Bereits Mitglied? Registrieren

Passwort vergessen?

Mitgliedsname vergessen?

  Log Out

Möchtest Du wirklich schon beenden?


Thema im Roulette Forum:
Verlustbegrenzung nach Drieux

+ Antworten
Schrift vergrößern Schrift verkleinern


Beiträge 1 bis 1 von 1
  1. #1
       Album 
    Registriert seit
    30.12.2010
    Ort
    Süddeutschland
    Beiträge
    614
    Themen
    10
    Findest Du diesen Beitrag hilfreich? Ja | Nein

    Standard Verlustbegrenzung nach Drieux

    Hallo,

    ich möchte einmal eine Variante zur Verlustbegrenzung bei Progressionen vorstellen, die in der Literatur wenig Beachtung findet.

    Kein Spieler am Spieltisch verliert gerne sein insgesamt zur Verfügung stehendes Tischkapital, wenn ihn eine Negativphase überkommt. An dieser Stelle setzt das Konzept des Rouletteforschers Drieux an, bei dem das Verlustlimit in Beziehung zur Höhe der verwendeten Progression steht.

    Grundsätzlich kann dieses Verfahren eher auf flache Progressionen angewendet werden, bei steilen Progressionen wie der Martingale findet man schlecht einen Ansatzpunkt. Zu Beginn einer Partie legt man sich ein Limit fest, das maximal verloren werden darf, z. B. 25 Stücke.

    Ich selbst bin zugegebenermaßen ein Freund von gestreckten Progressionen, der Einfachheit halber verwende ich hier die d'Alembert im Original.

    Dem Beispiel liegt die Permanenz aus Wiesbaden vom 3.1.2011 zugrunde, gesetzt wird stur auf Passe.

    Es wird mit einem Tischkapital von 36 Stücken gespielt, das zugleich das Verlustlimit darstellt. Dieses Limit erlaubt, dass man maximal 8 Stücke für den höchsten Satz aufbringen muss. Normalerweise erscheint es realistisch, einen Gewinn von 20% des eingesetzten Kapitals anzustreben, es sollen also 7 Stücke gewonnen werden.

    Nr. | Eins. | Erg. Coup | Saldo
    -------------------------------
     11 |     1 |       -1  |    -1
     10 |     2 |       -2  |    -3
     35 |     3 |        3  |     0
     28 |     2 |        2  |     2

    An dieser Stelle beträgt der Gewinn 2 Stücke, das Ziel ist noch nicht erreicht. Nach dem Konzept von Drieux wird nun das Saldoplus von 2 Stücken vom Verlustlimit abgezogen. Im Klartext bedeutet dies, dass man den Gewinn von 2 Stücken zur Seite nimmt und 2 Stücke vom Tischklapital wegnimmt. Somit beträgt das verbleibende Tischkapital und somit das Verlustlimit 23 Stücke, mit denen versucht wird, die restlichen 5 Stücke bis zum Gewinnziel zu gewinnen.

    Nr. | Eins. | Erg. Coup | Saldo
    -------------------------------
     11 |     1 |       -1  |    -1
     10 |     2 |       -2  |    -3
     35 |     3 |        3  |     0
     28 |     2 |        2  |     2
    -------------------------------
      3 |     1 |       -1  |     1
     12 |     2 |       -2  |    -1
     35 |     3 |        3  |     2
      4 |     2 |       -2  |     0
     24 |     3 |        3  |     3

    An dieser Stelle wurde ein weiteres Stück dazu gewonnen, dieses legt man wieder zur Seite und zieht ein Stück vom Tischkapital ab, so dass noch 22 Stücke zur Verfügung stehen, die auch das neue Verlustlimit darstellen.

    Nr. | Eins. | Erg. Coup | Saldo
    -------------------------------
     11 |     1 |       -1  |    -1
     10 |     2 |       -2  |    -3
     35 |     3 |        3  |     0
     28 |     2 |        2  |     2
    -------------------------------
      3 |     1 |       -1  |     1
     12 |     2 |       -2  |    -1
     35 |     3 |        3  |     2
      4 |     2 |       -2  |     0
     24 |     3 |        3  |     3
    -------------------------------
     26 |     2 |        2  |     5

    Es werden wieder 2 Stücke Gewinn eingesackt und 2 Stücke vom Tischkapital abgezogen.

    Nr. | Eins. | Erg. Coup | Saldo
    -------------------------------
     11 |     1 |       -1  |    -1
     10 |     2 |       -2  |    -3
     35 |     3 |        3  |     0
     28 |     2 |        2  |     2
    -------------------------------
      3 |     1 |       -1  |     1
     12 |     2 |       -2  |    -1
     35 |     3 |        3  |     2
      4 |     2 |       -2  |     0
     24 |     3 |        3  |     3
    -------------------------------
     26 |     2 |        2  |     5
    -------------------------------
     35 |     1 |        1  |     6

    Insgesamt wurden 6 Stücke gewonnen, ein vernünftiger Spieler könnte das Spiel mit diesem Gewinn zufrieden sein, zumal die Progression auf den Grundeinsatz von 1 Stück zurück geführt werden konnte.

    Um das Beispiel weiter auszuführen, bin ich unvernünftig und spiele weiter. Es wird also 1 Stück Gewinn kassiert und 1 Stück vom Tischkapital abgezogen, somit stehen noch 19 Stücke zur Verfügung.

    Nr. | Eins. | Erg. Coup | Saldo
    -------------------------------
     11 |     1 |       -1  |    -1
     10 |     2 |       -2  |    -3
     35 |     3 |        3  |     0
     28 |     2 |        2  |     2
    -------------------------------
      3 |     1 |       -1  |     1
     12 |     2 |       -2  |    -1
     35 |     3 |        3  |     2
      4 |     2 |       -2  |     0
     24 |     3 |        3  |     3
    -------------------------------
     26 |     2 |        2  |     5
    -------------------------------
     35 |     1 |        1  |     6
    -------------------------------
     17 |     1 |       -1  |     5
      5 |     2 |       -2  |     3
      5 |     3 |       -3  |     0
     12 |     4 |       -4  |    -4
     12 |     5 |       -5  |    -9

    Durch 5 Verluste in Folge wurden nun 15 Stücke verloren, der nächste Satz wäre mit 6 Stücken zu machen. Jedoch stehen nur noch 4 Stücke zur Verfügung, so dass dieser Satz nicht mehr gespielt werden kann.

    Die Partie wird also mit einem Verlust von 9 Stücken beendet, was deutlich weniger ist als 36 Stücke Verlust. Aber wie bereits erwähnt, man kann eine Partie auch vor dem Erreichen eines bestimmten Ziels beenden, wenn z. B. die angewandte Progression auf die erste Stufe zurück gebracht werden konnte.

    Das Prinzip des Drieux-Konzepts sollte jedoch aus diesem Beispiel klar hervor gehen, bei jedem Saldoplus wird das Verlustlimit um den Betrag angepasst, den man insgesamt im Plus ist.

    Eine Alternative zu einem bestimmten Gewinnziel besteht darin, dass man so lange spielt wie gewonnen wird. Überschreitet dabei der Gewinn das anfänglich festgelegte Verlustlimit, werden maximal noch 3 Stücke riskiert.

    Möchte man aus welchen Gründen auch immer mit wesentlich mehr Kapital spielen, z. B. 200 Stücken, sollte das Verlustlimit um das zehnfache des Saldoplus reduziert werden.

    Ich möchte dieses Beispiel noch mit der gestreckten Variante durchspielen, die der spanier in seinem Thread vorgestellt hat. Diesen Versuch stelle ich im nächsten Beitrag vor.

    Beste Grüße

    Wellenreiter
  2. Folgendes Mitglied bedankt sich bei Wellenreiter61 für obigen Beitrag:

    jason (19.08.2011)

Ähnliche Themen

  1. Stärker nach Gefahr regulieren
    Von Harvey im Forum Aktuelles
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 28.03.2012, 17:06
  2. Nach SPÖ-Parteitag
    Von Harvey im Forum Rechtliches
    Antworten: 19
    Letzter Beitrag: 27.03.2012, 17:31
  3. Glücksspiel nach veränderten Regeln
    Von Harvey im Forum Aktuelles
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 01.07.2011, 16:06
  4. Auf der Suche nach dem Glück
    Von Harvey im Forum Alles, was nicht erwähnt wurde
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 04.06.2011, 11:42
  5. Zahlenspiel nach dem Zweidrittelgesetz
    Von mystic_lizard im Forum Roulette-Strategien und Roulette-Systeme
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 27.10.2010, 19:30

Namensschilder

roulette drieux

roulette gestreckte progressionen

progressionen für drittelchancen

drieux roulette

martingal progression drittelchancen

progression für drittelchance

gestreckte martingale

flache progression für drittelchance

gestreckte dalembert

roulette forum verlust