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Thema im Roulette Forum:
Grand Casino Basel: Glücksritter und große Namen

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  1. #1
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    Standard Grand Casino Basel: Glücksritter und große Namen

    Das Basler Grand Casino bietet im neuen Konzertsaal "Le Metro" ein breites Musikprogramm.

    Das Basler Grand Casino macht vermehrt in Musik, um nicht nur die Spieler anzulocken.

    Die Zocker im Dreiländereck kennen den Laden an der Basler Ausfallstraße zum Euroairport: Ein unübersehbarer Würfel aus Glas und Beton, an den Wochenenden wird hier in St. Johann bis 5 Uhr in der Frühe an den Automaten oder am Roulettetisch gespielt, bis zu 3000 Glücksritter sind es in Spitzenzeiten. Schlagzeilen machte das 2003 eröffnete Grand Casino vor allem wegen des Überfalls vom März 2010. Eine Gruppe von zehn mit Maschinenpistolen bewaffneten Männern erbeutete mehrere 100 000 Franken, Schüsse fielen, es gab Verletzte, die Täter wurden nie gefasst.

    Und nun Kultur, Konzerte und große Namen. Geht es nach dem Willen der Betreiber, soll das Grand Casino zu einer der ersten Adressen in der Region werden. Ende August hat mit "Le Metro" (das eigentlich obligatorische Akzentzeichen auf dem französischen Wort métro sparen sich die Schweizer) ein neuer Veranstaltungssaal mit Platz für bis zu 600 Personen im Keller des Gebäudes aufgemacht. An diesem Donnerstag wird dort der bekannte US-amerikanische Funkmusiker und Saxophonist Maceo Parker ein Konzert geben. Weitere Stars im Herbstprogramm sind John Cale (20. Oktober), ehemals bei The Velvet Underground, der US-amerikanischer Jazzfusion-Gitarrist Mike Stern (7. November) sowie der ehemalige Genesis-Gitarrist Steve Hackett mit seiner.Electric Band (22. November).

    Große Namen für kleines Geld: Die Eintrittspreise bewegen sich zwischen 20 und 40 Euro, und das trotz des gegenwärtig so starken Schweizer Frankens. Viele Shows und Konzerte sind zudem umsonst, eine Online-Reservierung vorab ist allerdings notwendig.

    "Im Jahr 2012 wollen wir insgesamt über 100 Konzerte anbieten, zwei Drittel davon sollen gratis sein", sagt Bertrand Meyer, Marketing Manager des Grand Casino über seine ambitionierten Ziele. Die Stilrichtung? "Ein breites Spektrum von Jazz und Funk über Rap bis hin zu Hardrock", so Meyer. Ist das nicht etwas arg beliebig? "Es gibt keine schlechte oder gute Musik, es gibt nur schlechte oder gute Musiker", sagt Meyer.

    Zu weiteren kostenpflichtigen Konzerten im Oktober kommen der in Freiburg geborene ruandisch-kanadischer R&B-Sänger Corneille und der italienische Jazzmusiker Raphael Gualazzi, der Italien beim Eurovision Song Contest 2011 mit dem Lied "Madness of Love" vertrat und hinter Nikki aus Aserbaidschan Zweiter wurde. Im Gratisprogramm spielt an diesem Freitag spielt der US-Songwriter Elliot Murphy, später im September sind die französische Nachwuchspopsänger Médi und Jesers sowie die US-Bluesband Delta Saints aus Nashville zu sehen und zu hören.

    Der Saal "Le Metro" ergänzt im Grand Casino den bereits bestehenden, kleineren Saal "The Flower" im ersten Stock, in dem schon etliche Altstars wie Cindy Lauper aufgetreten sind. "Le Metro" wirkt nüchtern, kalt und funktional, kuschelig soll es auch nicht sein. Beton und Stahl dominieren, im Keller stehen zusätzlich zu den Konzerten auch Public-Viewing bei Fußballänderspielen, Fast-Food-Nights, Cocktailabende und Thai Boxen auf dem Programm. Boxen? "Das gehört dazu. Wir wollen ein vielfältiges, lockeres Programm bieten. Nicht umsonst nennen wir die Reihe mit den Shows ,Swiss Las Vegas’", sagt Meyer.

    Las Vegas – die Stadt der legendären Boxkämpfe von Muhammad Ali, die Stadt der glamourösen Legenden, die Stadt der Shows von Elvis Presley, die Stadt der Glücksritter. So wie dort soll es auch bei den Konzerten zugehen: Es gelten die Alterbeschränkung – Eintritt erst ab 18 (Personalausweis ist vorzuweisen) – und die Kleidungsvorschriften des Grand Casino – korrekt, aber Löcherjeans und Turnschuhe sind erlaubt. "Mit Monaco oder Baden-Baden können und wollen wir nicht konkurrieren. In den Casinos dort machen Fliege, Smoking und Kostüm auch Sinn, bei uns geht es lockerer zu, es geht um Entertainment", so Meyer.

    (badische-zeitung.de)
  2. Folgendes Mitglied bedankt sich bei Harvey für obigen Beitrag:

    Wellenreiter61 (07.09.2011)

  3. #2
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    Standard AW: Grand Casino Basel: Glücksritter und große Namen

    Hallo

    ich finde es keine schlechte Idee, wenn sich die Casinos ein wenig mehr um Kultur kümmern. Einerseits kommen wir Spieler so auch mal auf andere Gedanken, für die Casinos könnte es lukrativ sein, da sie dadurch eventuell neue Kundschaft bekommen.

    Beste Grüße vom Wellenreiter
  4. #3
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    Standard Leere Roulettetische wegen Frankenkurs

    Basler Casino leidet unter dem Währungschaos. Spieler zieht es 2011 ins Euro-Land nach Blotzheim im Elsass

    Einzelhandel und Gastronomie in Südbaden oder im Elsass frohlocken angesichts des hohen Frankenkurses dieser Tage besonders. Südlich des Rheins aber spüren Handel, Gastronomie, ja die Wirtschaft insgesamt, den Wechselkurs immer schmerzlicher. Wie die Basler Zeitung berichtete, verzeichnet inzwischen auch das Grand Casino Basel eine tiefe Delle im Umsatz. Unter dem Strich bleibe der Spielbetrieb mit einem Rückgang von voraussichtlich mehr als zehn Prozent deutlich hinter den Ergebnissen des Vorjahres, bestätigt Geschäftsführer Michael Favrod nun auf Anfrage.

    "Wir spüren einen Einbruch", gibt Favrod unumwunden zu. Das indes fügt sich für den Geschäftsführer nahtlos ins aktuelle Bild im grenznahen Schweizer Handel. Viele Schweizer Konsumenten nutzten die Frankenstärke ohne große nationale Sentimentalität aus und das spürten Handel und Gastronomie vor Ort eben – da sei sein Betrieb keine Ausnahme. Im Gegenteil: Zeitweise sei bis zu 50 Prozent der Kundschaft aus dem grenznahen Euroraum in Südbaden und dem Elsass gekommen. Gerade diese Gäste aber machten sich angesichts des Wechselkurses zunehmend rarer, schildert Favrod. Zumal es inzwischen wenige Kilometer entfernt am nördlichen Rand des Euro-Airport im elsässischen Blotzheim eine Alternative gibt, die für Euro-Zahler derzeit von vornherein attraktiv ist, in der aktuellen Lage aber auch mehr und mehr Schweizer anlockt. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund wurmen den Geschäftsführer auch die hohen Einkaufspreise, die er in der Schweiz im Gastronomiebereich einkalkulieren muss. Fleisch beispielsweise sei für ihn dort im Einkauf schon fast so teuer wie für die Endverbraucher in Elsass. Ein Wettbewerb über den Preis sei auf der Basis aber von vorneherein verloren.

    Was bedeutet das perspektivisch für das Grand Casino, eine Aktiengesellschaft, die einer französische Familie gehört, die noch mehrere andere Casino-Betriebe besitzt? Über alle Bereiche – vom Empfang und dem Sicherheitsdienst über die Betreuung der Poker-, Black Jack- und Roulette-Tische und 355 Spielautomaten bis zum Bar- und Gastronomiebetrieb bietet das Basler Unternehmen 208 Arbeitsplätze, die sich rund 250 Mitarbeitende teilen. Stabilisiere sich das Geschäft nächstes Jahr nicht schnell, seien Kostensenkungen unumgänglich, sagt Favrod. Das aber heißt in personalintensiven Dienstleistungsbetrieben in der Regel auch Stellenabbau. Diese Option schließt Favrod denn auch explizit nicht aus. "Wir sind in einer schwierigen Sandwichposition", sagt der Geschäftsführer dazu nur.

    Die eine Scheibe des Sandwichs markieren die Wechselkurse, die andere das 2008 eröffnete Casino Barrière in Blotzheim. Dort meldet Geschäftsführer Jérôme Colin für dieses Jahr einen Zuwachs um rund 70 000 Gäste auf insgesamt etwa 300 000 oder zirka 850 am Tag und eine Steigerung der Einnahmen aus dem Spielbetrieb im Vergleich zu 2010 um rund 20 Prozent auf etwa 31 Millionen Euro. Des einen Leid, ist des anderem Freud: Der alte Spruch passt eben mitunter auch heute noch so wie einst in der Entstehungsphase der Wettbewerbsgesellschaften.

    (suedkurier.de)
  5. #4
    Harvey ist offline
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    Standard Tim Cullimore neuer Geschäftsführer des Grand Casino

    Tim Cullimore wird neuer Geschäftsführer des Grand Casino Basel. Der Nachfolger von Michael Favrod ist 53-jährig, verfügt über eine dreissigjährige weltweite Erfahrung in der Spielbankenbranche und tritt seine Stelle am 2. April an. Cullimore war in den letzten zwei Jahren als strategischer und juristischer Berater in der Spielbankenbranche tätig. Der britisch-schweizerische Doppelbürger sei "ein ausgewiesener Kenner des Spielbankenbusiness", heisst es in einer Medienmitteilung. Er war unter anderem Generaldirektor von Ritz Hotel Casino Ltd., Geschäftsführer der Casinos Austria International U.K. Representation, Geschäftsleiter des Grand Casino Brüssel und General Manager des Casino de Crans-Montana. Ebenso war er unter anderem Berater der Eidgenössischen Spielbankenkommission ESBK.

    (onlinereports.ch)

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