sie das Roulette-System „The French Top Secret“ bereits fest im Griff.

    Schon damals konnte man es machen wie man wollte, zum Beispiel 500mal Rot und 500mal Schwarz beliebig miteinander vermischen, unausweichlich wird sich ein Resultat Null einstellen. Denn findet ein Ausgleich statt, wird auf der einen Seite die Hälfte eines Stückes verloren, auf der anderen Seite wird dagegen die andere Hälfte gewonnen.

    Es war also schon zu lang vergangenen Zeiten völlig egal, wie viele Stücke ein Ausgleich forderte. Umgekehrt waren jedoch die Abweichungen für die Herren von allergrößtem Interesse, denn diese sollten die Gewinnanhäufungen einbringen.

    Unausbleiblich soll gewesen sein, dass sich nach bestimmten Permanenzabschnitten ein Gewinnüberschuss einstellte, denn ein Ecart war zumindest damals bereits in relativ kurzen Permanenzabschnitten die Regel.
    Eine Lösung habe ich. Leider paßt sie nicht zum Problem.
  5. #5
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    Ein entscheidendes Know-How bestand nun für die Herren darin, zu einem bestimmten Zeitpunkt einen Gewinn mitzunehmen. Es folgen jetzt die dafür notwendigen geheimen Regeln zur Anwendung dieses Spielkonzepts mit Beispielen.

    1. Regel

    Voraussetzung für einen Beginn der Buchung und des Spiels war ein Doppeltreffer auf einer beliebigen Einfachen Chance, zum Beispiel könnte das Pair-Pair gewesen sein. Für die beiden Würfe wurde nachträglich aufgeschrieben:

      CdA Hd  
        +1 -1  
        +2 -2  


    Dies sind die Ausgangspositionen für die Contre d'Alembert und die Hollandaise. Die Contre d'Alembert wird dann auf 3 Stücke erhöht, regelkonform bleibt die Hollandaise bei 2 Stücken. Damit sieht die Buchung vor dem ersten Einsatz folgendermaßen aus:

      CdA Hd  
    24   +1 -1  
      16 +2 -2  
        3 2  

    1 Stück wird auf Pair gespielt. Bei einem Fehltreffer hat sich der Ecart nicht fortgesetzt, das Verluststück muss über den zu erwartenden Ausgleich wieder eingespielt werden.

    Wird der erste Einsatz jedoch gewonnen, so wird die Contre d'Alembert um ein weiteres Stück erhöht, die Hollandaise bleibt hingegen unverändert. Die Buchung stellt sich dann folgendermaßen dar:

      CdA Hd  
    24   +1 -1  
      16 +2 -2  
    6   3 2 +1
        4 2  

    Nunmehr wären 2 Stücke auf Pair zu spielen. Bei einem Fehltreffer hat sich die Abweichung nicht weiter festigen können, das im Endsaldo vorhandene Verluststück muss über einen anstehenden Ausgleich wieder herein geholt werden.

    Sollte jedoch auch dieser zweite Einsatz gewonnen werden, dann weist der Gesamtsaldo +3 Stücke aus. Jetzt werden aber die Buchungen nicht weiter fortgesetzt, jedoch wird die gewinnende Chance, hier also Pair, auch für den nächsten Wurf mit 1 Stück belegt. Bei einem Verlust bricht die Buchung ab, bei einem weiteren Gewinn wirkt sich dies wie folgt aus.

      CdA Hd Satz  
    24   +1 -1    
      16 +2 -2    
    6   +3 -2 +1 +1
    28   +4 -2 +2 +3
      14     +1 +4

    Die gewinnende Chance, wir waren bei Pair, wird bei allen weiteren Würfen solange mit 1 Stück belegt, bis sie verliert.

    Die Urfassung dieser französischen geheimen Roulette-Technik sah nach der Erhöhung auf 4:2 eine weitergehende Progression der Contre d'Alembert auf 5:2, 6:2 usw. vor, solange das Spiel im Bereich des Gewinns lag. Allerdings ist das Roulette-Spiel bekanntlich eine nicht enden wollende Geschichte von daraus entstandenen Millionären (aus Multi-Millionären), so dass die zweite Generation der südfranzösischen Liga wohl etwas vorsichtiger zu Werke ging und ein defensiveres Spiel bevorzugte.
    Geändert von Leica Robbiani (06.11.2011 um 17:30 Uhr)
    Eine Lösung habe ich. Leider paßt sie nicht zum Problem.
  6. #6
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    2. Regel

    Kommt es nach dem Satzbeginn nicht zum erhofften Ecart, das Spiel läuft dann zunächst einmal ins Minus, so ist die Buchung und der Satz auf der betreffenden Chance abzubrechen, sowie die beiden gegenläufigen Progressionen zum ersten Male einen Null- oder Plusstand aufweisen. Ein Buchungsabbruch bezieht sich stets nur auf die gebuchte Chance, die anderen Chancen sind davon nicht betroffen.

    3. Regel

    Ist auf einer Chance nach 16 Buchungswürfen der Progressionsstrang weder mit Null noch mit einem Gewinn behaftet, so waren die Herren der Liga der Ansicht, dass der Ausgleich auf sich warten läßt. Es erfolgte daher ein sofortiger Abbruch der Progression auf einer Chance, sobald der Saldo-Verlust in der Satzspalte 5 Stücke oder weniger betrug. Auf einen absoluten Ausgleich wurde verzichtet, um das Spiel zeitlich einzugrenzen und das Spielkapital nicht unnötig zu strapazieren.

    4. Regel

    Überschreiten die beiden gegenläufigen Progressionen auf einer der Chancen in der Satzspalte einen Zwischenverlust von 20 Stücken, so wird der Progressionsstrang auf der betreffenden Chance abgebrochen. Der erwartete Ausgleich tritt dann offensichtlich auf den beiden konträren Chancen wohl nicht so sehr kurzfristig ein wie benötigt. Um wieder Zeit einzusparen und freundschaftlich mit dem Kapital umzugehen, soll der entstandene Verlust durch Gewinne durch einen Ecart auf den anderen Chancen ausgeglichen werden.

    5. Regel

    Das Gewinnziel beträgt bei einer Partie, welche auf allen sechs Einfachen Chancen durchgeführt wird, 5 Stücke. Konnte dieser Gewinn realisiert oder gar überschritten werden, werden die Progressionsstränge auf allen Chancen abgebrochen. Die Partie ist beendet, ungeduldige Naturen können sofort im Anschluß daran eine neue beginnen, die besonneneren vertagen dies auf später.

    6. Regel

    Konnte nach 74 Würfen das Gewinnziel von besagten 5 Stücken nicht realisiert werden, so empfohlen unsere Altherren einen Abbruch der gesamten Partie, und zwar auch in jenem Falle wenn noch ein Verlust im Gesamtsaldo ausgewiesen ist. Denkbar war früher eine solche Situation, wenn der absolute Ausgleich, der schon damals als Gesetz galt, auf einzelnen konträren Chancen nicht kurzfristig stattfand. Ein dann noch anstehender Zwischenverlust ließe sich, so war man der Auffassung, in aller Regel zügig und kapitalschonend mit neuen Kurzpartien, was auch immer das sein sollte, ausgleichen.
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  7. #7
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    Mögliche Differenzsätze

    Bei der gleichzeitigen Buchung von Parallelchancen wie zum Beispiel Manque und Passe kommt es hin und wieder vor, dass unter Passe ein Satz für Manque ermittelt werden könnte, wenn die Hollandaise dominiert. Ebenso ist ein Passe-Satz unter einer Ermittlung von Manque vorstellbar, wenn die dort die Hollandaise vorherrscht.

    Einsätze, welche sich auf diese Weise in ihrer Höhe gegenseitig aufheben, werden gar nicht erst gesetzt. Man war sich schon immer des Zero-Risikos bewußt. Kann aus den beiden konträren Einsätzen eine Differenz abweichend von 0 errechnet werden, so wird lediglich diese Differenz aufs Spiel gesetzt. Niemals werden zwei konträre Chancen gleichzeitig belegt. Sinngemäß gilt dies für alle Parallelchancen.

    Der Kapitalaufwand

    Zu Beginn einer Partie am Tisch waren 20 Stücke eines beliebigen Wertes vorgesehen. Dies hat sich bis in die heutige Zeit nicht geändert. Fallen im Laufe einer Partie Gewinne an, erhöhen diese gegebenenfalls das Tischkapital. ES sollte eine Kapitalreserve von weiteren 20 Stücken vorgehalten werden.

    Zero-Regelung

    Erscheint unerwartet Zero, so wird der Einsatz gesperrt. Auf allen gespielten Chancen erfolgt ein Nachsetzen. Ist der nachfolgende Wurf nach Zero ein Gewinn, wird der gesperrte Einsatz abgezogen. Ist der nachfolgende Wurf ein Verlust, wirkt sich der Einsatz als Verlust in der Saldospalte aus. Ein Zero-Coup wird auf dem Buchungsformular in der Permanenzspalte zwischen zwei regulären Zahlen durch einen kleinen Kreis markiert, dies wird aus dem Demonstrations-Spiel ersichtlich.

    Die mathematischen Bauelemente, aus denen die vorliegende geheime Roulette-Strategie ihre Gewinne erzielen soll, sind jetzt in (auto)didaktischer Form klar gegliedert vermittelt. Eine Integration der wesentlichen Spielfakten ist durch das nachfolgende Demonstrations-Spiel gegeben. Jedoch kann die Präsentation desselben einige wenige Tage in Anspruch nehmen, da ich mich hierzu erst mit Excel herumärgern werde.
    Geändert von Leica Robbiani (06.11.2011 um 23:32 Uhr)
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  8. #8
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    Für die folgende Darstellung habe ich, im Rahmen einer kleinen Partie, für 22 Würfe die Buchungen in Excel gehämmert und geklickt.


    In den nächsten Beiträgen folgt eine präzise Erklärung der einzelnen Coups. Mit einem Rechtsklick auf das vergrößerte Bild sollte sich dieses speichern lassen, so dass man es sich in einem separaten Fenster auf dem Monitor nebenbei ansehen kann.

    Charles van Bockstaele gibt uns den Tipp mit auf den Weg, dass wir uns der kleinen Mühe unterziehen sollten und die 22 Buchungen Wurf für Wurf selbst nachvollziehen sollten. Es dürfte ja kein Problem darstellen, sich selbst ein Formular herzustellen. Erfahrungsgemäß führe ein einfaches Durchlesen der Spielbeschreibung nicht zu einem fehlerfreien Spiel.
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  9. #9
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    Coup 1
    Die 1 erschien, Rot-Impair-Manque

    Die Zahl wird in die Permanenzspalte eingetragen.

    Coup 2
    Die 28 erschien, Schwarz-Pair-Passe

    Wieder wird die Zahl in die Permanenzspalte eingetragen. Bevor es jedoch für irgendeine Chance zu einer Buchung kommt, muss eine der Chancen zweimal nacheinander erschienen sein.

    Coup 3
    Die 35 erschien, Schwarz-Impair-Passe

    Die Zahl wird in der Permanenzspalte notiert. Jetzt sind die Chancen Schwarz und Passe zweimal in Folge erschienen. Für die beiden Chancen wird nun im zweiten und dritten Wurf jeweils die Anfangsbuchung +1 -1 und +2 -2 nachgetragen.

    Für den nächsten Wurf erhöht sich die Contre d'Alembert bei beiden Chancen auf 3 Stücke, die Hollandaise bleibt unverändert bei 2 Stücken. Für den vierten Wurf wird vorgetragen:
    Contre d'Alembert = 3, Hollandaise = 2. In die Satzspalte wird die Differenz von beidem eingetragen. Es wird jeweils 1 Stück auf Schwarz und 1 Stück auf Passe gesetzt.
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  10. #10
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    Coup 4
    Die 24 erschien, Schwarz-Pair-Passe

    Die ergänzte Buchung unter Schwarz lautet jetzt +3 -2 und in der Satzspalte +1. Die Contre d'Alembert wird auf 4 Stücke erhöht, die Hollandaise bleibt bei 2 Stücken. Daher der Vortrag unter Schwarz für den fünften Wurf:
    Contre d'Alembert = 4, Hollandaise = 2. In die Satzspalte wird wieder die Differenz der beiden Progressionen, 2 Stücke, eingetragen. Es sind also 2 Stücke auf Schwarz zu setzen.

    Das für Schwarz Geschriebene gilt gleichermaßen auch für Passe. Auch hier wird nach dem Gewinn die Contre d'Alembert auf 4 Stücke erhöht, die Hollandaise verbleibt bei 2 Stücken. Daher sind im fünften Coups ebenfalls 2 Stücke auf Passe zu setzen.

    In der Spalte für den Gesamtsaldo sind +2 Stücke zu notieren.

    Coup 5
    Die 19 erschien, Rot-Impair-Passe

    Der Satz auf Schwarz geht verloren. Die Buchung wird auf -4 +2 ergänzt und in der Satzspalte -2 eingetragen.
    Jetzt geht in der Vorbuchung für den 6. Coup die Contre d'Alembert auf 3 Stücke zurück.

    Bei der Hollandaise werden die +2 und die oberste Position -1 gestrichen. Zur obersten ungestrichenen Position -2 in Coup 3 wird 1 Stück hinzu addiert und für Coup 6 vorgetragen. Der gesamte Eintrag ist jetzt:
    Contre d'Alembert = 3, Hollandaise = 3. Die Differenz ergibt 0, daher ist kein Satz möglich bzw. notwendig.

    Hingegen hat der Satz auf Passe gewonnen. Diese Buchung wird zu +4 -2 ergänzt und in der Satzspalte zu +2.

    Nachdem auf Passe 3 Stücke gewonnen wurden, ist die Progression hier beendet. Die Chance Passe wird jedoch weiterhin mit 1 Stück gespielt, und zwar solange bis diese verliert. In der Satzspalte wird hierfür 1 Stück eingetragen.

    Der Gesamtsaldo beträgt nach diesem Wurf weiterhin +2 Stücke.
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