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Hallo zusammen.+
Eine ganze Zeit lang habe ich mich schon durch das Forum mit seinen Systemen gelesen und mich dazu entschlossen zu registrieren. Ich hoffe dass ich mein Thread an der richtigen Stelle positioniert habe. Was das Spielen selbst angeht, spiele ich erst etwa 1/4 Jahr. Naja, bei diesen ersten Versuchen habe ich erst Gewinn gemahct, dann verloren. Mit dem verlieren habe ich auch gerechnet, deshalb habe ich das verkraften können. Ihr Profis kennt das bestimmt auch. Nach dem Gewinn kommt Euphorrie auf und dann verliert man alles, was man vorher gewonnen hat.
Ich schaue auch öfter online zu, wie andere spielen, einfach um zu schauen wie andere spieln oder eventuell ein System herauszusehen und dann selbst ausprobieren.Aber ich mußte wirklich schon feststellen, dass meißtens alle alles verlieren. Warum spielen die dann trotzdem ein paar Tage später wieder, verstehe ich nicht so recht. Höchstens interessant, ich bekomme das Gefühl, je mehr gewonnen wird umso gieriger werden die Spieler.
Wenn ihr das ähnlich erlebt habt oder andere Erfahrungen gemacht habt, wäre ein kleiner Erfahrungsaustausch nicht schlecht. Ich will einfach nur erfahren, ob mein erster Eindruck eher der Regel entspricht oder doch nicht.
Nun habe ich mein Spiel darauf ausgelegt, dass ich vorher festlege, wieviel ich verlieren darf und wann ich im Fall von gewinnen aufhöre. Weil ich glaube inzwischen, wenn man ein bißchen Gewinn im Roulett haben will, muß erstmal Disziplin üben. Zumindest sehe ich das im Moment erstmal so.
Nun hoffe ich auf ein paar Antworten der Profis. Vielen Dank schon mal an euch und viele Grüße
das mache ich auch oft.
Ist manchmal recht abenteuerlich was da abgeht. Unvergesslich war für mich ein Pflasterer, der bis auf 57000€ kam.
Am Ende hat er noch mal 50€ nachgelöst und ist dann unter höhnischen Bemerkungen der Zuschauer abgetreten.
Wutsätze, wenn´s schlecht gelaufen ist und die letzten Chips noch sinn- und planloser gestreut werden, sind nicht selten.
Gewinner, die rechtzeitig aufhören, wenn ihre Strategie zu "stottern" anfängt, sind ´ne Rarität.
Zuerst die traurige Nachricht: ich kenne keinen, der im Roulette von Disziplin allein reich geworden wäre.
Allerdings liegt einer Schlüssel zum erfolgreichen Spieln wirkich in der Disziplin. Disziplin setzt Konsequenz voraus. Wenn Du mit Deinem Spiel aufgehört hast, spiele an diesem Tag wirklich nicht mehr. Es ist verlockend, wenn man gehen möchte sieht man an einem Tisch einer 8er-Serie, dann könnte man doch... Lasse Dich gar nicht auf so etwas ein, das geht nicht gut. Am Ende möchtest Du mit Gewalt verlorenes Geld mit zu wenig Kapital zurück holen.
Ich bin mir sicher, dass Disziplin eine Grundvoraussetzung für jeglichen Gewinn ist.
Es gibt z.B. einen begnadeten Kesselgucker, der schon Ende der 70er gut und sicher
gewonnen hat aber er hat keine Disziplin.
Ich habe ihn vor vielen Jahren in meiner "Studierzeit" erlebt, wie er 80.000DM an
einem Tisch gewonnen hat und als dieser geschlossen wurde hat er am unspielbaren
Nachbartisch 120.000 DM verloren.
Er war eben noch nicht "abgespielt", er dampfte noch.
Das heißt:
Kaum jemand hat das Know How für den Roulettegewinn und selbst das reicht
dauerhaft nicht aus, wenn die Disziplin fehlt.
Dieser Künstler ist kürzlich mit kleinen Einsätzen in einem deutschen Casino gescheitert,
in dem mehrere KG(mit kleinen Sätzen) ihr Auskommen haben.
sachse
Roulette kann kein Glücksspiel sein - sonst würden mehr Leute glücklich aus dem Casino kommen
Eine Frage: wie darf ich das verstehen? Hat er nur an einem Abend sein Tischkapital verspielt oder hat er sein gesamtes Kapital verspielt?
Denn letzteres sollte einem begnadeten Kesselgucker mit reichlich Erfahrung nicht passieren, er muss doch schon wärend seiner Analyse bemerken, dass das ausgesuchte Modell nicht bespielbar ist.
Auch wenn es kein Dauergewinnrezept ist halte ich basti's Einstellung nicht für die schlechteste, wenn man nicht zu hohe Beträge verspielen möchte (wer möchte dies schon). So kann man wenigstens mit Spaß an der Unterhaltung spielen und man ist sich des Risikos bewußt.
Grundsätzlich bedauere ich Leute nicht, die ihr gesamtes Kapital verspielen und hinterher jammern, denn letzten Endes weiß man es, dass man mit herkömmlichen Spielweisen gegen die Bank keine Chance hat. Bei einem Spieler wie Du ihn beschreibst, habe ich noch weniger Bedauern, denn er hätte es voraus sehen müssen, dass er zum Scheitern verurteilt ist.
Der Mann hat schon hunderte Male sein gesamtes Kapital verspielt.
Irgendjemand pumpt ihm etwas, er spielt konzentriert, gewinnt, zahlt zurück und das eigene verdonnert er wieder.
Das Problem bei einem undisziplinierten(süchtigen) Spieler ist, dass er spielen "muss".
Offensichtlich ist er mittlerweile nicht mehr begnadet und nur noch Spieler.
sachse
Roulette kann kein Glücksspiel sein - sonst würden mehr Leute glücklich aus dem Casino kommen
danke Dir für die Info. Für mich ist es kaum vorstellbar, dass es Spielsucht auch unter den Kesselguckern gibt, denn vom rationalen Denken schließen sich die beiden Dinge eigentlich aus. Der Kesselgucker erkennt, dass er im Augenblick nichts mehr holen kann, aus welchen Gründen auch immer, Konzentrationsschwäche und was alles hinzu kommt.
Disziplin ist das A und O beim Roulette. Jedoch ist es nicht einfach, diese einzuhalten. Ich nehme jeden Monat den gleichen Betrag, den ich zum Spielen verwenden möchte. Ich gehe ein bis zwei mal die Woche in die Spielbank, mehr als dieser Betrag wird nicht verspielt. Jedes Stück, das ich gewinne, nehme ich an mich, dieses kommt nicht zum Einsatz. Ist das Geld vor Monatsende verspielt, gehe ich für diesen Monat nicht mehr spielen, dies kommt jedoch selten vor. Dadurch, dass ich die Gewinne an mich nehme, verspiele ich auch immer weniger als ich an Spielkapital veranschlagt habe. Häufig bin ich jedoch Plus, wobei reich werde ich damit nicht. Aber um das geht es bei mir auch nicht. Es geht darum, um mit Spaß zu spielen, die Verluste müssen überschaubar bleiben.
Auf meine Weise kann ich mit diesem Spaß spielen, ich spiele immer wieder ein anderes System, es gibt hier im Forum ja eine Fülle davon. Man muss sich bewußt darüber sein, dass man aus mathematischer Sicht nicht gewinnen kann, mit Disziplin wird man jedoch keine horrenden Summen an einem Tag verspielen.
Hi basti1710, ... und das nicht nur beim Roulette. Aber da ganz besonders.
Wichtig dabei ist, VOR dem Spiel klare Regeln aufzustellen, die dann konsequent befolgt werden.
Während des Spiels ist sehr problematisch, da man durch die sich ständig ändernden Situationen schnell Fehlschlüsse - Wunschdenken - zieht und Fehlentscheidungen trifft.
Ciao und gutes Gelingen, ettmo
die zukunft modellieren heißt markov antizipieren
e to the minus one - the better 1/3-rule
im Grund haben meine Vorredner alle Recht, Disziplin ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, die man für das Roulette mitbringen muss. Erschreckend ist, dass die wenigsten Spieler, auch und gerade die Profis, diese Grundvoraussetzung mitzubringen scheinen. Ich unterstelle ja niemandem, dass er sich selbst ungerechtfertigt ls Profi darstellt, aber mir scheint es bei der Beantwortung Deiner Frage doch auch wichtig zu sein, aufzuzeigen, mit welchem Enthusiasmus und Voraussetzungen so mancher am Spielttisch zu Werke geht. Und das letzten Endes nur, um wieder das Nachsehen zu haben.
Hand aufs Herz, wenn Du Casinos regelmäßiger und länger besuchst, wirst Du diese Glücksritter alle kennenlernen. Diejenigen die ganz unverkrampft ein Zero-Spiel, möglichst noch mit 4-1-1 und 7-1-1 annoncieren. Dann wieder die Große Serie im Wechsel mit der Kleinen Serie, nach Möglichkeit an drei oder besser mehr Tischen gleichzeitig. Die Orphelins dürfen auch nicht fehlen, und was es noch für Kombinationen gibt.
Die andere Sorte sind die besonders Schlauen, die Tüftler, die mit Kugelschreiber und Papier bis hin zu akurat ausgeschnittenen Tachoscheiben bewaffnet die Tische belagern. Selbst Klebestreifen habe ich schon gesehen. Nachsetzer gibt es auch noch, diejenigen, die beobachten, welcher Spieler gerade gut gewinnt, um dessen Einsatz nachzusetzen. Du solltest Dich aber von all diesen Leuten nicht verunsichern lassen. Das ist genau das Klientel, das den Casinos zu ihren enormen Gewinnen verhilft. Im Endeffekt machen sie sogar Werbung für die Casinos und bezahlen auch noch mit ihrem eigenen Geld dafür.
Natürlich erzielen diese Leute auch immer wieder Gewinne, aber ich kenne niemanden, der durch eine dieser Methoden reich geworden wäre. Eher ist es so, dass diese Gewinne möglichst noch am gleichen Tag, wenn nicht, dann ein paar Tage später, dem Casino zurück bezahlt werden. Und dafür wünscht man ihnen auch noch Glück. Lasse es soweit nicht kommen.