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Thema im Roulette Forum:
Casino-Jackpot war ein "Softwarefehler"

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  1. #11
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    Standard Klage gegen Casino Austria – wegen 43 Millionen Euro

    Die Schadenersatz-Klage eines Schweizers gegen die Betreiber der Casinos Austria wird am 10. Januar 2012 am Landesgericht Feldkirch verhandelt. Die Casinos Austria verweigerten dem Kunden die Auszahlung eines Jackpots in zweistelliger Millionen-Höhe.

    Bregenz – Der 26-jährige Zürcher hatte am 26. März dieses Jahres an einem Spielautomaten im Casino Bregenz vermeintlich den Jackpot in Höhe von fast 43 Millionen Euro geknackt, das Casino verweigerte aber unter Verweis auf einen Softwarefehler die Auszahlung des Gewinns.

    Nach Angaben des Rechtsanwalts des Schweizers wurde die Klagesumme wegen der Gerichtsgebühren vorerst auf fünf Millionen Euro festgelegt. Die Gebühren belaufen sich in dem Fall auf 62 000 Euro, bei einem Streitwert von 43 Millionen Euro wären über 500 000 Euro an Gebühren fällig geworden. Die Klagesumme könnte im Rahmen des Prozesses aber noch angehoben werden.

    Casino beruft sich auf Gewinnlimit

    Der Schweizer ist der Meinung, bei seinem Besuch im Casino Bregenz den Jackpot ausgelöst zu haben. Auf der Anzeige schien zu seiner Freude eine Summe von fast 43 Millionen Euro auf. Laut dem Mann entfernte dann aber ein Mitarbeiter den Chip des Automaten, um ihn zu überprüfen.

    Dabei stellte sich offenbar heraus, dass ein Softwarefehler vorlag. Es sei auch für den Kunden an der Anzeige klar erkennbar gewesen, dass er nicht gewonnen habe, zudem weise der Automat ein Gewinnlimit von 4500 Euro aus, argumentiert das Glücksspielunternehmen.

    Keine unabhängigen Experten

    Der Rechtsanwalt des Schweizers hatte bereits im September beklagt, dass die Casinos Austria keine Bereitschaft gezeigt hätten, zu einer Aufklärung der Vorkommnisse unter Einbeziehung unabhängiger Experten beizutragen.

    Casinos-Sprecher Martin Himmelbauer hatte damals betont, "dass rechtlich alles korrekt ist". Einen ähnlichen Automatenfehler habe es bei den Casinos Austria weder vorher noch nachher wieder gegeben.

    (sda)
  2. #12
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    Standard Casinos Austria vor Gericht

    Gegen die Casinos Austria prozessiert ab 10. Jänner ein Schweizer, der im Vorjahr bei einem Automaten im Casino Bregenz einen 43-Millionen- Euro-Jackpot knackte. Das Casino verwies auf einen Software-Fehler und verweigerte die Auszahlung. Der Ankläger fordert fünf Millionen.

    Für kurze Zeit durfte sich ein 26-jähriger Schweizer im vergangenen März als vielfacher Euro-Millionär fühlen: Im Casino Bregenz zeigte ihm ein Spielautomat den Gewinn des Jackpots in Höhe von fast 43 Millionen Euro an. Aus dem Geldsegen aber wurde nichts. Das Casino verwies auf einen Softwarefehler und verweigerte die Auszahlung des Betrags. Der Schweizer strengt deshalb einen Schadenersatz-Prozess an, in dem es um fünf Millionen Euro geht. Die Verhandlung findet am kommenden Dienstag (10. Jänner) am Landesgericht Feldkirch statt.

    Der Schweizer ist der Meinung, bei seinem Besuch im Casino Bregenz am 26. März den Jackpot ausgelöst zu haben. Nach der Anzeige der Gewinnsumme auf dem Automaten habe aber ein Mitarbeiter des Casinos den Chip des Automaten entfernt, um ihn zu überprüfen, so der Eidgenosse. Dabei stellte sich nach Angaben der Casinos Austria heraus, dass ein Softwarefehler vorlag. Es sei auch für den Kunden an der Anzeige klar erkennbar gewesen, dass er nicht gewonnen habe, zudem weise der Automat ein Gewinnlimit von 4.500 Euro aus, argumentiert das Glücksspielunternehmen. Rechtlich sei "alles korrekt", betonte Casinos-Sprecher Martin Himmelbauer im vergangenen Herbst.

    Der Tiroler Advokat Thomas Kerle, der den Schweizer vertritt, beurteilt die Sachlage anders. Die Casinos Austria hätten keine Bereitschaft gezeigt, zu einer Aufklärung der Vorkommnisse unter Einbeziehung unabhängiger Experten beizutragen, kritisierte der Rechtsanwalt. Ebenso hätten der Staat bzw. das Finanzministerium als Aufsichts- und Kontrollbehörde eine Untersuchung des Automaten durch einen unparteiischen Fachmann abgelehnt, bemängelte Kerle bei einer Pressekonferenz im Dezember.

    Die Festsetzung der Klagssumme auf fünf Millionen Euro begründete Kerle mit den anfallenden Gerichtsgebühren. Hätte man den Streitwert mit 43 Millionen Euro beziffert, wären über 500.000 Euro an Gebühren fällig geworden. So sind es immer noch 62.000 Euro. Die Klagssumme könnte im Rahmen des Prozesses aber noch angehoben werden.

    (kleinezeitung.at)
  3. #13
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    Standard Trotz Jackpot kein Gewinn

    Beinahe-Millionär zu Gast bei stern TV

    Es ist ein unglaublicher Fall: Der Schweizer Behar Merlaku besucht im vergangenen Jahr mit seiner Frau das Casino Bregenz. In den frühen Morgenstunden knackt der 26-Jährige den Jackpot eines Spielautomaten - und gewinnt 43 Millionen Euro. Doch Merlakus Glück ist nur von kurzer Dauer.

    Behar Merlaku kann es nicht fassen: Der Betreiber des Casinos in Bregenz will ihm seinen Millionen-Gewinn nicht auszahlen, spricht von einem Softwarefehler des Glücksspielautomaten. Nun will Behar Merlaku das Geld vor Gericht einklagen. Er ist mit seinem Rechtsanwalt Thomas Kerle zu Gast bei stern TV.

    (stern.de)
  4. #14
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    Standard Schweizer klagt Casinos: Prozess vertagt

    Der Schadenersatz-Prozess eines 26-jährigen Schweizers gegen die Casinos Austria AG ist vertagt worden. Der Schweizer hatte an einem Automaten einen Jackpot von 43 Millionen Euro ausgelöst. Die Casinos Austria sprechen von einem Software-Fehler.

    Der Schadensersatz-Prozess eines Schweizers gegen die Casinos Austria ist am Dienstag nach einer halbstündigen Verhandlung vertagt worden.

    Der 26-jährige Schweizer will vor zehn Monaten im Casino Bregenz an einem Automaten knapp 43 Millionen Euro gewonnen haben. Die Casinos verweigern die Auszahlung mit dem Hinweis auf einen Softwarefehler. Als Schadenersatz fordert der 26-Jährige nun fünf Millionen Euro ein.

    Der Prozess wird, nachdem er am Dienstag im Landesgericht Feldkirch vertagt wurde, am 27. April mit der Einvernahme von Zeugen fortgesetzt.

    Gesprächsbereitschaft beider Rechtsvertreter

    Sowohl Thomas Kerle als auch Stefan Aigner als Rechtsvertreter von Merlaku sowie Ronald Gingold für die Casinos Austria AG bekräftigen laut APA, bezüglich eines möglichen Vergleichs gesprächsbereit zu sein.

    (orf.at)
  5. #15
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    Standard Schweizer prozessiert gegen österreichisches Casino

    Der Glücksspielkonzern Casinos Austria verweigerte die Auszahlung von 43 Millionen Euro. Jetzt ist er zu einem aussergerichtlichen Vergleich bereit.

    Gegen vier Uhr früh hörte Behar Merlaku plötzlich einen Fanfarenstoss. Zugleich leuchteten alle Lichter auf, und die grosse Anzeigetafel im Casino Bregenz verkündete den "Mega Million Jackpot". Der Schweizer aus Dietikon hatte fast 43 Millionen Euro gewonnen. Angeblich.

    Denn der 26-jährige Merlaku konnte kaum noch mit seiner Handykamera ein Foto des blinkenden Spielautomaten machen, schon rannten Mitarbeiter des Casinos herbei, stellten den Automaten auf null, zogen Merlakus Spielerkarten ein und erklärten alles mit einem «technischen Fehler». Statt eines zweistelligen Millionenbetrags billigte ihm das Casino lediglich den auf der Karte gebuchten Restbetrag zu: 70 Euro.

    500'000 Euro angeboten

    Der Vorfall ereignete sich am 26. März 2011. Seither jagt Merlaku den ihm entgangenen Millionen nach. Eine Strafanzeige gegen das Casino wurde von der Staatsanwaltschaft schnell abgewiesen: Es gebe keine Hinweise auf Manipulationen des Spielautomaten. Nun will Merlaku die Millionen in einem zivilrechtlichen Verfahren einklagen.

    Gestern fand am Bezirksgericht in der Vorarlberger Gemeinde Feldkirch die erste Verhandlung statt. "Unsere Beweise sind stichhaltig", sagt Merlakus Anwalt Thomas Kerle, der in der kurzen ersten Anhörung durch die Richterin von der Gegenseite zum ersten Mal das Angebot für einen Vergleich bekam. Die Casinos Austria bieten Merlaku 500'000 Euro an. Seinem Anwalt ist das viel zu wenig: "Wir haben mit dem Streitwert von 5 Millionen eine klare Richtung vorgegeben."

    "Zu einem Vergleichsangebot entschlossen"

    Bei Zivilverfahren müssen in Österreich gleich zu Beginn jedes Verfahrens von den Klägern Gerichtskosten überwiesen werden, die sich nach der Höhe des Streitwerts richten. Merlaku hat die Casinos deshalb vorerst nur auf 5 Millionen Euro geklagt und musste dafür 62'500 Euro ans Gericht überweisen. Bei 43 Millionen hätten die Gerichtskosten bereits 500'000 Euro betragen. Der junge Schweizer sagte nach der Verhandlung der Nachrichtenagentur APA, dass er auf ein schnelles Ende des Prozesses in seinem Sinne hoffe: "Ich fühle mich betrogen, verarscht und alles andere, was dazugehört."

    Die Casinos Austria sprechen weiterhin von einem technischen Defekt des Spielautomaten. Dessen Höchstgewinn liege nur bei 4500 Euro. Auch wenn sein Unternehmen zuversichtlich sei, den Prozess zu gewinnen, "ist uns klar, dass unsere Kosten beim Kläger nicht einbringbar wären", sagt Casino-Sprecher Martin Himmelbauer: "Deshalb haben wir uns zu einem Vergleichsangebot entschlossen." Sollten sich Merlaku und der Glücksspielkonzern nicht einigen, wird der Prozess am 27. April fortgesetzt.

    (bazonline.ch)
  6. #16
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    Standard Kämpfen Sie weiter, Herr Merlaku

    Behar Merlaku (26) lehnt ein 500‘000 Euro-Angebot vom Casino ab. Pokert er zu hoch oder bekommt er recht? Blick.ch-Leser sind unterschiedlicher Meinung.

    Hier weiterlesen ->
  7. #17
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    Standard AW: Kämpfen Sie weiter, Herr Merlaku

    Durch ein technisches Versehen gibt der Deutsche Toto- und Lottoblock die Quote für 3 Richtige ohne Zusatzzahl
    mit 9500€ an und korrigiert das 5 min später auf 10€.

    Was machen wir dann ? Sammelklage ?

    jason
  8. #18
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    Standard Muss Automaten-Firma Casino-Pechvogel zahlen?

    Die Fortsetzung des Prozesses um einen mutmaßlichen Jackpotgewinn des Schweizers Behar Merlaku im Casino Bregenz ist vom 27. April auf den 6. Juli verschoben worden. Indes hat der Automaten-Hersteller jetzt zu befürchten, dass sich die Casinos Austria AG im Falle einer Prozessniederlage an ihm schadlos halten werde.

    Der Schadenersatzprozess am Landesgericht Feldkirch war im Jänner unter riesigem Medieninteresse aufgenommen worden. Der Streitwert beläuft sich auf fünf Millionen Euro. Merlaku will im März vergangenen Jahres an einem Automaten des Casinos in Bregenz den Jackpot geknackt und knapp 43 Millionen Euro gewonnen haben.

    Die Casinos Austria AG verweigerte bisher die Auszahlung des Betrags und beruft sich auf einen Softwarefehler. Nach Angaben von Merlakus Anwalt Thomas Kerle am ersten Prozesstag hat die Casinos Austria AG seinem Mandanten 500.000 Euro geboten, "dieser Betrag steht aber nicht zur Diskussion".

    Automatenfirma muss um Mio.-Abfindung bangen

    Wie Kerle am Donnerstag weiters erklärte, ist in der Zwischenzeit die Firma Aristocrat Technologies Europe Limited mit Sitz in London dem Verfahren beigetreten. Dabei handelt es sich um den Automaten-Hersteller. Das Unternehmen habe zu befürchten, dass sich die Casinos Austria AG im Falle einer Prozessniederlage an ihm schadlos halten werde, so der Rechtsanwalt.

    Automat defekt?

    Beim Verhandlungsauftakt im Jänner wurde abgeklärt, dass ein technisches Gutachten über den Automaten erstellt werden soll. Weitere im Prozessverlauf zu klärende Fragen sind etwa, ob für Merlaku die lediglich auf Englisch auf dem Automaten aufgedruckten Spielbedingungen verständlich waren bzw. ob für ihn erkenntlich war, dass es sich bei der Gewinnsumme von knapp 43 Millionen Euro um einen Irrtum handeln musste. Laut Casinos Austria AG beläuft sich der Höchstgewinn an einem solchen Automaten auf 4.500 Euro. Bereits klar gestellt hat Richterin Anna Maria Grass, dass ihrer Ansicht nach durch Merlakus Spiel ein Vertrag zustande gekommen ist.

    (heute.at)
  9. #19
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    Standard Casino-Pechvogel geht gegen Fekter vor

    Vorwurf des "Amtsmissbrauchs"

    Er gewann mehr als 40 Millionen am einarmigen Banditen, doch das Casino Bregenz verweigerte die Auszahlung des Geldes - der Fall von Behar Merlaku sorgte in zahlreichen Medien für Aufsehen. Jetzt hat der Anwalt des Beinahe-Millionärs eine Sachverhaltsdarstellung gegen Finanzministerin Maria Fekter bei der Staatsanwaltschaft eingebracht - der Vorwurf: "Amtsmissbrauch".

    "Ich darf Sie heute darüber informieren, dass ich im Namen von Herrn Behar Merlaku mit heutigem Datum eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch durch Unterlassung der gesetzlich vorgesehenen Aufsichtspflicht (§ 31 Glücksspielgesetz) eingebracht habe", schreibt Merlakus Anwalt Thomas Kerle in einer Email an Heute.at.

    Kerle beruft sich dabei auf eine parlamentarische Anfrage an die Finanzministerin. Thema war der Spielerschutz. Fekter habe sinngemäß geantwortet, dass die Aufsicht über die Glückspielautomaten in Casinos der Konzessionär habe - sprich: Die Casinos Austria überwachten sich selbst.

    Vorwurf: Ministerin ignoriert Gesetzesverstöße

    Die Kontrolle und Aufsicht über die Spielautomaten unterliege dem Konzessionär, und das bereits seit dem Jahr 1991, leitet Kerle aus Fekters Anfragebeantwortung ab. Und genau hier sieht der Anwalt den Amtsmissbrauch: Die Casinos Austria seien von österreichischen Gerichten wegen mangelndem Spielerschutz bereits mehrfach rechtskräftig verurteilt worden. Dem Finanzministerium sei dies bewusst gewesen - man habe es aber unterlassen, etwas an der Situation zu ändern.

    Hier bringt Kerle seinen Mandanten ins Spiel: Die Ministerin habe im Fall Merlaku mitgeteilt, dass sie "hier keinen Raum für ein Tätigwerden im Rahmen der Aufsichtspflicht sieht", so Kerle. Fekter habe sich offenbar damit abgefunden, dass es seitens der Casinos Austria zu "Gesetzesverletzungen und damit zu Schäden kommt".

    Casinos verweigerten Zahlung

    Der Fall Merlaku sorgte in deutschsprachigen Medien für Aufsehen. Der Schweizer Staatsbürger hatte bei einem Automaten im Casino Bregenz den Jackpot von knapp 43 Millionen Euro geknackt. Als das Casino-Personal jedoch die Auszahlung des Geldes verweigerte, klagte Merlaku. Ein Angebot der Casinos Austria, die Sache mit 500.000 Euro außergerichtlich aus der Welt zu schaffen, lehnte Merlaku ab.

    Merlakus "Beweisvideo"

    (heute.at)

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